Gibson Les Paul – Der Userthread

  • #32.321
Könnt ihr bitte mal drüberschauen ob alles so passt?
Die Masse am Tone-Poti unten rechts könnte für meinen Geschmack etwas mehr Lötzinn vertragen, sonst fällt mir auf den ersten Blick nichts Verdächtiges auf :great:
 
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  • #32.322
Danke @Gibson SG :great: Dann ist die Verdrahtung demzufolge korrekt. Dem Poti werde ich noch etwas mehr Lötzinn auftragen.
 
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  • #32.323
Hello, habe hier eine 81er LP. Phänomenales Ding. Lässt sich für meine Begriffe extrem gut bespielen. Saitenlage für mich traumhaft, da schnarrt nix obwohl ich als eigentlicher Bassist gerne mal sehr fett in die Saiten haue ( 3. Bund 1mm / 12. Bund knapp unter 2mm / 20. Bund knapp über 2mm )

Heute ist mir allerdings aufgefallen, dass die Brücke krass weit rausgeschraubt ist. Die Kante am runden Ende der Brücke hat sich etwas unangenehm in den Handballen meiner rechten Hand gedrückt. Bild im Anhang.

Das ist doch nicht normal, oder? Spricht das für irgendein Problem mit dem Hals?
 

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  • #32.324
Woah, ich finde auch, dass die Brücke sehr weit raus geschraubt ist. Wenn die Saitenlage dennoch flach ist, wird wohl der Halswinkel etwas größer sein als üblich.
Da wird man so ohne weiteres wohl nicht viel machen können.
 
  • #32.325
Ist bei meiner Custom auch. :great: Also kein Problem. Habe auch ne flache Saitenlage durch diese extrem flachen Bünde.
 
  • #32.326
Ist bei meiner 78er auch so. Stört mich, deshalb top-wrapping - also die Saiten über das Stoptail geführt.

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  • #32.327
Ja, ich würde in dem Fall auch top-wrapping empfehlen damit nicht so viel seitlicher Druck auf die Stehbolzen der Brücke ausgeübt wird.
 
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  • #32.328
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  • #32.329
bei einer 80er habe ich mich auch für das top-wrapping entschieden, so ist das tailpiece niedriger und die Saiten berühren nicht die Hinterkante der Brücke.
 

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  • #32.330
Aber die Saitenlage wird doch über der Bundoberfläche gemessen, die Höhe der Bünde spielt doch keine Rolle dabei?

Ich meinte in dem Fall eher den Abstand zwischen Saite und Griffbrett. Hab mich da was unglücklich ausgedrückt.
 
  • #32.331
Ich würde aber trotzdem vermutlich mal an der Halskrümmung spielen und die Sattelkerbung überprüfen. Eventuell sehr tief gekerbt?
Wenn ich die Höhe der Brücke mit meinen Paulas vergleiche, dann steht die von @DanTheMan schon sehr hoch finde ich.
 
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  • #32.332
Ich würde aber trotzdem vermutlich mal an der Halskrümmung spielen und die Sattelkerbung überprüfen.
Ich nicht. Bzw.: Prüfen kann und sollte man die Parameter immer, aber sie gehorchen ja einer primär eigenen Funktionalität und müssen dem entspr. eingestellt und nicht unoptimal verbogen werden, um die Brückenhöhe zu tunen.
Die berichtete Saitenlage ist in etwa "Mittelmaß" oder knapp darunter und deutet nicht auf eine übermäßige Durchbiegung des Halses hin.
Die Tiefe der Sattelkerben hat keine wirklich praktische Relevanz für die Brückenhöhe (->Trigonometrie). Sie bestimmt primär die resultierende Höhe der Saiten über dem ersten Bund.
Es dürfte nur der Halswinkel nicht passen.
 
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  • #32.333
So ist es.
Das ist eher der schlampigen Konstruktion zuzuschreiben: irgendwann hat Gibson aus Kostengründen/zur Zeitersparnis angefangen, eine Kontaktfläche mit Rundung am Halsfuß, also ohne flächigen Kontakt, und somit "variablem" Halswinkel einzusetzen, solange der Leim noch nicht hart ist.

Ich kenne mich nicht en detail aus, aber Gibson hat ja sämtliche Maße über die Jahrzehnte immer wieder neu erfunden und deswegen würde mich eine andere Ursache (z.B. eine ggü. dem Hals flacheren Decke an der Stelle des Steges) auch nicht wundern.
 
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  • #32.334
Das wusste ich gar nicht. Sehr interessant.
Kann es sein, dass meine mal neu bundiert wurde, wenn sie als 82er diese Fretless-Wonder Bünde hat? (M.E. wurden diese in den 80ern nicht mehr von Gibson eingesetzt.)
 
  • #32.335
Big big love :love::love::love:

PXL_20241124_085417047.MP.webp


Gestern Mittag von Acy zurück bekommen (Umbau auf Häussel 1956 P90 mit Tapped Option und neuer Elektrik), nachmittags kurz im Proberaum gecheckt und gleich abends beim Gig gespielt. Hammersound, raw P90 :rock:
 
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  • #32.337
Meinen jüngsten Neuzugang aus der Ecke Gibson Les Paul hatte ich im "Schickt mal Bilder eurer Gitarre"-Thread schon gezeigt. Es handelt sich um eine Les Paul Axcess mit Floyd Rose, die insgesamt ein paar moderne Features im Vergleich zur klassischen Les Paul aufweist:
  • Floyd Rose Tremolo
  • Coilsplit (Gibson 490R / 498T)
  • Body etwas dünner und leicht spitzeres Horn am Cutaway
  • Bierbauchfräsung (belly carve)
  • Halsübergang abgeflacht, nicht nur abgerundet
  • Volute am Übergang zur Kopfplatte
Zur Auswahl hatte ich zwei baugleiche Gitarren und habe mich dabei für die im Vergleich etwas hübschere, leichtere und vom Klang her etwas spitzere Gitarre (Fokus in den Hochmitten, im Bass etwas schlanker) entschieden. Beide hatten von der Verarbeitung her keine für mich offenkundigen Mängel, allerdings waren im direkten Kunstlicht die Tops der beiden Gitarren nicht von Custom Shop Qualität (IMHO). Meine hat ein etwas unterschiedlich ausgeprägtes Muster in den beiden Hälften, die andere hatte ziemlich lebloses Holz mit Kratzern/optischen Mängeln.

20241130_145611.jpg


Hier kann man erahnen, das die untere Hälfte des Top weitaus spannender und kontrastreicher geflammt ist als die obere, aber wenn man nicht direkt darauf achtet, ist das einfach eine Gitarre mit einem coolen Finish. Gekauft habe ich die Gitarre insbesondere weil sie exakt so klingt, wie ich mir eine Les Paul mit Floyd Rose vorgestellt habe.

20241130_145630.jpg


Im Vergleich zu meinen anderen LPs schlägt die sich am Amp ziemlich gut und dann ist da noch das Floyd Rose als zusätzliches Gimmick an Bord. :)

20241130_145617.jpg


Hier noch ein Blick auf die Besonderheiten der Rückseite, d.h. Halsübergang und am oberen Rand des Fotos der Belly Cut...

20241130_145656.jpg


... sowie die Volute am Headstock:

20241130_145702.jpg


PS (Edit): Ich habe oben zwar das Gewicht erwähnt, aber habe es nicht konkret genannt. Die Axcess wiegt 3,5 kg und ist damit minimal leichter als meine ähnlich dicke ESP* E-II Eclipse (3,6 kg).
 
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  • #32.338
Hello, gibt es hier Leute die von dem selben Les Paul Modell also z.b. Standard 60s oder Standard 50s zwei oder mehr Exemplare nur in unterschiedlichen Farben besitzen? Wie verbreitet ist es bei Gibson Spielern, dass man sich nur der Farbe wegen ein zweites Exemplar des ansonsten identischen Modelles besorgt? 😅
 
  • #32.339
Warum sollte man das nicht tun, wenn man kann und möchte?
Hat ja durchaus Vorteile. Z.B. Live als Backup oder bei verschiedenen Tunings.

Und falls man unterschiedlichere Sounds möchte, kann man ggf. immer noch die Pickups tauschen.
 
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  • #32.340
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