Gitarre spielen - meine Gedankengänge seitdem ich angefangen habe

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jxn

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Joe Brown zu Mark Knopfler

... all these young guys you see, they`re all brilliant players but there is not many of them with the touch... and i think Mark has got that touch, a lovely touch


Ich denke das trifft es ganz gut :)
 
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bärman

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Mark Knopfler, der Mensch warum ich angefangen habe Gitarre zu spielen :) Immernoch extremst fasziniert von ihm, leider bin ich der einzige den ich kenne der sich so stark auf diese Musik fixiert und so begeistert davon ist... dazu zählt auch Clapton und Pink Floyd.

Knopfler hab ich dieses Jahr in München gesehen, war Wahnsinn :)

Wobei ich mir nicht ganz sicher bin ob der Satz so heute noch stimmt. Weil wenn er sagt "diese jungen Spieler" meint er immerhin leute die um einige Jährchen jünger sind als wir ;)

Ich glaube nicht dass der Satz auf die jungen Spieler von Youtube heutzutage bezogen werden kann.
 
J

jxn

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Naja, natürlich meint er nicht wörtlich die Youtubekids, aber sicherlich kann der Satz auf die Jugend bezogen werden. Man muss es eher verallgemeinert sehen und das Wort "young" als ... vllt. "aufstrebend" übersetzen.
Damit sagt er einfach, dass er viele (aufstrebende) Nachwuchsgitarristen hört und gehört hat, aber er überwiegend, obwohl sie großartige Spieler sind, das Gefühl vermisst und es das ist, was einen Gitarristen besonders macht und von den Anderen abhebt.

Ich denke auch nicht, dass ein Mann in Joe Browns Alter (69 Jahre) mit "junge Spieler" Leute unter 16 meint. Wohl eher Gitarristen unter 35 :D


Gruß!
 
J

jackson

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Joe Brown hat schon recht. Es gibt wenig junge bekannte Gitarristen heute, die diese Hingabe am Instrument und das Feeling heute noch so rüberbringen können wie bspw. die Jungs in den 60s , zu denen Joe Brown gehörte.
young=aufstrebend passt! und zwar auf Neil Young = always young, forever young :rock: :D auch wenn der junge Neil bald 65 wird :D
Der hats geschafft sowohl als junger Musiker in den 60s wie auch heute 2010 zu überzeugen und geht auch im Jahr 2010 mutig neue Wege :) :rock:
 
Gnurpsel

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Moinsen...

Gedankengänge seit ich angefangen habe... naja es gab auf jeden Fall ein paar Gedanken, die ich mir verkniffen habe weil ich mich als Gitarrist für nicht gut genug halte, als dass solche Möglichkeiten für mich in Frage gekommen wären - aber man wird vom Leben ja doch öfter mal eines Besseren belehrt.

Unser Bassist erzählte letztes Jahr ganz begeistert, er habe einen der ehemaligen Lead Sänger von Frank Zappa, Napoleon Murphy Brock, kennengelernt, Amerikaner, ein freundlicher, cooler Typ, eben richtig nett. Die beiden hatten das letzte Jahr dann lockeren Email-Kontakt. Als dieses Jahr wieder ein Konzert in Hamburg anstatt besuchte die ganze Band ( immerhin 3 Personen;) ), durch die Schwärmerei neugierig geworden, das Konzert... und was für ein Konzert das war.

Als Hauptakt spielte eine finnische Band mit barocken Instrumenten instrumentale Interpretationen der Musik von Frank Zappa, dazwischen immer wieder eigene Kompositionen. Ich habe selten von so Nahem solche fantastischen Musiker erlebt, aber als die Darbietungen dann in den Bereich der 12Ton-Musik abdrifteten war ich auch unter großem Bemühen nicht mehr in der Lage dem Ganzen zu folgen. Zwischendurch ertappte ich mich, wie ich mich heimlich umschaute, ob nicht Hape auf die Bühne stürmt und lauthals "HURZ" in die Menge brüllt.

Dann kam der Einsatz von Mr. Brock. Ein Schwarzer mit einem breiten, freundlichen Grinsen betrat, in goldene barocke Gewänder gehüllt, Querflöte spielend die Bühne und nahm innerhalb von Sekunden den Saal für sich ein. Neben seinem wirklich tollem Gesang ist der Typ ein Entertainer vor dem Herrn der, als das Konzert zumindest für mich zu kippen drohte, die Veranstaltung komplett rumriss.

Dies erlebten wir auch anschließend nach der Show bei einem schönen Glas Bier. Wir unterhielten uns wohl 2 Stunden, dann kam von ihm das Angebot "Man könne ja mal was zusammen machen, er wäre im November wieder in Europa".

Na klar, hat nicht jeder mal so ein Angebot bekommen, egal in welchem Lebensbereich?:rolleyes:
Und was wurde anschließend daraus? Eben... nix:p

Ich stufte das Ganze also für mich als coolen Abend mit nett gemeinten, aber leeren Versprechungen ein, fand es toll mich mal ein paar Stunden mit einem echten Profi unterhalten zu haben der Eric Clapton, Carlos Santana und div. andere kennt, eben jemand, für den die musikalischen Helden meiner Jugend keine fiktiven Gestalten aus Musikermagazinen sind sondern echte Menschen, über die er viele nette Anektoten erzählen konnte.

Nun denn, ein paar Wochen später kam unser Basser aufgeregt zur Probe, Napoleon hätte ihm geschrieben das er im November in Hamburg ist und ob wir zusammen spielen wollen. Er hätte sich wohl alle Aufnahmen von uns angehört und hätte Bock darauf. Mein Gedanke war "jaja", meine Antwort war "Wenn er uns gehört hat, dann weiß er worauf er sich einlässt, mach halt was aus".

Das Nächstes, das per Mail kam, waren die Vorschläge für 4 relativ einfache Songs von Frank Zappa sowie für 4 andere Songs die er zusätzich zu einigem aus unseren Fundus gern anderen mit uns performen würde. Erst in diesem Moment erlaubte ich mir, langsam an die Sache zu glauben. Wenn er nur labern würde dann kämen doch nicht so konkrete Vorschläge:gruebel:

Das war im September...

Heute kann ich für mich folgendes bestätigen:
Wenn nicht alles schiefgeht was schiefgehen kann, dann spiele ich wahrhaftig am 13. November zusammen mit einem Grammy-Preisträger live in Hamburg im Bach Saal der St. Michaelis Gemeinde direkt neben der Reeperbahn, evtl folgt noch ein Gig am 19. November.

Was für eine geile Nummer, eigentlich kann ich es immer noch nicht glauben:D:D:D

Manchmal muß man eben doch nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und die kleine Chance nutzen die sich gerade bietet. Ich bin unserem Basser jedenfalls mehr als dankbar für seine Beharrlichkeit...


In diesem Sinne...

Haut wech die Triole

Gnurpsel
 
Eggi

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Was für eine geile Nummer, eigentlich kann ich es immer noch nicht glauben

das kannste aber laut sagen. Saucoole Story. Da bin ich mal gespannt was daraus wird. Drück dir beide Daumen :great:
 
Insurrection

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@Gnurpsel
Jetzt ist es ja bald soweit! Viel Spaß und viel Erfolg :great:

Persönlich frag ich mich derzeit ständig, was die Leute alle an Nothing Else Matters gefressen haben? Erst kürzlich ungefähr den Zehnten getroffen, der, als die Unterhaltung auf das Thema Hobbys gekommen ist und ich mit "ich spiel E-Gitarre" geantwortet habe sofort meinte "boah, cool, kannst du Nothing Else Matters?" - AAARRGGHH. Sämtliche Erklärungsversuche wie "nein, kann ich nicht, weil das muss man mit den Fingern zupfen und das hab ich nie so richtig geübt..." werden meistens nur mit diesem gewissen Blick, der einem sagt "ah ja, also kann er eigentlich doch nicht spielen" geahndet :gruebel:. Aber ich finde es grundsätzlich immer spannend, wenn einem Leute, die in ihrem Leben selbst nie eine Gitarre in der Hand hatten - oder einräumen es versucht zu haben aber gescheitert sind - einem dann immer erklären wollen, was man alles können muss um behaupten zu können man würde Gitarre spielen. Fängt dann meistens mit "Also, für mich heist Gitarre spielen, dass..." an :rolleyes:

Aber vielleicht lern ichs ja doch noch irgendwann. Hab mich jedenfalls schon zu 90% entschlossen (die restlichen 10% sind der Teil, der zu faul ist das ganze wieder einzupacken und zur Post zu schleppen) meinen E-Bass und Amp wieder zu verkaufen und mir eine Akustikgitarre als Zweitinstrument zu besorgen. Der Bass und auch der Bass Cube stehen seit Monaten bei mir rum und stauben ein. Nicht, dass mir das Bassspielen keinen Spaß machen würde, es fehlt einfach die Zeit. Bin schon froh, wenn ich überhaupt noch eine Stunde pro Tag zum Gitarrespielen komme. Und dafür, dass das Zeug mal knapp 600€ gekostet hat ist es zum rumstehen und vor sich hinstauben halt eigentlich zu schade. Dafür hab ich nun doch meine Liebe zum "cleanspiel" entdeckt, seit ich versucht habe, Wind Of Change zu spielen. Seit ner Woche versuch ich mir gar an Barre-Akkorden (weil man in wof ja das blöde f braucht!) und bin jetzt doch irgendwie süchtig danach :D.
 
Eggi

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Hör mir auf mit Barré-Akkorde. Gibt kaum was nervigeres. Außer man wird nach "Nothing else matters gefragt" :D
Letzteres ist mir aber noch nie passiert.

Mit dem Clean spielen geht es mir ähnlich. Früher konnte ich da kaum was mit anfangen, aber mittlerweile mach ich das auch sehr gern.
Tja, und Equipment was nur rumsteht, kann man auch mal für was anderes hergeben.
 
Gnurpsel

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"Nothing else matters" scheint das "Stairway to heaven" der Generation Golf zu sein :rolleyes:

Edit: Dankeschön für den netten Zuspruch für den Gig, der Folgegig findet nun auch noch statt - 19.11. im Platzhirsch in HH :)
 
Mr. Mojo Paule

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Hi Klaus, Gratulation zum Helpful & Friendly User! :great::great::great:
 
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Hör mir auf mit Barré-Akkorde. Gibt kaum was nervigeres. Außer man wird nach "Nothing else matters gefragt" :D
Letzteres ist mir aber noch nie passiert.


Hmm, bin ich der einzige Mensch der Barrés jeglicher Art LIEBT?! Ich habe schon ganz am Anfang als ich diese verhassten Akkorde geübt habe (das von vielen verfluchte F-Barré war das, vor knapp über 6 Monaten) von sehr vielen erfahreneren Gitarristen gehört, wie schwer die doch seien und dass die jeder hasst etc. pp.

Nach maximal 3 Wochen des übens gings dann jedoch mehr oder weniger und wurde mit der Zeit immer flüssiger und mittlerweile greife ich immer gerne paar Barrés wenn ich eine Gitarre in die Hand kriege, sozusagen als Aufwärmübung, meistens ist es dann der Part von Dani California mit den Double Hit/Walk Barrés. :D

Allgemein habe ich wenig Probleme mit Akkorden, selbst die eher Ungewöhnlichen sind mit ein wenig Übung machbar. Mein größeres Problem sind manchmal die eigentlich als simpel empfundenen Riffs z.B. eben der Hauptriff in Dani California der direkt nach dem genannten Part am Anfang kommt, die Hälfte läuft flüssig (die erste Hälfte) der Rest immernoch nicht. Nagut, übe es auch nicht gezielt. :p
Ich hatte sogar größere Probleme mit Power Chords, die liefen dann erst flüssig nachdem ich mich den Barrés gewidmet habe. Der Griff ist ja derselbe wie der vom E-dur Barré mit der Ausnahme, dass man lediglich die drei tiefsten Saiten bespielt und den Rest muted (so mache ich das zumindestens, dann kann man auch PowerChords strummen, z.B. bei Hysteria von Muse).

Aber manchmal muss ich mit den E-moll Typ Barrés kämpfen und das auch nur wegen der Moll-Terz (?) auf der G Saite, die ist dann nicht immer so sauber. Aber ich glaube das liegt nicht (nur) an mir, sondern auch an der Gitarre bzw. der Einstellung, denn selbst wenn ich diese Saite, gerade in den Bünden zwischen 3 und 12 als Einzelnoten greife, egal wie sauber etc. , trotzdem klingt es immer ein wenig dumpfer, schnarrt stärker und auch ein wenig daneben. Die Saiten sind ja auch schon mittlerweile mehrere Monate alt und das obwohl ich noch paar Packungen rumliegen habe, ich fauler Sack! :p

Mit freundlichen Grüßen, NoName
 
Supra

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Hmm, bin ich der einzige Mensch der Barrés jeglicher Art LIEBT?!
Garantiert :D

Bei mir klappen die eigentlich auch recht gut, hab eigentlich kein Problem damit mit dem Zeigefinger alle 6 Saiten gleichzeitig so herunterzudrücken dass es noch sauber klingt. Nur, wenn ich dann noch die 3 anderen Finger dazunehme hebt der Zeigefinger scheinbar immer ein Stückchen ab, die B-Saite klingt dann nicht mehr, ka wieso :mad:. Auf der E-Gitarre mit extrem tiefer Saitenlage isses wohl auch nicht so schwer. Wird schon werden :great: Dafür hatte ich nie Probleme mit Powerchords :p
 
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Mr. NoName

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die B-Saite klingt dann nicht mehr

exakt das Problem hatte ich Anfangs auch, du musst darauf achten, dass der Zeigefinger so seitlich wie möglich aufliegt und du musst jenen eben auch soweit nach oben oder unten "justieren", sodass genau der Knochen am Fingergelenkt die B-Saite runterdrückt. Da hilft nur rumprobieren. Und eventuell schauen wie du die Hand hälst, ob du zu sehr dein Armgelenk knickst, ob du zuviel Druck aufbaust, ob der Daumen richtig hinten sitzt etc.

Schau dir doch mal auch das hier an: http://www.justinguitar.com/en/BC-161-F-chord.php

Habe mit dem Kurs gelernt und der Justin ist wirklich ein super Lehrer finde ich, auch wenn das ganz unpersönlich abläuft per Internetvideos. :D

Mit freundlichen Grüßen, NoName
 
krischan21

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Und für eine Gitarristengeneration davor war's "House of the rising sun"...:D

Zu der gehöre ich auch ... :D

Mr. NoName schrieb:
Hmm, bin ich der einzige Mensch der Barrés jeglicher Art LIEBT?!

Von Liebe kann man zwar nicht unbedingt sprechen, aber ich spiele meistens den ganzen Barrée und nicht den Powerchord.
 
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jackson

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ich spiel den vollen Barree recht selten, da ich ihn fast nie brauche wenn ich im Kontext mit anderen Gitarristen oder in ner Band spiele ;)

PS: ich gehör zu der A Ticket To Ride bis Hey Hey My My - Rockin In The Free World - Gitarristengeneration :D
 

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