- 28.10.26
- 23.01.15
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Erstens: auch das Optimieren und das Experimentieren mit der Technik kann und darf Spaß machen!Hoffentlich komme ich vor lauter Optimierung auch irgendwann mal wieder zum Musizieren.![]()
Zweitens: die, wenn man so sagen will, "Kehrseite" von PlugIns und Softwarelösungen im Vergleich zu Hardwaregerätschaften ist deren extreme Flexibilität, Offenheit und den daraus resultierenden schier unendlich erscheinenden Möglichkeiten. Sicher sind auch Hardwaregeräte (nicht erst) heute vergleichsweise offen und flexibel, aber gegenüber reiner Software am Rechner geraten sie doch meiner Kenntnis und Erfahrung nach ins Hintertreffen. Vor allem werden Hardwareteile meistens hinsichtlich der Bedienung immer hakeliger, je komplexer ihre Möglichkeiten sind.
Diese Offenheit und Flexibilität von Software und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Kombinationen will beherrscht sein, um sich nicht in reiner Spielerei zu verlieren (Spielerei kann aber auch sehr schön sein, und für die "Kennenlern-Phase" eigentlich auch ein sehr guter Zugangsweg).
Das heißt, dass es gerade angeraten ist, sich erst mal eine Weile lang besonders intensiv mit der Technik zu beschäftigen, gerade, um damit sein eigentliches Ziel zu erreichen, nämlich seine Musik optimal zu performen und auszudrücken.
Da dein Anliegen in erster Linie das Musizieren ist, wirst du, @Jan S., sicher nicht in dieser "Optimierungs"phase hängen bleiben und dich verzetteln.
Letztlich gilt es, durch das Probieren die Möglichkeiten auszuloten, die Spreu vom Weizen zu trennen, und genau das heraus zu holen, was man selber (aktuell) für das Umsetzen seiner Ideen wirklich braucht, und was das Ergebnis wirklich verbessert im Sinne der eigenen Vorstellungen und Absichten.
Wobei ich zugebe, dass ich es nicht immer leicht ist, sich angesichts der einen fast erschlagenden Vielfalt immer wieder zu fokussieren.
Wie ein guter Weg dahin aussehen kann, davon gibt dieser Thread meiner Meinung nach ein schönes Beispiel.
Und auch im Übrigen sucht man ja immer irgendwie nach Möglichkeiten, wie sich das System weiter verbessern lässt.
Obschon ich ja die Bude voll habe, befinde ich mich seit etwa einem dreiviertel Jahr im musikalischen Stillstand. Ich bin nämlich mit meinem alten Musikrechner an Grenzen gekommen (da läuft noch Win7 drauf), weniger, weil er das Husten kriegt, sondern weil neuere Software kaum noch auf Win7 läuft, also Updates und so, denn auch VST(i)s werden besser und kriegen Updates. Lange Zeit war ich am überlegen, ob ich den Budenzauber von Microsoft noch mitmachen soll - schließlich kenne ich deren Betriebssysteme seit dem Übergang von Win 3.11 auf Win95 - aber jedesmal klemmt`s wenn ein neues OS genutzt werden will. Das geht schon seit Jahrzehnten immer auf gleiche Weise und ich habe langsam die Nase voll. Letztes Jahr habe ich sehr gute Erfahrungen mit Linux Mint gemacht, OpenSource und moderner geht`s nicht, aber eben nicht als Recording-System. Nun ist Win10 schon wieder "alle" und Win11 bringt erneut Änderungen, die vermutlich viele meiner alten VSTs einfach "ausspuckt". In Kürze kaufe ich mir einen neuen Rechner, aber er soll unter Linux für`s Recording genutzt werden. So flott das dann laufen könnte und so umfangreich meine alte Software, die gewohnten VST(i)s, dann (hoffentlich) weiter nutzbar wären, so problematisch ist das mit der Einbindung meines wichtigen Neuerwerbs, nämlich dem
Wenn ich wieder produktiv arbeiten kann, habe ich genug neue Lyrics parat, die ich vertonen kann. Die "Zwangspause" hat sich nämlich auch gelohnt, da ich auf meine "schriftstellerische Ader" zurückgeworfen wurde, was Spaß gemacht hat. In der Regel hatte ich bei neuen Songs immer mit der Musik angefangen, was nun nicht möglich war. Ich habe also durch diese Zwangspause ordentlich dazugelernt und bin locker für das nächste Jahr mit guten Texten versorgt, soviel, dass ich davon eine LP (Vinyl) machen könnte. CD geht auch, aber Vinyl finde ich charmanter. 

) Limits meine begrenzten Kenntnisse der Software und mein überschaubares musikalisches Talent. 


Ich kann Dir das gar nicht sagen, obwohl ich bei elektronischer Musik nicht ohne 808 und 909 auskomme, gern noch 606 dazu, wenn es schneller Hats braucht, aber natürlich alles als Samples aus