Ja sicher, damit würde er aber wieder teurer werden, aufgrund der kleineren Bauteile, die aber weniger billig zu produzieren sind. Ein Laptop ist ja auch teurer als ein Stand-PC mit der gleichen Leistung.
Und das Prinzip des Bugeras ist es nicht, einen neuen Eden, Orange etc. im 1500€ Bereich zu bauen, sondern einen, den man sich auch als "normaler" Mensch leisten kann.
Würde Bugera dieses Ziel verfolgen, wäre der Amp sicherlich auch leichter, aber damit auch teurer.
Gruß, Johannes
Ich bin ganz Johannes Meinung und möchte, nur zum Abschluß, einwerfen, dass mein GenzBenz GBE 1200 nicht deshalb so schwer ist, weil er "unmodern" oder "fortschrittsfeindlich" ist...
Eine MosFet- Endstufe, die mit einem Ausgangsübertrager ausgestattet ist, der einen Betrieb bei 8, 4 und 2 Ohm erlaubt, hat nun mal ein dementsprechendes Gewicht. Wobei die 2-Ohm - Option schaltbar ist. Man kann aber auch 8-Ohm - Boxen mit der 2-Ohm - Einstellung betreiben, wird dabei aber an Endstufenleistung verlieren. Das ist praktisch für kleinere Räume. Ja, und das steht so im Manual. Dazu hat er noch weitere Möglichkeiten, von denen Besitzer von anderen Amps nur träumen.
Als wir kürzlich für meinen Sohn einen Peavey Valvetronic Gitten-Amp (ja, das undankbare Kind ist bei der falschen Fraktion, was sich aber auch schon als praktisch erwiesen hat...

) abgeholt haben, hat der Musikalienhändler meines Vertrauens gemeint, dass die Trafos und Ausgangsübertrager "früher" doppelt so groß waren.
Und dass GenzBenz auch amtliche Leichtgewichte bauen kann, ist ausser Frage. Beim Gewicht gibts nur Eines zu sagen: Jeder so, wie er's braucht.
Ich denke, dass Bugera auf einfache, zuverlässige Technik gesetzt hat, die halt ein paar KG schwerer kommt als ein High-Tech - Röhrenamp. Was ist besser: Alle paar Wochen zu zweit den Amp tragen - oder der dreifache Preis?
So long - sagt Kong