Kritische Gedanken zur NAMM oder wo sind die tatsächlichen Neuheiten?

  • Ersteller Sicmaggot08
  • Erstellt am
Mach dir um mein Weltbild keine Sorgen, das passt schon.
Andrerseits hätte ich von einem großen Max schon erwartet dass er, wenn er auf deinen Text antwortet, diesen und den Bezug dazu auch verstanden hätte.
-> Ingnore.
Musst nicht mehr antworten,lese es ohnehin nicht mehr!
Salty...
 
Zunächst: Ich habe 43 Musikmessen besucht. Das ist länger, als es die Musikmesse überhaupt gibt, denn in den 1970er Jahren war das noch ein Anhängsel der Frankfurter Frühjahrs Messe. Dazu kommen noch ca. 8 NAMMs in Anaheim und Chicago.

Diese Messen sind (oder waren) eigentlich nicht dazu gedacht, dass Musiker da hingehen und schauen, öb Gitarren immer noch 6 Saiten haben und jemand eine viereckige Trommel erfunden hat. An sich sind das Fachmessen und Musikladenbesitzer gingen da hin, um ihre Grundorder für das Jahr zu ordern.

Wenn man von der Zeitspanne um die 1980er Jahre mal absieht, wo japanische Synthesizer-Hersteller sich stetig sensationelle Neuigkeiten um die Ohren flatschten - Wow, der neue XYZ-Synth kann fast klingen, wie ein Klavier... naja, fast eben... waren die Sensationen eigentlich immer eher selten.

Trotzdem macht es Spaß da hin zu gehen und man entdeckt immer wieder mal was Überraschendes. Das war aber definitiv vor 40 Jahren aufregender als heute, weil durch das Internet ohnehin im Voraus fast alle Neuerungen geleakt und verbreitet werden.

Ging's nach mir, würde man aus den Messen Touch & Feel Events machen, denn das kann das Internet noch nicht leisten. Und wenn man das diesjährige Logo der Musikmesse betrachtet...

keyvisual.968!.113!.gif


...dann geht's wohl in diese Richtung. Man geht also nicht so sehr da hin, um zu sehen, ob Ibanez nun endlich eine 11-saitige Gitarre gebaut hat, sondern um Gitarren in die Hand zu nehmen, die man schon immer mal anfassen wollte (so das Standpersonal einem lässt). Aber Aussteller, die dieses "Hands on music" nicht verstehen, die sind mMn auf der Messe fehl platziert, denn es ist mittlerweile eben immer weniger eine Ordermesse für Händler ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Vielleicht kommen die Hersteller auch einfach irgendwann einmal auf die Idee nicht ständig mit neuen und spektakulären Innovationen zu glänzen sondern die Kunden einfach mal mit Qualität und Kundenservice zu überraschen.
Braucht der Kunde wirklich ein limitiertes Sondermodell, selbststimmende Tuner, schaltbare Sounds oder wäre es nicht besser verschiedene Optionen in Halsbreite, Radius etc. anzubieten...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Vielleicht kommen die Hersteller auch einfach irgendwann einmal auf die Idee nicht ständig mit neuen und spektakulären Innovationen zu glänzen sondern die Kunden einfach mal mit Qualität und Kundenservice zu überraschen.
Braucht der Kunde wirklich ein limitiertes Sondermodell, selbststimmende Tuner, schaltbare Sounds oder wäre es nicht besser verschiedene Optionen in Halsbreite, Radius etc. anzubieten...
oder auch unterschiedliche Gewichtsklassen und wie du sagst, tolle Verarbeitung, wo man sagt, Respekt, das gefällt mir gut, das fühlt sich toll an
 
Vielleicht kommen die Hersteller auch einfach irgendwann einmal auf die Idee nicht ständig mit neuen und spektakulären Innovationen zu glänzen ...
genau das ist doch der grund, warum es diesen thread überhaupt gibt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Was sagt ihr denn im Zusammenhang mit Innovationen zum ´Digitech Trio Band Creator?´
Das Gerät erkennt Tonart/-harmonie, Groove und Tempo. Es generiert automatisch passende Drum- und Bassparts zu Phrasen, die man ihm kurz vorspielt! Und das mit dem Charakter wählbarer Genres.



Im Grunde kann man sich vorstellen, dass da ähnl. Algoritmen wie bei Melodyne, Voice-Optimierern etc. dahinter stehen. Das Konzept, das in Richtung ´Live´ und ´Plug&Play´ mäßig umzusetzen finde ich super.

Wenn das gut funktioniert, würde ich schon sagen, dass der Digitech Trio das erste Gerät einer neuen Generation werden könnte - somit dann eine nachhaltige Innovation. Vll. kombin. sie das auch mal mit ihren Loopern?

Bleibt abzuwarten, ob sich die generierten Grooves schnell abnutzen oder ob sie sich stets individuell anpassen können. Außerdem kann man das Ding wohl nur drei Phrasen lernen lassen (Strophe, Bridge, Chorus).

Wie das live gehen soll, wenn mehrere Songs damit abgedeckt werden sollen ist mir nicht ganz klar; man kann das Gerät ja nicht vor jedem Song auf der Bühne die drei Einzelphrasen lernen lassen. Oder ich hab net ganz kapiert wie es geht...

Jedenfalls bin ich hoch interessiert das mal auszuchecken; kommt Anf. März in den Dt. Handel. Vll. auch ein mächtiges Werkzeug, wenn jmd. nicht gerne Computer oder Smartphones einsetzt.

L. G.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wenn das gut funktioniert, würde ich schon sagen, dass der Digitech Trio das erste Gerät einer neuen Generation werden könnte - somit dann eine nachhaltige Innovation. Vll. kombin. sie das auch mal mit ihren Loopern?

Bleibt abzuwarten, ob sich die generierten Grooves schnell abnutzen oder ob sie sich stets individuell anpassen können. Außerdem kann man das Ding wohl nur drei Phrasen lernen lassen (Strophe, Bridge, Chorus).

Sollten wirklich andere Hersteller mit auf den Zug aufspringen (was ich sehr cool fände, da mir die Grundidee gefällt), würde der Wettbewerb sicherlich schnell für technische Weiterentwicklungen sorgen (mehr Stile, Parts, Drumgrooves etc.). Man hat ja bei den Loopern gesehen, was für Fortschritte bis heute machbar waren/sind und dass Konkurrenz die Kreativität der Entwickler anregt.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben