Kurzes Review - Diezel Schmidt

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Oha, Bottleneck und Strat! - was kommt als Nächstes? Volksmusik? :D

Aber, well done für ein Greenhorn ;)

bottelnecks sind geil. ich hab den eindruck, dass der amp auf der aufnahme etwas trocken klingt, wird wohl an der zimmerlautstärke liegen. sehr interessanter amp aber leider teuer und röhre.
 
Hey mal ne Frage Kostet der Amp wirklich um die 2500 Öcken???
Klar es ist ein Dietzel aber ich finde es Übertrieben....
Hab den Diezel VH4 und der Kostet ja auch gerade so um die 2800 Öcken...Aber da hat man 4Kanäle die alle richtig Geil Klingen ;) Wenn der so in etwa Fender Sound rübergeht dann würde ich mir eher Überlegen nen Fender zu Holen da diese viel Billiger sind :rolleyes:
Bitte nicht Steinigen ich fasse nur in etwa das zusammen was ich hier gelesen habe....
Ich werde ihn wohl mal antesten müssen um eine auschlag kräftige Auskunft geben zu können / dürfen...

Der Amp ist bestimmt super aber mal Hand vom Griffbrett aufs Herz, 2500euro.... ist es das echt Wert und findet man dazu keine billigere Alternative? :gruebel:


Trotzalledem gutes Review :great:
 
Die Alternativen, die ich so sehe sind noch teurer:gruebel:
 
Es ist wohl etwas schwierig einen Amp von Diezel mit Fender zu vergleichen.
Die Fa. Diezel ist wohl vom Umsatzvolumen etwas kleiner als Fender. Das
heist nunmal auch das Entwicklungskosten in höherem Maße ins Produkt
fließen. Wenn man bedenkt das vor 5 Jahren schon erste Infos vom Schmidt
rumgeisterten sind sieht man mal wie lange eine gute Entwicklung dauern kann.
Die Vorteile bei Diezel liegen ganz klar auf der Hand. Ich kann bei Peter anrufen
und habe sofort einen Kompetenten Ansprechpartner an der Hand der meinen
Amp gerne auch direkt auf meinen Sound anpasst. Bei Fender wird es da schwierig.
Das nicht jeder 2250 € für einen Diezel Schmidt bezahlen kann sehe ich ein, aber
der Hype unbedingt einen Amp aus USA kaufen zu müssen nicht. Der Schmidt ist
ein Class A Amp allerfeinster Güte. Hierfür meinen Respekt und probiert ihn ruhig
mal aus.

Deutsche Produkte müssen sich nicht verstecken !!

Amen
 
Es ist wohl etwas schwierig einen Amp von Diezel mit Fender zu vergleichen.
Die Fa. Diezel ist wohl vom Umsatzvolumen etwas kleiner als Fender. Das
heist nunmal auch das Entwicklungskosten in höherem Maße ins Produkt
fließen. Wenn man bedenkt das vor 5 Jahren schon erste Infos vom Schmidt
rumgeisterten sind sieht man mal wie lange eine gute Entwicklung dauern kann.
Die Vorteile bei Diezel liegen ganz klar auf der Hand. Ich kann bei Peter anrufen
und habe sofort einen Kompetenten Ansprechpartner an der Hand der meinen
Amp gerne auch direkt auf meinen Sound anpasst. Bei Fender wird es da schwierig.
Das nicht jeder 2250 € für einen Diezel Schmidt bezahlen kann sehe ich ein, aber
der Hype unbedingt einen Amp aus USA kaufen zu müssen nicht. Der Schmidt ist
ein Class A Amp allerfeinster Güte. Hierfür meinen Respekt und probiert ihn ruhig
mal aus.

Deutsche Produkte müssen sich nicht verstecken !!

Amen



Klingt Logisch und einleuchtent....
Nur warum kostet der Einstein dann gerademal 1700euro???War die Entwicklung nich auch so Aufwändig?

Deutsche Produkte müssen sich nicht Verstecken: "Deswegen hab ich einen" :great: und davor nen mesa aus USA :D
 
also entwicklungsarbeit allein kanns nicht sein. PCL bauet transistoramps, die vom entwicklungsaufwand wohl komplizierter sind und die amps kosten maximal vllt 800€ mit diversen soundanpassungen und erweiterungen vllt 1000€. ich denke das liegt eher an der fertigung und am image. wenn pcl faire preise verlangt (wonach es aussieht, ein 120W 2,5 kanaler kostet 600€, ebenfalls fertigung in D) wids wohl eher dei fertigung sein, denn deren boxen liegen preislich auch im 1200€+ bereich. beim röhrenamp kosten die bauteile evtl auch etwas mehr aber ein großer teil geht mit sicherheit auch für den namen/image drauf.
 
Oh oh...ich warte mal auf den Einsatz von Olaf.... :D
 
Nö, keinen Bock auf einen derartig unqualifizierten Quark zu antworten.
 
Nö, keinen Bock auf einen derartig unqualifizierten Quark zu antworten.
wow wie sehr viel qualifizierter das doch war :rolleyes:

der preis ist doch ok vielleicht sieht er innen auch nicht aus wie ein computer. auf ebay wird er irgendwann nicht mehr so hoch gehandelt und wenn jemand dat ding spielen will oder braucht holt er ihn sich auch für den normalen preis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann einen Transistoramp nicht mit einem Röhrenamp vergleichen - das meine ich
jetzt nicht bezogen auf den Sound. Die Teile für einen Röhrenamp sind ungleich höher.
Alleine die Trafos ( Netz und Ausgangsübertrager). Wenn man sich mal in einem DIY
Forum (Musikding oder Tube-Town) umschaut, stellt man fest, das die meisten einen
Preamp bauen, fast nie eine Endstufe - und wenn dann fast immer als Bausatz. Ein Preamp
kostet an Teilen ~600 bis 800 €uro - eine Endstufe wohl ca 1000€. Dafür kann man sie
bereits gebraucht kaufen.

Warum der Einstein günstiger ist kann ich nur mutmaßen, denn im Prinzip sind seine Sounds
"Abfallprodukt" der großen Tops - halt ohne MIDI SchnickSchnack, kein Midcut, keine
seperaten Klangregelungen. Der Schmidt ist hingegen eine komplette Neuentwicklung.
Klar das das irgendwie bezahlt werden muss. Ebenfalls eine Betrachtung wert: Ich zitiere
mal aus dem Tube-Town Forum Günther bzgl. Soldano Amps:
Günther schrieb:
Gute Potis und Trafos sind zwar ziemlich teuer, aber so teuer nun auch wieder nicht. Und für eine Produktion braucht man zuerst mal viel Kohle.
Boogie hat das auch so gemacht: zuerst Boutique, dann auch parallel dazu "Aldi".

Wenns umgekehrt gemacht wird, wird ein Hersteller sonst nie so richtig "ernst" genommen (Peavey, H&K, Crate, VW Phaeton etc.)
Q:http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=1568.msg10801#msg10801
 
Ein Preamp
kostet an Teilen ~600 bis 800 €uro - eine Endstufe wohl ca 1000€. Dafür kann man sie
bereits gebraucht kaufen.

Das kommt aber ganz drauf an, was du da genau bauen möchtest.
Ich kann dir sagen, dass ein 3Kanaler (Fender Clean, heißer 800er Rhythm, SLO Lead) mit 2xKT66 Endstufe an Teilen (Kein Voodookram, aber alles gute Qualität) bei gut 1000€ liegt. Ich kann auch mal alles zusammenrechnen und dir nen genauen "bis-jetzt-Preis" sagen ;)

MfG
 
wow wie sehr viel qualifizierter das doch war :rolleyes:

der preis ist doch ok vielleicht sieht er innen auch nicht aus wie ein computer. auf ebay wird er irgendwann nicht mehr so hoch gehandelt und wenn jemand dat ding spielen will oder braucht holt er ihn sich auch für den normalen preis.
Sollen wir jetzt qualifiziert über

Entwicklungskosten einer Manufaktur
Teilepreise Tuben vs. Transen
Gebrauchtmarktpreise allgemein und auf Ebay im besonderen
Angebot, Nachfrage, Zielgruppen, Positionierung, Mitbewerberumfeld
ROI, Produktlebenszyklen
USPs
oder Gott und die Welt reden?

:gruebel:
 
Das kommt aber ganz drauf an, was du da genau bauen möchtest.
Ich kann dir sagen, dass ein 3Kanaler (Fender Clean, heißer 800er Rhythm, SLO Lead) mit 2xKT66 Endstufe an Teilen (Kein Voodookram, aber alles gute Qualität) bei gut 1000€ liegt. Ich kann auch mal alles zusammenrechnen und dir nen genauen "bis-jetzt-Preis" sagen ;)

MfG
Preamp: 300-400 €
100er: 750-850€

IMO - alles DIY Zeug und zugekauft, also kein OBI-Pressspan-Gehäuse
 
Nö, keinen Bock auf einen derartig unqualifizierten Quark zu antworten.

Hey Olaf das sollte keineswegs Böse Gemiend sein! Ich kann mich nur nicht mit den Features des Amps und den dadurch entstandenen Preis abfinden :redface:
Ich sag ja das Entwicklung ein Thema sein könnte, aber für mich ist der Herbert auch ein anderer Amp wie der VH4 und beide kosten ungefähr das gleiche.Ich habe den Amp nicht gespielt und kenne seine Kaufargumente nicht... ;)
Vll kannst du ja trotzdem was zum Thema beitragen, immerhin hast du den Schmidt.Kannst du mir auch mal nen Kaufgrund nennen damit ich dich da besser verstehen kann?Und wie sieht es aus im Vergleich zum Mesa Mark IV der ja auch soviel Kostet :gruebel:


Danke und Gruß
 
Der Mesa ist doch für eine ganz andere Zielgruppe ausgelegt, als der Schmidt.
Was will man da Vergleichen?

Mfg Max
 
Abgesehen davon kann man den Preis eines Verstärkers wohl kaum an den Features festmachen.
 
Ist doch kein Problem . . . der, den ich habe, gehört mir nicht, war nur leihweise hier. Ist wieder in Bad Steben.

Schmidt wurde (nicht Vollzeit) über 3 Jahre entwickelt, es gab so etwa 5-10 Prototypen (erstmalig 2006 in Ffm vorgestellt), doch irgendwie war er nie der Knaller, der er sein sollte. Peter (Diezel) wechselte dann u.a. den Trafo-Fabrikanten (im Schmidt ist ein anderes als das typische Langer/Hannover-Fabrikat verbaut), welches eine Neukonzeption mit sich brachte.
Weiterhin:
Der Phasendreher ist komplett anders, als bei den anderen Modellen (kein LTP).
Der/die/das Loop ist neu konzipiert worden.
Die Kanalumschaltung ist gänzlich neu - 5 Vorgänge per Midi via Mono-Kabel.
Die Boxen (halboffen, Hempcones) wurden von Diezel/Dillingen (P. Stapfer) zur Messe 2008 neu entworfen (nur mal so, weils oben angesprochen wurde: mal bitte eine D-Box gegen eine 08/15 mit nem Herbert antesten - oder Bato fragen). Aufbau und Materialien sind kein Standard, sondern ebenfalls neu. Wer's nicht glaubt: antesten und Ohren auf.

Letzlich sind 2250€ für einen zu großen Teilen in Handarbeit gefertigten Booteek-Amp ok. Keine tchechischen Platinen, kein Epoxy-befestigen von Elkos, blah blah)
Entsprechende Mitbewerber aus Übersee kosten auch nicht weniger, teilweise deutlich mehr.
 
Was ich vergessen habe: Die Specs sind in dieser Zusammensetzung unique - die gibts nirgendwo sonst. Oder kennt einer von Euch einen Class A Push-Pull Amp mit röhrengetr. Hall, schaltbarer ser./par. Loop, nicht-LTP-PI, Midi-via-Mono, Comp.-Out 2.5 Kanal-Konfiguration?
Ich nicht.
 
Okay 1:0 für dich be4ziehungsweise 2:0.

Danke das du dich geäußert hast ;)
 

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