Don Rollo
Registrierter Benutzer
- 06.11.25
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Wenn ich dann sehe, das einem Linux Mint Benutzer in einem Forum empfohlen wird, die Festplatte per Terminal zu mounten, kann ich da nur mit dem Kopf schütteln.
Diese Empfehlungen kommen, weil man die Konsolenbefehle mal eben per Copy und Paste in einen Forumsbeitrag hinein kopieren kann. Wenn ich einem User erklären müsste, wohin er überall klicken muss, wohin er nicht klicken darf und welche Programme er in welcher Reihenfolge starten soll, würde ich an dem Text einen halben Nachmittag sitzen und der User hätte trotzdem genau so viel verstanden.
Da muss ich dagegen halten. Ein Modernes Betriebssystem sollte sowas als UI darstellen, und nicht auf altbackenen Textcodes basierend den User verwirren oder zusätzliches Wissen abverlangen.
Die Konsole ist genau genommen das Intuitiveste, was es an einem Computer gibt. Dort sagt man dem Gerät ganz genau und sehr direkt, was es tun soll. Ganz einfach und unmissverständlich. Das funktioniert im Grunde genau so, wie bei der ganzen modernen Spracherkennungsgeschichte: "Tue das, mache jenes". Es macht nun wirklich keinen Unterschied, ob man nun sagt: "Copy DateiA to OrdnerX", "Start Safari" etc oder ob man es schreibt. Das Vokabular muss man in beiden Fällen beherrschen.



Aber ich hatte dich so verstanden, dass du das auf alle Win-Rechner beziehst. Und in dem Fall kann ich das so nicht ganz stehen lassen. Was hab ich schon an Maschinen herumgebastelt... Zum Beispiel für einen früheren Arbeitgeber, bei dem wir bis auf wenige Ausnahmen nur standardisierte Rechner an die Mitarbeiter rausgegeben haben. Der Hardware-Pool war groß genug, um Hardware-Defekte ausschließen zu können (auch diverse Hardware-Tests haben das bestätigt). Die Probleme ergeben sich halt erst mal aus der unterschiedlichen Hardware - wenn die Treiber manchmal nicht miteinander wollen, muss man kämpfen (und in seltenen Fällen sich auch mal geschlagen geben). Da hat der Apfel halt naturgemäß einen Vorteil.

