bob schrieb:
Genau da will ich hinkommen. Das Metronom so leise stellen, das ich es nur höre, wenn ich nicht drauf bin.
Ich will das Metronome nicht als Dirigent sondern als freundliche Stimme wenn ich daneben liege.
Grüße
Bob
hmm. Nee, ich nicht. das hieße ja, daß "drauf" richtig ist. Die Auffassung teile ich nicht!!
Freundliche Stimme, ja!!!
Es geht doch um Zeit. Daß wir den Zeitstrom "takten" in Sekunden und BPM ist eine radikale Methode. Schaut man sich Phrasierungen von allgemein als gut angesehenen Musikern an, stellt man fest, daß eben diese "Taktung" sehr individuell aufgefasst wird.
Wenn ich immer "drauf" bin, tu ich nichts anderes, als ein Drumcomputer.
Damit wir uns nicht falsch verstehen, "drauf" is schon ok. Aber es heißt, ich bin aufm Metronom. Das macht mehr oder weniger präzise "Klack", sonst nichts! Ich kann aber den fließenden Zeitstrom rhythmisieren wie ich will, und das ist dann meine Auffassung von Zeit. In der Kommunikation in der Band, oder unserer einzelnen Gliedmaßen , stelle ich mit meinem Instrument immer wieder neue Bezüge zu den anderen Tönen (musikalischen Ereignissen) her.
Wenn ich als Pianist radikal richtig Töne spiele ohne diese "Beziehung" zueinander, wirds klingen wie geklimper!
Es gab mal ein gerät im Studio, daß nannte sich "Humanizer".keine Ahnung obs das noch gibt, das sollte diesen Effekt beheben, indem es zufällig kleine Zeitverschiebungen in elektronisch erzeugte Patterns brachte. Mittlerweile is man bei einem Forschungsprojekt namens "CEUS" bei dem man versucht dieses "Geheimnis" in den Griff zu bekommen.
Da is "nix da" mit drauf!!!!
Wie spielstn "laid back"? Oder, washeißt denn "grooven"?
Bigdrum