Eigentlich wollte ich ja rheinische Antwort auf John Lord werden.
Deshalb habe ich lange gespart, um mir ein Elektropiano zum Einstieg zu kaufen.
Kein Rhodes, aber sowas in der Richtung.
Naja, das (gebrauchte) Piano war dann da und ich hatte meine ersten ernsteren Erfahrungen mit den Mädchen. Da hab ich dann erst mal andere Sachen geübt
.
Piano war dann auf einmal total out und es mußte ne Klampfe sein.
Also habe ich beim örtlichen Musikalienhändler das Piano gegen ein
Starterpack aus einer Aria Melody Kopie mit einem Noname Amp und
dem ganzen Zubehörkrempel getauscht.
Mit der Aria hatten wir die erste Band gegründet.
Weil etwas mit "gutem Namen" her mußte, habe ich eine Washburn Headless
gekauft und die Aria einem Kumpel vertickt. Der hatte etwas mehr Plan als ich
und ein wenig an dem Teil rumgepimpt. Und ich war stinkig. Das Teil klang 1.000 mal
besser, als die Washburn.
Einige Akustische kamen und gingen zwischendurch noch.
Irgenwann bekam ich von einem Typen, der dringend Bares brauchte eine
'79er The Paul Walnut für damals schmale Kohle. Der, einer Ovation Akustik und einer
Höfner Klassik bin ich bis heute (vorletzte Woche) fast 30 Jahre treu geblieben,
obwohl sie fast nur in der Ecke stand(en).
Ein paar Tage nach meinem "Comeback" wollte ich unbedingt noch eine Strat haben.
Also habe ich mir noch eine Highway one geleistet.
Damit dürfte die Beschallung meines Wohnzimmers final gelöst sein.