Neue Yamaha CP Stage Pianos!

  • Ersteller P120Player
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Displays sind überbewertet :D

Nee, ganz im Ernst: das ist ein Stagepiano, kein Computer und auch kein Multifunktions-Klangerzeuger. Solange sich die Funktionalität in gewissen Grenzen hält (und das tut sie bei einem Piano), ist die bessere Benutzeroberfläche immer die, die möglichst ohne Displayunterstützung auskommt.

Wer würde z.B. einen Gitarrenamp über Display + Menüsteuerung bedienen wollen? - Eben...
Keyboarder als sehr technikaffine Nutzergruppe hingegen gehen immer automatisch davon aus, daß die Sachen umso besser sind, je mehr Features auf möglichst umfangreichen Bildschirmen dargestellt werden - egal, ob sie diese überhaupt verstehen geschweige denn nutzen können. Einfach "aus Prinzip", weil's ja elektronisch ist, 2000 Euro kostet und jeder billich-mp3-Player aus'm Blöd-Markt mit Grafikdisplay daherkommt.

Nur, eine 2000€-Gitarre oder -Espressomaschine kommt ja trotzdem auch ohne sowas aus und ist trotzdem wunderbar bedienbar.

Was bei einem Workstation-Alleskönner noch ins Konzept passen mag, muß für ein Stagepiano nicht zwingend der "Usability" zuträglich sein. Insofern ist da die Begrenzung auf eine übersichtliche Lösung (Übersichtlich = auf einen Blick erfassbar!) legitim. Klar könnte man jetzt rein hochauflösenderes, grafikfähiges Display einbauen, wirklich notwändig ist es jedenfalls nicht. Und wenn ich mir bei den diversen Workstations auf ihren Farbdisplays anschaue, was für Augenkrebs-verdächtige Menüs da laufen, bin ich recht froh über ein schickes, klares schwarzblaues 2-Zeilen-Display..

In wie weit das mit der Unsability beim CP-5 geglückt ist, mag ich mangels CP-5 nicht beurteilen. Als ich das CP-1 anspielte, kam ich jedenfalls mit der Bedienoberfläche auf Anhieb gut klar, auch wenn es gerade bei der spontanen Bedienung der Effektsektion bessere Lösungen gibt (die nebenbei bemerkt ohne Display auskommen.


Stichwort "Designtechnisch ist dieses Gerät doch bitte eine Katastrophe"..:

Also ich persönlich find's jetzt nicht herausragend, eben Yamahatypisch (solide, eher nüchtern - ein paar gute, wertige Elemente sind mit Dingen vereint, die ich jetzt _so_ nicht gemacht hätte), aber eine Katastrophe stelle ich mir anders vor ;) - zumal genug andere Produkte in dem Segment auch nicht gerade Kandidaten auf den IF-Award sind.
Aber es ist definitiv nicht so, daß sich da keiner Gedanken gemacht hätte - die einheitlichen, ruhigen Grundzüge der Gerätefamilie sind doch klar ersichtlich. Und sowas, das darf ich dir aus der Praxis bestätigen, gestaltet sich nicht mal eben so von alleine.
Soweit der objektive Teil.

Subjektiv würde ich mir wie gesagt auch ein paar Dinge anders wünschen...

Daher, mal konkret, weil's mich interessiert: was findest du denn abgesehen vom Display und den "billigen" Drehreglern besonders "Panne"?
 
Natürlich, ich bin jetzt auch kein Fan von übergroßen Displays mit Farbe und sonstigen Spielereien, aber ein optionales Display um die Werte im überblick zu haben, finde ich gerade bei Stagepianos wo man den Sound stark verändern kann doch niicht unpraktisch, ebenso, wenn man zB: Presets speichert, und diese eben dann am Grafik-Display mit den Werten angezeigt bekommt, ohne über 20 Unterpunkte in einem 2-Zeiligen Menü zu gehen. Natürlich geht es so auch, aber es ist eben wie ich finde, nicht unbedingt übermäßig praktisch, seinen Zweck erfüllt es aber natürlich. Auch bin ich eben jemand der auch bei einem Display sehr auf Geometrie etc. achtet, und was ich so auf dne Videos sehe, ist die Darstellung in den Zeilen teilweise etwas asymetrisch, was natürlich normal keinen Mensch stört, aber bei meinem perfekten Instrument darf das nicht sein ^^


Und beim Design, was mich besonders stört:

Vorneweg, mein Geschmack ist eher minimalistisches, klassisches Klavierdesign, mit möglichst nicht zu aufdringlichen Bedienelementen und eben ein nennen wirs mal organisch zweckmäßiges Design, sprich alles soll sich eben zu einem schönen Gesamtkonzept zusammenfügen etc.

1) Das Display samt Steuerung wirkt lieblos hingepappt
2) Die Knöpfe wirken ebenso, außerdem wirkt es eben nicht übermäßig Toll, mit diesem Burst-Alu und den grauen Knöpfen auf dem ansonsten schwarzen Gerät

Wobei wenn ich genauer darüber nachdenke, es kann hier durchaus auch gewollt sein, ich meine das Design erinnert mich eben an den Retro-Stil, es sieht eben aus wie ein Ural-Kasetten-Radio. Natürlich kann das auch gewollt sein, ist ja ein Nachfolger, dennoch, es wirkt für mich eben alles sehr plump und rein zweckmäßig, vor allem die Anordnung der Knöpfe, das Display das lieblos "reingeworfen" wurde etc.

Also zusammengefasst, es hängt natürlich auch damit zusammen, dass das "Retro-Design" wohl auch gewollt ist und überhauptnicht meinem Geschmack entspricht weil ich eben finde, dass gerade hier dieses Retro-Design eben etwas plump wirkt. Vor allem die völlig unmotiviert reingeworfene silberne Leiste, die fast schon an mein "Worst-Design"-Gerät das Yamaha DGX630 heranreicht, ich meine wer versucht bitte ein Plastik-DP mit einer plastik-Pseudoholzleiste zu veredeln ...

Aber ja, generell gebe ich dir recht, es ist jetzt nicht so, als wäre es bei vielen anderen Herstellern besser, es wäre wohl den Firmen durchaus anzuraten eventuell den Letzten Schliff eines Designs einem Designer zu überlassen. Ein Instrument ist für mich eben nicht nur etwas rein zweckmäßiges, sondern auch etwas mit dem ich mich identifizieren möchte, genauso wie zB. bei anderen Instrumenten (Gitarre, Bass etc.) eben auch. Und ich vermute mal stark die meisten hier würden wohl auch mit mehr Elan auf einem klassisch schwarzen Hochglanz Flügel, als auf einem hellen Billig-Holz-Optik-Flügel spielen, selbst wenn beide ident klingen würden.
 
es wäre wohl den Firmen durchaus anzuraten eventuell den Letzten Schliff eines Designs einem Designer zu überlassen.

Das tun sie bereits, definitiv.
Btw.: unter "Retro" verstehe ich ganz was anderes :rolleyes: Was Yamaha hier macht, ist Yamaha's Vorstellung von modern.
Retro ist, wenn Korg ein SV-1, Microkorg oder Microkorg XL bringt oder einer der kleinen Synthhersteller wieder mal eine Kiste mit zwei Holzseitenteilen und moogigen Drehreglern vorstellt..

Zu deiner Designkritik: einige Punkte sind gut nachvollziehbar bzw. ich als Industriedesigner teile sie, so z.B. diese blöde Display-Insel in der Mitte. Ich hätte das nicht so additiv gelöst, auch die drei Display-Drehregler des CP5 sehen weder von den Propotionen noch vom Reglerdesign an sich besonders wertig aus, ebenso die anderen Regler des CP5 mit dem Traktorreifenprofil drauf. Auch die Gesamtform der Gehäuses (also z.B. der Shape von der Seite betrachtet) könnte man weniger massig/plump hinkriegen.

Die Grenze, wo hier gutes, nachvollziehbares Design aufhört und "plump" anfängt ist halt auch eine sehr subjektive Geschichte - den einen stört dies, den anderen jenes.
Beispiel: dir gefällt die "völlig unmotiviert reingeworfene silberne Leiste" nicht. Nun, gegen eine gebürstete Alu-Leiste auf einem schwarzen Gerät ist erstmal nichts grundsätzliches zu sagen, es ist halt ein wunderbar klares Element zur Zonierung (Tastatur > Userinterface > "body"). Wie würde denn eine "motiviert" reingeworfene silberne Leiste deiner Meinung nach aussehen...? Nicht falsch verstehen, dein Urteil ist ja zu respektieren, aber eben in dem Fall m.E. subjektiv, da die Aluleiste zweckmäßig ist und keinen Bruch mit der Gesamtanmutung des Instruments darstellt - eher im Gegenteil. Der Bruch, wenn man ihn denn finden will besteht darin, auf die wertige Leiste billige Traktorenreifen-Drehregler zu schrauben.
Für mich und sicherlich die Mehrheit ist die Aluleiste voll im grünen Bereich und auch ein wichtiges wiedererkennungsmerkmal - der Musiker/Konsument soll ja an irgendwas erkennen, daß es ein Yamaha CP ist, wenn die Kamera im Musikvideo oder der TV-Show mal kurz auf die Finger des Tastendrückers zoomt..

Viele Worte, kurzer Sinn: es gibt halt Sachen, die gehen gar nicht und es gibt Sachen, die sind eben hochgradig Geschmackssache. So auch beim CP.
 
Natürlich, ist da auch viel subjektives dabei, so ist das eben bei Designs ^^

Aber zu der silbernen Leiste, Mein Problem damit ist, dass ich sie erstens etwas zu Markant im Kontrast zum restlichen Gehäuse finde, und auch gerade deshalb etwas deplaziert weil sie für mich zu Knapp an der Klaviatur ist, was den Übergang von Klaviatur zu Bedienelementen für mich etwas zu direkt macht (ich weiß gerade nicht wie ich das besser ausdrücken könnte). Dazu kommt noch der Einschnitt durch das aufgestzte Display, welches wieder eine neue Farbe einbringt sowie die eben eher nicht sehr wertig wirkenden Knöpfe die sehr rudimentär angeordnet sind. Verschlimmert wird das noch durch das extrem Kantige Design, was vor allem störend wird wie ich finde eben durch das ebenfalls "eingesetzte" Display samt Bedienelementen. Und eines meiner Hauptprobleme sind eben auch die Knöpfe und ihre Anwordnung, anstatt sie wirklich in Gruppen anzuordnen und die Fläche etwas mehr auszunützen wurd hier nur sehr rudimentär eine Anordnung vorgenommen.

Aber ich denke es wird verständlicher was ich generell meine wenn ich es etwas allgemeiner schreibe, für mich wirkt dieses DP einfach wie ein selbstgebautes von einem Hobby-Handwerker, alles ist sehr zweckmäßig, man braucht Bedienelemente also hämmert man eine Leiste mit 0815 Knöpfen ins Design, danach hat man aber noch ein Display also schneidet man den vorgesehen platz dafür aus dem Metal. Ich weiß es klingt etwas seltsam, aber das ist einfach der Eindruck den mir dieses Gerät vermittelt "Marke Eigenbau möglichst simpel in der erzeugung" und das ist eben einfach nicht das, was ich im High-End Sektor erwarte. Aber natürlich kommen hier sehr stark subjektive Vorlieben und Abneigungen zu vorschein, aber das ist ja effektiv immer so.

Also zusammengefasst, mein Hauptproblem mit diesem Design hier ist, dass ich einfach nicht finde, dass es für ein Gerät dieser Preisklasse angemessen ist, aber natürlich ist das alles wieder Geschmackssache, es gibt hier sicher auch Menschen die dieses Design vllt sogar als perfekt ansehen werden.

Um mal zB. auch zu schreiben was ich als gutes Design empfinde, da wäre zB. das RD700GX von Roland, wobei ich hier die Darstellung und Form des Displays noch etwas bemängeln muss.

Aber was ich zB. nicht verstehe, wieso keiner im DP-Sektor auf technische Möglihckeiten eingeht, viele wollen ja, dass es nicht so nach Elektro-Gerät sondern klassischer aussieht, und gerade wenn ich das mit dem modernen verbinden möchte, wären doch versteckte Knöpfe wie sie schon bei vielen Geräten verwendet werden zB. bei neueren Monitoren, die quasi über einen Toch-Sensor funktionieren, wodurch man sie am Gehäuse nur andeuten müsste, was den Weg für ein sehr edles Design bereiten würde. Natürlich wäre das mit extra Kosten verbunden, was aber hier wohl kaum ein Problem sein kann in dieser Preisklasse wenn diese Bedienelemente sogar in billigen Geräten verbaut sind.

edit: aber was mich noch interessieren würde, was ist zB. deine Meinung zum Design des Yamaha DXG 630 ?
 
Was ich am Display des CP50 oder auch anderer Stagepianos bemängeln muss, ist nicht die Größe, sondern die Position. Ich habe meist ein anderes keyboard darüber und muss mich immer verrenken um auf das Display zu sehen. Die sind alle zu weit hinten.
 
edit: aber was mich noch interessieren würde, was ist zB. deine Meinung zum Design des Yamaha DXG 630 ?


Dazu habe ich die gleiche Meinung wie zu beliebigen anderen Tiefpreis-Discounter-Produkten: keine Schönheit, aber das steht hier wirklich nicht im Vordergrund und würde ich als Käufer auch nicht erwarten - schließlich ist das Teil für den Preis nur so mit Features vollgeballert - klar, daß da zuallererst an der Hardware gespart werden muß. Insofern ist in der Großserie eine Spritzgußkarosserie der gangbarste Weg der günstigen Verpackung. Dann pappt man halt noch ein paar Holzimitat-Teile dran, damit die Hauptzielgruppe nicht verprellt wird (die will mit Begleitautomatik viele Sounds spielen, nicht viel bezahlen und das ganze muß ins Reihenhaus-Wohnzimmer zu der Schrankwand von Domäne passen, ohne daß die werte Gattin einen Technik-Koller kriegt). Das fürchterliche Korg SP-250 ist ein weiteres Beispiel dafür.
Dein Vorwurf der "unlauteren" Aufwertung eines Billigprodukts mit den Holzleisten trifft absolut zu, aber so funktioniert dieses Marktsegment nun mal - relativ anspruchslose bekommen das, was sie erwarten bzw. was für den angepeilten Verkaufspreis gerade so machbar ist. Über das Layout, Bedienelemente und -Grafik kann man im Detail streiten, insgesamt scheint das ganze Hand und Fuß zu haben. Ich würd's nicht haben wollen, in Anbetracht von Preis, Leistung, Zielgruppe und dem vermutlichen Pflichtenheft finde ich das Gesamtpaket o.k.

Zum RD700 GX, daß dir ja gut gefällt: ..bei dem hätte ich z.B. ein paar Dinge, die mir so gar nicht gefallen. Zum Beispiel:
- der halbrunde "Hügel", in den der Bender reingeschnitten ist ... der geht gar nicht!
- die großen Buttons, die Roland seit dem JD-800 (Bj. 1991) verwendet.. sind zwar griffig, aber wertig oder gar auf der Höhe der Zeit finde ich die nicht.. Fader habe ich auch schon hübschere gesehen.
- Display: die pixeligen Illustrationen hätten sie sich bei der geringen Auflösung (und dem professionellen Anspruch) mal besser gespart. Ich kann lesen und brauche kein pixeliges Bild von einem Flügel, wenn "Grand" daneben steht ;)
- die Printgrafik kann man auch feiner und wertiger machen.
- aber mit Roland-Design steh' ich seit den 90ern eh' auf Kriegsfuß...

Du siehst: auch hier größtenteils eher Geschmacksurteile - richtig daneben und gestalterisch "falsch" finde ich eigentlich nur den Bender-Hügel, der Rest ist eben Roland-Style, den ich nicht so mag.

Vom Kauf würde mich das aber nicht abhalten, wenn Sound und Features mir zusagten: den Clavia Nord Stage/compact z.B. finde ich optisch ziemlich misslungen, trotzdem ist das Teil seit 4 Jahren mein wichtigstes Instrument, das ich aufgrund des Sounds und der Usability immer wieder kaufen würde - hier waren und sind die inneren Werte einfach so überzeugend, daß das kompromißbehaftete Hardwaredesign aufgewogen wird.

Und das will bei mir was heißen: Look & Feel ist mir so wichtig, daß ich inzwischen drei Mac-Rechner besitze, weil mir die Hardware so gut gefällt (es läuft größtenteils Windows 7 drauf & ich habe meine Gründe dafür :rolleyes:)...

Was ich am Display des CP50 oder auch anderer Stagepianos bemängeln muss, ist nicht die Größe, sondern die Position. Ich habe meist ein anderes keyboard darüber und muss mich immer verrenken um auf das Display zu sehen. Die sind alle zu weit hinten.

Das ist ein sehr guter Punkt, über den ich so noch gar nicht nachgedacht hatte :great: Aber du hast recht, mir geht's immer genauso, grade weil ich bei mehreren Keys nicht so große Höhendifferenzen zwischen den Tastaturen mag und sie daher recht eng übereinender einstelle.
Für ein reines Piano wäre es vielleicht sogar denkbar, das LCD eher nach Links zum Pitchbender zu packen (wie bei Doepfer) und über die Tastatur vielleicht nur die für spontane Eingriffe wichtigsten Hardwarebuttons/Potis zu legen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo miteinander,
ich habe das CP-5 ausführlich getestet (ca. 2 Stunden) und war schwer enttäuscht. Bei der Entwicklung der Menüführung am Display müssen sämtliche Ingenieure besoffen gewesen sein. Für mich war es jedenfalls unbrauchbar. Lustigerweise haben sich 4 (!!!) Verkäufer herumgeplagt um mir alle Piano Sounds vorzuführen. Sie haben die Einstellungen schlicht und einfach nicht gefunden (ok, das musssssss nicht unbedingt am Instrument liegen).

Wer Interesse hat sollte sich unbedingt für die Bedienung Zeit nehmen und schauen ob er/sie damit klar kommt.
Ich bin dann gefrustet wieder abgezogen ...

LG
 
Bei der Entwicklung der Menüführung am Display müssen sämtliche Ingenieure besoffen gewesen sein. Für mich war es jedenfalls unbrauchbar.
LG

Ist das nicht bei den meisten japanischen Synthies und Keyboards so?
 
Bei der Entwicklung der Menüführung am Display müssen sämtliche Ingenieure besoffen gewesen sein. Für mich war es jedenfalls unbrauchbar.


Dem kann ich mich nur anschließen. Zudem halte ich den Preis fürs Topmodell für völlig überteuert...
 
Ist das nicht bei den meisten japanischen Synthies und Keyboards so?

Bei Synthis und Keyboards ja, aber bei Stagepianos sollte das normalerweise nicht sein finde ich. Hier geht es ja gerade darum "nur" Klavier zu spielen.

Ich fand die Bedienung der CPs auch unter aller Sau! Ich weiss nicht, ob man eventuell Japaner sein muss, um das zu verstehen. Schade eigentlich, hätte sicher mehr draus werden können, denn geil aussehen tun sie!
 
Hat eigentlich jemand eins der neuen CPs gekauft und nutzt es zurfrieden? Vom Prinzip her ist das CP50 eigentlich genau mein Ding- sowohl optisch, Größe/Gewicht als auch Features. Weiss jetzt auch wie mans bedient, da ich bei Youtube ein sehr gutes Video vom MusikSchmidt gesehen habe..... ich glaube ich hab mich ein bisschen zu doof im Laden angestellt. Soundtechnisch hatte ich mehr erhofft, aber evtl. kann man sofern man die Menüführung denn versteht da noch mehr Sustain und realistischere Haltepedal-Sounds rausholen.

Hier übrigens das Video mit der Bedienung:

http://www.youtube.com/watch?v=O4Z4tI6FJVo

Allerdings bleibt mein negativer Eindruck von der Ivory-klaviatur der CP5 und CP1, die ist längst nicht so griffig wie die Ivorys von Kawai (CN23) und Roland (HP 305, RD700GX etc.). Ich würde aber wohl eh eher das CP50 kaufen, wegen der kompakteren Maße und Gewicht.
 
Das ist eine gute Frage, die ich mir jetzt ein paar Wochen später auch stelle.

1. habe ich nicht so diesen "AHA"-Moment gehabt wie beim Spielen des RP-X oder eines Softwareplugins. (Punkt: Lebendigkeit)
2. gefiel mir irgendwie der Grundklang auf Anhieb nicht so gut. Und ich glaube es gibt wenig bis keine unterschiedlichen Pianos oder? Der Grundklang gefällt mir bei Roland und Nord irgendwie besser
3. war die Ausklangphase beim Treten des Haltepedals unrealistisch kurz, das können RP-X, Nord und Roland (supernatural) irgendwie besser/länger. Aber auch das wird möglicherweise mit diesem SCM-System beim CP50 einstellbar sein. Beim echten Klavier ist es ja nun so, dass der Klang quasi unendlich stehen bleibt. Wenn man bei Roland im Piano-Designer den Wert auf Max. stellt, dann war dies auch ganz nett und hielt ca. 8 Sekunden. Beim Nord sogar etwas länger (ca. 10 Sekunden). Beim RP-X lässt sich da ja leider nichts einstellen aber auch hier ist es deutlich länger als bei den normalen Digipianos (vielleicht 6 Sekunden).

Ich hatte mir irgendwie erhofft, dass man bei den CPs ähnlich wie bei Roland im Piano-Designer nun solche Dinge (auch Damper etc.) so einstellen kann, wie man sich das selber wünscht. Generell denke ich, dass die Yamahas sehr steril eingestellt sind, aber ich muss wohl einfach nochmal testen fahren!

Daher meine Frage nochmal, wer hat ein neues CP und hat dort diverse Einstellungen zur Klangveränderung ausprobiert? Ich würde gerne die Möglichkeit haben das Piano von "steril" bis "durchgerockt/überholungsbedürftig" zu verstellen.

Genauso vielleicht den Grundcharakter von drahtigem Flügel, Pop-Flügel bis bauchigem Klavier zu ändern (hier wären ja auch Presets wie bei Nord OK). Aber es sollten wirklich ebenbürdige Pianos sein und nicht wie bei vielen Stages üblich Grand Piano 1, 2, 3, dann upright, cembalo usw. und letztlich sind nur Piano 1 und 2 auf dem aktuellen Stand der Technik und die anderen 10 kommen aus der General Midi-Sammelkiste, wie bei Roland zB. Dann nützen sie ja nichts. Bei Nord ist dieses ja sehr cool mit downloaden von verschiedenen Teilen wie Bechstein, Steinway, Yamaha.
 
Ich habe das CP50 heute mal angespielt.
Es hat mich weder vom Sound noch von der Tastatur noch vom Design in irgendeiner Form besonders beeindruckt. Das mag jetzt kein besonders qualifiziertes Urteil sein - aber ich hatte nach 10 Minuten einfach keine Lust mehr auf dem Teil zu spielen.

Zur Verteidigung sollte ich aber erwähnen, dass ich vorher ein ganze Weile auf dem V-Piano gespielt hatte....

Gruß Micha
 
Das V hat mich auch überzeugt. Nur der Preis ist halt nicht wirklich normal... :eek:
 
hm komisch, mich hatte das V-Piano nach 15 min auch nicht wirklich überzeugt, was vielleicht auch an Boxen lag, die daran angeschlossen waren :/
selbst wenns klanglich besser sein sollte, irgendwie war das nicht mein Fall.
Das Yamaha CP50 ist auchbald an der Reihe, getestet zu werden.
 

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