Peavey Vypyr Userthread

  • Ersteller bemymonkey
  • Erstellt am
Hallo zusammen,

vor einigen Tagen habe ich meinen Vypyr 75W endlich geliefert bekommen.
Am 20.01 traf er also ein, nur konnte ich erst gestern mehr als die
generelle Funktion (geht / geht nicht ?!) testen.
Da mittlerweile ein Review in der Gitarre und Bass veröffentlicht wurde, fasse ich mich aber kurz..
Zu den vielen positiven Punkten im Zeitschrift-Review kann ich an sich nur zustimmen.

Also .. wo fang ich an..
Die Verarbeitung des Combos ist fehlerfrei, nicht premium, aber sauber und solide. Die Elektronik sitzt oben in einem Aluminiumblech-Chassis.
Die Sicherung ist tatsächlich nicht von aussen zugänglich, sondern auf der Endstufenplatine verlötet. Hoffe, die brennt nie durch.

Von der Lautstärke her, geht der Combo mit seinen 75W am 1x12" sehr ordenlich ab. Die offene Bauweise erzeugt keinen riesen Bass-Wumms, aber am Klang bzw. am Speaker kann ich nichts aussetzen.

Ich denke, man kann die Vyper-Amps uneingeschränkt als heiße
Antestempfehlung nennen. Was ich im Gegensatz zur Werbung nicht bestätigen kann, ist, dass der Powersponge die Lautstärke auf Wohnzimmerniveau eindampft.
Durch die Herabsetzung des Postgains kann aber - mit Gainänderung eben - die Lautstärke ganz genau eingestellt bzw. auch recht leise gemacht werden.

Falls jemand Fotos (mit Innenleben) sehen will, bitte melden.

Die aktuelle G&B sei dem Vypyr-Interessierten wärmstens empfohlen.

Grüße,

little-blue-eyes.
 
Hallo Gemeinde,

noch ein paar Details zum Vypyr 75W.

Aufnahme via USB: Einfach USB Kabel zum Notebook verlegen, Recordingsoftware (auf diesem Gerät war es Audacity) starten.
Spielen... der Speaker ist stumm, Kontrolle erfolgt über Kopfhörer. Der Ausgangspegel wird am Amp mit den pre Gain Regler eingestellt.
Die Aufnahmequalität ist rausch-, knack- und nebengeräuschfrei, da digital.
Bin zwar kein Toningeneur, denke aber dass diese Schnittstelle durchaus brauchbar ist.

Jamen zu Playalongs..
Die Lautstärke der Playbackmusik über die Aux-In Buchse wird am Vypyr über den Mastervolume-Poti gesteuert. Beim Roland Cube 30X (und vermutlich dessen "Brüdern") wird die Lautstärke der Playalongs nur am mp3-Player gesteuert. Das ging nicht sehr genau, da an meinem mp3 Player hierfür nur Lautstärke Stufe 1 bis 3 "leise" genug war. Alles darüber war mir zum Üben zu laut. Am Vypyr ist das praktikabler gelöst. Das Gitarrensignal kann ich über die beiden Gain-Regler (besonders über den post Gain) genau in dem Umfang zumischen, wie ich es haben möchte und die Gesamtlautstärke über den Master einstellen.

Auch die anderen Features - also die Stompboxes, Amp-Models und Effekte - machen immer mehr Spass. Die praktisch lantenzfreie Ansprache auf die Pickup-Signale vermittelt den guten Kontakt zum Sound... Es macht wirklich Laune mit dem Ding "some noise" zu produzieren...
Die 299,- € für diese Fülle an Möglichkeiten und den wirklich guten Klang gehen m.E. voll in Ordnung. Da hat Peavey keinen schlechten Job gemacht, auch wenn es ganz schön lang gedauert hat.

in diesem Sinne.. solong, schönes Wochenende...

little-blue-eyes
 
und hier noch ein Foto von der Technik...

1680_6639343731653163.jpg


ciao..
 
Hi little-blue-eyes,

das ganze klingt ja bis jetzt sehr ineteressant. Ich würde mich sehr freuen, wenn du vielleicht ein paar samples aufnehmen könntest. Wenn du kein mikro hast, vielleicht über die USB schnittstele, damit man sich mal einen überblick verschaffen kann, wie die amp models so sind und wie die qualität der stompboxes und der effekte so ist.
:great:
 
Muss man für den Looper des Vypyr 30 unbedingt das Sanpera pedal haben ?
 
ja, leider.
 
ja das ist beim vypr ein bisschen blöd gelöst den herstellern zu folge "gab es einfach keine andere möglichkeit" als den looper mit dem teuren pedal xD das man zusätzlich kaufen muss
zu steuern auch wenn er serienmäßig schon drin ist...
 
Aber auf der anderen seite, finde ich es sowieso sinnvoll sich gleich ein pedal, dass wenigstens den kanal umschaltet mit zu kaufen. Und das günstigste Sanpera pedal, bietet für den preis, meiner meinung nach schon eine menge.
 
Hallo zusammen,

das mit den Sound-Files des Vypyr ist geplant, wird aber noch etwas dauern. Da ich nicht wirklich gut spiele, will ich die Samples von einem versierten Guitarristo spielen lassen, der das viel besser kann, nur momentan etwas anderes zu tun hat.

Die Steuerung des Loopers über einen Fußtaster ist schon vorteilhaft - da man die Hände frei hat. Allerdings ist die Anschaffung des Bodentreters nötig. Wie das genau funktioniert weiß ich noch nicht, da ich kein Sanpera habe - aber der Looper eine Einstellung auf dem Effect Rädel einnimmt.... ?! Also Looper nur über Presets - oder ohne Effects ?! ..
keine Ahnung...wird aber kommen...

Noch was zum Gerät..
Die technische Verarbeitung im innern ist sehr sauber und professionell.
Die Platinen sind auf Stehbolzen absolut sauber eingebaut. Sie sind nicht in sich verzogen oder stehen unter mechanischer (Ver-)Spannung. Total gerade und festsitzend. Die Steckverbindungen sind alle geklebt, da vibriert sich nichts von selbst ab.
Vielleicht bau ich mir den Lautsprecherausgang auf eine Buchse um, wenn ich mal Muse habe.

Bis dann ...
und good luck !
l-b-e
 
Zuletzt bearbeitet:
ich würde die Frage gerne erweitern: In der Anleitung sind keine Midifunktionen aufgelistet oder ?

Geht das Teil auch mit einer normalen Midileiste ?

@little blue eyes:
hast Du einen Fusschalter mitbestellt ? Welchen ?


Muss man für den Looper des Vypyr 30 unbedingt das Sanpera pedal haben ?
laut Anleitung ja ! Es gibt ein kleines Pedal (loopt, Optik schick, aber die Funktionen -> Steptanz lässt grüßen, hm naja) und ein großes (das etwas grenzdebil aussieht meiner Meinung nach, aber die Funktionen sind fein !!!)
 
@-Philipp-

Da ich mir nicht sicher war, ob ich den Vypyr behalte, hab ich kein Sanpera Pedal mitbestellt.
Ich bin immernoch innerhalb der möglichen Rückgabefrist - werde den Brummer aber höchstwahrscheinlich behalten. Bin an sich sehr zufrieden.

Das Sanpera II ist geplant, aber erst für bisschen später, die Kohle geht derzeit für andere Dinge vollständig drauf.. (ihr kennt das..) und meine Fähigkeiten sind nicht so, dass ich ein Pedal "haben muß". Ich muß erstmal gescheit spielen lernen...

Zu den Midi-Fähigkeiten als solches kann ich leider nichts sagen.
Die USB-Schnittstelle der großen Vypyrs ist wie gesagt wirklich brauchbar, aber nur mono.
Die Headphonebuchse ist auch mono, Signal kommt aber auf beide Muscheln.

haut rein..
little-blue-eyes
 
ich habe mich entschlossen noch abzuwarten.

@little blue eyes:

vielen Dank !

im Harmony central Forum sind die User erstmal sehr begeistert, auf den letzten Seiten häufen sich aber beschwerden vor allem mit dem Noisegate (siehe letztes Post auf der Seite). Konntest Du da was feststellen ?
 
Hallo zusammen,

gestern haben wir die (versprochenen) Soundhappen aufgenommen.
Gespielt hat mein Neffe, auf seiner Ibanez John Petrucci.
Recorded mit Audacity über die USB schnittstelle auf einem Win-XP Rechner.

Ich hoffe die Links funktionieren...

1. Twn clean
2. PLXI clean
3. 6505 clean mit analog phase
4. Brit distortion
5. Dlx mit Tubescr.
6. B-Kat mit Squeeze und Chorus
7. B-Kat mit Squeeze und Chorus2
8. DZL distortion
9. 6505 distortion
10. 6505 distortion2
11. 6505 distortion3
12. K-Stein distortion
13. JSX distortion
14. PLXI distortion
15. RektalFeuer
16. XXX distortion


unbedingt Twin, Plexi und Diezel Modelings (oder alle) anhören
Fragen bitte stellen....

Zum Thema Noisegate kann ich nur sagen, dass es hier auf dem Weg von Firmware 1.0.2 (war wohl die erste releaste) bis zu 1.5.3 die mein Vypyr drauf hat, es da Änderungen gegeben haben muß, da ich hier nichts (negatives) feststellen konnte. Was die derzeit aktuelle Firmware 1.5.5 bringt, weiß ich nicht.
Firmware-Update ist möglich, es wird über ein USB-Midi Device in die Midi Buchse des Vypyrs eingespielt.

Was wir allerdings gestern hatten, war einer der auch in Harmony Central erwähnten lock-ups. Plötzlich, nach einer kurzen Speilpause war plötzlich das Signal weg und an der Amp-Section leuchtete keine LED mehr. -> off + on und 2-3 sekunden später war wieder alles da, aber auf der Bühne wäre sowas schon Mist.

also gut, ich hoffe das hier hilft euch weiter und ich danke noch meinem Neffen fürs Spielen der Tracs, denn meine Fähigkeiten liegen eher woanders :)

haut rein, schaut euch den Vypyr in echt an, das ist durch nix zu ersetzen...

little-blue-eyes
 
cool danke für die mühe, wenn auch bei den high-gain geschichten nicht wirklich rifftechnisch was für mich dabei wäre wenn ich mir ein bild machen wollte. ich selbst habe mir den 15watter gekauft und finde den sound für übungscombos schon recht geil. besser als was line6 in dem bereich anbietet.
mich würde der vypyr 120h sehr interessieren, hat den jemand irgendwie schon mal abgecheckt oder hat jemand mehr infos als die pressemitteilung hergibt? hört sich nach ner coolen all-in-one lösung für gigs an - wen der sound stimmt!
 
Hallo zusammen,

ich hatte meinen Vypyr doch gleich mal aufgeschraubt. Da war zu sehen, dass es eine Platine ist, auf der das ganze Modelling und das weitere DSP geschieht.
In diese Platine gehen Input, Midi und AUX rein und USB, Headphones und das Signal für die Endstufe raus. Die gesamte Steuerung des Frontpanels wird auch darauf gemacht.

Die zweite Platine enthält das Netzteil, die Endstufe und der (elektronische) Power Sponge geht da drauf.

Bei den Röhrenversionen der Vypyrs stelle ich mir vor, dass es die gleiche Modelling / DSP Platine ist und "nur" die Endstufen-Sektion anders aufgebaut ist.
Vermutlich eine Platine mit Netzteil, die dann auch so Sachen wie Röhrenheizung und Ansteuerung beinhaltet. Der Röhrenpower-Sponge wird (wie beim Windsor) ein Hochlast-Poti sein, der die Leistung in Wärme umwandelt.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass ich zumindest annehme, dass USB, Headphone und Vorstufe bei Röhren und Transistor - Vypyrs völlig gleich sind. Die Soundfärbung der Endstufenröhren kommt also nur bei Combobetrieb mit Speaker zustande - und vermutlich auch nur dann, wenn man ordenlich laut spielt. Es kann gut sein, dass die Röhrenmodelle eine höhere Maximallautstärke haben, wobei da der Klang wieder leider könnte, weil die Speaker an die Grenzen kommen. Die Recording-"Gimmics" werden vermutlich keine Röhrenklangfärbung haben, da dieses Signal vor der Endstufe abgegriffen wird.

Zu bedenken ist eben auch der Preisunterscheid zwischen den Transistor und den Röhrenmodellen.

Deswegen hab ich mich für die Transistor Version entscheiden. Denke auch, dass diese Version insgesamt unempfindlicher ist.

Hat sonst noch jemand einen Vypyr hier ?
Bitte ggf. zwecks Custom Preset-Austausch melden.

solong,
little-blue-eyes
 
ich hab mir einen 15watter gekauft! rockt ziemlich
 
Hi zusammen,

da ich Befürchtungen hatte, dass die Speaker-Membran durch Kinderhände Perforationen bekommen könnten, bzw. die Kinderhände irgendwie einen Stromschlag abbekommen könnten, habe ich beschlossen aus dem offenen Combo einen (fast) geschlossenen Combo zu machen.
Rechts und links eine Leiste eingebaut, ein Brett zugeschnitten und alles schwarz lackiert.
Innenseite des Bretts mit Noppenschaumstoff beklebt und hingeschraubt.

So sieht das dann aus:
1680_3931313336616634.jpg


Die Soundeigenschaften haben sich verändert. Es klingt nun tiefer mit mehr druck "untenherum". Beim hören von Musik über die aux-Buchse ist es nun klanglich wie eine "normale" Box. Mit dem offenen Combo klang das sehr speziell um nicht zu sagen "ungut".
(Das läßt sich alles schwer beschreiben...)

Die Gitarrenspiel Wiedergabe ist aber weiterhin in Ordnung. Höhen kommen sehr schön durch .. (hatte etwas Befürchtungen ..)

Der ganze Charakter des Combos wurde aber (stark?!?) verändert.

Also dann ....

haut rein

l-b-e
 
sehr schick. Wäre es evt. nicht sinnvoll einen Lüfter mit einzubauen oder schwitzt der Vypyr nicht so leicht ?
 
Interessant, ich habe vor einiger zeit mal genau das gegenteil mit meinem Vox gemacht. Ich habe die rückwand entfernt. Ich habe so gut wie keinen soundunterschied gemerkt, aber dass liegt bestimmt am Vox.

@-Philipp-: ich glaube nicht, dass der 30 watt vypyr einen lüfter braucht. Da ist bis auf dem trafo ja kaum ein anderes teil drinn was sich evtl. erhitzen könnte.
 

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