naja. wie im emissions-zertifikatehandel auch, macht PRS gewisse konpensationszahlungen für wiederaufforstung und pflege der rio palisander bestände. der nachhaltigkeit zuliebe.
grundsätzlich ist aber erstmal zu begrüßen, wenn holz nicht verbrannt wird, sondern als werkstoff für güter mit einer sehr langen lebensdauer verwendet wird.
zu begrüßen wäre, wenn alle verwendeten hölzer aus rücksichtsvollem anbau und handel stammen.
was bleibt, ist wie in der nahrungsmittelbranche auch: nur saisonales aus der heimischen region, oder auf den instrumentenbau bezogen: schwerpunkt heimische hölzer.
bezogen auf obengenanntes projekt gelingt das bis auf griffbrett und sperrleisten im hals auch: ahorn aus dem land des gitarrenbauers (österreich).
persönlich schlimm finde ich, wenn der zoll oder andere exekutivorgane die sichergestellten instrumente vernichten.
wird im baugewerbe eine naturfläche (wald) in bauland transformiert, ist eine doppelt so große ausgleichsfläche zu schaffen (aufzuforsten). im rahmen der verwendung seltener oder seltenster hölzer kann daher nur eine sehr hohe ausgleichsmöglichkeit anwendung finden: für jeden genutzten baum sind z. b. 10 neue zu pflanzen. der kunde, der dies nachfragt, wird durch einen entsprechend hohen preis beteiligt.
aus diesem grund ist die vernichtung der instrumente nicht mal ökologisch sinnhaft, da damit das gespeicherte co2 wieder freigesetzt wird. also sollte der betroffene kunde (händler/sammler/musiker) zum auslösen des instruments sehr tief in die tasche greifen und zweckgebunden (!) in einen nachhaltigkeitsfond einzahlen.