PRS Userthread (Paul Reed Smith Gitarren)

Das Blockieren des Tremolo ist kein Sakrileg, egal wie teuer das Instrument ist. Mach's einfach - ich mach's auch immer!

Die bekanntesten PRS mit Schraubhals hießen damals EG 1 bis EG 4, sowie CE 22 und CE 24.

Richtige Linkshänder-Modelle gab es soweit ich weiß nie, allenfalls auf Initiative von Händlerin gebaute gespiegelte Rechtshänder-Instrumente in Kleinst-Auflage.

Ohne Tremolo auf die schnelle gefunden: Custom 22 https://reverb.com/item/34970115-prs-c22-lefty-2002 und McCarty https://reverb.com/item/14782844-prs-mccarty-ltd-lefty-2010-new-photos

Super vielen Dank für deine Antwort. Hab auch noch zwei weitere bei Reverb gefunden, muss mich wohl mal eingängiger damit beschäftigen und auch den Markt kontinuierlich beobachten, da ich die Gitarre gerne auch anspielen würde. Mit den Modellen die du genannt hast hab ich aber auch schon mal mehr Anhaltspunkte :)
 
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@Helldevil

ich bin auch über eine SE zu meiner Core gekommen. Wenn einen der PRS Virus eingefangen hat, kommt man nicht mehr davon los.:D Aber es ist für uns Leftys wirklich ein Geduldsspiel. :gruebel:
Nach Monaten der Beobachtung inkl. einer Anfrage bei einem offiziellen Händler, der zu der Zeit keine auftreiben konnte, habe ich über Ebay Kleinanziegen eine in sehr guten Zustand zu einem moderaten Preis ergattert.
Das Gute war, das ich dorthin fahren konnte zum Anschauen und Probespielen. Das waren akzeptable 300 km hin und zurück. Sie ist nicht in meiner absoluten Traumfarbe blau, aber gray black sieht auch sehr schön aus, kurioserweise mit vielen Brauntönen........

Ich schaue trotzdem auch immer mal wieder und stelle fest, dass es immer schwieriger wird. Klar ab 4000 aufwärts geht immer was, aber das sind dann nur vereinzelte Modelle und dann muss die Farbe auch passen.

Also d.h. viel Geduld haben und auf ein passendes Angebot hoffen, ich wünsche dir viel Glück dabei:great:
 
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Vielleicht könnte man direkt mit Detlef schnacken, um über einen Händler eine bestimmte Linkshänder PRS nach DEU zu kriegen. Oder er weiß, wem er welche verkaufte.
 
Vielleicht könnte man direkt mit Detlef schnacken, um über einen Händler eine bestimmte Linkshänder PRS nach DEU zu kriegen. Oder er weiß, wem er welche verkaufte.

Genau, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit statt bei Ebay, Reverb etc. die Augen offen zu halten, dass ich mich direkt an PRS Deutschland über Detlef Brauns wende. Wahrscheinlich wird beides parallel am vielversprechendsten sein denke ich :)
 
Hallo liebe PRS-User,

ich liebäugele damit eine gebrauchte PRS S2 Custom 24 aus 2013 für 1050€ gebraucht zu kaufen, um meine Fender Strat zu ergänzen. Mit den Ibanez AZ-Modellen werde ich nicht warm, aber die PRS SE-Modelle, die ich neulich anspielen konnte, haben mir sehr gut gefallen. Leider handelt es sich hierbei um ein Angebot mit Versand (Verkäufer akzeptiert PP), eine S2 konnte ich noch nicht anspielen, geschweige denn eine S2 aus 2013.
Ich hab mir gedacht, dass ich aufgrund der "einfacheren Optik" zumindest die Bird-Inlays haben möchte, daher fällt die Standard-Serie weitestgehend flach.

Ich finde das Angebot ziemlich gut, wenn ich das mit anderen Angeboten vergleiche. Würdet ihr mir dazu raten? Oder soll ich doch lieber eine PRS SE neu kaufen? Man liest so viel Konträres. Einige sagen, dass sie nahe an den normalen US-Modellen rankommen, andere, dass sich der Aufpreis zu der SE-Serie nicht lohnt.

Ich hoffe die Frage passt hier in den Thread, wollte spezifisch dafür keine neue Kaufberatung eröffnen.
 
Ich habe drei Gitarren der S2 Reihe, daneben auch noch ein paar SE, kann also gut vergleichen, denke ich.

Eine S2 ist in jeder Hinsicht das "erwachsenere" Instrument. Auch wenn sich manche Zutaten nicht von einer SE unterscheiden, manche Zutaten nicht mit den Core Gitarren identisch sind, so ist zwischen SE und S2 eben doch ein Unterschied, den man beim Anfassen und Spielen bemerkt. Ich mag beide, sowohl die SE als auch die S2. Natürlich liegt im Neupreis ein Batzen Geld zwischen beiden Serien, aber das ist meiner Meinung nach auch gerechtfertigt.

Was möchtest Du genau wissen?
 
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So ziemlich genau das was du schreibst, nämlich das was schwer verbalisierbst ist, ob sie sich wertiger anfühlt etc.

Dass es keine USA PUs sind, finde ich nicht schlimm, ich täusche da eh gern herum. Hatte mir nur etwas Sorgen bezüglich der nicht amerikanischen Parts gemacht.

Dann sind rund 1000€ für die S2 Custom wahrscheinlich die bessere Wahl als 600 bis 800€ für eine SE.
 
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Ich habe u.A. auch eine S2 Custom 22 Semi-Hollow und auch eine S2 Studio.
Beide gefallen mir wirklich sehr gut und ich selbst habe auch kein Bedürfnis an den Dingern etwas zu verändern.
 
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Tauschen kannst du natürlich überall. Es gibt auch Leute, die von ihren Core nicht die Finger lassen können.
Die Parts, die nicht aus den USA stammen sind bei der Custom u. a. die Tuner und das Vibrato. Ist das Ergebnis deswegen schlechter? Ich denke nicht. Wenn ich rein nach den Zutaten gehe, sind bei meiner S2 Custom und meiner SE Custom die gleichen Tonabnehmer verbaut, das gleiche Vibrato. Trotzdem: die S2 fühlt sich besser an und klingt besser.
Natürlich schadet es nicht, sich selbst ein Bild zu machen, wenn das möglich ist. Wenn nicht, dann gibt es wirklich genügend Stimmen, die vorurteilsfrei der S2 ein gutes Urteil verpassen.
 
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Erstes Foto mit dem neuen PRS (und weiterhin Laney) Endorser gesichtet.

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Gruß
Martin
 
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Du meinst wohl neuen PRS Endorser. Laney spielt der gute Frank schon länger ;)
 
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Ich habe mir die PRS S2 Custom 24 in Black jetzt gekauft und sie ist auf dem Weg zu mir :). Ich werde aber weiße Pickuprahmen installieren, um etwas farbliche Abwechslung zu gewährleisten. Ich würde außerdem gerne Cover auf die Humbucker installieren.

Weiß jemand welche Humbuckerkappen am ehesten an die Brushed Chrome-Cover von PRS herankommen? Würden zu einer komplett schwarzen Gitarre glaube ich gut passen.
 
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Weiß jemand welche Humbuckerkappen am ehesten an die Brushed Chrome-Cover von PRS herankommen?

Ich würde sie selber herstellen, ist aber etwas Arbeit. Zu kaufen habe ich sie in der Form jedenfalls noch nicht gefunden.

Ich habe mir Neusilber (Raw Nickel) -Cover besorgt, also ganz ohne Oberflächenvergütung. Normale Nickelcover bekommen fast immer zuerst eine dünne Kupferschicht, die restliche Oberflächenrauheiten ausgleicht, und darüber wird dann vernickelt. Will man sie mit der "brushed" Optik versehen, kann es je nach Dicke passieren, dass das Kupfer durchkommt, und dann wars das. Aber achte genau auf die Lochabstände, bei 0,5 mm Differenz gehen die Schrauben meist noch durch, sieht aber halt nicht perfekt aus - solls aber doch, wir sprechen hier ja schließlich von einer PRS...:love:

Nacktes Neusilber/Nickel kannst Du auf Glanz polieren, was der erste Schritt sein sollte. Die kommen nämlich meist etwas fleckig, weil es Rohmaterialien sind, die aus der Produktion genommen werden. Muss kein Hochglanz sein, aber der Effekt wird sonst nicht so schön, und sie altern auch schöner. Mit feinem Schleifpapier anfangen, dann bis zur Polierpaste - ich habs dann mit dem Dremel und einem Filz-Polierkegel schön hinbekommen. Geht natürlich auch mit der Hand, wenn Du die Schmerzen hinterher nicht scheust ;).

Danach nimmst Du wieder etwas weniger feines Schleifpapier (oder noch besser, ein Schleifpad, weil es weicher ist und sich der Oberfläche des Covers besser anpasst) und fixierst es auf einer planen Fläche. An einer Seite solltest Du eine Leiste als Anschlag befestigen, z.B. mit Schraubzwingen. Dann kannst Du das Cover mit wenig Druck seitlich an dieser Leiste entlang über den Schleifgrund schieben. Durch den Anschlag sind die feinen Riefen schön gerade ausgerichtet, wie beim Original.

Um für diesen Vorgang die richtige Körnung zu finden, solltest Du erst mal ein beliebiges Stück Metall behandeln und die Struktur der Riefen mit dem Original vergleichen. Trotzdem brauchst Du vielleicht den einen oder anderen weiteren Versuch - aber bei den reinen Neusilbercovern ist das nicht so schlimm, weil Du sie vor dem nächsten Versuch wieder aufpolieren kannst. Das bekommt man mit vernickelten Covern meist nicht mehr hin, weil das Kupfer durchkommt. Abgesehen davon, dass die Kupferschicht je nach Dicke wohl auch ein paar Höhen klauen kann.

Gruß, bagotrix
 
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Das ist echt etwas Arbeit :D. Vielleicht sieht die Gitarre mit glänzenden Covers ja auch gut aus :D. Trotzdem danke, vielleicht probiere ich es bei Gelegenheit mal!
 
Ich mag die glänzenden Cover auch nicht. Ich verwende folgendes Schleifpad: 3M Scotch Brite 7447 pro extra fein. Das ist so ähnlich wie die bekannten Topfreiniger, aber eben nur so ähnlich. Das Schleifpad gibt's mit dem passenden Padhalter bei Ebay. Blitzschnell sind die Cover auf Bürstenoptik getrimmt, aber immer nur in eine Richtung arbeiten, niemals kreuz und quer. Mit den Pads kann man auch Kunststoffteile bearbeiten, ich habe schon TRCs damit "gebürstet".
 
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Habt ihr vielleicht Bilder eurer gebürsteten Kappen? Wenn das noch hier in den thread passt.
 
Eine Gitarre mit selbstgebürsteten Kappen, eine mit originalen glänzenden Kappen und eine mit original gebürsteten Kappen. Zu erkennen ist eigentlich nur, das die Spiegelung der Saiten auf den gebürsteten Kappen verwaschener ist.


Custom 24 SH Body.jpg



McCarty 245 Body.jpg


McCarty 1957_2008 Body .jpg
 
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Ich habe auch noch welche:

Custom 24 06.JPG


Custom 24 01.JPG
 
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Sieht bei euch beiden mega gut aus :great:. Ich schaue mal wie ich es mache, da gibt es dann auch von mir in nächster Zeit Bilder :)

Weiß zufällig jemand welches String Spacing die Kappen da haben müssen? Ich dachte das wäre F-Style, ich lese aber nach Recherche häufiger auch mal andere Spacings.
 
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