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Auch langsam. Im Standby fließt kein Strom durch den Amp (deshalb kommt auch kein Ton heraus. Standby ist nur zur Heizung der Röhren da.also könnte man ohne bedenken im standby die box (schnell) wechseln?
demnach ist doch eigentlich das "abkühlen" im standby vorm ganz ausschalten auch relativ sinnlos oder?
) wesentlich schneller, als zB eine 6L6 oder erst recht eine KT88.bei den meisten zumindest. der fireball ist da z.b. eine ausnahme, da bei diesem (vermutlich aus recording-gründen) noch ein vorstufensound rauskommt.(deshalb kommt auch kein Ton heraus
bei den meisten zumindest. der fireball ist da z.b. eine ausnahme, da bei diesem (vermutlich aus recording-gründen) noch ein vorstufensound rauskommt.
Ich wunder mich in letzter zeit schon etwas, dass es anscheinend so viele Leute gibt, die ihren Amp auch noch nach dem Spielen einige Minuten auf StandBy lassen. Bringen tut die Zwangspause nichts, die Röhren kühlen genauso ab, wenn man von Betrieb auf StandBy schaltet, kurz wartet, bis der letzte Ton verstorben ist und dann, nach ca. 10 sek komplett abschaltet. Die Restspannung, die sich noch im Amp befindet, wird nach und nach über die Bauteile, hauptsächlich AÜ und Elkos abgebaut. Deshalb ist auch hochgefährlich, am Amp kurz nach dem Abschalten rumzubasteln.
Anders sieht es da schon beim Einschaltvorgang aus: je nach Röhrentyp muss man hier schonend vorgehen. Also erst Einschalten, dabei nicht aus dem StandBy gehen und etwas warten. Ich warte normal so etwa 3 bis 5 Minuten, was auch ganz angenehm ist da ich soviel Zeit mindestens mal brauche, um mich zurechtzuwurschteln (auspacken, verkabeln...). IdR reicht auch eine Minute, ein bisschen mehr schadet aber nie. Schaltet man die Röhren hingegen häufig zu früh auf Betrieb, kann das die Lebensdauer drastisch verkürzen, ein Motorrad mit manuellem Choke und Vergaser jubelt man ja auch nicht schon nach 1 Minute und ca. 3-4°C Umgebungstemeperatur auf 10000 upm hoch, der Motor würde sich früher oder später auf seine Art bedanken. Ist in der Regel eigentlich mit allen mechanischen Bauteilen so, wobei man hier ja eher von "elektromechanisch" reden müsste. Wie gesagt, hängt halt vom Röhrentyp ab.
Nach meiner Erfahrung verschleißt eine EL34 in den Schaltungskonzepten handelsüblicher Gitarrenamps (Danke OneStone) wesentlich schneller, als zB eine 6L6 oder erst recht eine KT88.
*lol*)
hat jemand eigentlich ne ungefähre zeitvorschtellung bzw. dauer (min. / std.) bis kein (gefährlicher) saft mehr auf den trafos nach ausschalten is?
Die sind aber auch nach max. 15 min entladen.
Die entladen sich jedoch nur, wenn man den Amp ohne Standby auschaltet.

aber wenns was bringt... warum nich 
Klangliche Auswirkungen sollte das eigentlich nicht haben. Lediglich die Leistung wird geringer. Die Kathode emittiert weniger Elektronen, Folge: Der maximale Strom sinkt. In solch einem Fall kann man die Röhre regenerieren. D.h. man überheizt sie bewusst und lässt einen begrenzten, aber hohen Anodenstrom fließen.
Das stellt die Zwischenschickt zwischen Wolfram und Aluoxid wieder her und das Emittier-Verhalten der Kathode ist wieder besser.

ENGL hängt die Endröhren in die Luft, hierbei fließt ein minimaler Kathodenstrom und die Röhren halten relativ lange.
Bei den absolut stromlosen Konzepten wie bei Marshall usw. führt ein langes Heizen im Standby-Betrieb zu der angesprochenen Kathodenvergiftung mit der Folge geringerer Emission und somit Leistungsverlust in der Endstufe (das matscht irgendwann auch wie sau....).
Längere Vorheizzeiten ergeben technisch keinen Sinn
