Roland VR730/VR09B

wichtig für den Orgler wären in jedem Fall die Möglichkeit ein Basspedal anzuschließen, und da meine ich alle Midi Basspedale und nicht nur das teure Roland-Teil,
und für die linke Hand den Split um eine Oktave höher zu transponieren; ohne beides kann man das richtige Orgel spielen eigentlich schon vergessen.
Ich glaube da hatte das VR-09 noch Defizite. Aber diese labbrige Tastatur ginge ja sowieso nicht...

Ich will noch ergänzen...aus der Sicht des modernen Qualitätsmanagements, ich habe damit über 15 "schöne"
Jahre verbracht, ist die Nichterfüllung dieser Anforderungen, deren Erfüllung ja ein Leichtes wäre, ein Schmarrn.
Man sollte da nämlich alle Anforderungen erfüllen, auch diejenigen, die der Käufer vielleicht
beim Kauf noch gar nicht kennt, um ihn dann positiv zu überraschen...das schafft Kundenzufriedenheit
und Kundenbindung...

Mit Bazarmentalität Kunden über den Tisch ziehen, die sich dann wundern...hey das soll eine Orgel sein
und das geht ja gar nicht...und dann glauben, dass dieser Kunde das Teil wieder verkauft und als Alternative
sich dann eine superteure Roland-Orgel mit 2 Manualen und Bass zulegt...wie doof war das denn?
Kaufleute als Marktstrategen, da war ich schon immer sehr skeptisch...zur Erinnerung, wir Ingenieure haben
modernes QM in der Industrie eingeführt, nicht diese Krämerseelen, die das Ganze dann ziemlich verhunzt haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig für einen möglichen Midiverbund wäre eine aftertouchfähige Tastatur. Da habe ich noch leider nichts gefunden. Hat da jemand schon eine Ahnung.
 
Wichtig für einen möglichen Midiverbund wäre eine aftertouchfähige Tastatur. Da habe ich noch leider nichts gefunden. Hat da jemand schon eine Ahnung.
Das Original-VR-09 hatte keine, und bei den beiden neuen ist in der Beschreibung auch nicht die Rede davon.
Allerdings fällt mir auf Anhieb auch keine andere Clonewheel-Orgel mit Aftertouch ein.
 
wichtig für den Orgler wären in jedem Fall die Möglichkeit ein Basspedal anzuschließen, und da meine ich alle Midi Basspedale und nicht nur das teure Roland-Teil,
und für die linke Hand den Split um eine Oktave höher zu transponieren; ohne beides kann man das richtige Orgel spielen eigentlich schon vergessen.
Ich denke mal, dass sich die Orgel gar nicht so sehr an die Hardcore-Organisten wendet sondern an diejenigen (wie z.B. ich), die eben einen Allrounder für die Bühne suchen, mit dem sie Orgel, Piano und Synth/Naturpresetsounds erschlagen können.
Aber du hast natürlich Recht: es wäre sicherlich kein großer Aufwand, die von dir genannten Features zu implementieren. Wobei man bei einem Split die Parts doch laut Handbuch auch einzeln transportieren kann. Oder geht das bei 2* Orgel nicht?

Mit Bazarmentalität Kunden über den Tisch ziehen, die sich dann wundern...hey das soll eine Orgel sein
und das geht ja gar nicht...und dann glauben, dass dieser Kunde das Teil wieder verkauft und als Alternative
sich dann eine superteure Roland-Orgel mit 2 Manualen und Bass zulegt...wie doof war das denn?
Ich wundere mich ja auch immer wieder, wenn irgendwelchen Synths meiner Meinung nach essentielle Funktionen fehlen (wie z.B. beim JD-Xa... 16-Spur-Sequenzer... aber weder Drumkits noch Songmode an Bord... WARUM?) - auf der anderen Seite ist es nicht zuviel verlangt, das im Vorfeld zu recherchieren und dann kauft man die Kiste halt nicht (ärgert sich aber trotzdem, weil sonst halt alles gestimmt hätte :D)

Man sollte da nämlich alle Anforderungen erfüllen, auch diejenigen, die der Käufer vielleicht
beim Kauf noch gar nicht kennt, um ihn dann positiv zu überraschen...das schafft Kundenzufriedenheit
und Kundenbindung...
Da muss ich gerade an einen alten Thread denken, wo es um ähnliche Themen ging und bei deinem Argument dann der Korg OASYS auftauchte, als Objekt höchster Ingenieurskunst, das NICHT vom Marketing geplant wurde - der konnte alles, was seinerzeit technisch möglich war... der blieb dann aber leider auch wie Blei in den Regalen liegen, weil all die Features und Extras nämlich ihren Preis hatten - und den wollte niemand bezahlen.
 
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Aftertouch scheinen die alle nicht zu haben.

Gestern Abend habe ich übrigens das 1.11 Firmware-Update aufgespielt, habe jetzt also aus meiner VR-09 eine VR-09B gemacht.

Der hinzugekommene Rotary-Effekt Typ 3 ist tatsächlich recht gut, besser als die bisherigen 1 und 2. Mit langsamen Rotor klingt der Effekt ziemlich gut, im Fast-Modus überzeugt er mich noch nicht.

Aber man kann ja auch manuell Einstellungen anpassen. Für lau war das Update auf jeden Fall ok.
 
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Hier mal ein guter Überblick: (Bis auf die Orgel-Sim, welche mir nicht so gefällt, ganz interessant)

 
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Da muss ich gerade an einen alten Thread denken, wo es um ähnliche Themen ging und bei deinem Argument dann der Korg OASYS auftauchte, als Objekt höchster Ingenieurskunst, das NICHT vom Marketing geplant wurde - der konnte alles, was seinerzeit technisch möglich war... der blieb dann aber leider auch wie Blei in den Regalen liegen, weil all die Features und Extras nämlich ihren Preis hatten - und den wollte niemand bezahlen.

Dann hat man das vielleicht übertrieben mit diesem Modell. Jedenfalls eine VR-09 mit den von mir genannten Extras und einer 5 Oktaven-Tastatur hätte man vermutlich 200 EUR
teurer und mit mehr Gewinn verkaufen können als die tatsächliche VR-09. Läge bei 950 EUR und immer noch klar unter 1000 EUR.
Dann hätte es auch Blei gegeben, aber bei den anderen...
 
ich meinte natürlich 5 Okaven-Waterfall-Tastatur
 
Na, für 200€ mehr hätte ich das auch sofort gekauft. Leider will Roland jetzt dafür (denn das ist der VR 730 ja, nur mit einer Extraoktave und ein paar Bonussounds) leider 750,- € mehr, weil sie denken, das gibt der Markt her. Ich fürchte, das geht in die Hose...
Der Mehrwert zum VR-09 rechtfertigt einfach nicht die Verdopplung des Preises.
 
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Naja, immerhin waterfall tastatur, sounds vom rd 2000 und preis pendelt sich vllt noch ein.
 
Sounds vom RD2000? Vielleicht ist der eine oder andere Sound auch im RD2000 vorhanden. Aber generell: Das was Roland in die gegenwärtigen Keyboards an Sounds anbietet, soweit nicht als SN (supernatural) deklariert, ist ein Gemisch aus XV/JV/Fantom/SRX. Da ist nichts neues an Sample Material, das ist alles schon ziemlich alt, was aber nicht heißt dass es schlecht klingt oder unbrauchbar ist. Was ich aber sagen will: der eine oder andere Sound den man eventuell vom Namen her aus einem teureren Gerät wieder erkennt rechtfertigt den großen Preisunterschied nicht wirklich.

Andrerseits: auch beim derzeitigen Preis des VR730 ist das immer noch relativ billiger als bei manchen vergleichbaren Konkurrenten, wobei der Roland definitiv das bessere Gesamtpaket darstellt.
 
Ich würde es auch eher so sagen: das VR-730 ist eigentlich nicht zu teuer, sondern das VR-09 ist zu billig. :D
Zwischen den beiden stimmt jedenfalls das Verhältnis nicht....
 
Ich habe schon in einem anderen Thread geschrieben, dass der günstige Preis des VR-09 sich vielleicht auch damit erklären lässt, dass der Abstand zum insgesamt deutlich besser ausgestatteten FA-06 gewahrt werden soll. Ob dieser aber auch SuperNatural-Orgeln an Bord hat, weiß ich im Moment nicht auswendig ...

Zumindest habe ich an anderer Stelle schon das eine oder andere Mal von Usern gelesen, die von den Roland SuperNatural-Orgeln dermaßen enttäuscht waren, dass sie die rein gesampelten (dann mit statischem Spektrum, ohne die Möglichkeit, mit Drawbars zu arbeiten) am Ende besser fanden - rein klanglich gesehen.
Über die Qualität des Roland-Leslie-Effekts kann ich jetzt auch nichts sagen, aber ich schätze mal, er dürfte vielleicht gerade so brauchbar sein.
 
Ich habe schon in einem anderen Thread geschrieben, dass der günstige Preis des VR-09 sich vielleicht auch damit erklären lässt, dass der Abstand zum insgesamt deutlich besser ausgestatteten FA-06 gewahrt werden soll.
Aber müsste dann der VR-730 nicht analog zu deiner These auch einen Abstand zum insgesamt deutlich besser ausgestatteten FA-08 wahren? :D
 
Aber müsste dann der VR-730 nicht analog zu deiner These auch einen Abstand zum insgesamt deutlich besser ausgestatteten FA-08 wahren? :D

Wohl eher zum Fa-07. ;)
Der Fa hat die SN Orgeln. Aber mit der Klangerzeugung selbst ist es noch lange nicht getan. Für ein authentisches Orgelfeeling sind dann auch die dazu gehörigen Effekte sehr wichtig. Es gab z.B. Modelle bei Roland wo man Leslie nicht mit Overdrive kombinieren konnte. So entfielen schon mal bestimmte wichtige Orgelregistrierungen. Ganz zu schweigen davon, dass der entsprechende authentische Chorus auch nicht teil der SN Engine ist und daher z.B. beim Fa oder beim Jupiter fehlt. Wenn man die Effekte bei Seite lässt, dürfte die SN Orgel aus dem FA authentisch wie auf dem VR klingen.

Ich glaube kaum das die Preisgestaltung etwas mit dem Fa zu tun hat. Der Fa ist einfach eine ganz andere Schublade. Ist halt eine Workstation mit Sequenzer und 16fach multitimbral. Das Konzept des VR ist da ganz anders. Im Vergleich zum Fa kann der VR auch deutlich weniger.

Mir scheint es aber generell als ob die Preise etwas gestiegen sind. Zudem, der VR09B ist um etwa 70 Euro teurerer als der Vorgänger wobei ich keinen Unterschied zwischen diesen zwei Modellen erkennen kann außer dem kleinen optischen.
 
Wisst ihr ob der tone regler die tone colour funktion draufhat?
 
Wisst ihr ob der tone regler die tone colour funktion draufhat?

Falls du den VR-09/730 meinst: laut Manual handelt es sich wohl eher um ein EQing:

Auszug Manual
[TONE]-Regler
bestimmt die Klangfarbe der tiefen und hohen Frequenzen. Wenn sich der Regler in der Mittel-Position befindet, erklingt der Sound neutral.
Wenn der Regler nach links gedreht wird, werden die mittleren Frequenzen verstärkt (geeignet z.B. für das Band/Ensemble-Spiel).
Wenn der Regler nach rechts gedreht wird, werden die tiefen und hohen Frequenzen verstärkt (geeignet z.B. für Soli).
 
Danke.aber auch sehr praktisch.
 
Ich denke mal, dass sich die Orgel gar nicht so sehr an die Hardcore-Organisten wendet sondern an diejenigen (wie z.B. ich), die eben einen Allrounder für die Bühne suchen, mit dem sie Orgel, Piano und Synth/Naturpresetsounds erschlagen können.
Aber du hast natürlich Recht: es wäre sicherlich kein großer Aufwand, die von dir genannten Features zu implementieren.

Stimmt, da werden selbst einfache Features, auch wenn sie eindeutig Kundenanforderungen sind, nicht umgesetzt, weil man damit manipulativ nur ein bestimmtes Marktsegment besetzten will.
Also aus Sicht eines modernen Qualitätsmanagements für das Produktdesign blanker Unsinn.

Ich habe mich mal durch die Handbücher gekämpft, das neue VR-09-B und VR-730 haben gemeinsame Handbücher. Um ein Basspedal quasi als dritte Einheit der Orgel nutzen zu können, geht nur der Anschluss des teuren Roland PK-Pedals über den speziellen Stecker. Bei einem Anschluss über Midi kann es nur im Split die zweite Einheit sein, wie andere Midi-Keyboards auch.
Im Moment finde ich außerdem auch keine Angebote im Internet zum PK-09 Basspedal von Roland.

Die selektive Oktav-Transponierung des linken Teils für die linke Hand beim Split dürfte nicht gehen, nur insgesamt, obgleich das nicht 100% eindeutig beschrieben ist. Was noch geht ist, beim Dual-Mode die Oktav-Transponierung auf einer der Parts zu beschränken. Mehr wohl nicht. Damit dürfte sich bei dem Punkt auch nichts gegenüber dem alten VR-09 geändert haben.

Damit wird die Funktionalität eines sonst sicher sehr guten Keyboards immer noch engstirnig eingeschränkt.

Die neue Viscount Legend Solo hat dabei übrigens keine Probleme. Da geht das, so wie das sein sollte. Auch wenn das natürlich "nur" eine Orgel ist und man das da als Anforderung offensichtlich noch akzeptiert.

Na, die Bassgitarristen und Kontrabassisten dieser Welt wird es freuen,...
 

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