Sind alte Verstärker besser???

Ja, der Ampeg V-4B wurde hier bis jetzt vergessen. ;)

Es gibt ja auch noch die Mini Version...

ampeg mini.jpg
 
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Ich weiß ja, die alte Japan Kiste kann gegen nichts anstinken, was ich sonst noch hier stehen habe aber das Ding macht einfach trotzdem Spaß.

Screenshot_2016-03-03-11-59-06.png
 
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Hier im Ort befindet sich ein Rumpelladen, dessen Besitzer passionierter Röhrenradio-Sammler ist. Natürlich kam man ins Gespräch und ich fragte ihn, wie es denn mit dem Röhren-Verschleiß ausschaut. Er zeigte mir einige Exemplare, die deutlich älter waren als ich es bin. Er versicherte mir, dass sein "Kennerauge" erkennt, dass die Radios unverbastelt und in fast ausnahmslos noch mit Originalröhren versehen sind. Die Ausrede, dass die Radios wahrscheinlich wenig betrieben wurden, widerlegte er damit, dass vorm Fernsehzeitalter wirklich viel Radio gehört wurde und demzufolge die Radios auch viele Betriebsstunden auf dem Buckel haben.
Will sagen: Die Mär "Röhrenverschleiß" bei Röhrenradios ließ er nicht gelten.

Um das nochmal aufzugreifen: Es gibt ja auch alte Glühbirnen von anno Dazumal, die heute noch ihren Dienst tun. Ich denke, auch bei den Röhrenherstellern gibt es geplante Obsoleszenz.

Zum Thema: Sogern ich alte Amps spielen würde, ich mag die Folgekosten durch Wartung nicht. Aktuell tut ein Orange OB1-300 bei mir seinen Dienst, der sei aber nur wegen der wenigen Knöppe erwähnt. :)
 
So ein Musicmaster Bass Combo wäre schon was für mich. Da nehme ich auch Folgekosten in Kauf weil es vermutlich der einzige mit Röhren bleiben würde.
Wird sogar gerade angeboten. Ich habe nur keine Ahnung wie die Dinger klingen.
Ist auch nicht in Test Reichweite.
Die Verkäufer solcher alten Bassverstärker sind zudem fast immer Gitarristen und können nichts dazu sagen.
 
Wenn ich mich nicht täusche , war doch grad MM die Marke , die Transen in der Vorstufe hatten und Röhren in der Endstufe :gruebel: .

Ich hatte damals das Gefühl , das MM einfach nur " anders " sein wollte .... siehe Sting Ray Bass , damals haben mich oft Leute gefragt , ob der kaputt war und ich die Mechanik selber dahin gemacht hätte ;) .

Hybrid find ich cool , hab auch selber einen kleinen Hybrid Ampeg für Klampfe , aber da ist es andersrum .

Was bringt denn die Röhre beim MM in der Endstufe beim Bass ?

:)
 
Hi,

im Verstärker machten Transistoren sicher historisch betrachtet als erstes in der Vorstufe einen Sinn, weil Transistoren mit ausreichender Endstufenleistung erst später verfügbar waren.
Ob das der Grund für Music Man war, als sie die Amps konstruierten, weiß ich nicht, zumal ich nicht weiß, ab wann es leistungsstarke Transistoren gab. Es könnte aber eine Erklärung sein.

Ok, jaja, ist ja gut, einige Konjunktive, Wenns und Abers in meinem Sermon hier ... :rolleyes:

Gruß Ulrich
 
HH und Pearl waren damals schon auf dem Markt und bauten 100 Watt Solid State ... die Technik konnte es glaub schon .

Schwierig zu beantworten ....

... treibst Du ne Transe ins Clippen , klingts scheixxe .... bei ner Röhre ist das anders .

Beim Bass muß aber gerade die Endstufe " wetterfest " sein ... also kein clippen der Transen , wobei leichtes Zerren der Röhren ja noch geht .

Seh ich das falsch ?
 
HH und Pearl waren damals schon auf dem Markt und bauten 100 Watt Solid State ... die Technik konnte es glaub schon .

Schwierig zu beantworten ....

... treibst Du ne Transe ins Clippen , klingts scheixxe .... bei ner Röhre ist das anders .

Beim Bass muß aber gerade die Endstufe " wetterfest " sein ... also kein clippen der Transen , wobei leichtes Zerren der Röhren ja noch geht .

Seh ich das falsch ?


Ich denke, du meinst hartes Clippen. Meistens werden die Amps schon soweit aufgedreht, das die Endstufe anfängt zu Clippen. Das ist allerdings erst ab einen gewissen Grad bemerkbar. Das ist auch der Grund warum so viele ihre Probleme mit Class D haben. Da kommt dann halt die Schutzschaltung mit ins Spiel, etc.

Also ich finde nicht, dass alte Amps besser sind als neue. Alte Röhrenamps haben so ihre Probleme (Kondensatoren, Potis, etc). Alte Transen auch. Da gibt's dann die gleichen Probleme mit Kondensatoren und Potis. Wenn dann mal ein Transistor durchbrennt, kann man das Pech haben, dass es den nicht mehr gibt. Neue Amps werden diese Probleme auch bekommen, wenn sie dann alt geworden sind.
Dass alte Amps besser klingen, als neue empfinde ich auch nicht so - im Gegenteil. Mittlerweile spiele ich einen Art Pro Channel (der wird so auch schon nicht mehr gebaut) und eine Crown XLS 1000 (die auch nicht). Damit hab ich genug Power zu einem super günstigen Preis. Da rauscht nix und da stört mich auch kein Lüfter (den von der Crown hab ich noch nie gehört). Weiterhin wiegen sie bedeutend weniger. Da kommen die alten Amps für mich nicht mit.
 
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Transen hab ich nie bis ins Clipping gespielt ... deshalb auch TVM mit 400 Watt für den Proberaum .

... das ist mir zu gefährlich und hab lieber reichlich Luft nach oben .

Werd aber mal die Tage so einen alten HH mit 100 Watt aktivieren ... ist nur doof , weil der TVM " Gardena " ( Speakon ) hat und meine HH nur Klinke haben .

... wills aber an den gleichen Boxen testen .
 
So ein Musicmaster Bass Combo wäre schon was für mich. Da nehme ich auch Folgekosten in Kauf weil es vermutlich der einzige mit Röhren bleiben würde.
Wird sogar gerade angeboten. Ich habe nur keine Ahnung wie die Dinger klingen.
Ist auch nicht in Test Reichweite.
Die Verkäufer solcher alten Bassverstärker sind zudem fast immer Gitarristen und können nichts dazu sagen.
Wir treffen uns demnächst mal, damit du den Ampeg SB-12 Portaflex ausprobieren kannst. Ich habe das Gefühl, der wäre genau dein Ding.
 
Grund: m
Zuletzt bearbeitet:
Ich will mal sagen, alte Verstärker sind anders als neue. Ob besser oder schlechter, das liegt doch immer im Ohr des Zuhörers.

Um dir ein Beispiel zu geben:

Ich besitze einen Mitt Siebziger 100W Marshall Combo, der klingt geil. Ich besitzte auch einen Friedman Bj. 2014, der klingt auch geil. Was die Qualität anbelangt, der Marshall hat schon fast 40 Jahre überstanden, da hat der Friedman noch 38 Jahre vor sich. Der Friedman hat 2 Kanäle und einen Einschleifweg, der Marshall nur einen Kanal.

Beides sind tolle Amps und jeder der beiden hat seinen Einsatzbereich.

Die Frage ist m.A. nach für Gitarren genauso schwer zu beantworten, genauso für Autos oder Uhren. Ist immer die Frage, was will man zusätzlich, was braucht man noch zusätzlich.

Ich fahre u.a. auch einen Oldtimer und genieße es, das er kaum Elektronik an Bord hat. Die meisten Jungen Leute wären erstaunt, wie direkt sich so ein Wagen ohne Servolenkung, ohne Bremskraftverstärker und mit mechanischer Kupplung fährt. Ist halt aber mit Kraftaufwand verbunden aber macht Spaß (nur halt nicht mehr 4 Std. am Tag im Stop and go Verkehr).
 
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......und dann zeigst Du ihm noch Deinen Preci und Deinen Jazzbass. Er kommt als gaskranker Bassist und geht als Wrack ;)
 
Wenn ich mich nicht täusche , war doch grad MM die Marke , die Transen in der Vorstufe hatten und Röhren in der Endstufe :gruebel: .

Ich hatte damals das Gefühl , das MM einfach nur " anders " sein wollte ...

Ich meine gelesen zu haben, dass Tom Walker (der Entwickler der MM-Amps) einen Amp mit möglichst cleanem Sound entwickeln wollte. Man erhoffte sich dies durch die Verwendung eines Transistor-Preamps zu erreichen. Eine Röhrenendstufe war 1974 bei der Erstvorstellung des Sixty-Five gängige Praxis. Röhrendstufen sind einfach aufgebaut und somit relativ günstig gewesen.
Der Sixty Five besitzt zwar unterschiedlich ausgelegte Kanäle (Gitarre/Bass), bezog sich aber vorrangig auf die Verwendung als Gitarren-Amp. Ein ultra-cleaner Gitarrenamp mit 65 Watt war zu der Zeit "mächtig", als Bassamp aber eher "mau". Dazu gab es ja bereits den 1969 vorgestellten 300 Watt Boliden SVT...

Ob es an der eigentlich unüblichen "reversed hybrid"-Technik der Music Man Amp liegt, vermag ich nicht zu sagen, aber diese MM-Amp klingen irgendwie "anders". Während die mir bekannten Sixty Five, One Thirty und One Fifty irgendwie nie wirklich clean (aber auch nicht wirklich crunchy) klingen, klingt der 100B so richtig basstauglich "fett". Seine (angeblichen?) 100 Watt kommen sehr überzeugend rüber und können sich an entsprechenden Boxen richtig laut entfalten.
 
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1974 schon ?

... hab das nie recherchiert .

Meinen Sting Ray hab ich 78 / 79 gekauft und da war MM nicht gerade bekannt .

Ev sorgt aber auch der AÜ der Röhren Amps dafür , das es klarer klingt . Den Verdacht hab ich schon länger ... wenn das Eisen gesättigt ist , beschneidet es auch die Bässe ... also sehr tiefe Frequenzen .

Ne fette Transe gibt das immer " wieder " ... gnadenlos .
 
Jepp, Music Man startete erst mit dem Sixty Five, 1976 kam erst der Stingray dazu...

Wir treffen uns demnächst mal, damit du den Ampeg SB-12 Portaflex ausprobieren kannst. Ich habe das Gefühl, der wäre genau dein Ding.

Vorher unbedingt den zwar auch selten anzutreffenden aber um einiges günstigeren B25B antesten! M.E. klingen die wirklich sehr ähnlich!
 
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MM hat mit den Amps angefangen ? ... hätte ich nicht gedacht .

Klampfen gabs zu der Zeit aber auch schon von MM ... und hatten glaub auch ein Schatten Dasein . Da hatte ich auch mal son Teil übers WE .... super Handling !

Das 300 Watt Ampeg Monster stand auf meiner Liste , als " Unerreichbar " ... die Kollegen meinten auch immer , die 64 Kilo Box kannste dann alleine tragen .
 

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