Singen bei Trauer

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Schlumpfienchen

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Hallo Leute.
Leider habe ich gerade einen familiĂ€ren Verlust erlitten und habe Angst, bei bestimmten Liedern, die wir demnĂ€chst im Chor auffĂŒhren werden, anzufangen zu weinen und dann nicht singen zu können. Gerade bei den SolostĂŒcken ist das natĂŒrlich nicht so wirklich schön.

Gibt es von euch Erfahrungen und Tipps? Es gibt ja sogar Leute, die bei Trauerfeiern singen.

Ich danke euch
 

 
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  • #3
Hey, danke fĂŒr den Link. Mir geht es aber gar nicht darum, bei einer Beerdigung zu singen, sondern dass mir bei einer normalen öffentlichen AuffĂŒhrungen plötzlich bei Liedern, wie zum Beispiel „Yesterday“ plötzlich die Stimme versagt. Bei uns war es auch so, dass gestern noch alles in Ordnung war, und heute ist alles vorbei und die geliebte Person nicht mehr da.

Wie schaltet man sich bei sowas emotional weg?
 

Ist das dein Beruf? Musst du singen? Wenn du in Trauer bist, gibt es mehr als nur das Singen, wozu du im Moment keine Neigung haben wirst. Gesellige Momente, Tanzen, Feiern, ... Dass du emotional weniger stabil bist, finde ich jetzt eher normal. Wir haben ja kein Herz aus Stein.

Du fragst direkt: Wie schalte ich das weg? Es mag Tricks geben, aber es gibt auch die Möglichkeit zu sagen: Lieber Herr Chorleiter, dieses und jenes Solo solltest du mir in den nÀchsten x Wochen nicht abverlangen, weil ich nicht garantieren kann, dass ich es durchstehe.
Beitrag automatisch zusammengefĂŒgt:

Und noch etwas: Ich habe auch schon Profi-Musiker erlebt, die bei einer ihnen verbundenen Person den Abschied mitgestalten wollten - und die es vergeigt haben: zittrige Geigen, Trompeter mit flatteriger AtemstĂŒtze etc. Das mag im Einzelfall trotzdem richtig gewesen sein, aber "funktionieren" tun wir Menschen eher in Grenzen.
 
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  • #5
Nein, ich mach das nicht beruflich, aber es ist ein großes JubilĂ€ums Konzert. Ich kann mit Sicherheit mit meiner Chorleiterin reden, aber ich will das auch nicht auffallen lassen.

Ich danke dir.
 
Wie schaltet man sich bei sowas emotional weg?
Ich stimme meinen Vorrednern zu: Wir sind keine Maschinen, fĂŒr die es einen An-, Aus- oder Wegschalt-Knopf gibt. Das ist auch gut so!

Gleichzeitig gibt es zum GlĂŒck auch Möglichkeiten, sich emotional zu regulieren - sonst wĂŒrde die Therapie von Ängsten etc. nicht möglich sein.

Ein SchlĂŒssel ist hier "Fokussierung" und Achtsamkeit. Das kann man lernen: Sich im "Hier-und-jetzt" zu verankern.

FĂŒr die Therapie von Ängsten und bei Traumata werden Übungen wie die 5-4-3-2-1-Übung erlernt und geĂŒbt. Nur als Beispiel.
Wenn man diese und andere Übungen in seinem Alltag integriert und geĂŒbt hat, kann es auch in "heiklen" Situationen gelingen, leichter "umzuschalten".

Google mal nach "AchtsamkeitsĂŒbungen". Da findest Du sicher vieles: Vom achtsamen Sitzen (Atembeobachtung) bis Bodyscan und mehr.
 
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Meine Zeilen passen vielleicht nicht so ganz.

Ich verstehe das sehr gut. Ich kann nicht mal Grönemeyers „Der Weg“ fĂŒr mich alleine und meine Frau singen. Ich begleite mich dazu auf der Gitarre. An mehreren Stellen versagt die Stimme.
 
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Hallo @Schlumpfienchen
erstmal wĂŒnsche ich dir viel Kraft bei deinem Verlust.

Ich habe recht "nahe am Wasser gebaut" und es passiert mir regelmĂ€ĂŸig, dass mir die TrĂ€nen in die Augen steigen wenn wir was schönes getragenes spielen, das machen wir immer am Schluss unserer Konzerte. Ich kriege das auch nicht weg.

Von konkreten Trauersituationen kann ich nur anekdotisch berichten, aber vielleicht hilft es dir.

Vor neun Jahren ist ein lieber Kollege im Urlaub verunglĂŒckt und wir haben bei uns in der Klinikkapelle eine Trauerfeier gemacht weil die eigentliche Beerdigung so weit weg war. Ich habe was von Khalil Gibran vorgetragen ("Der Freundliche"). Zu Hause beim Üben habe ich keine zwei Verse am StĂŒck rausgebracht.
Bei der eigentlichen Feier hat es irgendwie "Klick" gemacht und ich konnte das ohne zu stocken vortragen, zwar mit einem fetten Kloß im Hals, aber störungsfrei.

Bei der Trauerfeier fĂŒr meinen Papa vor einem halben Jahr genau das gleiche, ich habe einen Psalm vorgetragen den er ins Alemannische ĂŒbersetzt hatte.

Wie schaltet man sich bei sowas emotional weg?
Ich wĂŒrde sagen, nicht ich habe mich weggeschaltet, sondern "es" hat sich weggeschaltet. Wie wenn man aus dem Auto steigt und denkt "wie komme ich hierher, waren ĂŒberhaupt alle Ampeln auf grĂŒn...?"

Vielleicht kannst du dich von den Solostellen entbinden lassen. Langfristig ist das keine Lösung, denn die Trauer hört ja nicht auf. Sie versteckt sich nur. Als Auslöser reicht ein Bild an der Wand oder ein Thread wie dieser hier. Es gehört zum Leben.
Aber du schaffst das.
 
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  • #9
Ich danke euch fĂŒr eure lieben Worte. Es ist mein Papa der plötzlich und unerwartet gestorben ist.
 
  • #10
Mein Beileid!
 
  • #11
Hallo, @Schlumpfienchen
Es ist mein Papa der plötzlich und unerwartet gestorben ist.
...zuunÀchst mal herzliche Anteilnahme, und euch allen viel Kraft in der kommenden Zeit!

In dem oben bereitrs von Antipasti verlinkten Thread habe ich hier u. a. meine Erfahrungen zum Singen bei Trauerfeiern geschilderrt.
In anderen FĂ€llen ist mir auch schon mal die Stimme weggeblieben. Ziemlich sichere Kandidaten sind bei mir "Wie liegt die Stadt so wĂŒst" von Mauersberger und das "Agnus Dei" von Samuel Barber. Beim Mauersberger sind auch schon mal um Konzert TrĂ€nen geflossen - aber im gesamten Chor... was uns das Publikum damals gar nicht ĂŒbelgenommen hat.
Eine besondere Strategie zum "Abschalten" habe ich nicht, weil ich festgestellt habe, daß ich mich damit nur selbst verrĂŒckt mache. Mittlerweile vertraue ich darauf, daß es "klick" macht, wie es oben rbur in seinem Beitrag schreibt, und mein Unterbewußtsein die Kontrolle ĂŒbernimmt. Falls es nicht klappt... was soll's? Das Publikum darf zur Not ruhig mitbekommen, daß ich bewegt bin ;)

Viele GrĂŒĂŸe
Klaus
 
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  • #12
Hallo Schlumpfinchen,

ich wĂŒnsche dir alle Kraft und Beistand in dieser Zeit!

Ich bin zwar nicht sonderlich Stage-Erfahren was das Singen angeht, aber ich weiß wie tief und wie sehr die Emotionen bei bestimmten Songs hochkommen können. Ich nutze das ganz gerne fĂŒr mich, anstatt zu versuchen es abzuwehren. In Momenten, in denen ich fĂŒr mich alleine singe, lasse ich dann all diese Emotionen in den Song heraus, quasi wie ein Ventil. Vllt kannst du das ausprobieren, in einem Moment ganz fĂŒr dich, alles fließen lassen und dadurch kannst du dann mit dem Song in anderen Momenten ggf. etwas bewusster umgehen. Dann ĂŒbermannt er dich nicht mehr so. Du fĂŒhlst ihn, aber etwas ruhiger.

Ich wĂŒnsche dir das aller Beste und zwinge dich zu nichts, womit du dich aktuell nicht wohlfĂŒhlst. Du bist ein Mensch und Trauer ist so tief und roh und wichtig. Du brauchst dich fĂŒr nichts verstecken, du bist ein Mensch und das ist wunderbar!

Warme GrĂŒĂŸe an dich!
 
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  • #13
Wie schaltet man sich bei sowas emotional weg?
Erst mal herzliches Beileid.

Ich kann nur fĂŒr mich sprechen: Mein Vater starb vor acht Jahren, und bei manchen Liedern, Gedichten und Geschichten habe ich heute noch Schwierigkeiten, den Kloß im Hals und "die TrĂ€ne im Knopfloch" (wĂŒrde mein Vater sagen) zu vermeiden. Das kann ich nicht "emotional wegschalten".
Mein Weg war (und ist), vor solchen Aktionen zwei Gedanken in den Vordergrund zu schieben:

1. Den Tod des Vaters kann ich nicht Àndern, egal, ob ich jetzt singe / etwas vortrage oder nicht. Sein Tod ist Fakt, also leb damit (klingt hart, aber mir hat's geholfen).
2. Der Chor / der Veranstalter / die Familie vertraut bei dieser "Darbietung" auf mich. Also mach ich jetzt mein Ding, ich schaffe das.

Das ist bestimmt kein Allheilmittel, und ob es bei Dir (@Schlumpfienchen) funktioniert, weiß ich nicht.

Und wenn man wirklich mal ĂŒber die Maßen ergriffen ist, dann sollte und kann man dazu stehen. Bei einem Konzert eines MeisterschĂŒlers (Name fĂ€llt mir nicht mehr ein, es war eine Veranstaltung des "Kölner Klaviertrio") habe ich erlebt, dass dieser Pianist ein StĂŒck anfing, nach etwa 15 Sekunden abbrach und ins Publikum sagte: "Das StĂŒck kann ich heute nicht spielen, tut mir leid. Ich spiel was anderes." Niemand hat es ihm ĂŒbel genommen.
 
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  • #14
Gesang ist natĂŒrlich so nahe dran an der menschlichen Emotion wie kein anderes Instrument. Deswegen wird Gesang auch immer emotional beeinflusst sein, in welche Richtung auch immer.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dich dran erinnerst, wie bzw. ob deinem Vater Gesang grundsÀtzlich und speziell dein Gesang etwas bedeutet hat. HÀtte er es zu Lebzeiten gut gefunden oder dich darin bestÀrkt, auf einer Trauerfeier eines Angehörigen m Chor zu singen? Wie stand er dazu, dass du deine Emotionen u.a. auch in Musik legst? Hoffentlich zustimmend.

Wenn seine Haltung positiv und emphatisch zu dir und deiner Musik war, ist Gesang und die BeschĂ€ftigung mit Musik in diesem Verlustmoment genau das Richtige. Der Verlust ist eine harte Trennung, aber die hoffentlich gemeinsame Liebe zur Musik verbindet, auch ĂŒber den Tod hinaus. Ich wusste in der entsprechenden Situation, dass mir aus der Trauer nur die Musik heraushilft (neben langjĂ€hrigem Pilgern auf Jakobswegen). Ich habe auf der Trauerfeier fĂŒr meinen Vater Posaune solo gespielt, was nicht leicht war, aber genau das Richtige.
 
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  • #15
Ihr seid toll. Danke. Es hilft mir sehr zu wissen, dass es anderen auch so geht. Papa hat es geliebt wenn ich gesungen habe.
 
  • #16
Mein MitgefĂŒhl 🙏

Schau mal, wie toll die Menschen bei Patti Smith reagieren:


View: https://youtu.be/941PHEJHCwU?si=R_Gc38T4h2we7DWe

Patti Smith sagt: "I'm so nervous." , aber ich denke, sie meint, dass sie zu gerĂŒhrt ist.

Wenn ich irgendwo singen "sollte" wo ich weiß dass ich dort heulen wĂŒrde, dann heule ich sozusagen vor. Ich singe das so oft durch und durchschreite die Trauer dermaßen, dass ich gefasst bin.

Sage mir dann fĂŒr den Vortrag, dass es jetzt drauf ankommt, gefasst du bleiben.

Falls doch Kloß im Hals, wĂŒrde ich instrumental auf Klavier ĂŒberbrĂŒcken.

In deinem Fall mit dem Chor wĂŒrde ich absprechen, dass du zB mitsingen möchtest und ggf bei Kloß im Hals dann halt aussetzt. Selbst wenn TrĂ€nen laufen wird jeder VerstĂ€ndnis haben und gerĂŒhrt sein.

PS
Mein Vater ist 1993 gestorben als ich 19 war. Ich konnte mich aber darauf vorbereiten, weil der bewusste Sterbensprozess ca. 8 Wochen war und LeukÀmie 4 1/2 Jahre insgesamt.

Geholfen hat mir, immer wieder Bilder anzuschauen und zu weinen, die Lieder von Peter Gabriel "love to be loved" und "blood of Eden".
 
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  • #17
Es ist mein Papa der plötzlich und unerwartet gestorben ist.
FĂŒhl Dich lieb gedrĂŒckt, wenn Du magst.
Papa hat es geliebt wenn ich gesungen habe.
Es gibt verschiedene Phasen der Trauer. Vielleicht kannst Du es zum Konzert schon schaffen, Dich in Dankbarkeit daran zurĂŒck zu erinnern. Auf alle FĂ€lle wĂŒrde ich fĂŒr die Solostellen mit der Chorleiterin reden. Sie kennt Dich auch besser und weiß dann, wie sie planen muss.
Langfristig ist das keine Lösung, denn die Trauer hört ja nicht auf. Sie versteckt sich nur.
Sie wird mit der Zeit leichter.

Es ist ein schwieriges und fĂŒr mich nicht wirklich vorhersagbares Thema. Ich habe schon die unterschiedlichsten Erfahrungen in Requiems inzwischen - TrĂ€nen bei Personen die ich kannte, andererseits keine TrĂ€nen bei anderen Personen, die ich kannte (und mochte). TrĂ€nen bei Personen, die ich nicht kannte, bis dahin, dass selbst untere Mittellage plötzlich unerreichbar "hoch" war. Bei Konzerten in der Regel nicht, bis auf dieses eine bei Amnesty damals. Andererseits konnte ich ewig keine Zither spielen, ohne dass die Schleusen aufgingen, da stört das nur nicht so.
 
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  • #18
Hallo @Schlumpfienchen ,

auch von mir mein Beileid!

Keine Ahnung ab das fĂŒr dich funktionieren kann, ich habe das aus einem anderen Bereich aber vielleicht könnte es dir auch helfen:

Wenn wir vom Moment ergriffen werden sind wir auch voll in diesem Moment gefangen und die GefĂŒhle ĂŒbermannen uns. Es gibt auch die Technik nicht im Moment zu sein, sondern man steht "außerhalb von sich" und beobachtet sich von außen wie man z.B. gerade singt.

Im Endeffekt verÀndert man dabei die innere Blickrichtung, man ist nicht der der gerade singt sondern man ist der der Beobachtet wie man gerade singt. Das ist wie eine Meta-Ebene. Verbal kann ich das schlecht erklÀren, aber man kann es ganz einfach ausprobieren und du wirst ziemlich schnell merken, was du da machen musst und ob dir das liegt.

Man muss das auch gezielt ĂŒben, der Moment wird immer versuchen dich hineinzuziehen, du musst es immer wieder merken und dich "draußen" halten. Diese Technik ist vielleicht auch ganz interessant um sich selbst beim Musizieren einzuschĂ€tzen. Es gibt Momente in der Musik die einem voll mitnehmen und abgehen lassen, hört man dann nachtrĂ€glich die entsprechende Aufnahme ist man oft nicht mehr so begeistert.. :D

Na ja, die Info wollte ich mal dalassen, wie gesagt, du kannst das jederzeit selbst ausprobieren, eigentlich in jedem Moment, egal was du gerade machst.

Dir eine gute Zeit! :)
 
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  • #19
Ich danke euch❀
 
  • #20
Ich musste vor ein paar Wochen beim BegrÀbnis einer ganz lieben, tragisch verstorbenen Verwandten singen.
Die StĂŒcke im Doppelquartett sind/waren ja kein Problem, aber der Witwer wollte von mir als Solo eine sehr berĂŒhrende deutsche Version von "My Way". Alleine, vor der Trauergemeinde neben dem Sarg zu stehen und das StĂŒck zu singen war schon eine große Herausforderung.
Ich habe das StĂŒck so gut einstudiert wie noch nie ein StĂŒck in meinem Leben. Und als sich vorm Singen der Kloß im Hals melden wollte, half mir die Technik. Den Vokaltrakt richtig vorbereiten, auf die Zungenstellung achten, richtig stehen, richtig atmen, ...
Aber dazu muss man das natĂŒrlich vorher gelernt haben.
Gerade bei den SolostĂŒcken ist das natĂŒrlich nicht so wirklich schön.
Als "normaler" ChorsĂ€nger wĂŒrde ich keine Solostellen ĂŒbernehmen, wenn ich mir nicht sicher sein kann, ob ich das emotional schaffe.
Im Chor zu singen ist ja nicht so gefÀhrlich, da kannst du notfalls auch mal was auslassen wenn die Stimme nicht mitspielen will und einfach "Fisch" spielen.
Wenn du Soloparts zu singen hast, dann rede doch mit deiner Chorleiterin und sage ihr, dass diese Stellen bei diesem Konzert jemand anderer ĂŒbernehmen muss. Sie versteht sicher, dass du dich gerade in einer Ausnahmesituation befindest.

Alles Gute!
Thomas
 
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