dubbel
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Mal ehrlich: Erfolg in der Musik ist kaum planbar. Talent und Skills sind wichtig, aber eher Eintrittskarte als Erfolgsgarantie. Am Ende baut man ein kleines Business auf, mit allem was dazugehört. Steuern, KSK, Verträge, Markenaufbau. Klingt spassig, oder? Ist es aber das, woran man auch scheitern kann, nicht am Talent. Man baut eigentlich ein kleines Business auf, mit allem, was dazugehört.
Und selbst wenn man das alles im Griff hat, entscheiden Timing, Zeitgeist und ein gehöriges Stück Glück mit. Selbst im absoluten best case – Talent, Fleiss, Audience-Fit, Strategie, das volle Paket – ist Erfolg eine Möglichkeit, keine Zusage. Willkommen in der Kreativwirtschaft.
Das kann man jetzt deprimierend finden. Oder man sieht's als Befreiung: Wenn Erfolg sowieso nicht vollständig planbar, kontrollierbar, vorhersehbar ist, kann man sich entspannt auf das konzentrieren, was man selbst in der Hand hat (oder gleich das, was Spass macht) und den Rest dem Universum überlassen.
Die vielleicht bessere Frage ist imho nicht "Wie werde ich erfolgreich?" sondern "Wie baue ich ein Leben, in dem Musik viel Platz hat und ich trotzdem Miete zahlen kann?" Weniger glamourös, aber realistischer. Und für die meisten (also mich z.B.) auch der weniger frustrierende Weg.
Ach ja, und bevor wir über Karriere reden: Technik lernen, Ableton in den Griff kriegen, Songs zu Ende schreiben, Hörproben produzieren. Wer daran noch scheitert, kann die Diskussion um die Profikarriere erstmal vertagen.
Kein Angriff – nur Pragmatismus.
Und selbst wenn man das alles im Griff hat, entscheiden Timing, Zeitgeist und ein gehöriges Stück Glück mit. Selbst im absoluten best case – Talent, Fleiss, Audience-Fit, Strategie, das volle Paket – ist Erfolg eine Möglichkeit, keine Zusage. Willkommen in der Kreativwirtschaft.
Das kann man jetzt deprimierend finden. Oder man sieht's als Befreiung: Wenn Erfolg sowieso nicht vollständig planbar, kontrollierbar, vorhersehbar ist, kann man sich entspannt auf das konzentrieren, was man selbst in der Hand hat (oder gleich das, was Spass macht) und den Rest dem Universum überlassen.
Die vielleicht bessere Frage ist imho nicht "Wie werde ich erfolgreich?" sondern "Wie baue ich ein Leben, in dem Musik viel Platz hat und ich trotzdem Miete zahlen kann?" Weniger glamourös, aber realistischer. Und für die meisten (also mich z.B.) auch der weniger frustrierende Weg.
Ach ja, und bevor wir über Karriere reden: Technik lernen, Ableton in den Griff kriegen, Songs zu Ende schreiben, Hörproben produzieren. Wer daran noch scheitert, kann die Diskussion um die Profikarriere erstmal vertagen.
Kein Angriff – nur Pragmatismus.
super!Der beste Weg wird sein, in jungen Jahren so viel zu spielen wie möglich, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen, während man ne solide Ausbildung macht. Und wenn der Punkt kommt, dass man beides nicht mehr unter einen Hut bekommt, dann eben ne realistische Entscheidung treffen.
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