Pleasure Seeker
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Das Argument, das man aufziehen kann, ergibt sich aus folgender Kette von Statements bzw. Annahmen - die muss man in dieser Reihenfolge mal hinnehmen:
1) Ob wir wollen oder nicht, der Hals "schwingt" mit bzw. ist an der Übertragung des Tons beteiligt (Saiten sind hier an den Tunern befestigt, Nut ist am Sattel, etc.)
2) Also spielt der Hals eine Rolle bei der Klangformung, und Veränderungen beim Hals können Auswirkungen auf den Klang haben
...
Warum sollte man diese Kette "hinnehmen"?
Der Hals ist weder an der Tonübertragung noch an der Klangformung beteiligt. Im dümmsten Fall verkürzt er lediglich die Schwingungsdauer der Saiten, verkürzt das Sustain, und das ist der einzige Punkt bei dem ein "halsholzverhärtender" Trussrod eine Rolle spielen kann.
1. Warmoth wirbt mit einem "warmen Vintagton". Unterstellen wir mal, dass es sich nicht um eine Voodoo Werbeaussage handelt.
Doch, ich glaube mit "Vodoo-Werbeaussage" triffst du voll ins Schwarze.
Dann hat vielleicht nicht jeder Vintagehals einen warmen Ton, aber die Warscheinlichkeit erhöht sich bei dieser Konstruktion. Unklar ist aber, was genau der Grund ist.
Du gehst die Frage nicht richtig an, wenn du versuchst eine solche Bezeichnung, die ein Werbeversprechen ist, auch noch belegen zu wollen.
Gibt es überhaupt einen "warmen Vintageton" (durch einen anderen Hals, mit anderer Konstruktion)? Was ist überhaupt ein warmer E-Gitarrenton, den nur die Gitarre erzeugt? Gibt es auch kalte? Warum sind die nicht so gefragt, nicht vintage?
Du merkst: Alleine bei dem Gedankengang landest du eher in der Ampentwicklung der 50er bis 70er Jahre als bei Gitarren.
2. Die "Versteifung" des Halses durch direkte Einwirkung des weniger elastischen konkaven Trussrods könnte das Schwingungsverhalten zugunsten einer höheren Dynamik beeinflussen.
Meinst du "Klang"dynamik?

?.