Warehouse Guitar Speakers User-Thread

  • Ersteller -fuSsy-
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Schrauben usw.sind in der Leerbox dabei? Verkabelung fix und fertig und bereit zum Anstecken an den Lautsprecher?

Ja, die Schrauben für die Speaker sind dabei und die Anschlusskabel haben die Klemmen für die Speakeranschlüsse dran. Da muss nichts gelötet werden.
 
Ich bin mir nicht sicher, ob Tube Town die WGS Speaker noch mit Dichtungsringen ausliefert.
Machen sie, zumindest in 2017 waren bei 3 bestellten WGS die Dichtungen im Karton dabei.
 
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Wie sieht es beim ET-90 mit geringeren Lautstärken aus? Klingt ebenfalls brauchbar?
Mir persönlich gefällt der Orange Micro Dark im Zusammenspiel mit dem ET-90 gar nicht so gut. Ich habe den Speaker auch in einer Palmer 1x12 verbaut.
Mir ist das Lowend etwas zu kräftig und die Höhen sind teilweise etwas zu grell. Dann kommt noch hinzu, dass die Mitten ziemlich stark ausgedünnt werden, wenn man den SHAPE-Regler beim Orange aufdreht. Einen EQ hat er ja nicht. Im linken Spektrum ist der Sound mittiger und etwas weniger "knackig" und je weiter man nach rechts dreht, desto mehr werden Bässe und Höhen geboostet, sowie die Mitten reduziert. Lässt man den SHAPE unter 12 Uhr, passt es ganz gut, alles darüber klingt mir aber etwas zu sehr gescoopt.
Es stimmt aber, dass der ET-90 allgemein auch leise schon gut klingt. Er klingt halt schnell schon ziemlich "groß".

Ich spiele den Micro Dark hauptsächlich über einen Veteran 30, der in einem Valvestate-Combo (hinten offen) steckt. Der Veteran 30 ist grob gesagt ein alter, eingespielter Celestion V30. Allerdings ist der Sound weniger "nervig" in den Mitten, da sie nicht so einen Peak haben, sondern "breiter" sind. Die Höhen sind allerdings etwas zurückgenommen, gerade im direkten Vergleich mit dem ET-90 merkt man das. Meiner Meinung nach muss der Veteran 30 auch etwas mehr gefordert werden, um richtig aufzublühen. Nicht ganz so stark wie das Vorbild, aber wenn man leise spielt, was durchaus geht, ist der Sound ziemlich "muffig". Verlässt man die sog. Zimmerlautstärke, so ist der Speaker aber ein zuverlässiger Partner für den Micro Dark. Besonders die Werte über 12 Uhr beim SHAPE machen richtig Spaß.

An einer Lee Jackson 4x12 mit alten Celestion V30 (im Prinzip ein Marshall 1960AV-Derivat) hatte ich den Micro Dark auch schon dran. Gefallen hat es mir persönlich nicht. Der Sound mag im Bandkontext gut klingen, aber die Mitten waren einfach nur "plärrig". Beim Veteran ist das viel angenehmer und auch dessen Cleansound ist besser.

So etwas wie der Invader könnte aber auch gut passen. Den muss ich auch mal testen.
 
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@Myxin TubeTown schreibt, dass der ET-90 Lautsprecher sich sehr gut für Rock bis Ultra Metal eignet.
Beim ET-65 kann ich diese Meinung nicht teilen. Wie ist das beim ET-90?
 
Ich spiele den Micro Dark hauptsächlich über einen Veteran 30, der in einem Valvestate-Combo (hinten offen) steckt. Der Veteran 30 ist grob gesagt ein alter, eingespielter Celestion V30. Allerdings ist der Sound weniger "nervig" in den Mitten, da sie nicht so einen Peak haben, sondern "breiter" sind.

Wie sieht es hierbei mit geringeren Lautstärken aus? Genau die sind ja der "Schwachpunkt" beim Originalen V30, dass er leise einfach nicht klingt. Ist das beim Veteran 30 besser?
 
Ich habe gerade erfreut (weil es so ist) und entsetzt (weil ich das überhaupt nicht wusste und den Laden nur aus dem Internet kannte) festgestellt, dass Tubetown tatsächlich gerade mal 10 km von meinem Heimatort entfernt ist.

Sachen gibts.......
 
Meiner Meinung nach funktioniert der Veteran 30 leise besser als der V30, aber ideal ist er aus oben genannten Gründen (leise etwas muffig) nicht. Den V30 würde ich, wenn ich ihn denn zuhause spielen möchte, in ein offenes Gehäuse einbauen. Das ist für den Zweck noch etwas besser, trotzdem wäre er nicht meine erste Wahl, wenn ich alleine zuhause spiele. Der Veteran klingt aber auf jeden Fall angenehmer im Ohr, wenn man alleine spielt. Mit dem Orange oder einem Marshall harmoniert der Speaker wirklich gut.

Man sollte auch nie vergessen, dass die Konstruktion der Box und der Amp zu einem Speaker passen muss. Baut man ein und den selben Speaker in eine Box, die anders konstruiert ist ein, kann er schon wieder ganz anders klingen. Im Zusammenspiel mit meinem Jet City 22H gefällt mir der Veteran 30 auch nicht so, da hat der ET-90 eindeutig die Nase vorn.

Ich schätze mal, dass der Invader leise noch etwas besser funktioniert als der Veteran 30. Das ist aber auch nur eine Vermutung, da ich halt keinen Vergleich habe.

Wenn man leise spielen möchte, eignen sich sonst auch immer ineffiziente Speaker gut. Der V30 ist z.B. "effizient", der ET-90 auch, kann aber auch gut leise. In meinem Valvestate war ab Werk ein Celestion G12L drin. Der Speaker ist sehr ineffizient und bleibt relativ leise. Der Veteran 30 ist im direkten Vergleich dazu um einiges lauter, bei gleichen Settings. Für deine Zwecke würde ich den G12L aber nicht empfehlen. Er hat ein schwaches, weiches Lowend und macht sich nicht so toll für Metal-Rhythmus-Sounds. Die Vox-Sounds kann er schon besser abdecken. Vom Sound her ist der auch ein wenig an einen Greenback angelehnt.

Beide Soundwünsche, also Vox und "moderner" Metal, wird man nur schwer zu 100% perfekt mit einem Setup abbilden können, wenn man nicht den Modellingweg einschlägt, aber trotzdem finde ich, dass der Micro Dark es schon mal ermöglicht. SHAPE unter 12 Uhr ist eher "klassisch" britisch (klingt natürlich nicht wie ein VOX), über 12 Uhr wird es moderner (aber nicht so glatt gebügelt wie einige moderne Produktionen). Wenn man den SHAPE ganz aufdreht, wird der Scoop auf den letzten Metern noch richtig extrem und es klingt in etwa wie die "...And Justice For All" von Metallica.
Allerdings ist das VOLUME-Poti beim kleinen Orange sehr feinfühlig. In der Wohnung wird man das nur leicht aufdrehen können. Das kleine Teil wird schnell ziemlich laut. Mit einer anderen Preampröhre (z.B. Tung Sol 12AX7) soll er angeblich noch lauter werden. Das ist wieder so ein Problem, was viele kleine Kisten haben. In der Werbung wird viel versprochen, sinngemäß ein gesättigter Fullstack-Sound im Wohnzimmer ohne die Nachbarn zu stören, in der Realität sieht es aber oft anders aus. So mancher "großer" Amp lässt sich leise besser einstellen, als so manche Lunchbox.
 
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Hallo Stratz,

danke für Deine Ausführungen. Hat mir sehr geholfen. Ich denke, es wird nun definitiv der Invader in der offenen 1x12 Palmer Box.
 
TubeTown schreibt, dass der ET-90 Lautsprecher sich sehr gut für Rock bis Ultra Metal eignet.
Beim ET-65 kann ich diese Meinung nicht teilen. Wie ist das beim ET-90?

Ja, darauf habe ich hier auch schon mehrfach hingewiesen, dass der ET-65 vielen für Metal zu lasch sein könnte. Der ET-90 macht das etwas besser, hat aber auch recht glatte Mitten. Wer da mehr Crunch oder "Säge" (wie beim V30) möchte, wird mit dem ET-90 wohl auch nicht so zufrieden sein.
 
+1 Für den Invader bei geringen Lautstärken, der macht sich da super. Und für Metal auch.
 
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Ja, darauf habe ich hier auch schon mehrfach hingewiesen, dass der ET-65 vielen für Metal zu lasch sein könnte. Der ET-90 macht das etwas besser, hat aber auch recht glatte Mitten. Wer da mehr Crunch oder "Säge" (wie beim V30) möchte, wird mit dem ET-90 wohl auch nicht so zufrieden sein.

In Kombi mit dem recht steifen Ret30 läuft das aber auch bei hartem Kram idR einwandfrei. Wir spielen öfter auch mal typischen "Stop-Go-Riff"-Metal im Stile von Godsmack, Tool, Breaking Benjamin etc., da macht das (gesetzt natürlich die Box spiel mit) überhaupt keine Probleme.
Was richtig heftigen Metal angeht gibts da bestimmt NOCH besseres, aber selbst Spielereien mit tiefen 7-String-Tunings bekommt die Box noch locker hin.
Im Gegenteil: Der ET90 nimmt dem ganzen ein bisschen die "Saftigkeit" und mehr Verzerrung klingt eher harsch als über den ET65.
 
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Sodele, der Invader ist schon da, die Palmer Box gerade bestellt und der Micro Dark bereits auf dem Versandweg. Ich bin gespannt! :D
 
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Hallo zusammen,

was lange währt wird endlich gut....könnte man sagen.

Nach einer langen Versandodyssee und daraus resultierend 2 Wochen Verspätung (aber das ist eine andere, sehr frustrierende Geschichte) ist heute endlich meine Palmer-Leerbox angekommen, so dass ich den Invader endlich montieren und probehören konnte.

Kurz zusammengefasst:

1. Der Orange Micro Dark ist speziell im Highgain-Bereich sehr schwer zu zügeln.:evil:
2. Der Invader gefällt mir klanglich sehr gut, klingt allerdings in der Box, wenn sie gerade auf dem Boden steht und das in relativ kurzer Entfernung zu mir sehr basslastig. Unterstützt wird das ganze noch dadurch, dass meine Schecter Omen 6 ohnehin relativ basslastig klingt. Abhilfe hat hier das Kippen der Box nach hinten geschafft. Ich werde mir also einen Ampstand kaufen, damit ich die Box vernünftig platzieren kann und ein längeres Lautsprecherkabel, so dass ich den Amp neben mir und die Box etwas weitere weg platzieren kann.

Insgesamt bin ich nach ca. 30 Minuten probespielen sehr zufrieden. Danke nochmals für Eure Beratung.

Achja, anbei noch ein Bild von meinem neuen "Fullstack". :D:D

DSC_0816-01.jpg

DSC_0816~01.jpg
 
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So viel Bass hat der Invader eigentlich gar nicht.
Hast du die Box (als sie gerade stand) evtl. zu nahe an einer Wand gehabt?
Die braucht ein bisserl Luft dahinter, sonst könnte es etwas dröhnen und zu unschönen Phasenauslöschungen kommen.
 
Sie stand nicht direkt an einer Wand, aber schräg vor einem Sessel. Sobald ich ein längeres Kabel habe, werde ich mal ein wenig mit anderen Positionen der Box herum experimentieren. Ich weiß auch nicht, wie breit der Invader abstrahlt.Vermutlich saß ich einfach auch zu nah am Speaker. Gekippt klang ja alles gut.

Es könnte auch sein, dass der Micro Dark bei geringer Lautstärke den Bass hervorhebt bzw. die Mitten und Höhen weniger zur Geltung kommen, aber da noch keinen anderen Amp habe, kann ich hier nicht vergleichen. Habe aber geplant, mir noch den Joyo Bantamp Atomic zuzulegen. Mal sehen, wie der dann klingt.
 
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Habe seit kurzem einen Ibanez TSA30 Combo. Gefällt mir bisher sehr gut, sei es Clean oder auch Crunch über den eingebauten Tubescreamer. Der Combo ist halb offen.
Jetzt könnte ich mir evtl. vorstellen den Speaker/Sound noch ein bisschen mehr auf Vintage Crunch und glockigen Clean zu modifizieren. Dabei ist mein Fokus auf Retro 30 und Veteran 30. Bei einigen Vergleichsvideos, ich weiß die sind meist subjektiv, sind sie vom Sound her recht ident. Werksseitig ist ein Celestion Seventy80 verbaut, der ist ganz ok und nicht sonderlich übel. Die Frage die ich mir stelle, lohnt ein Umbau von der Soundveränderung überhaupt. Da ich beide WGS nicht kenne.
Ich spiele zu 80% Humbucker Gitarren, nur falls sich jemand die Frage stellen sollte und das relevant wäre.
 
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Ich würde da eher beim ET-65 schauen.
Der Retro 30 ist etwas gescoopt in den Mitten, hat sehr viel Bass und die meisten Höhen von allen "britischen" WGS. Ob das mit dem Combo funktioniert - da bin ich mir nicht so sicher.
 
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Glockiges Clean wird mit dem Veteran 30 etwas schwierig. Der hat schon sehr "runde" und "warme" Höhen. Ganz leise klingt er etwas bedeckt, öffnet sich aber, wenn man aufdreht. Mit offenen Gehäusen kommt er aber sehr gut klar.
Auch wenn er oft als eingespieltes V30-Pendant bezeichnet wird, so klingt er doch weitaus "angenehmer" in den Mitten. Der Frequenzbereich ist breiter und weniger "nervend" als beim Vorbild.

Man liest immer wieder, dass ein Greenback auch gut mit dem Ibanez TSA harmoniert. Vielleicht wäre ein WGS Invader eine Alternative. Vintage-Crunch sollte der auf jeden Fall gut können. Der Veteran 30 klingt jetzt auch nicht unbedingt "modern", ist aber richtig gut finde ich ihn bei Hi-Gain. Wenn es richtig "Vintage" klingen soll, dann würde ich auch eher einen Speaker wählen, der auf den alten Klassikern aufbaut.

Wahrscheinlich fast egal, welchen Speaker man wählt. Besser als mit dem Seventy 80 wird es bestimmt klingen :evil:
 
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Vielleicht wäre ein WGS Invader eine Alternative.

Den Speaker sollte sowieso JEDER, der WGS Speaker in Betracht zieht, mal gehört haben. ^^
Hätte den auch gerne empfohlen, aber "glockige Cleansounds" - das kann der ET-65 besser.

Am besten einfach beide mal testen und den nehmen, der besser gefällt. Man kann ja dann auch je nach Lust und Laune wechseln.
 
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