Wie authentischen, vollen Bending-Sound hinbekommen?

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Bullred15
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Hallo Leute :)

Ich stehe vor dem Problem, dass ich beim covern von Songs nie den Sound vom Bending hinbekomme. Beispiel wäre stairway to heaven oder all along the watchtower. Hier klingen die bendings immer so voll. Den Rest vom solo bekomme ich von Sound her super hin - nur eben das bending.
Beim bending komme ich schon an den punkt an dem der Ton stimmt, nur der Sound klingt lange nicht so voll. Reverb usw verwende ich natürlich auch. Mein Equipment ist auch top (jcm 900 etc.)
Wird die das so lange digital nachbearbeitet und die Spuren übereinandergelegt bis es so klingt oder wie?
Jemand Tipps?

Danke :)
 
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Zum ersten muss die Tonhöhe richtig sitzen, dann muss der Anschlag gleichstark sein, wie bei normal gegriffenen Tönen, und dann muss natürlich sowohl die Gitarre als auch der Finger darauf ausgelegt sein, dass ein gebendeter Ton nicht abgedämpft wird. Je niedriger die Saitenlage und je schlechter abgerichtet die Bünde, desto eher stirbt ein gebendeter Ton mal vorzeitig ab und klingt ergo schon nicht so voll. Daneben macht eine gut ausgeprägte Hornhaut an der Fingerkuppe (die wohl oder übel nur vom vielen Spielen kommt) auch einen Unterschied.
 
hm. So etwas ist aus der Ferne immer sehr schwer zu beurteilen. Das kann am Sound liegen, an einer fehlerhaften Spieltechnik oder auch an einen Setup-Defitzit an der deiner Gitarre.

Warum nimmst du nicht einfach ein Beispiel auf, dann können wir dir am besten weiterhelfen?

grüße B.B
 
Wenn beim Rest der Sound passt, würde ich den Faktor "Equipment und Einstellung" eher außen vor lassen. Wenn es sonst gut klingt, wird der Sound ja nicht plötzlich beim Bending schlecht.

Hör mal genau hin, was beim Benden passiert. Spielst Du vielleicht unbemerkt andere Saiten mit und erzeugst so Disharmonien? Ist vielleicht einfach dein Bending nicht auf dem Punkt und es klingt schräg?

Oder stirbt dein Ton ab?

Spielst Du mit Fingern oder Plek? Was passiert, wenn Du stärker anschlägst?

Am Besten wäre natürlich ein Video oder eine Aufnahme.
 
Ich habe noch kein Interface - bin jedoch gerade bei eins zu suchen ;) Lade dann mal ein Beispiel hoch
Der Ton stirbt nicht ab und ich treffe auch den Ton - es klingt nur lange nicht so "voll" wie bei Page's Solo
 
Wenn beim Rest der Sound passt, würde ich den Faktor "Equipment und Einstellung" eher außen vor lassen. Wenn es sonst gut klingt, wird der Sound ja nicht plötzlich beim Bending schlecht.

Schon, wenn die Saitenlage zu niedrig ist und nicht zum Griffbrettradius passt, stirbt der Ton beim Bending ab.
Dann gibt es die Möglichkeit, dass die Pickups ein sehr enges Magnetfeld haben und beim Bending die Saite nicht mehr voll erfasst wird. Die Pickups könnten zu nahe an den Saiten sein.
 
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Ich habe noch kein Interface - bin jedoch gerade bei eins zu suchen ;) Lade dann mal ein Beispiel hoch
Der Ton stirbt nicht ab und ich treffe auch den Ton - es klingt nur lange nicht so "voll" wie bei Page's Solo

Jedes Smartphone kann mittlerweile mit brauchbare Qualität Videoaufnahmen machen. Der Amp darf dann natürlich nicht voll aufgedreht sein.

Schon, wenn die Saitenlage zu niedrig ist und nicht zum Griffbrettradius passt, stirbt der Ton beim Bending ab.
Dann gibt es die Möglichkeit, dass die Pickups ein sehr enges Magnetfeld haben und beim Bending die Saite nicht mehr voll erfasst wird. Die Pickups könnten zu nahe an den Saiten sein.

Du hast Recht, ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich hatte alles nach der Gitarre, also Amp, Effekte, Box und Einstellungen im Sinn.
 
Du solltest im Kopf behalten, dass die Aufnahmen, von denen Du sprichst, beide mit relativ unverzerrten Gitarren, dafür aber mit sehr weit aufgedrehten Röhrenamps eingespielt worden sind. Diesen Faktor solltest Du nicht unterschätzen, da diese Amps, wenn sie richtig kochen, sehr viel natürliche Kompression produzieren und damit der Gitarre ein natürliches Sustain geben. Denke mal daran, dass das Solo von Stairway to Heaven mit einer Telecaster aufgenommen worden ist, die ansonsten nicht gerade für ihr Sustain berühmt ist.

Natürlich wirst du kaum die Möglichkeit haben, immer mit aufgerissenem Röhrenamp spielen zu können. Ein Kompressor kann da aber gute Ergebnisse liefern. Wichtig ist, dass Du die Effektstärke sehr niedrig lässt und ein möglichst hochwertiges Modell verwendest (mein Baby ist der Pale Green von Bearfoot). Wenn Du ihn zusammen mit der Zerre vom Amp benutzt oder ihn vor Dein Overdrive-Pedal packst, hilft der Kompressor sehr viel. Es wird nicht 100% so klingen, wie bei einem aufgedrehten Amp, aber trotzdem um Welten besser als ganz ohne Kompressor.
 
Ja ein Handy-Video tuts völlig, es geht ja auch darum deine Finger zu sehen.

Was verstehst du denn unter "voll"?

grüße B.B
 

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