Wieviel würdet ihr für eine E-Gitarre ausgeben??

  • Ersteller MarcAndree
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Mein Fuhrpark sihe folgendermassen aus:

Fender MIJ Tele mit Barfuss "The Keef" Pickups (Total ca. 1'000.- "used gekauft")
Galicia (Don Jean) Tomcaster mit CP (Rübezahl) Pickups (Preis angemessen preiswert)
Gibson LP Special (1995) mit Vintage Inspired Pickups (Total ca. 1'300.-
"used gekauft")
Gibson LP R0 (1990) mit Vintage Inspired Pickups (Total ca. 3'000.- "used gekauft")

Ich habe auch schon günstigere (Cort, Blade, Tokai etc.) und auch andere teurere wie Fender AM 52 RI Tele usw. gehabt, es waren nicht immer die teuren welche die besten waren. So hat z.B. meine Classic Player Strat die AM Strat klar geschlagen. Letzlich sond die welche geblieben sind, die Instrumente welche mich inspirieren und mit welchen ich auch besser spiele. Ich fühle mich einfach zuhause mit diesen vier. Die anderen sina alle wieder verkauft worden. Im Moment bin ich föllig GAS-frei (was Gitarren anbelangt) :D.

Kleine Anmerkung: Meine gitarristischen Fähigkeiten würden nicht eines dieser Istrumenete rechtfertigen, aber ich hatte jeweils das Geld um mir das zu leisten und habe ein gutes Gefühl mit diesem Equippement. Darum geht es doch letztendlich bei einem Hobby.
 
Da ist schon was dran. Dazu kommt die Bereitschaft die Familie zu strapazieren. Meine Freundin hat nichts gegen mein Hobby und gönnt mir auch die Instrumente. Aber die Prioriät haben nun mal die täglichen Kosten.
Und eine Gitarre die einen großen Teil meines Monatsgehalts kostet - das kann ich mir nicht leisten. Ich geb ja zu - es gäb schon paar Instrumente, die mich reizen würden. :whistle:

Stimmt... mein alter Herr hat mal zu mir gesagt, dass man als Lehrling gar nicht so arm ist. Eben weil man in der Regel das ganze Geld für sich hat, ganz ohne Fixkosten. Irgendwann im zweiten Lehrjahr hatte ich dann genug zusammengespart, dass ich mir eine Gitarre kaufen konnte, deren Preis fünf meiner damaligen Monatsgehälter entsprach.

Wenn ich das ins Verhältnis zu heute setze, dann wäre es unvorstellbar. Eigentlich wäre es sogar unvorstellbar, dass ich mir noch eine Gitarre mit dem selben Preis kaufen würde.

Es ist schwierig zu sagen, wie viel ich bereit wäre für eine Gitarre auszugeben. Im Grunde brauche ich keine mehr. Es gibt Modelle, die mir gefallen, aber mit dem "Erwachsenwerden" kommen halt auch andere Interessen hinzu. Und vor allem die Erkenntnis, dass eine gute Gitarre allein reicht.
 
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So ist es leider. Ich brauche eigentlich nur meine USA Tele, mein Pferd für alles, die kann alles und ist einfach der Hit. Der Rest der Gitarren ist -leider- nur GAS und Hobby, aber macht ja auch Spass.
 
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Naja, interessieren würden mich noch einige Gitarren - aber erstaunlicherweise alle im drei oder niedrigen vierstelligen Preisbereich. Brauchen tu ich keine mehr, mit Strat und Tele bin ich ja gut ausgerüstet. ;)
 
Hat schon mal jemand gesagt, dass die Bereitschaft, mehr für ein Instrument zu bezahlen, sich proportional verhält zum Einkommen? :D
Es gibt hier User, die gucken Gitarren unter 1000€ nur interessehalber an.

Ein weises Wort master schmendrick, aber es darf auch erwähnt werden, dass dies keinesfalls ein Naturgesetz ist.
Es gibt auch User, die könnten sich teure Gitarren durchaus leisten, setzen sich aber bewußt eine Obergrenze, weil sie um das Geld ein Haus bauen, mit ihren Familien mehr und länger Urlaub machen etc.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem hat naturgemäß eine Eigendynamik, die die Menschen in teurere Ausgaben treibt. Jeder hat die Möglichkeit, zu dieser Dynamik Stellung zu nehmen.

Fakt ist, dass man auch mit Gitarren unter 500 Euro sehr gut Musik machen kann und damit sehr glücklich damit werden kann. Die Betonung liegt auf kann, wenn man stark genug ist, sich von der Manipulationsmaschinerie nicht über den Tisch ziehen zu lassen.

Nur weil aktuell auf der Weltbühne das kapitalistische Stück aufgeführt wird heißt das nicht, dass man nicht wegzapppen kann. Einfach mal Gebrauch von der inneren Fernbedienung des Wertesystems machen. :D
 
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Darf ich einen kleinen Test mit euch machen?Ich habe gerade zum Spass Aufnahmen mit meiner Eastman AR 580 und meiner Gibson L5 Wes Montgomery gemacht.Wer hört,welche Gitarre die teuere Gibson ist und welche die Eastman ist ?Bitte nicht zu genau auf die Töne hören,da sind einige Falsche mit dabei.Akustisch ist der Unterschied sehr gravierend zwischen den beiden Gitarren,über Amp........na ja....nicht mehr sooo groß.

https://soundcloud.com/wes-37/herethat-rainey-day-test-eastman-ar-580-gibson-l5-wm
 
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Also @WesL5 , zwischen drin, im Higain hört man doch das brazzeln mit diesem nööööck in den Höhen die so schweilegeil glizern...

Oh.Sorry, hab wohl ein Session-Olli Video zuviel gesehen. Apropos: "Witz vom Olli" find ich klasse :ugly:


Im Ernst:
Natürlich ist der Preis eben nicht proportional zum Ton. Für mich ist der Preis hauptsächlich für zwei Dinge verantwortlich, bzw "gerechtfertigt". Die Ausstattung/Aufbau/Blingbling oder das "Privileg". Letzteres heißt also Marke, Modell oder einfach nur der Habenwill/Vintage-Wert.

Beides hat nicht wirklich was mit dem Ton zu tun, sondern wohl eher mit der Psyche, die aber definitiv einen wichtigen Einfluss auf das Spiel hat.


Meine billige Einsteiger J&D-Tele finde ich wahnsinnig gut, aber meine Vintage-Strat auch. Wir reden hier von einem etwa 40fachen Preisunterschied und wenn man es nur auf den Preis runter bricht steht das in KEINEM Verhältnis. Als ich letztere aber in der Hand hatte, konnte es keine andere werden.
 
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Welches ist denn die Gibson...die links oder die rechts ?:)
Highgain....?
 
Verrückte Welt...ich hab mal von nem bekannten gehört, der mal für einen großen Gitarren-Hersteller arbeitete (fängt mit G an....), das die bzw der neue Boss ihre Produkte als "Lifestyle" sehen, entwickeln usw...das find ich schon ekelhaft....aber so ist das wohl oft heute...leider...
 
Natürlich sind die Gitarrenhersteller auch schon draufgekommen, dass es Lifestyle ist eine Gitarre mit ihrem Logo zu haben. Genauso wie Harley Davidson draufgekommen ist, dass sie als Lifestyle Marke bessere Überlebenschancen haben. Beides - E-Gitarren und Motorräder - haben den Geruch der Freiheit, des Rebellischen etc...
So gesehen wäre der Hersteller G ja blöd, wenn er NICHT darauf setzen würde. Aber natürlich, je mehr es als Lifestyle und weniger als Werkzeug betrachtet wird, lässt es sich auch teurer verkaufen. Wobei der Hersteller G immer schon teurer war als die Konkurrenz mit F. Der aber teilweise auch in diese Lifestyle-Kerbe schlägt.
 
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...schön gesagt...aber sollte doch in erster Linie eine Gitarre bzw ein Instrument bleiben (und nicht NUR noch als Lifestyle Produkt gesehen werden, so wurde es dort wohl kommuniziert)...nicht nur Marketing und Geld verdienen auf Kosten des eigentlichen Zwecks (sorry, ich träum wohl zu viel;)) Aber ich kann beides verstehen, wenn der ursprung nicht aus den augen verloren wird. (RIP Leo):rolleyes:
 
Ich glaub das machen die Jungs aus Kalifornien besser als die aus Tennessee. Die wahre Kunst liegt wohl darin den Spagat zwischen beidem zu schaffen: leistbare gute Instrumente für die Musiker herstellen und gleichzeitig "Sammlerstücke" für die Lifestyle Leute.
 
Klar...sind ja auch geschraubt:D
 
Darf ich einen kleinen Test mit euch machen?Ich habe gerade zum Spass Aufnahmen mit meiner Eastman AR 580 und meiner Gibson L5 Wes Montgomery gemacht.Wer hört,welche Gitarre die teuere Gibson ist und welche die Eastman ist ?Bitte nicht zu genau auf die Töne hören,da sind einige Falsche mit dabei.Akustisch ist der Unterschied sehr gravierend zwischen den beiden Gitarren,über Amp........na ja....nicht mehr sooo groß.

https://soundcloud.com/wes-37/herethat-rainey-day-test-eastman-ar-580-gibson-l5-wm
Man hört definitiv Unterschiede (besonders mit Kopfhörer), klingt aber beides gut. Ein Urteil, welche Seite welche Gitarre ist, erlaube ich mir nicht.
 
Damit`s etwas leichter wird:Die Gibson hat einen Dommenget PAF ,Vollmessingbrücke,die Eastman hat einen Seymour Duncan Antiquity PAF,eine Gotoh Brücke mit Kunststoffreitern .Jetzt müßte es aber leicht sein.Die Gitarren wechseln alle paar Sekunden,die ........ kommt immer aus dem linken Kanal,die ........kommt immer aus dem rechzen Kanal.Am Besten hört man den Unterschied bei den Akkorden ,die ich am Schluß angehängt habe.
 
Der Klang ist für meine Ohren wirklich sehr ähnlich. Für mich liegt links etwas mehr Volumen im Ton. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der falschen oder richtigen Zuordnung liegt bei gerundeten 0,5. Mein Vorschlag: Links Gibson, rechts Eastmann.
 
Bitte die Lösung noch nicht verraten - ich sitz im Büro und kann's mir daher nicht vor heute abend anhören und mitraten. :opa:
 
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Kurze Ergänzung:die Gibson ist von 1993,wurde jeden Tag gespielt,ist letztes Jahr neu bundiert worden.Eine Traumgitarre!!Ich habe lange danach gesucht,hatte vorher schon andere Gibson Jazzgitarren,auch sehr teuere(z.B. L5 CES blond).Ich hatte ausserdem gute Vergleichsmöglichkeiten ,da ein Freund von mir eine große Sammlung hat.Ich würde die Gibson nie verkaufen.Trotzdem spiele ich momentan fast nur noch auf der Eastman(Neupreis 1399,00€,die Gibson kostet ztw. 9500.-€,das hab ich in DM bezahlt).Die Eastman war nur für Sessions,Proben,etc. gedacht.Aber sie ist ein vollwertiges Instrument.
 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man den Unterschied zwischen guten (also nicht billigen) und wirklich teuren Gitarren weniger im Ton der Aufnahme finden wird.
Viel mehr ist natürlich das genannte Prestige des Labels und Ort der Herstellung, aber - und das ist für mich entscheidend - das Spielgefühl.

Ich HÖRE bei einer Aufnahme kaum einen Unterschied zwischen eine Gibson Les Paul Studio und einer Gibson Standard oder eine True Historic z.B.
Hinzu kommt, der Unterschied, der da ist, geht im Mix dann eh flöten.
Dann hörst Du je nach Stil nich ma mehr raus ob es nun eine 500 Euro Ibanez oder eine 5.000 Euro Gibson war.

ABER:
Wenn Du die Dinger in der Hand hast und SPIELST. Dann aber holla die Waldfee.
Also ich habe dort zumindest jedes Mal den Aufpreis gesehen, gespürt und dann (live) auch gehört.
Einfach, weil diese Teile im Regelfall viel mehr Detail weiter geben, was man aber nur hört, wenn man das Detail selbst über die eigenen Finger weiter gegeben hat.
Wenn ich weiß, dass ich nun stärker/softer anschlage und DAS dann auch direkt höre.
BAM! Das isses.

Hinzu kommen bestimmte Charakter-Eigenschaften im Ton, welche eben schlussendlich doch nur die Premium-Instrumente bieten. Die kann ich schlecht beschreiben, aber gerade Live mit eigenen Händen gespielt hört und erlebt man es dann doch.

Da können die 500 Euro Ibanezen (nur mal Beispielhaft) einfach nicht mithalten.
Egal, wie gut sie sein mögen
Egal, wie gut sie auf Aufnahmen klingen.
Egal, wie gut das Preis/Leistungsverhältnis sein mag.

...

Ich - als Hobbymusiker - spiele vordergründig für mich und zum Spaß.
Nicht für eine dicke Fanbase. Nicht für eine Profi-Produktion.
Deswegen ist mir dieser Aspekt (also der Spaß am Spielen) am Wichtigsten.
Da gewinnen die Premium-Instrumente zu jeder Zeit.

Deswegen liegt meine Grenzen für Instrumente grundsätzlich so bei 4.000 Euro das Stück. Als Maximum.
Zur Zeit könnte ich mir nich leisten, und es macht auch keinen wirklich Sinn, weil ich mittlerweile ein amtliches Parkett hier stehen habe, so dass der Mehrwert diese 4.000 Euro dann nicht mehr rechtfertigen würde.
Wenn aber Zeit, Budget und Instrument stimmen, würde ich das (wieder) auf den Tisch legen.
Denn grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass das ca. der Richtwert ist, bis wohin Du den Mehrpreis spürst, siehst und hörst.
Danach geht es - meiner Meinung nach - wirklich nur noch um Rarität und Voodoo.
 
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ABER:
Wenn Du die Dinger in der Hand hast und SPIELST. Dann aber holla die Waldfee.

Hinzu kommen bestimmte Charakter-Eigenschaften im Ton, welche eben schlussendlich doch nur die Premium-Instrumente bieten. Die kann ich schlecht beschreiben, aber gerade Live mit eigenen Händen gespielt hört und erlebt man es dann doch.

Jawoll, das sehe ich mittlerweile genauso.

... und

Wenn ich so einige Beiträge hier lese beschleicht mich das Gefühl, dass Gitarrenspieler doch eher zur „geizigen“ Spezies der Musikerzunft gehören. Da werden Beträge von teilweise 100 Euro,
oder etwas mehr, für ein Musikinstrument aufgerufen:eek: Das ist schon erstaunlich.

Letztes Wochenende berichtete mir ein Freund, dass er sich eine neue Trompete für knapp 3000 Euro zugelegt hat. Er meinte, dass wäre das Mindeste, was man für ein einigermaßen brauchbares Instrument ausgeben müsse.

… und mein Junior spielt Klavier. Da geht es erst jenseits der 10.000 los, wenn man ein vernünftiges akustisches Instrument haben will.

… und die Konzertgitarren eines Gitarrenbauers bei mir um die Ecke gehen bei 4000,- Euro los.

Insofern frage ich mich, wieso die Meisten hier so knausern? Ich meine, man gibt soviel Kohle für Dinge aus, die man nur für einen relativ kurzen Zeitraum nutzt, z. B. Smartphone, Laptop oder sonstigen technischen Kram, aber für ein Instrument, was einem über viele, viele Jahre, möglicherweise bis zum Lebensende begleiten soll, hat man das Geld nicht übrig. :gruebel:
 
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