WORKSHOP BLUES 7: Blues You Can Use - das Bluesbetty-Project BENDING THE BLUES

  • Ersteller Merroks
  • Erstellt am
Hi Relact,

das mit den Ohrenschmerzen hab ich selbst geschrieben....

Ich werd auf jeden Fall noch ne Weile bei der Nummer bleiben. Solang bis die bends wirklich hundertpro passen. Hab ja Zeit.
Mit dem kleinen Finger werd ich auch mal noch ne Weile weiterüben. Mal sehen ob das irgendwann geht, ich glaubs noch nicht so ganz. Es ist ganz schön schwierig seine, selbst beigebrachte und daher evtl. auch falsche, Technik umzustellen.
 
Die Bends würd ich erst mal mit dem Ringfinger üben. Nicht das es verboten wäre mit dem kleinen Finger zu üben, du hast dann später mehr Möglichkeiten.
Allerdings sollten die Bends erst mal mit dem starken Ringfinger sitzen.

Leichte Smears die in 4. o. 5. Position sitzen ziehe ich auch mit dem kleinen Finger.
 
das mit den Ohrenschmerzen hab ich selbst geschrieben....

:D Wir leiden mit Dir und lassen uns durch solche Methoden auch nicht davon abhalten, das nächste mal wieder rein zu hören. :D Kein Thema, da muss man durch, es wird besser. Lass Dich nur ja nicht entmutigen! Bleib dran, später wirst Du das mal ganz entspannt sehen.
 
Und vor allem:Vibrato!Vibrato!Vibrato!
Das ist viel wichtiger als die Frage, mit welchem Finger Du bendest! Insbesondere weil ein Vibrato mit dem kleinen Finger "Champions League" ist!
Wenn Du am Ende jeder Zeile ein schönes Vibrato spielst, hört man die eventuell nicht ganz stimmigen Bends kaum noch.
 
Insbesondere weil ein Vibrato mit dem kleinen Finger "Champions League" ist!

Ist natürlich schwierig von der untersten Amateurklasse in die Championslague aufzusteigen. Das dauert.
Ich werde das Vibrato aber auf jeden Fall auch noch mit berücksichtigen.
 
Ist natürlich schwierig von der untersten Amateurklasse in die Championslague aufzusteigen.

Versuch mal den Weg über die gehobene :rolleyes: Amateurklasse und beginn mit Vibrato am Ringfinger. Wenn das sitzt, kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du aufsteigen willst. ;)
 
Hey Leute,

erstmal respekt vor euren Aufnahemn! :great:
Auch wenn die älteren vom Anfang des Threads leider nicht mehr erreichbar sind.

Echt klasse was für einen Sound ihr hin bekommt! :)

Ich selbst steh endlich vor Lektion 7 und hab mir die heute mal angesehen und ein wenig probiert.
Ich hab zwei dinge gefunden, erstens... das Beenden und das Timing zusammen ist schon keine leichte Aufgabe :D
Und dann, ich schau mir auch immer die Akkordsets an..... aber ich finde ja das die Nonen Versionen irgendwie garnicht klingen -.-
Gibt es mal ein gutes beispiel, einen Song mit dem Nonen Set?
Ich kann mir damit echt keinen reim machen wie das nach Blues klingen soll :redface:
 
Nonen sind denke ich im Blues selbst auch nicht so oft zu finden, wenn, dann um wirklich etwas zu betonen, oder um bewusst eine andere oder fast fremdartige Stimmung zu erschaffen.

Wo die Nonen dann deutlich öfter vorkommen ist dann der Jazz, da findest du sie haufenweise ;)
Ich hab mich selbst auch gefragt, wieso die soweit vorne kommen, vor allem weil manche echt nicht ohne sind, vor allem die eine Variante vom 7#9er (der allerdings finde ich ziemlich geil klingt :D).
 
Dann werd ich mich mal ab nächster Woche dem benden zu wenden und die Nonen erstmal außer acht lassen :)
 
Auch - meine Finger !
 
Pust!!!!:D
Ich entstaube mal gerade diesen alten Thread.

Vor kurzem habe ich mir das Blues you can use Buch besorgt und arbeite mich gerade durch.

Die ersten Lektionen waren für mich recht gut zu bewältigen, jetzt kam ich zur Lektion 7, wo es auch um die Nonen-Akkorde geht.
Ich merkte, dass die Nonen-Akkorde mir vom Fingersatz doch recht ungewohnt sind und habe mir dann erst mal einen eigenen Backing-Track zum üben gebaut.
Nur mit einem einfachen Drum-Groove (eine Blues Groove aus SSD4) und einem Bass. Da muss ich mich entschuldigen: ich hab zur Zeit keine Bass-Gitarre. Den Bass-Part habe ich mit dem Midikeyboard eingespielt, der Sound ist von NI's Scarbee Rickenbacker Bass.
Darauf habe ich dann einige Tage die Ninth-Chords geübt und wann immer es ging auch aufgenommen zur Selbstkontrolle.
Dann habe ich darauf noch das Solo gesetzt. Ich hoffe, die Bendings klingen ok so.
Das Ergebnis hört ihr hier:

https://soundcloud.com/thomas-c-walker/bending-the-blues

Jetzt weiß ich nicht, ob überhaupt noch jemand hier mitliest und interessiert ist, aber falls jemand Interesse an meinem Backing-Track hat, kann ich den gerne noch hier posten.

Schöne Grüße

Tom
 
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Jetzt weiß ich nicht, ob überhaupt noch jemand hier mitliest und interessiert ist

Aber sicher doch!!! :):):D Ja, der BYCU-Workshop ist schon lange ziemlich still, aber ich habe alle Threads noch abonniert. Cool, dass es hier mal wieder etwas zu hören gibt. :great::great::great:

Deine Aufnahme gefällt mir sehr gut, die Bends scheinen alle zu sitzen (ausser der allererste ist vielleicht einen winzige Nuance zu hoch), und was ich besonders gut finde, ist dass Du den Backingtrack selbst eingespielt hast. Arbeitest Du jetzt das ganze Buch durch? Falls ja, ich freue mich auf weitere Aufnahmen!

Ich selbst spiele aus beruflichen Gründen zur Zeit überhaupt nicht Gitarre, aber in zwei, drei Jahren hoffe ich wieder Zeit dafür zu haben. Jedenfalls stehen sämtliche BYCU-Bücher im Regal bereit. ;):engel:

Gruss!



PS: Hier übrigens die Links zu allen Lektionen, aber die hast Du wahrscheinlich ohnehin schon gefunden:
https://www.musiker-board.de/threads/workshop-blues-you-can-use-im-musiker-board-bycu-mb.322419/
 
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Danke schön!

Ich spiel ja schon recht lange Gitarre. Bin totaler Autodidakt und kann viele Dinge ein bisschen aber nichts wirklich gut.:D

Ich habe mir jetzt vorgenommen, das BYCU Buch komplett durchzuarbeiten. Die ersten 6-7 Lektionen haben mich noch nicht vor allzu große Probleme gestellt. Wie geschrieben nehme ich auch alles zur Selbstkontrolle auf und merke da doch die ein oder andere Unsauberkeit, an der ich arbeiten muss.
Im Herbst hatte ich bis jetzt immer mal wieder Zeit, an den Lektionen zu arbeiten. Die nächsten Wochen bis zum Jahresende sieht es leider nicht so gut aus. Vorweihnachtsstress!:(
Egal, wann immer möglich werde ich üben. Nicht für jede Lektion werde ich wahrscheinlich einen eigenen Backing-Track erstellen aber bestimmt für die die mir am besten gefallen und wo ich den Rhythmus-Part auch mit üben will.

Die Lernkurve wird steiler, dass habe ich schon mitgekriegt!;)
 
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Hallo zusammen,

ich stell dann auch mal wieder mein Ergebnis hier rein:

https://soundcloud.com/d-mon-6/bending-the-blues

An manchen Stellen ist es noch etwas holperig und auch mit dem Tone und der Aufnahmequalität bin ich nicht ganz zufrieden. Aber was soll man machen?

Kommentare, Anregungen und Kritik sind wie immer ausdrücklich erwünscht.

Gruß
D.Mon
 
Schön, dass du auch noch dabei bist! :great:
Gut gespielt!:great:

Für mich klingt es so, als ob du nach etwas holprigem Beginn immer besser in das Solo reinkommst.
Bei mir ist es oft umgekehrt. Wenn ich selbst finde, dass ich den ersten Durchlauf gut hingekriegt habe, werde ich immer nervöser im zweiten Durchlauf, dass ich jetzt ja nix mehr verkacke, und dann klingt es oft nicht mehr so flüssig.
Mein Mittel dagegen ist, dass ich jedes mal wenn ich am PC übe, den Record-Button in Cubase drücke und nicht den Play-Button. Danach lösche ich die Aufnahme wieder. Dadurch gewöhne ich mich an die Aufnahme-Situation.

Manchmal hast du die Töne am Ende etwas kurz ausklingen lassen, da hätte ich persönlich etwas länger ausklingen lassen. Aber insgesamt hast du es drauf, finde ich!
 
Danke fürs Feedback.
Ich hatte das letzte Jahr wenig Zeit und hab´ mich eine Weile auch sehr auf Akustikgitarre konzentriert. Ich musste auch erst wieder mal in das Aufnehmen an sich hineinfinden, Treiber und Software aktualisieren und die ganzen Einstellungen wieder lernen.

Ich übe die Stücke meistens zuerst eine zeiltlang ohne Begleitung oder mit Metro.
Erst wenn ich das Gefühl habe, dass das halbwegs flüssig geht, spiele ich gelegentlich mal zum Backingtrack, aber ohne aufzunehmen.
Dann kommen die gelegentlichen Aufnahmen zur Selbstkontrolle, die ich meistens gleich wieder lösche.
Wenn ich das Gefühl habe, dass man das vorzeigen könnte, nehme ich in einer Session sechs bis zehn Takes unmittelbar hintereinander auf und lade den besten hoch - oder ich probier´s am nächsten Tag nochmal.
Meiner Erfahrung nach, vertiefen sich die Stücke im Lauf der Monate noch, sodass man die Stücke irgendwann deutlich sicherer spielen kann, auch wenn man sie zeitweise gar nicht mehr geübt hat.

Und seien wir doch mal ehrlich: in der Aufnahme klingt es nie so gut, wie wir das vorhin noch hinbekommen haben ;).

Dieses spezielle Stück fand ich bisher am schwersten, weil ich das Bendig noch nicht gut und vor allem sicher drauf habe.

Dass die Töne teilweise nicht lange genug klingen, habe ich auch bemerkt. Das liegt teilweise daran, dass ich versuche, auch den gebendeten Tönen ein Vibrato zu geben. Das überfordert mich zurzeit noch und manchmal verhungern die Töne dabei ;).

Gruß
D.Mon
 
Meiner Erfahrung nach, vertiefen sich die Stücke im Lauf der Monate noch, sodass man die Stücke irgendwann deutlich sicherer spielen kann, auch wenn man sie zeitweise gar nicht mehr geübt hat.

Die Erfahrung mache ich auch immer wieder!
Es macht auch immer wieder mal Spaß, die vorherigen Übungen im Laufe der Zeit wieder zu spielen. Da merkt man dann, das man doch Fortschritte macht. Gerade wenn die man an der aktuellen Lektion vielleicht gerade hängt, ist das ein gutes Gefühl.:)

Ich baue mir auch oft meine eigenen Backing-Tracks zur Lektion. Da kann ich auch die Akkorde gleich mitüben und übe bei jedem Track auch noch den Mix besser zu machen. Obwohl, mit meinen Ohren krieg ich vermutlich nie professionell klingende Mixe hin.:D
 
Hallo D.Mon, schön, dich zu hören! :great: Und schön gespielt! :)
 
Der Thread hier funktioniert für mich (auch viereinhalb Jahre nach dem letzten Posting) wie Gruppentherapie. Bin echt froh mit meinen Problemen und Schmerzen bei dem Stück nicht allein zu sein!

Bin ja nun schon ne Weile (über ein Jahr) wieder mehr an der Gitarre, und Bendings sind im Prinzip auch „täglich Brot“ (und auch tägliches Problem!), aber ich finde dieses Stück wirklich hammerhart. Ich glaube bei der Anzahl von Ganzton-Bendings, je nach Spieler-Typ auch mit dem kleinen Finger, kann man sich ungeübt auch erstmal die Finger ernsthaft überlasten!

Ein, meiner Meinung nach, wirklich guter Tipp meines Gitarrenlehrers zu Bendings mit dem kleinen Finger: im Prinzip auch mit dem Ringfinger benden, der kleine Finger wird nur in korrekter Position aufgesetzt und übt selbst keine (Bemding-)Kraft aus. Funktioniert für mich besser als meine Versuche früher!
 
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