Ich dachte es geht darum, möglichst viel aus einem Bass herauszuholen. Dass am Ende etwas mit Melodie rauskommen soll und nicht irgendein geschwurbel, ist logisch. Jetzt, wo ich nüchtern bin,

hab ich mir nochmal überlegt, dass ich den Chapman Stick doch rauslassen werde, ist schon fast zu wenig Bass. Für die Leute, die das Ding hören wollten werde ich einfach mal einen seperaten Song aufnehmen.
Ich werde also einzig und allein meinen Viersaiter benutzen, aber da werde ich rausholen was nur geht. Puristisch kann ich in der Band sein, da spiel ich gerne ohne Effekte und über fünf Minuten lang eine Linie, wenn sie den Song nach vorne bringt.
Aber geht es hier nicht genau dadrum zu zeigen, dass Bass mehr ist als das puristische Bandfundament, dass zwar wichtig, aber am Ende doch nur Träger für die Fassade ist?
Ich würde gerne Experimentelles hören, am Besten Sounds bei denen man nie glauben würde dass sie einem Viersaiter entsprungen sind.
Wobei ich für meinen Teil Entwarnung geben kann, mein Song wird in den Hauptbestandteilen sehr melodisch und einfach sein, ohne große Effekte und Spielerreien, nur für den Hintergrund werde ich Sachen machen wie die, die ich gepostet hab.
Bei der Hauptmelodie werde ich mich vollständig auf den puren Sound meines Basses verlassen.
Es wäre doch schön, wenn später jemand das Album hört und sich dann wundert, wie viele Facetten der E-Bass hat und was man alles damit anstellen kann. Wobei ich es auch geil fände, wenn jemand einfach einen Song in Lemmy-Manier mit einem Ricky, einem verzerrten Amp und einer einfachen Linie durchziehen würde. Aber mir fehlt dazu zum einem der Ricky und zum anderen, und das wiegt viel schwerer, die Coolness.
