Der große Mainstage Thread

  • Ersteller Basti Keys
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Hi Thomas,
ich habe ich auch nicht ausschließlich Mainstage installiert.
Nutze den Laptop nebenbei auch für die Schule, mit allem was dazugehört, bin täglich damit im Internet. Hatte aber noch nie Probleme oder dass ich das Gefühl hatte, dass dies negative Auswirkungen auf die Performance von Mainstage hat.
 
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Ein Apple OS ist deutlich unkomplizierter als ein Windows Betriebssystem. Beim PC hat man früher gerne mit unterschiedlichen Bootpartitionen oder Profilen gearbeitet, um bestimmte Anwendungsbereiche von einander zu trennen. Zum einen, um max Performance für den gezielten Einsatz herauszuholen, zum anderen, weil bestimmte Programme am besten unter einem bestimmten Betriebsystem am besten liefen oder nur 100% funktionierten. Im Studio-Mode, wo nur Cubase u.a. musikrelevante Sachen liefen, war z.B. die Netzwerkkarte deaktiviert, um die Kiste vom Internet zu trennen, und um auch einigermaßen sicher den Virenscanner auszuschalten, der oft unnötige Störungen verursacht hat. Alle Services, die nicht nötig waren wurden deaktiviert usw. Vermutlich ist das heute unter Windows auch anders. Beim Apple hab ich sowas nie gemacht, und auch noch nie für nötig befunden. Da läuft auch deutlich weniger im Hintergrund als unter Windows.
Ich hab mein MB sogar live im Internet, alleine schon, weil ich in Pausen häufig Musik laufen lasse, und alle Nase lang kommt jemand "hast Du den Song, kannst du das mal spielen", und Napster oder YT macht's möglich. Email lass ich aus, alleine schon, um mich nicht abzulenken, aber auch aus Prinzip, um den Netztraffic nicht unnötig auszunutzen. Ach ja, und natürlich sollte man Systemmeldungen ausschalten, bzw. nicht auf den Main-Out routen, der über die Anlage läuft ;)
 
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Ich habe sehr wohl schon unter OSX Services ausgeschaltet, die im Hintergrund liefen.
Letztlich funktioniert alles, bis es nicht mehr geht ;)
Je mehr Programme man installiert, desto höher ist die Gefahr, dass damit Services gestartet werden, die nicht benötigt werden und die evtl. CPU Peaks generieren.

Es empfiehlt sich auch, sämtliche Stromsparmodi abzuschalten. Hier musste ich per Eingriff in die Systemdateien nachhelfen, damit der Service auch nicht wirklich nochmal aufgerufen wird.
 
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Morgen,

ich habe mein MBP auch nicht besonders konfiguriert. Zu Uni Zeiten liefen da auch CAD und Simulationssoftsware drauf. Probleme hatte ich dadurch nie.
 
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Vielen Dank für eure Antworten! :great:

Wenn ich mir die kleinere SSD zulege (vorher nehm ich es auf keine Bühne mehr...), muss es dann eh noch schlanker werden. Ich kenn es noch von meinem alten Musik-Laptop, wo außer Forte gar nix drauf installiert war...
 
Ich denke, es kommt besonders darauf an, wie exzessiv man Mainstage dann nutzt. Wenn man nur einen Klaviersound spielt oder einen Layer mit Strings, ist das alles vielleicht unproblematisch. Aber bei wirklich vielen Patches mit Effekten, Instrumenten, etc. gehe ich da lieber auf Nummer sicher!
 
Also ich hatte auf meinen Laptops von Spielen, über Dropbox, Skydrive bis Internet und Office alles installiert und auch bei größeren Patches nie Probleme damit. Gerade Win 7 läuft extremst stabil und schnell. Schaden kann ein aufgeräumtes System natürlich nie.

Virenscanner hab ich aus Prinzip nie drauf.
 
Virenscanner hab ich nie einen installiert - haben die Macs schon einen dabei? Meine Patches sind nicht sonderlich aufwendig, ein Keyboard, ein Klangerzeuger ohne große Libraries und je nach dem noch Hall + Delay.
 
Also es handelte sich nicht nur um Pianos :) Ein ganzes Set Bon Jovi und es war nicht schonend programmiert.
 
Bei mir das gleiche:

Coverband mit ca. 50-60 Patches, die alles abdecken außer Piano. Bei Piano sind mir Hardware-Lösungen vom Spielgefühl her immer noch lieber.
Aber läuft alles stabil.
 
Wow, nein von daher bin ich sehr ressourcensparend - wir haben maximal 11-12 Songs und dafür 1-2 Patches...

Wie ist es denn mit Multitrack-Playbacks? Ich denke, wenn wir dem Mischer statt einem Mono-Playback mehrere Spuren geben könnten, wäre das sicher von Vorteil. Denke da an FX L/R, Bass und Click. Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Interface dafür hätte ich ja :)
 
Ich hab noch mal Fragen zum Routing. Ich nutze Mainstage auf dem Macbook in Kombination mit einem MOTU Ultralite oder auch einem MOTU828.
Das erste, was mich immer noch irritiert, dass die Angabe der Outputs in Mainput nicht mit dem MOTU übereinstimmt. Will ich auf Analog Out 5-6 des MOTUs muss ich in Mainstage Output 7-8 wählen. Ich vermute mal die Main Outs des MOTU sind im Mainstage Output 1-2, Analog Out 1-2 sind dann Output 3-4 usw. Output 11-12 sind dann vermutlich Phones??? Kann ich die Bezeichnung in Mainstage nicht anpassen?
Wie auch immer, mein Problem derzeit ist noch, dass wenn ich was auf die Outputs im Motu route, kann ich das nicht im CueMix regeln, weil das ja dort nicht im Input ankommt. Ich route Analog Out 1-2 des MOTU an FOH, erstelle mir aber über Analog Out 7-8 meinen In-Ear Mix. Um dort jetzt das VSTi Signal auch hingeroutet zu bekommen, gehe ich über Analog Out 5-6 (route also in Mainstage auf Output 7-8), gehe aus dem MOTU Analog Out 5-6 raus in meinen Behringer RX1602, den ich zusätzlich als Submixer für meine Keys in meinem Siderack habe, von dort gehe ich wieder in's MOTU Analog In 3-4 und kann so einen Sub-Mix meiner Keys plus VSTi an FOH schicken, sowie über Analog Out 7-8 des Motu mir meinen In-Ear Mix erstellen. Ein Workaround, der zwar funktioniert, aber umständlich ist und wohl auch ziemlich bescheuert.

Fantom schrieb mal in einem anderen Thread:
...Route alle Instrumente eines Patches nicht direkt auf einen Ausgang, sondern in einen Bus und von dort aus in den gewünschten Ausgang. Dies hat den Vorteil, dass du das Keyboardsummensignal auf weitere Aux-Busse schicken kannst. Die Channelstrips der Ausgänge sind für diese Funktion nicht ausgelegt.
Genau das hab ich noch nicht verstanden, obwohl er dazu noch ne schöne Grafik gepostet hat, die ich hier der Übersicht halber nochmal einbinde: Anhang anzeigen 292947
Ich erstelle mir also einen Patch "Submix", den ich (in meinem Fall) auf den Output 3-4 route, damit er über die Analog Out 1-2 des Motus an FOH geht, meine Channel Strips gehen dann nicht direkt an Output 3-4, sondern über den "Submix". Das verstehe ich soweit. So könnte ich auch z.B. ein effekt VST aus Mainstage für einen Hall nutzen, den ich ebenfalls auf Output 3-4 route. Nur wie bekomme ich jetzt das Signal auf einen weiteren Aux Bus, den ich auf Output 9-10 route für meinen In-Ear Mix?

(Ich hoffe, dass auch die, die kein MOTU nutzen, das hier alles nachvollziehen können)
 
Ich hab noch mal Fragen zum Routing. Ich nutze Mainstage auf dem Macbook in Kombination mit einem MOTU Ultralite oder auch einem MOTU828.
Das erste, was mich immer noch irritiert, dass die Angabe der Outputs in Mainput nicht mit dem MOTU übereinstimmt. Will ich auf Analog Out 5-6 des MOTUs muss ich in Mainstage Output 7-8 wählen. Ich vermute mal die Main Outs des MOTU sind im Mainstage Output 1-2, Analog Out 1-2 sind dann Output 3-4 usw. Output 11-12 sind dann vermutlich Phones??? Kann ich die Bezeichnung in Mainstage nicht anpassen?

Das hast du richtig erkannt. Anpassen kann man das leider nicht. Finde ich auch nervig...

Wie auch immer, mein Problem derzeit ist noch, dass wenn ich was auf die Outputs im Motu route, kann ich das nicht im CueMix regeln, weil das ja dort nicht im Input ankommt.

Die CueMix Inputs liegen vor Mainstage. Daher wirst du da auch kein Signal bekommen. Ich an deiner Stelle würde es auch vermeiden, sowohl mit CueMix als mit Mainstage zu arbeiten. Entscheide dich für eines, alles andere ist nur verwirrend. In meinem Cuemix ist alles genullt, Routing geht über Mainstage.


Ich route Analog Out 1-2 des MOTU an FOH, erstelle mir aber über Analog Out 7-8 meinen In-Ear Mix. Um dort jetzt das VSTi Signal auch hingeroutet zu bekommen, gehe ich über Analog Out 5-6 (route also in Mainstage auf Output 7-8), gehe aus dem MOTU Analog Out 5-6 raus in meinen Behringer RX1602, den ich zusätzlich als Submixer für meine Keys in meinem Siderack habe, von dort gehe ich wieder in's MOTU Analog In 3-4 und kann so einen Sub-Mix meiner Keys plus VSTi an FOH schicken, sowie über Analog Out 7-8 des Motu mir meinen In-Ear Mix erstellen. Ein Workaround, der zwar funktioniert, aber umständlich ist und wohl auch ziemlich bescheuert.

Das ist ja tierisch kompliziert... das geht einfacher. Ich glaube, du denkst viel zu komplex.

Ich erstelle mir also einen Patch "Submix", den ich (in meinem Fall) auf den Output 3-4 route, damit er über die Analog Out 1-2 des Motus an FOH geht, meine Channel Strips gehen dann nicht direkt an Output 3-4, sondern über den "Submix". Das verstehe ich soweit. So könnte ich auch z.B. ein effekt VST aus Mainstage für einen Hall nutzen, den ich ebenfalls auf Output 3-4 route. Nur wie bekomme ich jetzt das Signal auf einen weiteren Aux Bus, den ich auf Output 9-10 route für meinen In-Ear Mix?

Du fügst einfach in dem "Submix"-Channelstrip einen Send ein.... daraufhin wird ein neuer AUX-Channelstrip erzeugt, den du dann beliebig routen kannst.
 
Ich muss das heute abend mal probieren. Irgendwie fehlt mir immer die Zeit, das mal in aller Ruhe auszuprobieren. In meinem Liverack hab ich das Motu Ultralite, aber ich hab nicht immer Lust, das zu Hause aufzubauen. Daher hab ich mir jetzt das 828 zusammen mit einer Patchbay in ein 2HE Case gebaut, das ist dann in etwa so wie mein Live-Setup, nur halt minimiert, und viel kompakter für Proben oder auch mal schnell für zu Hause. Ich muss nur mal schauen, ob das Routing von Mainstage identisch zum Ultralite ist, müsste es eigentlich bis auf die zusätzlichen Adats und den zweiten Phones, was ich aber nicht brauche.

BTW: Kommst du eigentlich zum Keyboardertreffen am 24.8.? Da könnte man auch gut noch einen kleinen Mainstage-Workshop einbauen, würde sicher mehrere interessieren.
 
Hey!

Würde ich auf jedenfall super gerne machen. Aber leider bin ich im August so vollgepackt mit Gigs, dass ich es nicht schaffen werde. Auch am 24.08. spiele ich.
 
Servus...

hiermal ein Video zu deiner Problematik. Bei weiteren Fragen... her damit!

 
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Super! Genau das, was ich gebraucht habe und selbst für einen Einsteiger in die Materie wie mich absolut verständlich erklärt. Auf die Idee, den ganzen Mix mit Mainstage zu machen anstatt mit Cuemix wäre ich nie gekommen. Ich hab zwar im Moment in Cuemix noch ein paar zusätzliche Einstellungen für meine Akkustik-Gitarre wie Compi und Hall, während die Keys dort im Prinzip nur Line durch geroutet werden, aber ich kann mir ja auch über Mainstage Compi und Hall auf die Akkustik geben, wenn ich das richtig verstehe. Das schöne an Mainstage wäre, dass ich per Zuweisung die Regler auch auf einen Hardware-Controller geben könnte, entweder nicht benötigte Fader meines Keys oder einen einfachen separaten Controller und müsste dann Änderungen nicht per Maus am MB machen, was gerade live oft frickelig ist. Ist aber nur mal so ein Gedanke, der im Moment nicht zwingend nach Umsetzung schreit, aber gut zu wissen, dass ich die Möglichkeit hätte, was bei Cuemix wohl nicht möglich ist.
 
Natürlich kannst du Reverb und Comp über Mainstage regeln und CueMix außen vor lassen.

Falls du es nicht weißt: CueMix lässt sich übrigens auch über das iPad oder über eine Bedienoberfläche, die MCU-Protokoll unterstützt, steuern. Ich bin da kein großer Freund von, möchte es aber an dieser Stelle erwähnt haben.

Die Zuweisung ist übrigens ratzfatz erledigt (siehe Hands On Mainstage 102). Besorg dir so ein Akai Teil, wie ich eines hab, oder NanoKontrol, o.ä. Kostet fast nix und erfüllt seinen Zweck.
 
Noch eine Sache zu den Output-Namen bei Motu-Interfaces (Ich kenne das "Problem" vom 896mk3).

Dass der Main-Out sich im Treiber nicht in die Nummerierung "einordnet", ist von Motu gewollt und hängt damit zusammen, dass man im (Motu-) Audio-Setup diesem Ausgang auch andere Analogausgänge zuweisen kann.
Auf den ersten Blick verwirrend, auf den zweiten Blick flexibel.

In der Motu-Audio-Setup-Software lassen sich (zumindest beim 896) die Input- und Output-Namen ändern. Die geänderten Namen sollten auch in Mainstage auftauchen. (Ich habe es bisher nur mit den Inputs gemacht - in Logic 9 hat das geklappt)
So könnte man im Treiber die Ausgänge passend benennen und findet sie dann in der Audiosoftware entsprechend wieder.

Clemens
 
Leider spiegelt sich die Bezeichnung in Mainstage nicht wieder. Das hatte ich schonmal ausprobiert :(
Wenn du dort die I/O-Namen änderst, wird das nur im MOTU Audio Setup sichtbar... Mainstage bleibt bei der eigenen Bezeichnung.

Ich empfehle für Mainstage sich ein Template zu machen, in dem man sämtliche Outputs einfügt und sofort richtig benennt. Dann abspeichern und mit diesem Template immer arbeiten.
 

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