Ich glaube, er meint Tatsächlich das Potenzial des Instruments an sich, nicht das des Spielers. 1959er Les Paul: 100% <-> '59 Reissue Les Paul: 85%. Man muss sich das komplette Video ansehen, er spricht aus seiner Erfahrung mit unzähligen Gitarren, alten und neuen. Das fing schon im Kindesalter an, denn sein Vater war Vintage-Gitarrenhändler.
Mit Les Pauls kenne ich mich nicht aus (kommt selten vor, dass man mal eine $500k-Gitarre in die Hand bekommt), aber was Fender Precisionbässe betrifft, kann ich bestätigen, dass die wenigen, die die 100% erreichen (mein persönlicher Eindruck durch Vergleich mit neueren Fendern und auch Modellen anderer Hersteller), Pre-CBS Exemplare sind. Und selbst die späteren Baujahre, Mitte Sechziger bisw Ende Siebziger, sind super spannend: jeder hat seine Stärken und Schwächen und es macht irre Spaß, sie zu spielen und herauszufinden, welche Stimmen da drinstecken und welche Lieder man damit spielen kann.
Dieser hier ist zum Beispiel ein 100%-Bass. 1963 Precision, Dakota Red über Sunburst, Obertöne und Sustain bis zum Abwinken, total homogene Tonentwicklung über alle Saiten und Lagen, brillianter, klarer, raumfüllender Klang. Das Foto entstand vergangenes Wochenende bei einem Bass-Treffen: