Tipps für einen guten Bluessound (Einstellungen, Equipment, Effekte, Lehrbücher)

  • Ersteller Gast284307
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Und wichtig ist auch, Musik mal wieder "richtig" zu hören, also nicht als MP3, sondern unkomprimiert in hoher Auflösung!

das ist es...................:opa::opa::opa::opa:

und wenn schon komprimiert, dann gibbet besseres.:D
 
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Gehe sogar soweit, entweder man hat es drauf oder halt nicht. ;)
und dann hoffen das man das Talent für hat.
Das Gefühl für diese Musik zu haben bzw. dann auch entwickeln zu können, ist und bleibt da der "One Way"!
Blues kommt für mich ausschließlich über das richtige Gefühl rüber,

Als Motivationscoach solltest du lieber nicht tätig werden. :confused:
 
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Ich weiß nicht ob es so ist oder nicht. Ich finde den Gedanken nur irgendwie etwas naja trauig das man machen kann was man will....man bekommt es nicht auf die Reihe.
Ist ja am Ende nicht nur beim Blues so, das zieht sich ja wie ein roter Faden durch alle Genre.
Liegt evtl. auch darin begründet das ich so ziemlich alles bin, aber nicht musikalisch.Da hört man sowas natürlich nicht sonderlich gern. Spass macht's mir. Und die Nachbarn beklagen sich nicht (auch auf Nachfrage).
Und derartige Aussagen beinhalten halt das Risiko das manch ein Anfänger aufgibt weil er denkt er kann es einfach nicht. Vieles muss sich mit der Zeit erst entwickeln bis automatismen entstehen.
Sachen die ich vor einem Jahr oder so gelernt/kennen gelernt habe, nutze ich teilweise erst jetzt so langsam spontan und ohne darüber nachzudenken.
Auch finde ich gibt es viele unterschiedliche Lerntypen und es muss sich erstmal ein Gehör und Gespür entwickeln, wenn einer mit Lehrbüchern oder Videos einen guten Einstieg schafft ist das doch super.
Es gibt niemals nur einen Weg eine Sache zu erlernen.
 
etwas naja trauig
Liegt evtl. auch darin begründet das ich so ziemlich alles bin, aber nicht musikalisch.Da hört man sowas natürlich nicht sonderlich gern. Spass macht's mir.
ohne darüber nachzudenken.
Es gibt niemals nur einen Weg eine Sache zu erlernen.
nana, jetzt lass dich bloß nicht entmutigen. Wenn du Spaß am Gitarrespielen hast, ist doch alles okay. Wie du sagst, spiel ohne nachzudenken, und hab einfach Freude an den Klängen, die du aus der Gitarre rausholst. Und vergleich dich nicht mit anderen. Selbst ein John Maclaughlin verzweifelt an den Sachen, die Alan Holdsworth so gemacht hat. Jeder entwickelt seine eigenen Stärken, und auf die solltest du deinen Focus legen. Vernünftige Jazzläufe und Akkordfolgen sind bei mir nicht drin, bei Rock und Blues eben schon, kann ich also gut mit leben. Wenn nur die spieltechnischen Supercracks die Musikwelt bestimmen würden, dann wäre diese um einiges ärmer.
Solong
Micky
 
Muss ja nicht, kann bei mir mitmachen als Demotivationstrainer.

"Freude ist nur ein Mangel an Wissen oder Information" :-D

The Blues ain't about feeling better; it's about making other people feel worse.
―Bleeding Gums Murphy to Lisa
https://simpsons.fandom.com/wiki/Bleeding_Gums_Murphy

Grundsätzlich gesprochen: wenn nur mit Gitarre, Kabel und Amp Blues gespielt werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn Inovation ausbleibt.

Insofern versuch es doch mit einem Digitech Whammy, Delay, Modulationspedalen, EQs usw. Warum nicht.
 
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Ach ich lass mich doch nicht entmutigen....ich hab in den letzten 18 schon öfter aufgehört Gitarre zu "spielen" als andere angefangen haben:D:gruebel:. Und insgesamt länger das Zeug als Deko da stehen gehabt als genutzt.
Naja...etwas nachdenken muss man schon, zumindest bis sich gewisse Sachen einfach gefestigt haben. Also Musiktheorie finde ich, auch wenn es mir sehr schwer fällt, schon wichtig. Damit man eben nicht immer nur in der Penta über alles drüberkniedelt.
Und spielen tue ich was mir gefällt,wobei mein es bevorzugt schon mit mehr Gain ist.:m_git1:

@Alex_S. Ja da haben wir gerade ein Fallbeispiel erlebt.:embarrassed:
 
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Es gibt niemals nur einen Weg eine Sache zu erlernen.

Jedenfalls bilden Pauschalurteile, wie: "Wer es nicht kann, hat kein Talent und lernt das nie" wohl kaum die Wirklichkeit ab.

Genauso wenig müssen Lehrbücher gleich "Malen nach Zahlen" sein, sind es bisweilen zumindest teilweise. Nämlich wenn Du Stücke oder auch nur Phrasen plump nachspielen sollst. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass ich einfache Riffs, die ich bei Bluesklassikern ablauschte, später im Lehrbuch fand. Es ist überhaupt nichts schlimmes, den Blues nach einem Baukastenprinzip anzugehen (Schon der Expessionist Gottfried Benn berief sich auf den "Montagestil"). Solche Standardphrasen kann bei etwas Geduld mit dem Shuffle Rythmus jeder lernen, der ohne kommt man wohl nicht lange hin. Und wer den Shuffle schon mal kann, und ein paar Standardriffs, der bekommt auch nen Turnaround hin und der bekommt auch nen Blues hin.

-Einen entsprechend einfachen Einstieg in die Bluesgitarre auf deutsch bekommt man z.B. bei Peter Fischer (Blues Guitar Rules). Er selbst entwickelte sich aber offenbar weiter, was eine Neuauflage vielleicht sinnvoll machen würde. Auch kommt seine Herleitung der Tonleitern und ihre Anwendbarkeit, insbesondere der Dur Pentatonik etwas zu introvertiert daher und ist daher anstrengend. Man merkt, er kann es und für ihn ist alles klar...Fand ihn manchmal unnötig schwer nachvollziehbar. Stilelemente (Bending etc.), der Bluesrock und "modernere Entwicklugnen" sowie die Verjazzung werden aufgezeigt. Das Niveau steigert sich also. Auch auf open G Tuning wird eingegangen. Wer alles spielen können will, braucht irgendwann auch Fertigkeiten. Steckt also viel drin im Buch, aber der Einstieg müsste für fast jeden zu schaffen sein.

-Sau einfach und zum Einstieg vielleicht noch besser das Buch von Andi Saitenhieb "Garantiert Bluesgitarre lernen". Auch Baukastenprinzip, weniger Historie und Pipapo, dafür sehr pragmatisch, mit einem klitzekleinen aber sehr brauchbaren Einstieg in Rhytmuslehre und Synkopierung.

-Für die akustische Gitarre, oder Fingerpicking überhaupt kann ich ein sehr dünnes Heft empfehlen, dass es in sich hat: Rick Payne´s Fingerstyle Blues. Hier wird man sehr behutsam in das schwierige Feld "Mehrstimmig" spielen, Wechselbass und Melodie ran geführt. Kein Gelaber sondern Praxis. Mit einfachen stupiden Übungen geht es los, bis richtige Riffs entstehen, die dann per Dämpfung der Bassseiten u.s.w. verfeinert werden, bis hin zu Stücken, die erst schwehr erscheinen, aber mit etwas Geduld doch gelingen. Ausgehend von dem ersten mir gefälligen komplexen Riff aus dem Buch, für daß ich (wegen Mehrstimmigkeit) ca. einen Monat brauchte, kann ich mir immer eigene "mehrstimmige" Riffs drauf schaffen. Schon habe ich meine Spieltechnik erweitert. Manchmal spiele ich derart, ein anderes mal nicht. Man sollte bei manchen Stücken unbedingt der CD genau lauschen, die Tabulatur scheint manchmal nicht ganz korrekt.

Also fast niemand ist völlig unmusikalisch und "Malen nach Zahlen" kann ein Weg sein, ein guter Blueser zu werden.

Es gibt Talente und Spätentwickler...und Leute, die keinen Nerv haben, mal was durchzuziehen. Vielleicht ist Blues nix für Weicheier.

PS. Wieso Bücher neu kaufen, wenn sie häufig gebraucht für wenig Geld käuflich sind?
 
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The Blues ain't about feeling better; it's about making other people feel worse.
―Bleeding Gums Murphy to Lisa
https://simpsons.fandom.com/wiki/Bleeding_Gums_Murphy

Grundsätzlich gesprochen: wenn nur mit Gitarre, Kabel und Amp Blues gespielt werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn Inovation ausbleibt.

Insofern versuch es doch mit einem Digitech Whammy, Delay, Modulationspedalen, EQs usw. Warum nicht.

Was hat das mit meinem Witz zu tun? Versteh ich nicht :confused:
 
Blues ist ein weites Feld mit vielen Sub-Genres. Es gibt nicht ohne Grund zB das “Real Blues Forum” bei Facebook, wo nur Musik und Leben afroamerikanischer Künstler als Themen zugelassen sind. Oder die Gruppe “Acoustic Blues Pickers”, wo eben nur akustischer Blues on-topic ist.

Als Anhänger der Blues-Entwicklung von den Anfängen bis zum Stil der 60er kann ich nach wie vor nur den Kopf schütteln, was alles so als Blues bezeichnet oder verkauft wird. Oder als “Blues-Sound”.

Um mal beim moderneren Beispiel zu bleiben, die alten Sachen sind ja hier im Forum ohne Markt, ob ein SRV nun elektrisch/Fender spielt, oder akustisch (sucht mal nach seinem MTV Unplugged)... er klingt halt nach SRV, mit Einflüssen von Albert King und Hubert Sumlin und und und... und kann singen und gut spielen. Er hat seinen Sound, egal mit welcher Gitarre und ob mit Amp oder ohne. Ich sag jetzt nicht wo der herkommt.

Er ist da nicht mit “Feeling” hingekommen. Blues-Gitarre in unterschiedlichen Genres kann man lernen, und alle Großen haben das getan. Viel gehört, ganz viel gehört wirklich, und noch mehr gespielt und vor allem geübt. Dieses ganze “Blues braucht nur Feeling” ist Quatsch. Musik - inkl Blues - erfordert nicht unbedingt viele schnelle Töne, es reichen auch wenige gut platzierte „gefühlvolle“ Noten. Komischerweise spielen aber oft diejenigen diese wenigeren tollen Töne die ganz genau wissen was sie tun.

Und weil das immer keiner glaubt:
 
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Blues-Gitarre in unterschiedlichen Genres kann man lernen, und alle Großen haben das getan.

Es wurde auch einfach direkt überliefert. Zum Beispiel R.L. Burnside, der hier genannte wurde, hatte Unterricht und Austausch mit Bluesern.

B.B. King soll sich perfekt mit Harmonielehre etc. ausgekannt haben. Laut Lehrbuch kommt sein melodischer runder Bluessound daher, dass er die Dur Pentatonik plus b3 über die erste und fünfte Stufe (Dominantakkorde), die Moll Pentatonik plus b5 über die vierte Stufe (ebenfalls Dominatakkord) spielte. Würde ich nicht selbst raus kriegen.

Mir ist B.B. King kein Vorbild. Finde, man kann John Lee Hooker oder Muddy Water´s gut als Inspirationsquelle nutzen. Auf der akustischen Gitarre merke ich bis heute, dass ich wegen Lightnin Hopkins zum Blues kam, obwohl ich nie versuchte, ihn zu kopieren.

PS. B.B. King hatte eine hohe Meinung von Hopkins und konstatierte mal, ohne Hopkins hätte es keinen Jimi Hendrix gegeben.
 
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Grundsätzlich gesprochen: wenn nur mit Gitarre, Kabel und Amp Blues gespielt werden darf,
dürfen darf man alles:)
Ach ich lass mich doch nicht entmutigen...
dann ist ja gut
Komischerweise spielen aber oft diejenigen diese wenigeren tollen Töne die ganz genau wissen was sie tun.
mit Feeling spielen, heißt jetzt nicht, das man nicht mehr weiß, was man spielt.


Blues-Gitarre in unterschiedlichen Genres kann man lernen, und alle Großen haben das getan. Viel gehört, ganz viel gehört wirklich, und noch mehr gespielt und vor allem geübt. Dieses ganze “Blues braucht nur Feeling”
es ist eine Sache, das handwerkliche zu lernen und zu verstehen (Übung macht den Meister, wie man so schön sagt), eine andere Sache ist es, das dann mit Gefühl und Ausdruck auf der Gitarre auch zu spielen, halt mit "Feeling". Ich bezweifele, das man das mit schulischen Methoden lernen kann, sowas kommt von innen:rolleyes:.

wo nur Musik und Leben afroamerikanischer Künstler als Themen zugelassen sind. Oder die Gruppe “Acoustic Blues Pickers”, wo eben nur akustischer Blues on-topic ist.
ich denke auch, das es ein allgemein verbreitetes Vorurteil ist, zu meinen, die alten Blueser seien nur "ahnungslose Dilettanten" gewesen, wobei ich aber auch glaube, das das "Hören und Zuhören" eine größere Rolle gespielt hat, was bei etwas freierer Musik eben vonnöten ist:rolleyes:.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
nachtrag: ich vergaß ----- Rhythmik und Timing ist ganz wichtig, das lernt man nicht mit dem Metronom, am besten im Zusammenspiel mit anderen, das ist für den Gitarrensound aber enorm wichtig, hat, glaube ich, hier noch keiner erwähnt.
gute Nacht, Micky
 
Zum Thema: Was ist Blues ? ACDC ist ja auch irgendwie Blues. Mir reicht ne Tele, ein Röhrenamp und ein Overdrive. Damit kommt man klar, um bluesig zu klingen. Glaub ich. Ist aber auch nicht so wichtig, wenn man sich wohl fühlt und es klingt.
 
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Ich wehre mich nur dagegen, dass in der Shredder-Ecke alle auf 32strel-Triolen bei 399bpm gehen, bei etwas komplexeren Stücken irgendwelche F#7b13sus6-Akkorde zerlegt werden, aber beim Blues reicht halt das Feeling weil ja “alles irgendwie Blues ist”.

Nein.
 
Ich wehre mich nur dagegen

Finde jetzt nicht, dass eine Situation eingetreten ist, in der man sich "wehren" muss. Es soll mal ein Gitarrenlehrer behauptet haben, Blues wäre die "Königsdiziplin". Habe ich auch nicht übernommen, obwohl man Gründe findet, das zu konstatieren. Aber es gibt eben fast überall arg unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Manche Bluessachen klingen einfach, sind es aber gar nicht.

Zurück zum Sound. Bei mir klingt es bislang bluesrockig noch besser als cleaner, was den Bluessound angeht (clean habe ich nen Hammer Jazzsound). Bei Thomann im Ratgeber liest sich, man sollte nicht die Vorstufenzerre nutzen, sondern die Endstufenzerre. Empfohlen wird unter anderem ein Overdrive, zum boosten oder für eine weitere Zerrung. Offenbar kommt man so auch in den Genuss, über den Volumeregler der Gitarre den Zerrgrad mitzubestimmen (Damit vermutlich auch über den Anschlag). Einziger Haken: Um die Endstufenröhre zu verzerren muss ich laut aufdrehen. Bei der Vorstufe kann ich einen x-beliebigen Zerrgrad auswählen und dann über den Master die Lautstärke gering halten. Hier der Link zum empfohlenen Blues Setup des Thomann Ratgebers:

https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_gitarrensetups_das_blues_setup.html
 
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Ich wehre mich nur dagegen, dass in der Shredder-Ecke alle auf 32strel-Triolen bei 399bpm gehen, bei etwas komplexeren Stücken irgendwelche F#7b13sus6-Akkorde zerlegt werden, aber beim Blues reicht halt das Feeling weil ja “alles irgendwie Blues ist”.

Nein.

Hihi,
ich kannte mal einen Shredder in einer Bluesband. Der hat in 16teln gedacht und die Musik im Kopf für sich so zerlegt.
Hat dementsprechend geklungen und er hat nach einem halben Jahr aufgegeben, da er gemerkt hat, dass er kein Feeling dafür hat.
 
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Ich glaube, Blues im eigentlichen Sinne ist ein Gefühl. Das kann man vermutlich nicht lernen. Der Rest, Naja, Gitarre spielen :)
 
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...ich könnt' jetzt auch wieder damit kommen, dass im Heimatland des Blues nicht ohne Grund lauter kleine Fender Champs und Sonstiges in der 12- bis 14-Watt-Range bei Blues-Sachen rumstehen... mal abgesehen von den ganz großen Gigs, wo man auch grösseres Besteck "ausfahren" kann.
 
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