4x12" boxen wirklich zu laut?

von el_hombre, 08.10.07.

  1. el_hombre

    el_hombre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #1
    Nabend,

    ich wollte mir in nächster Zeit ein Röhrentop+Box anschaffen.
    Jetzt stellt sich mir die Frage ob eine 4x12" Box wirklich zu laut ist zum Proben bzw. für mittelgroße Gigs.

    Ich lese immer wieder, dass 4x12" Boxen heutzutage total unnötig seien und nur noch als "Schwanzverlängerung" gelten. Man könne auch locker mit ner 50 watt combo n Gig starten, da es leistungsfähige PAs gibt und n 100w top mit 4x12" Box eh vieeel zu laut sei.
    "Wenn man den Master höher als 3 dreht fallen dir eh die Ohren ab!"

    Das verwirrt mich ein bisschen...
    Nach meinem Wissen nennen doch schon viele, (sehr) viele Gitarristen ne 4x12" Box ihr Eigen. Sind Gitarristen einfach notorische Schwanzvergleicher und pfeifen drauf, dass ihnen die Ohren platzen? "Hauptsache digge Box im Proberaum, auch wenn ich nix mehr hör beim Spielen, ich seh wenigstens GEIL dabei aus!!!"

    Es kann doch so schlimm eigentlich nicht sein oder? Sonst würden sich ja eben nicht so viele Leute ne 4x12" Box zulegen. (Es sei denn meine Theorie oben stimmt! :D)
    Ich danke schon mal für Antworten! ;)

    mfg hombre
     
  2. Jonesy

    Jonesy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #2
    Hi, ich hab gradeben in nem andern Thread schon was dazu geschreiben...
    das Argument, ne 4x12er sei zu laut leuchtet mir nicht ganz ein. Für was gibts den nen Master? Eine größere Box kauft man sich meiner Meinung nach nicht um lauter zu sein, sondern um seinem Sound mehr Volumen, und einfach mehr Wums zu geben. Ich finde dass ne 412er Box einfach um einiges gewaltiger klingt. Und als Schwanzverlängerung dient sie sowieso:great:
     
  3. Bannockburn

    Bannockburn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #3
    Jep, eine 4x12 ist ja nicht an sich lauter als eine 2x12 z.B., das kommt ja immer auf deinen Amp und die Einstellungen daran an.
    Eine 4x12 KANN dir mehr Bumms liefern, die Frage ist halt, ob du das irgendwann auch mal ausfahren kannst (eben weil's PA gibt).
    Natürlich klingt eine 4x12 auch anders (besser?), da kommt es auf deinen Geschmack an.
    Sie sind halt schwer zu transportieren und kosten mehr - Da muss jeder für sich selbst abwägen, ob das bessere Bühnenbild, das Mehr an Power und der Klang das wert sind.
    "Brauchen" tut die heute wohl keiner mehr, aber eigentlich "braucht" heute auch keiner mehr einen Amp, wenn's doch ne PA gibt ;)
     
  4. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.07   #4
    Seh' ich genauso wie Jonesy. Ein Combo hat lange nicht so viel Kraft und Druck wie eine ordentliche 4x12er. Außerdem hast Du bei 4x12ern öfter die Chance, eine mit unterschiedlichen Speakern zu bekommen und so Dein Frequenzspektrum und damit auch Deinen Sound zu erweitern. Was die Lautstärke angeht, kann ich Dir leider nicht viel sagen, da ich nie auch nur in Betracht gezogen habe, mir für die Bühne einen Combo anzuschaffen. Ich persönlich würde eher noch zur 2x12er greifen als dass ich mich durch einen Combo "beschneiden" lasse.
    Und dass es geiler aussieht, kommt dann im Endeffekt auch noch hinzu. ;)



    Ich weiß übrigens, dass ich gerade die Combos ziemlich schlecht gemacht habe. Damit möchte ich niemandem zu nahe treten, ich verurteile auch keine Combos. Meine Aussage ist bloß eine Repräsentation meines Geschmacks.
     
  5. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #5
    Warum wohl............der Gitarrist ist ein Gewohnheitstier. Seit schätzungsweise 50 Jahren spielen wir die gleichen Gitarren, Verstärker und Boxen (naja, ein paar Neuheiten gab es immer mal wieder, logo).

    Die meisten Combos sind mit offener Rückseite konzipiert, was natürlich einen anderen Klang verursacht, als die 4x12er, die ja größtenteils geschlossen sind. Ich will aber nicht verschweigen, dass es durchaus kleine, geschlossene Boxen gibt, die in Sachen Bassschub/Fülle mit den Großen mithalten - aber sie werden nicht häufig benutzt, Argument s.o.
     
  6. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #6
    Eine 4x12er ist sperrig- und nicht unbedingt transportabel. Je nach Material-
    und Lautsprecherbestückung sind sie dann auch noch sehr schwer. Eine 4x12er hat
    pauschal auch nicht mehr Druck. Da gibt es zuviele versch. Boxentypen die das beweisen.
    Was den Lautstärkefaktor angeht.. Ich spiele einen 200 Watt Amp an einer 4x12er und ab
    und an natürlich auch an meiner 1x12er daheim. Wozu gibt es denn die Lautstärkeregler ?

    Auf Auftritten ist meine favorisierte Box aber- und gerade auch aufgrund der Tatsache, dass
    meine 4x12er auf die Bestückung der 1x12er aufbaut- und meine 1x12er bei den geringeren
    Ausmaßen und dem niedrigerem Gewicht genug "druck" (und mehr als viele 4x12er) liefert
    einfach die 1x12er. Der eigene Geschmack ist der wichtigste Faktor.

    Nötig sind 4x12er nicht, aber unnötig sind sie genausowenig.
    Zu laut kann aber auch jede 1x12er, 2x12er oder 1x15er sein.
     
  7. Hans_3

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    Erstellt: 09.10.07   #7
    Bingo :D

    Zumal Ergebnisse wie Druck, gefühlte Lautstärke und Wirkungsgrad von der Qualität der Box, seiner Speaker, vom Amp und von der Spielweise und dem Soundvermögen des Gitarristen abhängen. Stimt der Basiston nicht, klingt er eben weder auf 1 x 12 noch auf 4/8/16... x 12.

    Weiterer Punkt ausserhalb des Klangs ist der schon erwähnte Schlepp- und Transportfaktor...

    Außerdem hängt so einiges vom Musikstil ab, den am häufigsten bespielten Bühnengrößen, der Bühnenlautstärke der Bands und einem gewissen optischen Ego. Da man mit letzterem aber 95% des Publikums nicht beeindrucken kann...
     
  8. MatzeD22

    MatzeD22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #8
    Yep!
    Also quasi ein Schwanzvergleich von dem man nur selbst was hat! :D
     
  9. bizzy49565

    bizzy49565 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #9
    Moin!
    Jeder amp beseitzt nen volume regler (bis auf ein paar aufnahmen) mit dem man das regeln kann ;)
    ich hab ein 120 watt röhren topteil und ne 412 von kustom.
    wenn man das teil beim master auf 0,5 hat ist es zu laut um zuhause damit zu spielen (abends zumindest) ;)
    das ist ja auch nich sinn der sache :D

    Im Proberaum wird das nicht zu laut.
    Deine box wird sich gut durchsetzn wenn sie gut ist, das heisst du hörst dich immer, auch wenns ned so laut ist.
    Ausserdem klingen 412er boxen gaaaanz anders als ein 1x12 Combo, ich mein auffer bühne kommt meist eh ein mikro davor aber mit ner 412er machts mehr spaß find ich ;)
    der sound drückt viel mehr und klingt viel "größer" :D
     
  10. pitsieben

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    Erstellt: 09.10.07   #10
    Boxen sind niemals zu laut...bestenfalls zu groß.
    Endstufen sind zu laut...zumindest, wenn sie Röhren aufweisen und du darauf stehst, daß sie zünftig angeblasen werden.

    Gruß, P.
     
  11. Cadfael

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    Erstellt: 09.10.07   #11
    Hallöli,

    erstmal kommt es auf die Besetzung der Band an.

    Bei einem Trio macht es durchaus Sinn, dass die Gitarre etwas voller klingt.

    Spielen aber zwei Gitarristen mit Halfstack in einem kleinen Proberaum oder Club, kann aus dem vollen Klang leicht Matsch werden. Und dann kommt der "volle Klang" auch noch dem Bassisten in der Quere, der ja eigentlich für das Fundament sorgen soll. Dass der dann auch weiter aufdreht um sich im "ach so voll klingenden Gitarrensound" noch zu hören ist klar.

    "Ich höre mich nicht", dürfte unter Halfstack Usern wesentlich verbreiteter sein als unter Combo Usern (mit guten Combos). Den vollen Klang bezahlen die meisten nämlich mit unpräziesem, undifferenzierten Klang.

    Erst auf großen Bühnen sind 412er als Monitorboxen sinnvoll.
    Da nimmt auch Eric Clapton einen Fender Combo per Mikro ab, schickt das ganze in eine Endstufe und dann zum Monitoring in eine 412er. Jeder, der in der Royal Albert Hall spielt, darf das gerne so machen!

    Ich habe in Bands die größer als ein Trio sind die Erfahrung gemacht, dass der Gitarrensound aus Combos wesentlich besser ist; differenzierter und präzieser. Und bei vielen Combos kann man falls nötig eine 212er oder 412er drunter stellen.

    Mal ehrlich: Wer hat das Gefühl der Bandsound sei nicht voll genug? Dann ändert den Basslauf!
    Und Druck kommt hauptsächlich vom Attack des Gitarristen - also aus der rechten bzw. Anschlaghand. Wer seine rechte Hand einsetzt wie bei Schlagermusik, wird auch mit einem Fullstack keinen drückenden Sound kriegen.

    Gruß
    Andreas
     
  12. pitsieben

    pitsieben Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #12
    Das ist richtig. Hängt aber meines Erachtens weniger mit der Membranfläche zusammen, als mehr mit der Tatsache, daß ein guter Singlesound NIEMALS einen guten Bandsound ergibt. Das schnallen Gitarristen oft nicht (EDIT: Stichwort Orchestrierung). Combos (kleinere Membranflächen) sind naturlement mittenlastiger...voila...guter Bandsound. Der Stackuser mit einem Gefühl für den Mittenregler kann das auch...hat Bumms und hört sich.
    Midscoop ist ein Fluch.
     
  13. forcefield

    forcefield Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #13
    Ich denk hier wurde schon so ziemlich alles gesagt. Ich spiele inzwischen selber mein Marshall Top über eine 100 Watt 1x12 Box von Tube Town anstelle meiner 1960A Marshallboxen und bin sehr zufrieden. Ursprügnlich hab ich mir die Box gekauft, da mir die 4x12 einfach zu schwer und sperrig ist, sie auf gigs mitzunehmen. Die 1x12 wiegt grade mal 11 Kilo. Überrascht war ich dann vom sound der mir sehr gut gefällt und auch den grossen vorteil hat, unabhängiger davon zu sein, wie ich jetzt zur 4x12 positioniert bin. Ich favorisiere persönlich die Kombination Top und kleine Box (1x12 oder 2x12) gegenüber Combos, aber das ist Geschmackssache.
    Cheers
     
  14. LostLover

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    Erstellt: 09.10.07   #14
    Das Spielgefühl von geschlossenen 4x12" Boxen kommt hauptsächlich aus dem Volumen, der Richtwirkung und den Phasenauslöschungen der Speaker. In mehreren Metern Entfernung, direkt vor der Box, wird man sozusagen in Schallwellen "gebadet". Das gibt einem dieses "grosse" Spielgefühl. Sobald man sich aber ausserhalb der Speakerrichtung begibt, wird's ziemlich indirekt.

    Eine offene 1x12" Konstruktion ist dagegen aus allen Positionen auf der Bühne klarer zu orten und direkter. Eher ein gerichteter Strahl statt einer Dusche. Damit setzt man sich im Gesamtsound deutlicher von den anderen Instrumenten ab.

    Das ist eigentlich der wesentliche Unterschied, der nicht simulierbar oder ersetzbar ist. Man kriegt, überspitzt gesagt, entweder eine breite Sound-Wand, die man nur direkt von vorne und in einigem Abstand in voller Schönheit bewundern kann (4x12", geschlossen), oder einen fokussierten Sound-Strahl, der überall auf der Bühne relativ gleichmässig wahrgenommen wird. (1x12", offen).

    Alles andere (Lautstärke, Frequenzgang, etc.) ist von Material, Speakerbestückung, Aufstellung, ggf. Mikrofonierung etc. abhängig und kann nicht pauschalisiert werden.
    Wer das spezifische Spielgefühl haben will, muss die Nachteile jedes Konzepts in Kauf nehmen: 1x12" kann auf grossen Bühnen zu "klein" klingen und ist optisch nicht sehr beeindruckend, 4x12" ist ein echtes Transportproblem, klingt in kleinen Locations oder grossen Besetzungen indifferenziert und betont gelegentlich Frequenzbereiche, die Bassmann und Drummer vorbehalten sein sollten.

    2x12" ist ein Kompromiss. Ob das Wort Kompromiss positiv oder negativ besetzt ist, muss jeder für sich einscheiden. ;)

    Ich selbst habe nie 4x12" gespielt, weil ich einfach keine Lust auf den Transport habe, weil ich mit Gitarristen zusammengespielt habe, die ebenfalls Combos spielten und ein Versuch erbracht hat, dass eine 4x12" das Bandgefüge sprengt, weil ich überwiegend in kleinen Locations spiele, weil ich "Bassdruck" im Gitarrensound als störend empfinde.
     
  15. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #15
    Das mit der Schlepperei ist so eine Sache. Ich habe eine 2x12" Rex, eine 1x12" TAD und eine VS412. Die 1x12" und die Rex sind die am schwierigsten zu tragenden. Die 1x12" ist dermaßen voluminös und unhandlich, dass ich sie lieber zu hause lasse. Dafür klingt sie und ist für die Aufnahmen erste Wahl. Die VS dagegen ist ganz angenehm klein, notfalls alleine aber meist ist noch ein Arm da und ab geht es. All diese Boxen sind ohne Speaker super leicht, mit Speakern (EV :eek: oder ähnlies) reißen sie dir den Arm raus. Eine 4x12 ist IMHO nicht automatisch unhandlicher.

    Aber davon ganz abgesehen - meine Erfahrung ist, dass nicht jede Box mit jedem Amp harmoniert. Mit der 1x12" harmoniert der Mesa Lonestar Special, dafür aber nicht mit der Rex (obwohl dafür gekauft) und der VS. (M)Ein Marshall harmoniert perfekt mi der Rex und komischerweise nicht so gut mit der VS412 :screwy:. Es braucht unheimlich lange, bis man für den Amp die richtige Box findet und leider gilt auch hier: Amp + Gitte mitschleifen und testen. Oder ich hab' da noch nicht ausgelernt...

    Grüße
     
  16. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #16
    vs=valvestate 4x12?
    das waren doch die nicht fullsized boxen,oder?
    darf man nicht unbedingt als 4x12 referenz nehmen :D aber durchaus transportabler.
     
  17. RfC

    RfC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #17
    Also ich stimme dir in fast allen Punkten deinses Postings zu, aber das zitierte ist imho ein weit verbreitetes Vorurteil.
    Je größer die Bühne, desto schlechter kann ich eine 4x12er als Monitor benutzten. Das liegt an der bereits erwähnten Schallausbreitung, die bei (geschlossenen) 4x12er sehr richtungsgebunden ist. D.h. man hat nur einen schmalen Kegel, in dem man sich wirklich hört. Wenn ich das als Monitor benutze (quasi als Sidefill), dann hab ich ein paar Meter platz, in denen ich mich höre, einen Meter weiter und der Sound ist fast komplett weg. Aber was nutzt mir die große Bühne, wenn ich mich wegen der Richtcharakteristik der 4x12er kaum bewegen kann? Da muss ein normales Monitoring ran, dafür sind die Dinger ja da.
    Auf kleinen Bühnen kann das anders sein. Da ist ne 4x12er als Sidefill manchmal ganz praktisch. Insbesondere, wenn z.B. nicht genügend Monitore da sind, und/oder der Platz so beschränkt ist, dass man eh nirgends hin kann. Dann fällt die Richtcharakteristik einer 4x12er nicht so auf.
    Als Monitor sind offene (!) Boxen wesentlich geeigneter, egal auf welchen Bühnen. aher hat man mit Combos meist keine Probleme sich gut zu hören. Oder man nimmt ne Halfback-Box und hat sozusagen "Best of both worlds", die gute Abstrahlung und die schöneren, luftigeren Höhen eines offenen Cabinets und den Bass und "Druck" einer geschlossenen Box.
     
  18. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #18
    Achso :o

    So gesehen ist das also eher ein kleinerer Kompromiss als 2x12. Die Box ist aber echt schnuckelig.

    4x12 ist 4x12, Ihr "Supersize Me"-Generation...:p;):D

    Grüße
     
  19. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #19
    hast ja schon recht,es stecken 4 12zoll speaker drinne:)

    standard ist denk ich aber eben die im grunde von marshall definierte größe,dann eben noch oversized (wie bei mesa,engl xxl,marshall tv) oder ebene kleinere (marshall mg und vs afaik).

    ich glaube eine marshall tv wär doch sicher was für dich ed :great:
     
  20. Guardian667

    Guardian667 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #20
    vergiss das mit den kleineren boxen. hatte jahrelang n valvestate, hab mir aber grad die 1960lead geholt. das sind auch 12"er drin. nur VERTRAGEN die weniger leistung und das gehäuse is kleiner. wie bereits gesagt geht dir dan volumen flöten. im sound, wie auch im raum ;)

    mach dich net verrückt. hol dir ne ordentlich 4x12er und werd glücklich damit. man muss ja net immer aufrobben bis hinne widder
     
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