Baseplates for Singlecoil Pickups

von Gast90210, 27.07.08.

  1. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #1
    Hi! Eine Frage, hat jemand Erfahrungen mit folgendem Produkt:
    http://www.singlecoil.com/shop.html

    Halten sie was sie versprechen?
    Hätte gerne einen etwas runderen Bridgeton an meiner Strat, sieht interessant aus, aber obs was bringt?
     
  2. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #2
    Kannst ja mal selbst testen, nimmst irgendeine Eisen-/Stahlplatte und klebst die mal unter Deinen Pickup.

    Ich vermute(!) es wird eher rauher und leicht in richtung Humbucker tendieren, weniger Höhen und mehr Bässe.
     
  3. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #3
    Ja, das geht in die genau gewünschte Richtung. Etwas mittiger, was fetterem verzerrtem Sound entgegen kommt.

    Greetz
     
  4. Adrenochrome

    Adrenochrome Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #4
    Nunja, die Dinger verändern den Verlauf des Magnetfeldes der Pickups, bzw. verändern dessen magnetische Breite. Der User DerOnkel hat dazu mal einen aufschlussreichen Post geschrieben. Bei Singlecoils mit Barrenmagneten unter den Polepieces funktionieren die Baseplates übrigens nicht, da sie sich schlichtweg nicht, oder nur schlecht, montieren lassen. Wenn du mit einen "runderen" Ton einen weniger spitzen, höhenlastigeren meinst, so wird es sinnvoller sein, die Resonanzfrequenz des Pickups herabzusetzen. Dazu würde ich als erstes mal einen Widerstand von 470kOhm parallel zum Pickup schalten und sollte das noch nicht genügen, kann man sich darüber Gedanken machen, noch einen Kondensator mit niedriger Kapazität (ebenfalls parallel zum Pickup) dazuzuschalten. Zudem ist die elektrische Lösung billiger, als dieses ausgestanzte Stück Blech.
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #5
    Die 470 kOhm parallel zu 5-6 kOhm dürften eine Veränderung von weniger als 1% bedeuten und zwar als Lautstärkeverlust, ich bezweifle dass das irgendwas hörbar verändern wird. Höchstens mehr Rauschen wenn man keinen hochwertigen Widerstand nimmt.

    Das einzig sinnvolle ist (achtung, meine Meinung!) ein neuer Pickup mit passendem Sound.
     
  6. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #6
    Ich bilde mir ein, den Einfluss der Baseplatte bei meinem Bridge-PU gehört zu haben. Deswegen habe ich die Platte auch abgebaut...:p Ich glaube Lollar verwendet die Platte standardmäßig für den Bridge-PU.

    Anderer PU ist sicherlich auch eine gute Lösung. Bei der "elektrischen" Lösung bin auch etwas skeptisch, da der Rest der Verdrahtung ebenfalls beeinflusst wird. Man kann es vmtl. so verdrahten, dass die Bauteile nur mit dem entsprechenden PU im Signalweg liegen allerdings verändert sich wahrscheinlich auch der Klang der Zwischenposition - gilt auch für die Baseplatte, klar - sowie möglicherweise die Regelcharakteristik und -verhalten der Potis, oder? Ist auf jeden Fall etwas für experimentierfreudige - muss nicht unbedingt schlecht sein.

    Greetz
     
  7. Gast90210

    Gast90210 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #7
    Also einen Humbuckersound will ich AUF KEINEN Fall, dazu hab ich andere Gitarren.
    Das ist halt immer sone Sache mit der Soundvorstellung, mein Stratsound soll in die Richtung SRV gehen.
    Ich denke das sind (neben dem GROßEN GROßEN Anteil des eigenen Spiels) eben immer Kleinigkeiten um sich anzunähern.
    Ich habe z.B. gemerkt das 12er Saiten wirklich fetter, runder, klingen als 10er, jemand anderes erreicht aber vielleicht ein ähnliches Ergebnis mit einem anderen Widerstand, oder ähnlichem.
    Spiele die ********s Redhouse PUs und wollte das letzte bißchen oberste Eckchen Höhen so cutten, das es ein kleines bißchen weniger schrill wird.
    Vielleicht probier ich es mal aus.
     
  8. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #8
    SRV hat überwiegend Texas Specials gespielt so weit ich mich erinnere.

    Ein guter fetter Singlecoil ist DiMarzio FS-1, aber der ist vielen zu heftig. Auch sehr empfehlenswert sind die Pickups von GFS (store.guitarfetish.com), sehr günstig und top-Quali. Die haben eine riesige Auswahl diverser Single Coils von ganz zahm bis ultra-fett.
     
  9. Gast90210

    Gast90210 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #9
    Naja, ich will meine ********s eigtl. nicht wechseln da sie einfach geil klingen und auch in ner hohen Liga spielen, geht nur um ne kleine Optimierung.
     
  10. Ed

    Ed Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.08   #10
    Ich kann auf jeden Fall Tyler Henderson PUs empfehlen. Die gefallen mir in meiner Tele exzellent. Haben ziemlich gut abgestimmtes Frequenzspektrum. Schön fleischig mit gutem Bassfundament. Nicht umsonst gibt es sie bei Tonehunter...

    Greetz
     
  11. mrkurdtmcbain

    mrkurdtmcbain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #11
    baseplates?^^

    da hatte ich doch mit dem Onkel vor nem Monat ne Discussion^^
    Wenn ich mich richtig erinnere... dann lautet seine Meinung übersetzt dazu : schwachsinn
     
  12. DerOnkel

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    Erstellt: 07.08.08   #12
    Die Leo RedHouse sind eh schon etwas mittigere Strat-PUs. Wenn ich seine veröffentlichten Daten zugrunde lege, dann ergeben sich folgende Resonanzen:

    Neck-PU: 3,0kHz/4,1dB
    Middle-PU: 3,2kHz/4,4dB
    Bridge-PU: 2,76kHz/3,7dB

    Diese Werte gelten für den Einsatz von 250kOhm Potis und eine Kabelkapazität von 700pF (ca. 7m)

    Für die Texas Special Strat gilt analog:

    Neck-PU: 3,4kHz/4,7dB
    Middle-PU: 3,2kHz/4,5dB
    Bridge-PU: 2,68kHz/3,6dB

    Hier ist also lediglich ein Unterschied beim Neck-PU zu bemerken. Wenn Du parallel zu diesem Tonabnehmer (notfalls per Schalter) einen Kondensator von 120pF parallel schaltest, dann rutscht dessen Resonanz auf 3,2kHz/4,6dB!

    Kostenpunkt: 10 oder 20 Cent, um aus dem Fender einen Leo zu machen!

    Doch, da der Widerstand auch als Dämpfung der Resonanz wirkt. Sein Einfluß als Spannungsteiler ist zweifellos zu vernachlässigen. Die Resonanz wird jedoch spürbar verändert. Aus

    RedHouse Neck-PU: 3,0kHz/4,1dB

    wird dann

    RedHouse Neck-PU: 2,85kHz/2,8dB

    Es findet also sowohl eine Dämpfung als auch eine (leichte) Verschiebung der Resonanz statt! Beide Effekte sind deutlich hörbar!

    Einen vergleichbaren Effekt erhält man, wenn man die Tonblende einfach auf 85% stellt. ;)

    Ich kann mir nicht erklären, warum JensDance bei diesen Pickups über zu viele Höhen klagt!

    Da gibt es eigentlich nur zwei Erklärungen:
    1. Es werden Potentiometer mit 500kOhm verwendet.
    2. Das Kabel hat eine deutlich geringere Kapazität als die von mir angenommenen 700pF.
    Wenn es nur darum geht die Übertragung der Höhen etwas zu verringern, dann ist die Tonblende das erste Mittel.

    Ist die Resonanzfrequenz generell zu hoch, dann hilft ein paralleler Lastkondensator.

    Wie man das macht, habe ich sehr detailliert in Guitar-Letter II beschrieben.

    Wenn er eine höhere Resonanzfrequenz möchte, was aber nicht sein Wunsch zu sein scheint, dann stimme ich Dir zu (es sei denn, wir setzen aktive Elektronik ein). Wenn es abwärts gehen soll, so sollte man zunächst den "billigen" Kondensator probieren. Der kostet nämlich keine 60 Euro!

    Ulf
     
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