ich muss gestehen ich war anfangs auch irritiert warum die programs sich nicht einfach den namen eines samples merken , sondern nur die nummern.
erst mit der zeit habe ich verstanden warum das so ist/sein muss
witzigerweise wurde es mir besonders durch softwaresampler bewusst, die nämlich regelmäßig eine sache tun: sie suchen nach ihren samples
das macht im heimstudio nichts aus
auf der bühne schon
ein livegerät kann nicht erst großartig nach einem samplenamen suchen bis der ton(das program) erklingt - nur weil die anordnung sich mal wieder geändert hat.
also vertraut man hier darauf, dass der user es schafft mit der filestruktur umzugehen.
ich für meinen teil kann sagen:
beim ersten mal tats noch weh, beim zweiten mal nicht mehr so sehr.
heißt-als ich wusste wie der hase läuft war alles ganz klar und einfach und auch schnell zu erledigen.
weil es im grunde ganz logisch ist. selbst wenn ein programm auf mehrere multisamples zurückgreifen sollte.
nehmen wir an ich will mir ein einzelnes programm bestehend aus klavier und streicher (osc1/osc2) mit eigenen neuen samples in meinen korg laden und so die bestehende bibliothek erweitern.
schritt1: multisamples laden (append (natürlich!))
schritt2: programm auf einen beliebigen speicherplatz laden (da wo es der eigenen meinung nach gut reinpasst

schritt3: im neuen programm für osc1 das neue pianomultisample auswählen (das wäre wahrscheinlich das vorletzte)
für osc2 das streichermultisample
schritt4: programm so abspeichern
schritt5: save all
übrigens gibt es eine sache die mich persönlich tatsächlich nervt und der grund warum das so gelöst wurde hat sich mir noch nicht entschlüsselt.
wenn man seine einstellungen und daten speichert dann lassen sich alle files überschreiben ausser dem, der mit den samples zu tun hat.
da kommt die meldung "file already exists" und die neuen samples werden nicht gespeichert.
heißt so viel wie: das system vertraut dem user , dass er zb sequenzer-daten wirklich auf eine schon vorhandene datei überschrieben will und führt das brav aus. bei samples vertraut es sozusagen nicht (naja spaß beiseite- es wird einen anderen grund dafür geben warum das so programmiert wurde)
mir ist es einmal passiert. dass ich neue samples hinzugefügt habe, dann save all ausgeführt und die bandspezifische datei ausgewählt "coverband". und weil die eben schon vorhanden war wurden die neuen samples nicht mitgespeichert (gemerkt habe ich das aber erst viel später)
lösung dieser sache (workaround) ist:
ich nutze immer zwei speichernamen also "coverband01" und "coverband02"
welches das gerade aktuelle ist sieht man am erstellungsdatum
kommt etwas neues hinzu was samples betrifft dann wird das jeweils nicht aktuelle erst gelöscht und dann neu geschrieben ..fertsch
huch das wurde lang
sorry
gruß