Also-zusammengefasst: ich werde entweder den Cream oder den Wienbrock kaufen, beide sind gebraucht. Der Wienbrock kommt quasi direkt vom Hersteller, ist also außen vor.
Durch Zufall habe ich dann in einem Musikladen einen
neuen Cream 22MKIII entdeckt, gespielt und angeschaut. Toller Sound, ordentlich gebaut, alles gut. Aber: bis auf die Creamplakette NICHTS. Natürlich müssen Waren, die in den Einzelhandel kommen, gelabelt sein. Gerade Elektroartikel (Hochspannung!), und das hört nicht bei einem obligatorischen CE-Zeichen auf. DAS finde ich nicht vertrauenerweckend. Auch und gerade wenn das Unternehmen wohl platt ist.
Und ich habe kein Problem mit Parts oder Sachen aus China, abgesehen von Sozialverträglichkeit und Umweltschutz. Ich habe aber ein Problem bei einem Amp, der (letztlich) vom Hörensagen in D gefertigt wird, aber ohne jeglichen, professionellen Hinweis. Hier würde man wenigstens eine Plakette erwarten, die auf dieses "made in germany" verweist. Wäre ja nun definitiv ein super Verkaufsargument. Und seriöserweise (oder besser: obligatorischerweise) auf den ganzen sonstigen Kram, der nunmal auf Artikeln, die man im Einzelhandel erwirbt, zu stehen hat. Zum Beispiel auch eine Modell- oder Seriennummer

Und gerade und besonders, wenn bestimmte Modelle in China hergestellt wurden, was sich, genau, durchaus auf den Preis auswirkt. Gerade bei einem Teil wie dem 5e3-Clone ist wohl kaum zu unterscheiden, wer den wo zusammengelötet hat.
Letztlich ist neben der Qualität aber eben der Sound ausschlaggebend, und deshalb ist der Cream noch im Rennen.
Gewünscht hätte ich mir mal ein Statement von einem 5e3-Creambesitzer.