mikesilence
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Weiter oben hatte er geschrieben, dass sie zurückgehen.Zugegeben, das ist schon ziemlicher Röhrenporno.
Und die Ausschußware geht "return to sender" oder direkt in die Tonne?
Beide Wege erachte ich als recht kostenintensiv.


Ach sh*t! Entschuldige! Das habe ich übersehen...Weiter oben hatte er geschrieben, dass sie zurückgehen.
Naja, Röhrentester und Gerätschaften zum "Röhren einbrennen" sind zwei verschiedene paar Schuhe.Hatte am Wochenende ein Video von Koch Amps gesehen, deren Röhrentester hat, wenn ich es richtig gesehen habe, gerade mal 8 Fassungen
Das Netzteil meines VT999 hatte sich verabschiedet - Kabelbruch. Da es als einziges Netzteil mit allen meinen Effekten funzte, wollte ich genau dasselbe nachbestellen. Behringer Deutschland wollte es nicht auf Kulanz austauschen (verständlich) und verwies mich an einen Online-Händler, der das baugleiche Teil aber nicht führte.



)
Hallo Kong oder Uwe. Danke fuer den wertvollen Kommentar.
Nun zur variablen Leistungsregelung. Sehr gute Idee, aber das gibt es schonBitte schau' Dir den Bugera Trirec oder Magician an, die eine von uns entwickelte "Varipower"-Schaltung aufweisen, welche die Leistung auf bis zu 0,1 Watt stufenlos herunterregeln kann, ohne dass der Sound sich veraendert. Wie funktioniert dies?
Varipower ist eine Schaltung, welche die Anodenspannung in Zusammenhang mit der Vorspannung der Roehre regeln kann und somit eine Leistungsbegrenzung darstellt. Dies ist also kein "Powersoak" wo Leistung in einem Widerstand verheizt wird, sondern eine echte Leistungsregelung.
So kann man den Sound eines voll ueberfahrenen Amps sogar bei Zimmerlautstaerke erzielen. Auch hier haben wir viel Entwicklungsarbeit reingesteckt, allerdings ist dieses Feature bei einem Bassamp nicht sehr sinnvoll, da hier bekanntlich weniger mit Uebersteuerung und Verzerrung gespielt wird.
Ich hoffe dies war hilfreich.
Könnte man diesen Sound mit einer heftig ausgesteuerten Vorstufe auch erreichen, dann wären Röhrenendstufen komplett Obsolet.

Angesichts meines doch sehr anspruchsvollen und auch nicht billigen Equipments mag es ja lustig klingen, dass ich den besten Übungsverstärker den ich mir vorstellen kann ausgerechnet bei Behringer gefunden habe, und weil mich das kleine Gerät mit diesem originalgetreuen, altbackenen Vintage Sound so begeistert hatte, habe ich gleich mehrere davon gekauft und bei den Leuten verteilt, mit denen ich immer mal Musik mache.
Ich meine den Behringer BX 108
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Allerdings ist die Farbe dieser Geräte nicht das, was sich ein Vintage - Fan so vorstellt. Da können es andere besser, siehe hier*, hier* und hier.*
Wenn Ihr mal die Optik Eurer Geräte ein wenig aufbessert, dann tausche ich meine Geräte gegen die neuen aus.
Was mir in Eurer Palette fehlt wäre nun ein Bassverstärker, der diesen Vintage Sound sowohl von der Optik als auch vom Sound her trägt.
Fender bietet da die TV Amps* wobei ich den Ampeg Sound eher bevorzugen würde.
Welches Eurer größeren, leistungsfähigeren Geräte kommt denn überhaupt auf diesen Ampeg Vintage Sound heran?
Naja unter Bugera gibts doch den BVV, welcher nahe am SVT CL liegen sollte. Ich finde ausserdem (auch wenn ich mit gerade aus dem Fenster etwas lehne), das der BVT5500 einen richtig schön rotzigen Ampeg Sound besitzt und wenn man schön rotzig und immernoch halbwegs definiert will auch der BX3000T dies gut konnte.
danke für die Antwort, ich versuche meinem Namen alle Ehre zu machenHallo Klartext (Robi),
danke fuer die ausfuehrliche Mail. Ich muss mich etwas kurz fassen, da ich in Hong Kong auf dem Weg nach Frankfurt bin und den Flieger ungern verpasse.
Wie immer begruesse ich Kritik und stelle mich ihr gerne.

sicher, inzwischen ist das klar wie Klossbrühe, aber zumindest Anfangs gabs doch einiges an Verwirrungen über die "misteriöse neue Firma" Bugera mit ihrem Sitz in der KaribikAus der Verbindung von Bugera und Behringer haben wir nie einen Hehl gemacht. Siehe www.music-group.com
Ja des kann ich so unterschreiben!Als wir Bugera gruendeten, erfolgte dies auf Wunsch eines sehr grossen Kundenkreises. Seit Jahren lagen uns Kunden in den Ohren, die nicht Modelling-Amps sondern "die echten" Roehren-Amps haben wollten. Dies kann ich verstehen, denn selbst als Nicht-Gitarrist kann man einen Sound "spuehren", der einem mit 500 Volt "ins Gesicht schlaegt". Kein digitaler Amp kann diese Dynamik erzielen. Es ist unglaublich, wie Gitarristen verzaubert vor einem Roehrenamp stehen und nicht mehr aufhoeren wollen zu spielen.
Naja, es gibt schon ein paar Unterschiede, zbs wo der EQ sitzt, wie er arbeitet, oder welchen Phaseinverter man benutzt, also ob jetz zbs Cathodyne (zbs bei Hiwatt, Orange, Fryette) oder Long Tailed Pair (zbs bei Marshall, Fender, Mesa), usw usf, da gibt es doch schon so einige Details die sich unterscheiden können die für den Sound, bzw die Performance wichtig sind, auch wenn ich der Grundaussage das die ganzen Amps da draußen sich nur geringfügig unterscheiden was die Schaltung angeht prinzipiell auch nicht als falsch bezeichnen würde. Ich denke ich weiß schon wie das gemeint war und kann das so auch unterschreiben.Unsere Kunden verlangten Amps die so klingen wie "x'" und "y". Kenner wissen, dass die Grundschaltungen dieser Amps alle identisch sind und sich lediglich durch Bauteilewerte unterscheiden. Bei der Auswahl haben wir uns also nach den Kundenwuenschen orientiert, allerdings einige grundlegende Dinge geaendert. So haben wir einen guten Hall mit eingebaut und auch ziemlich ausgefuchste Schaltungen wie Infinium und Varipower entwickelt, was eben doch nicht trivial ist. Unser Ziel bei Bugera ist den authentischen Klang klassischer Amps zu erhalten, die Amps aber mit Hilfe moderner Technologien und Fertigungsmethoden zu verbessern. Genau was unsere Kunden verlangen.
So war das auch nicht gemeint...Ich verstehe und respektiere, dass Du hierzu eine andere Meinung hast.
Behringer und Bugera werden allerdings nicht kuenstlich die Preise erhoehen, nur um den Kunden vorzumachen, dass es sich um "hoeherwertige Qualitaet" handelt.
Wenn wir Preisersparnisse erzielen koennen, werden wir diese an den Kunden weitergeben, was unserer Firmenphilosophie bei Behringer und Bugera entspricht.
Oh ja das stimmt wohl, da wird viel Unsinn erzählt, aber einiges "klingt" halt trotzdem gut, zbs verbaue ich auf Kundenwunsch doch recht häufig Paper Kondensatoren (in Gitarren! nicht in Amps)...Mir ist bewusst, dass viel "Voodoo" im Amp Bereich proklamiert wird, aber ich habe auch nirgends so viel technischen Unsinn gehoert. Wir sind keine "Voodoo" Firma und wollen es auch nicht sein. Unser Konzept ist dem Kunden gute Geraete zu ehrlichen Preisen anzubieten. Dies hat 23 Jahre sehr gut funktioniert und wird sich auch nie aendern.

och auf das Angebot komme ich gerne zurück, bin zu sehr freak um mir sowas entgehen zu lassenNochmals Robi, ich danke Dir fuer Deine Meinung und respektiere insbesondere Deine Anerkennung fuer die Qualitaet unserer Bauteile. Ich mag' Leute mit Meinungen, auch wenn sich diese vielleicht nicht mit unseren decken. Ich wuerde mich freuen, Dich in Willich begruessen zu duerfen, denn unsere Bugera-Leute sind genauso leidenschaftlich wie Du![]()

Mein Bugera ist auch kaputt gegangen, war natürlich gerade bei solchen Amps bitter, weil es einen dann gerade meistens erwischt, wenn man das erste eigene Topteil irgendwo zusammengeklaubt hat und auch noch keinen Zweitamp rumstehen hat. Reperatur hat dann mit 3 Wochen auch eine gefühlte Ewigkeit gedauert, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ihr das eigentlich gut in den Griff bekommen habt, mein Amp ist kostenfrei wieder heil (und mittlerweile verkauft) und die Produkte wurden verbessert. Mehr kann man nicht machen.Dies war in der Tat ein Serienfehler, der bei den ersten Bugera Amps auftrat. Als dieses Problem bekannt wurde, haben wir sofort alle Amps umgebaut und den Kunden Hilfe ueber Service-Centers angeboten.
Diese ist sehr bedauerlich und hat sicher unserer Marke geschadet aber leider ist kein Hersteller vor solchen Dingen geschuetzt. Wichtig ist in solchen Faellen, dass der Hersteller schnell Hilfe anbietet und ich hoffe, dass wir hier den Schmerz der Kunden etwas lindern konnten.
Hehe, ich hab die z.T. ausgebaut oder kurz geschlossen, wofür ist der Dritte Knopf überhauptund wenn ich so Gitarristen dazu bekomme ihre Tonepotis auch zu benutzen, dann isses mir das wert![]()
Macht nur, dass auch gute Gitarren schlecht klingen..