Gibson Custom Shop Userthread

Hauptsache nicht umfallen:great:
 
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Liegend, stehend könnte der Koffer umkippen - Gefahr eines Halsbruches.
Es sei denn man stellt die Koffer in eine Halterung rein wo sie nicht umkippen können.
Mache ich momentan so:
IMG_4212.jpg
 
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Hallo allerseits!

Erstmal hoffe ich, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen (darf man doch noch wünschen am 4.1. oder?)!

Auch ich bin seit gestern Mitglied hier (habe eine 2019er '59 geerbt, Fotos folgen).

Die 59er hat ja einen ganz schönen Prügel als Hals, meine zumindest, daher habe ich prompt mal eine Frage:
Hat jemand von euch einen Hals dünner schleifen lassen (auf 60er Profil) - und/oder weiß, wer so etwas fachgerecht machen kann?

Die Gitarre hat für mich einen recht großen Wert (da geerbt), deshalb würde ich sie ungern verkaufen.
Danke im Voraus für eure Hilfe!
 
Florian Jäger - fachgerecht, aber alles andere, als in der Nähe von Bochum. Ich war mit meiner SG bei ihm und hatte es mit dem Urlaub verbunden. Allerdings ist das bei dir eine größere Baustelle, als es bei meiner SG war, da anschließend lackiert werden muss. Aber bei ner '59er Custom Shop wäre es mir der Umstand der Entfernung schon wert.

https://www.jaegerguitars.com/florian-his-workshop-de.html
 
Hallo allerseits!

Erstmal hoffe ich, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen (darf man doch noch wünschen am 4.1. oder?)!

Auch ich bin seit gestern Mitglied hier (habe eine 2019er '59 geerbt, Fotos folgen).

Die 59er hat ja einen ganz schönen Prügel als Hals, meine zumindest, daher habe ich prompt mal eine Frage:
Hat jemand von euch einen Hals dünner schleifen lassen (auf 60er Profil) - und/oder weiß, wer so etwas fachgerecht machen kann?

Die Gitarre hat für mich einen recht großen Wert (da geerbt), deshalb würde ich sie ungern verkaufen.
Danke im Voraus für eure Hilfe!
Wenn sie für dich einen so grossen emotionalen wert hat, dann lass sie wie sie ist und lern den prügel zu meistern. :)
Und kaufe dir um das ersparte geld eine paula mit dünnerem hals.
 
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Wow seid ihr schnell...:great:

JOKER, den Florian Jäger kenne ich (also -noch?- nicht persönlich). Allerdings hast du sehr recht mit dem "sehr weit weg"... hat jemand von euch evt. Erfahrungen mit W. Kraushaar (der wäre näher)?

noslash, danke für den Tipp. Ändert leider nicht das Halsprofil, welches mit +25mm am 1. Bund jede "Vor-59er" die ich kenne jedoch leider in den Schatten stellt. Und der Neck ist (mir) leider einfach zu viel, zumal ich kleine Hände habe. Und noch ne Paula brauche ich echt nicht, 4 St. müssen reichen;)
 
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...mit dem "sehr weit weg"...
Ja ist leider so. Ich hatte damals das Glück, dass wir in der Nähe von Oberstdorf Urlaub gemacht hatten, so konnte ich das gut miteinander verbinden. Ansonsten bliebe ja nur der Postweg, aber ob man DAS Risiko eingehen möchte...
 
@McStrat
Schick mal unbedingt Fotos... Ich bin 174 cm und habe auch recht kleine Hände und ich muss sagen, ich brauche es, dass zwischen Hand und Halsrückseite kaum Luft ist. Ich hatte mal eine 2004er R7. Der fetteste Hals, den ich jemals (!) auf einer Gitarre gespielt habe. Ich fands richtig gut. Die R9 Hälse jedoch sind durch die Bank mein Lieblinge, trotz kleiner Hände und ich komme ursprünglich von einem sehr, sehr dünnen ES 335er Hals...... Nach einiger Zeit der Gewöhnung ist das 59er Profil mein absoluter Favorit. Warte doch ein bisschen ab. Du lernst die Dicke lieben. Gib der Gitarre mal so bis Ende Q1 2021 Zeit. Wenn es dann nicht gefällt, kannst du den Hals immer noch ändern lassen, oder verkaufen. Ich bin an 2019er R9 z.B. nicht abgeneigt.... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Bedenke: solltest du die Gitarre so 5 oder 10 Jahren trotz des Shapens verkaufen sollen, so hat sie dadurch deutlich an Wert verloren. Nur die "Schultern" des Halses leicht reduzieren lassen wäre vielleicht kein so großes Ding, aber über die komplette Länge und Breite abshapen...... und wenn dann nur doch das blanke Holz da ist und optisch nicht mehr zum unbeschädigten Gesamtbild der Gitarre passt......


Anderes Thema:
Die komplette Kombi auf dem Bild hier macht echt Mega-Laune !!! :m_git1::m_drummer:

IMG_0960.JPG




Ich brauche noch unbedingt was zum Aufnehmen... Laptop / Tablet + Programm etc.... Ich muss mal schauen, was es so auf dem Markt heutzutage gibt. Das letzte Mal war ich da 2004 unterwegs....:fear:
 
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Habe das Foto von 2013 grade wiedergefunden... Blick unter den Neck-Pickup...

IMG_6066.JPG
 
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Ach richtig!!! Da hatte ich wohl meine Augen nicht auf :embarrassed:....duckundweg....
 
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Ich brauche mal eure Hilfe:

Mit wurde eine 81er Gibson Les Paul Heritage Standard 80s angeboten. Quasi die erste Reissue Serie von Gibson. Alles original und mit sehr schöner Riegelahorndecke aber sie hatte mal einen Halsbruch und auch sonst ein paar Schrammen. Preis wären 3000€. Ich hab mich informiert aber kann nicht einschätzen, ob das nicht noch zu teuer ist.

Die Gitarre soll gespielt werden aber ist auch als Wertanlage gedacht. Da es „nur“ 2000-3000 Modelle davon gibt und sie anscheinend wahnsinnig gut waren wäre ich, was den Punkt betrifft, sehr optimistisch.


Auf der anderen Seite wurde mir eine Pre Historic 56‘ Reissue von 1994 in absolut perfekten Zustand für 3300€ angeboten. Ich hätte wahnsinnig gerne eine Goldtop mit P90s aber hätte wahrscheinlich Schiss, sie überhaupt mit nach draußen zu nehmen weil der Zustand so gut ist.
Die 90er Gibsons werden auch immer beliebter, daher wäre ich im Punkto Wertsteigerung auch optimistisch.

also bitte helft mir: wo soll ich mein Geld vergraben? :D

ich kann leider keine der Gitarren aufgrund der Entfernung anspielen.
 
@incoming ich glaube du bist mit sowas im falschen Forum.. wir sind hier irgendwo immer noch Musiker und nicht Investmentbänker...

Der finanzielle Wert von Gear hängt, wie alles, nur an Angebot und Nachfrage. Und letztere wird auch meistens, bei altem Gear, nach Hype & Hörensagen & Fame bestimmt.

Ich würde keine 3k € für eine Gitarre mit Halsbruch ausgeben. Ich würde von beiden die nehmen, die besser klingt. Aber das ist eben ein anderer Ansatz..

Jetzt könnten beide Gitarren gleich viel wert sein. Macht morgen Paul Davids ein Video über die '56 Pre Historic, ist sie 5k wert. Berichtet übermorgen Jared Dines dass eine 81er Heritage Standard wie ein totes Brett klingt "weil halt immer noch Norlin" sinkt sie vll. im Wert :nix:
 
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Beide Preise sind stark überhöht, sry:

Nur mal zum Halsbruch, da gibt es die Faustregel: Reparierter Halsbruch = nur noch halber Wert.

Ob das gerecht ist oder nicht, mag dahin stehen, Musiker / Praktiker mögen hiervon profitieren. Sammler hingegen haben von vornherein kein Interesse mehr an diesem Stück.
Unabhängig davon fände ich den Preis selbst ohne Halsbruch überhöht. Nur sehr wenige Gitarren werden wirkliche Sammlerstücke und halten/erhöhen ihren Wert, bei einer 2000er Auflage hätte ich da erhebliche Zweifel, zumal es für kaum mehr Geld auf dem Gebrauchtmarkt eine intakte Custom Shop R9 oder R0 gäbe.

Nur am Rande: Der Vintage Guitar Price Guide 2020 wirft für dieses Modell zustandsbedingt (Zustand 2 und 4) zwischen 3700 und 4800 $ aus. Bei allen Vorbehalten gegen die Preise dieses Buchs wären das derzeit umgerechnet (x 0,82) =3000 bis knapp 4000 €. Durch den Halsbruch würdest Du also bei einem aktuellen Wert landen zwischen (abhängig vom Rest-Zustand) 1500 und 2000 €. Berücksichtigt man jetzt noch die von Dir genannten Schrammen (merke: Gibson-Sammler sind pingelig!) dann landen wir bei 1500 €.

Gleiches Spiel bei der 56er Reissue von `94: Wert laut Guide 2100 bis 2700$, also 1722 bis 2214 €. Also auch zu teuer für Investitionsgedanken.

Generell aber stimme ich @Lum zu: Achte nicht vorrangig auf den Wert, sondern darauf, wie sie Dir gefällt. Die weitere Wertentwicklung ist nicht ernsthaft vorhersehbar. Wenn Du aber eine "Gurke" erwischt (und in den 80ern gab es bei Gibson einige davon, ich hatte selbst mal eine furchtbare 1980er Standard), macht Dir der Kauf ohnehin keinen Spaß und zumindest an Musiker wirst Du die Gitarre auch nicht mehr verkaufen können.
 
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Um den Nachdruck zum Ausdruck zu bringen: Beider Gitarren sind meiner Meinung nach völlig überteuert (und ich hab immerhin 7 Gibson Les Pauls)!

Wie @DirkS schon schreibt: Halsbruch = ca. halber Wert/Preis. Eine Gitarre mit Halsbruch ist auch sicher keine Wertanlage. Abgesehen davon halte ich den aufgerufenen Preis selbst für eine unbeschädigte 81er Gibson Les Paul Heritage Standard 80s ohne reparierten Schaden für viel zu hoch. Ich sag mal ohne Schaden 2000 € und mit einwandfrei repariertem Schaden (Nachweis des Gitarrenbauers, der das gemacht hat) eben dann höchstens 1000 €

Was die Pre Historic 56‘ Reissue von 1994 angeht ist meine Meinung auch, dass der Preis ebenfalls deutlich zu hoch gegriffen ist. 3300 € sind deutlich über Neupreis und so selten sind solche Gitarren nun auch wieder nicht und haben auch keine Historie. Ich würde die auch bei so 2000 € sehen.

Die Anbieter probieren es halt. Und ja, auch da stimme ich @DirkS grundsätzlich zu, dass es letztlich auf den Sound und die Bespielbarkeit ankommt, aber man will ja auch nicht der Trottel sein, der 50 und mehr Prozent Zuviel bezahlt hat.

Ich hatte wahrscheinlich so um die 30 gebrauchte Gibson Les Pauls überwiegend aus der Ferne (ohne Anspielen) gekauft und eben mehr als 2/3 wieder weiterverkauft, weil sie meinen Vorstellungen an Sound und Bespielbarkeit nicht entsprachen. Das ist natürlich "leichter", wenn man auf der günstigen Seite einkauft.

Insofern ist das hier in meinen Augen nicht das fasche Forum, wenn man sich über Preise und Werte Gedanken macht. Sicherlich will man spielen, aber es ist legitim, wenn man ersten seinen Geldbeutel im Auge hat und zweitens versucht zu sparen. @incoming wollte ja nicht wissen, mit welcher Gitarre er in 2, 5 oder 10 Jahren wieviel Profit machen kann, sondern wäre
im Punkto Wertsteigerung auch optimistisch
,
wobei hier bei Wertsteigerung wohl eher in einem Bereich von wenigen 100 € gedacht werden dürfte.
 
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Prinzipiell haben die Vorschreiber schon alles gesagt, dazu nur noch die Ergänzung:

die Gibson Les Paul Heritage Standard 80s waren die ersten brauchbaren nach der finstersten Zeit der Norlin-Ära. D.h. es gibt bei den 80er Heritage gute dabei, vielleicht auch ein paar sehr gute. Jede moderne Reissue sollte von den Specs her denen aber überlegen sein, sofern man das so pauschal sagen kann. Ebenso verhält es sich bei den Pre-Historics. Da gibt es eben Leute, die sich darauf stürzen, weil es eben was "Besonderes" im Sinne von "gibt es nur begrenzt und wird nicht mehr gebaut" ist. Das ist aber nichts anderes als das Versprechen, was Gibson mit Limited Editions macht. Manche springen darauf an, manche nicht. Und es ist wie in die Glaskugel zu schauen, ob so etwas in Zukunft als Investment herhält.
Wenn die Wirtschaftslage dramatisch schlechter wird, wird man auch sowas nicht mehr zu Geld machen können.

Bei den Sammler-Gitarren, wie die 1954-1960er Les Pauls haben die die höchste Wertsteigerung, die am besten ausgesehen / erhalten waren oder eine Historie hatten, nicht unbedingt die, die am Besten geklungen haben.

Was den Sammler-Markt angeht:
das tolle, wirklich Seltene ist abgegrast: Pre-CBS Strats, Prä-Norlin-Gibsons bzw. die Phase um 1968 etc.
Das Sammlerbedürfnis und Investmentbefürfnis ist aber scheinbar da und viele stürzen sich auf solche Ausweichware wie die 70er Fender oder Gibsons, die vor ein paar Jahren niemand mit der Kohlenzange angefasst hätte.
 
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Ich danke euch vielmals für eure Meinungen! :great:

die Heritage 80s habe ich mir wieder aus dem Kopf geschlagen. Ich gebe euch da völlig recht: 3000€ für eine Gitarre mit Halsbruch ist definitiv zu viel.

ich bin nur immer noch extrem scharf auf eine Goldtop mit P90s.
Würdet ihr eine R6 von 2013 für 3000€ der Pre Historic vorziehen? Diese könnte ich auch tatsächlich abspielen.

edit: nur um das klar zu stellen: in erster Linie bin ich kein Sammler. Ich freu mich aber natürlich, wenn ich eine Gitarre nach ein paar Jahren für den gleichen Preis oder sogar mehr wieder verkaufen könnte.
 
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2013 und 2014 sind sehr gute Jahrgänge.

Ab 2013 hat der Gibson Custom Shop auf das Truss Rod Condom verzichtet, also auf die Ummantelung mit Plastik/Gummi des Halsverstellstabes.
Zudem kehrten sie zu einteiligen Palisandergriffbrettern zurück, während sie in 2012 zwischenzeitlich mal Laminate (mehrere Schichten Palisander übereinander) verwendeten.
Bei der Hals-Korpus-Verbindung wurde Hautleim verwendet.

Ich würde für mich persönlich eine 2013er der Pre Historic vorziehen. Ich denke auch, dass Du eine 2013er Goldtop, wenn Du pfleglich damit umgehst, auch wieder für den selben Preis verkaufen kannst - vorbehaltlich der Tatsache, dass nicht der ganze Markt zusammenbricht. Aber dann haben ja alle das gleiche Problem.
 
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Eine R6 von 2013 für 3000€ halte ich auch für zu teuer. Du scheinst irgendwie diesen Betrag loswerden zu wollen. Da kann man aber dann auch nicht helfen :rolleyes:

Wir sprechen von "R", also Re-issue. die gibt es jedes Jahr neu aktuell für knapp 4300 €. Die Angebote für Gebrauchte im Netz liegen zwischen 3000 und 3500 € - eine 2013er ist 8 Jahre alt und die sähe ich eher tendenziell bei vielleicht ein Bisschen mehr als 2000 €, und selbst davon ausgehend kann meine Wertstabilität (es gibt ja auch noch Inflation) oder gar Wertsteigerung prognostizieren (Gibson bringt immer wieder mal was Neues und dann hauts ältere Gebrauchte Allerweltsexemplare halt in den Keller). Jeder schreibt erst mal einen höheren Preis. Der Markt friert im Moment mit fortgesetzt gedachten Lockdowns eher ein, d.h. das Angebot bleibt konstant bei sinkender Nachfrage. Wann Besserung kommt, ist nicht abzusehen (ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich von "in zwei Wochen wird es besser und Ostern ist alles wieder normal" von Regierungsbeschluss zu neuen Hiobszahlen weiterhangeln). Wer also verkaufen will oder gar muss, wird wohl im Preis nachgeben müssen. Zeiten wie jetzt sind perfekt für Käufer (besonders in den USA wegen der Kombination der mit dem für uns guten $-Kurs).

Also, wenn Du einfach mal eben 3000 € wegpusten willst, dann leg los für was auch immer - irgendwer freut sich -, ansonsten solltest Du anfangen, ein anderes Kostenbewusstsein zu entwickeln.
 
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