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Noch einmal die Frage:Bluesmaker schrieb:warum sollte ich den Versuch unternehmen etwas zu erklären, was derzeit noch nicht mangels geeigneter Modelle erklärbar ist ?
Ja, das ist die Konsequenz aus den von mir zusammengestellten physikalischen Zusammenhängen, die erstens unstrittig sind und zweitens einen Einfluß der Art des Wickelns wirklich nicht erkennen lassen.Bluesmaker schrieb:Hier z.B. ein Auszug aus Deinem Beitrag:
Warum handgewickelte Tonabnehmer besser klingen sollen, läßt sich aus technischer und physikalischer Sicht nicht wirklich nachvollziehen!
Dann gib doch mal die entsprechenden Definitionen:Bluesmaker schrieb:Es zeigten sich Eigenschaften wie, "Schmatzen" beim Anschlagen man könnte auch Attack sagen, Transparenz, Dynamik (ich wiederhole mich), farbenfrohe süße Obertöne, direkte Anpsrache, kein Matschen ...
Gib Du mir brauchbare Definitionen. Ich kümmere mich dann gerne um die Formeln oder zumindest um eine geeignete physikalische Erklärung.Bluesmaker schrieb:Wie willst Du das alles formelmäßig erfassen ???
Es müßte besser heißen: "Was man nicht vernünftig beschreiben kann, kann man auch keiner sinnvollen Erklärung zuführen!"Bluesmaker schrieb:Mich erinnert diese Diskussion ein wenig daran: Was nicht wissenschaftlich erklärbar ist, gibt es nicht ...
Wenn ein Effekt physikalisch erklärbar ist, so läßt er sich auch qualitativ mathematisch erfassen.Bluesmaker schrieb:Was erschwerend hinzukommt ist, dass wir tatsächlich über Nuancen reden die vermutlich viele?/einige? nicht einmal hören werden.
Vom Prinzip her hast Du recht. In diesem Beitrag findest Du unter "Was der Protomatic alles kann" eine Übersicht über diesen alten Aria-Tonabnehmer. Er hat folgende Daten: L=6.16H, C=47.5pF, R=11.8kOhm.the flix schrieb:Wie sähe den nun diese Rechnung für eine Pu mit 14kOhm aus?
Wenn sie im Prinzip gleich aussieht, dürften ja die Nachteile auch dort vorhanden sein oder?
meckintosh schrieb:Moin,
jetzt hab ich mir ja zwei Les Paul Style Gitarren zugelegt..einmal eine original Faded mit Burstbuckern und eine Tokai LS90/100 mit No Name PuPs. Die Burstbucker sind natürlich voll der Hammer wenns um Crunch und verzerrt geht, da hält die Jungs ja echt nichts mehr. Clean dagegen ist nicht ganz so ihre Sache... Nun will ich die Tokai eh mit neuen PuPs ausrüsten und bräuchte mal eure Empfehlung. Die müssen dann nämlich auch gute Cleansounds bringen können. Meinetwegen lass ich auch ein Poti auf Push Pull umrüsten und nehm was splittbares..
Also was gibts da am Markt was auch empfehlenswert wäre??
Was die Übertragungscharakteristik betrifft, ein eindeutiges Ja!Bluesmaker schrieb:versteh ich Dich falsch oder glaubst Du wirklich die komplexe Charakteristik eines Humbuckers mit einem simplen Bode-Diagramm darzustellen ?![]()
Weil dieser Markt unglaublich eng ist und die - enstchuldigung - "dummen" Gitarristen lieber einen tollen Namen als tolle Eigenschaften kaufen.Bluesmaker schrieb:Warum wickelst Du denn nicht selbst gute PAF's und verdienst Dir eine goldene Nase damit wenn es soooo einfach ist ?
Was macht diese Qualität aus?Bluesmaker schrieb:PAF's in der Qualität WCR, Dommenget und Kloppmann zum Beispiel ! Nur zu. Ich bin sehr gern bereit zu testen !
Wenn ich einen Tonabnehmer beurteilen will, sollte die Gitarre und der Verstärker keine Rolle spielen! Wir wollen die Dinge doch nicht vermischen, oder?Bluesmaker schrieb:Ich empfehle Dir eine aus gutem Holz geschnitzte Paula (z.B. eine R7) zu nehmen, verschiedene HB einzubauen (auch einen sog. "Bootik"-HB wie vielleicht nen WCR !), nen guten Amp z.B. nen alten JCM 800 2203 ... und sehr genau zu hören und zu fühlen was da so passiert.
Vielleicht verstehst Du denn was ich unter den Begriffen ("Schmatzen", farbenfroh etc.) meine.
Fang doch einfach mal an, die Beschreibung zu liefern, statt ständig neue nebulöse Begriffe ins Spiel zu bringen!Bluesmaker schrieb:Aber soetwas wie Matschen, Tonentfaltung etc. oder diese typische nasale PAF-Charakreistik ... bin gespannt wie Du das physikalisch alles beschreiben willst und drücke Dir die Daumen!
DerOnkel schrieb:Wenn ich einen Tonabnehmer beurteilen will, sollte die Gitarre und der Verstärker keine Rolle spielen! Wir wollen die Dinge doch nicht vermischen, oder?

) zu.Doch, gibt es: µ [AltGr][m]Bluesmaker schrieb:Das Schwächste Geräusch, welches das menschliche Ohr gerade noch wahrnehmen kann, beträgt 20 mikroPasccal (sorry, hier gibts kein "mü" Zeichen...)

DerOnkel schrieb:[*]Was bedeutet "Dynamik" im Zusammenhang mit einem Tonabnehmer?
[*]Was ist unter "Schmatzen" zu verstehen?

Ich frage mich ob, soetwas überhaupt möglich ist.Nat! schrieb:Dynamik ? Tja kann das überhaupt "verhandelbar" sein ? Damit kann doch eigentlich nur gemeint sein, in wie weit ein Tonabnehmer das Signal komprimiert. Also feine Lautstärkeunterschiede hörbar macht oder unterdrückt.
gib es denn solche nichtlinearitäten in diesem zusammenhang?DerOnkel schrieb:Damit kann man zumindest das lineare Verhalten eindeutig beschreiben.
Sollten auch noch Nichtlinearitäten eine Rolle spielen, müssen diese Effekte gesondert berücksichtigt werden.
]kikvas schrieb:Ich frage mich ob, soetwas überhaupt möglich ist.
... ist dann die induzierte spannung und der spule nicht auch doppelt so hoch?
Damit reihst Du Dich in eine lange Schlange ein.Simon Gauf schrieb:
DerOnkel schrieb:Damit reihst Du Dich in eine lange Schlange ein.
Versuche doch einmal auf die ausstehenden Fragen objektiv zu antworten, sonst kommen wir hier wirklich nicht weiter.
Ulf
AngusYoung<ACDC> schrieb:hab mal frage: warum sind die gibson pus eigentlich allgemein so teuer? allein wegen dem namen???:screwy:
mfg
angus
