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Sollte ja nur ein kleiner Scherz am Rande sein...Immer die Crux mit dem Tausendertrennzeichen.Aber lohnt es sich, deswegen Korinthen zu koten?
Naja, das ist aber auch einerseits nicht von der Hand zu weisen und andererseits eigentlich auch der einzige Punkt, in dem bei diesem Thema wohl alle gefahrlos übereinstimmen können. Insofern hast du die Crux hier perfekt aufgezeigt.und seitenweise geht's darum, dass leichte Gitarren leichter sind.

Wohl gesprochen! In dem Kinofilm "Tron" würde es heißen: END OF LINE. Also im Sinne von Ende der Diskussion.Das Leben ist deutlich leichter, wenn du in Laden gehst und dir einfach eine Gitarre raussuchst die hörbar von nichts gebremst wird und gut klingt und die restlichen Mythen und Legenden einfach vergißt.
Solche Fatfingers dienen dazu Deadspots zu verschieben, möglichst unhörbar zu machen. Die Eigenresonanz des Halses wird dadurch verändert. Das braucht man nur, wenn man solche Probleme hat. Das ist bei Gitarren oft bei SGs der Fall, aber nicht immer. Viele hören so etwas nicht oder stört es nicht. Daher werden die nicht so oft eingesetzt. die mache das Instrument ja Kopflastig(er).Früher hatten viele einen Fathead an der Gitarre, gekauft, selber gemacht, verschiedenste Materialien, ...
Anhang anzeigen 872415
Und den Fender Fat Finger kann man immer noch kaufen.
https://www.thomann.de/de/fat_finger_guitar_chrome.htm*
Weder das eine noch das andere hat sich durchgesetzt. Es wäre für die Hersteller auch ein leichtes unterm Lack oder Furnier am Kopf versteckt irgendein Metall einzubringen. Schwerere Tuner, den Kopf größer und dicker machen.
Soundmäßig kann man da schon eine Menge "faken" damit das amtlich klingt heutzutage mit 3,9 kg. Ich persoenlich mag die schweren Gitarren, da darf ruhig was am Gurt ziehen. Dafür hängt die aber stramm und flattert nicht rum. Balance ist noch wichtig.....bei leichten E-Klampfen passt das oft nicht und der Hals hängt sonstwo rum.Ich habe weiterhin ein komisches Gefühl bei sehr leichten Instrumenten, aber das ist nur mein haptischer Anspruch. Für mich fühlt sich das gut an und solange ich das körperlich ohne Probleme machen kann - warum nicht.![]()
Das sehe ich ganz genau so. Und das liegt mMn daran, dass das Gewicht als solches einfach noch gar nichts über die eigentlich entscheidenden Eigenschaften aussagt.Eine schwere Les Paul (heutzutage werden schon welche über 4 kg dazu gezählt) dagegen gilt als dumpf und träge, mit Neigung zum Matschen. Das wiederum kann ich nicht bestätigen; träge, dumpfe und matschende Gitarren gibt es in jeder Gewichtsklasse.
Das sehe ich ganz genauso. Strats um die 3,5 und Les Paul 4 kg oder knapp darüber. Damit kann man gut Musik in alle Richtungen machen.Als Mainstream-Rocker fühle ich mich also gewichtsmäßig in der Mitte gut aufgehoben.
irgendein Metall einzubringen
Also die fettgedruckte Aussage fasst es IMO gut zusammen, bzw. kommt hier wieder der Effekt, dass "wie es aussieht, oder sich anfühlt, wird es auch klingen" --> Schwer, klingt schwer/fett; leicht, klingt dünn; eine Brücke aus Glockenmessing klingt glockig...; ein Tremolo Block aus Holz klingt hölzern;... "ist ja logisch!" Nein, ist es nicht! Klangerzeugung ist physikalisch extrem komplex und einfache Analogieschlüsse von täglicher Erfahrung auf das System E-Gitarre ist zu kurz gesprungen!!!Ich spiele auch schon seit über zweieinhalb Dekaden Gitarre und habe eine Vorliebe für Paulas; was mich betrifft, habe ich so meine Vorurteile... also ich nehme keine Paula unter 4kg in die Hand, ehrlich!
Sowohl Fender als auch Gibson selektieren für ihren Custom Shop Holz u.a. nach dem Gewicht.
Das sind mMn keine "kleinen Gitarrenbauer" oder Selbstschrauber.
