Ich würd jetzt ja gerne alles und jeden zitieren, aber ich nehm mal das letzte, was mir sinnvoll erscheint.
eep schrieb:
PS:
nochwas vergessen:
warum muss man der übergitarrenschredder sein, um berühmt zu werden?
Wenn der Gesamtsound stimmt, die Stimmung der Musik, kann man die Leute auch mit ganz banalen Riffs ganz gut unterhalten.
Dies garantiert einem aber nicht, dass man auch in einer anderen Band das umsetzen kann.
Genau das meinte ich. Die Stimmung bei einigen/vielen Leuten zu treffen. Das ist schwer. Das schafft man auch nicht durch großes Nachdenken. Es muss einfach da sein. Da kommt es wirklich nicht darauf an, was man kann. Sondern, was man aus dem macht was man kann. Man muss den Nerv der Zeit treffen. Es gibt so viele Menschen, die sich mal nach anderer Musik im Radio/TV sehnen, die aber trotzdem einen komerziellen Touch hat. Sie muss Leute einfach mitreissen.
Was falsch verstanden wurde ist, dass arbeiten zu gehen nichts mit verbiegen zu tun hat. Ich z.B. werde diesen Sommer wieder studieren gehen. D.h. wegziehen und harte Arbeit. Das mach ich ehrlich gesagt aber nur nebenbei. Wenn ich da versage finde ich es nicht so hart, als würd ich später merken, dass ich in der Musik versagt habe. Ich bin 21, wurde ja gesagt. Und ja, ich weiß wie derbe hart das Leben ist. Wenn ich aber keine Familie habe, stehe ich nicht so unter Druck, wie andere von euch. Ich werde erst eine Familie gründen, wenn für mich der richtige Zeitpunkt da ist. Dafür muss ich mein Ziel erreichen. Ich wurde mein Leben lang von gesellschaftlich höher stehenden Leuten fertig gemacht (Lehrer, Arbeitgeber, etc.). Außerdem muss ich mir von so vielen Menschen anhören, was ich da eigentlich tue. Dass ich naiv bin, evtl. dumm. Aber das erzählen mir Leute, die sich strikt an die Gesellschaft halten. Ich lasse die ruhig ihr Gesellschaftsding durchziehen. Verstehe ich ja. Aber warum verstehen die mich nicht?! :screwy: Das darf man ja wohl erwarten.... Naja egal... Es gilt: Es diesen und allen anderen Leuten zu zeigen, dass man kein verrückter Spinner/Tagträumer ist. Wie schon gesagt, muss man nicht der Profi sein. Ich bin kein Gitarrist und kein Sänger. Aber trotzdem mache ich beides. Ich sehe mich eher als eine Art Songwriter, der seine Songs aber selbst performt. Und das mit einem Menschen, den ich schon so lange kann und mit dem ich so gut wie alles im Leben gemacht habe. Ich möchte Menschen die mir wichtig sind helfen. Ihm würde ich helfen. Ich denke, dass man es schaffen kann über längere Zeit erfolgreich zu sein. Nicht zu verwechseln mit berühmt sein, bitte. Einfach nur erfolgreich sein. Sprich, ein Einkommen zu haben, welches ich aber mit meinen Auftritten verdiene. Auftritten, die mir persönlich auch Spaß machen. Wenn es euch Spaß macht, andere Musik zu spielen, bzw. einfach nur Musik zu machen... egal welche, bitte. Mich stört es doch gar nicht. Aber es hat auch niemanden zu stören, wenn ich es anders sehe.
Ich habe keine Angst vor dem was ich mache und erreichen will. Vielen haben das. Bitte, dürfen sie. Aber dann darf ich auch keine Angst haben. Evtl. werd ich mal aufwachen und merken, dass alles ein Traum war (Wie der Traum von der amerikanischen Freiheit, der sich nie verwirklichte.... Kennt ihr Easy Rider? Geiler Film). Dann werde ich auf mein Studium zurückgreifen können. Das wollte ich dann zwar nie. Aber dann hab ich auch keine andere Wahl mehr. Das Geld, welches nach der Miete und Lebenserhaltungskosten übrig bleibt, fließt in die Musik. Auch wenn es nichts wird, habe ich trotzdem so einige Jahre ein tolles Leben mit einem Traum gelebt.
@ eep Nein, ich habe keinen Plattenvertrag in Aussicht. Aber innovative Musik bekommt immer ihre Chance. Wenn ich nach der DemoCD alle Label durch hab, wird irgend eines dabei sein, welches unsere Musik presst. Alle haben mal klein angefangen (Naja, fast alle ^^) DTH hatten von ihrer ersten Ausgabe nur 1000 Exemplare und alle dachten, dass sind ein paar Spinner. War aber nicht der Fall (ich mag Campino nich). Man erreicht mit seinem Glauben an das was man tut -alles-. Da will ich mir auch gar nichts anderes drüber anhören. Und so wie man Anwalt werden kann/will, kann man auch erfolgreich als Musiker sein/werden. Bei allem gehört Glück und eine Menge harter Arbeit dazu. Wie andere ihre Ausbildung machen, arbeite ich hart an der Musik. Und das ist nicht nur Gitarre spielen. Es ist das ganze Bild an dem ich male.
@ Christof. Sorry, aber du hast meinen Text nicht richtig gelesen. Ich behaupte nicht, dass mein Weg, bzw. mein Art zu denken die richtige für die Welt ist. Bzw, ein roter Leitfaden sein sollte. Ich behaupte, dass das, was ich tue
für mich persönlich genau das richtige ist. Das verwechseln einige und es wird mir oft vorgeworfen. Wäre ich nicht von dem was ich tue überzeugt, wäre das meiner Ansicht nach sehr traurig.
Evtl. muss man das tun, wovor andere Angst haben, damit es als "toll" empfunden wird. Evtl. muss man auch einen Tick haben...
Edit: Immernoch Rammstein mit Lafee zu vergleichen. Das geht wirklich nicht. Soundmäßig, Textmäßig... Das ganze Auftreten. Rammstein sind Menschen mit einer enormen Lebenserfahrung. Die Erfahrung spiegelt sich selbst im Sound, in den Riffs und in den Texten, bzw. in der Musik wieder.
mfG
Marcus