Lokaler Händler vs. Onlinehandel - wo kauft ihr euer Equipment und Zubehör

  • Ersteller stoffl.s
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Ich hab das Glück, das der große T nur 45 min entfernt ist. Somit sind drei bis vier Ausflüge im
Jahr immer drin. Ansonsten hab ich in Nürnberg den BTM. So stell ich mir nen Laden vor. Überbordend mit Equipment,
und die angegraute Eminenz diskutiert angeregt über die Klangfarbe eines A Powerchords:tongue:
Guten Service und Beratung haben sie dort auch. Auch fühlt man sich auch als Nicht-Profi "ernst genommen", was
ganz wichtig für mich ist.:D

Nach Möglichkeit kauf ich dort ein. Kleingedöns aus Bequemlichkeit online beim T.

Grüße, Axl
 
Moin,

also bei mir in der Klein-Stadt gibt es keinen Musikladen. In der nächsten Stadt, wo ich auch arbeite gibt es 3 Läden. 1 Gitarrenbauer, der allerdings nur Akustik Gitarren verkauft (da habe ich meine her). 1 kleiner Musik Laden, wo der Besitzer zwar nett ist, aber eher auf Ukus und Mandolinen spezialisiert ist. Da kaufe öfter mal Saiten und Pleks, weil das nur 5 Min mit dem Auto von meiner Arbeitsstelle entfernt ist.

Ein Größerer Musikladen der unfreundlicher nicht sein kann und bei dem man immer das Gefühl hat, dass man besch... wird. Da setze ich keinen Fuß mehr rein.

Also habe ich für E-Gitarren Krams nicht wirklich viele Möglichkeiten.

Ich kaufe aber ehrlich gesagt sehr gerne beim großen T. Nicht wegen des Preises, sondern vor allem wegen des ausgezeichneten Kundenservices. Man bekommt super schnell Antworten, wenn man mal ne Frage hat. Wenn Ware mal nicht i.O. ist, dann sind die immer super kulant. Ich habe eine enorme Auswahl an Marken und Produkten. Wäre der Laden bei mir in der Nähe, dann würde ich da alles kaufen.

Ansonsten gibt es bei mir in der Nähe 1 mal im Jahr einen Musiker Flohmarkt. Da kaufe ich mir dann eigentlich auch meine E-Gitarren, wenn ich mal eine neue brauche / haben will.

VG
 
Habe irgendwo in einem Fred gelesen, dass durch Neues Lager der große T ein wenig mit den Lieferungen in Verzug geraten war, dies aber wieder behoben ist.

Es scheint aber in Mode zu kommen dass zur Zeit auch andere Musik-Versandhäuser in andere neue Lager umziehen. Nur warum kann man dem Kunden bei Bestellung nicht mitteilen, dass es durch gewisse Masnahmen zu Lieferverzögerungen kommen kann.
Nein, erst mal Kohle einsacken. dann vertrösten und wenn´s dann doch noch länger dauert, kann man dem Kunden auf Drängen einer antwort ja Bescheid geben, man wisse nicht um wie lang sich die Verzögerung hinauszieht ?????

[Sarkasmus ON]
Das nennt man "Service"

Deshalb kaufen wir ja dort und man freut man sich doch über Onlinegeschäfte, weil der Laden um die Ecke ja nicht mehr ist. [Sarkasmus OF]
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Schüler musste ich allerdings z.B. bei Verbrauchsmaterialien wie Saiten schon auf den Preis schauen und war sehr glücklich, dass mir mein (Gitarre spielender) Englischlehrer den Tipp mit dem Saitenversand gab.
Glaube die Schülerzeit, das kennen wir alle noch. ;)
Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber der Händler "ums Eck" bietet die Saiten u.a. Verbrauchsmaterialen fast zum selben Preis wie im Netz oder Online Versand an. Und wenn ich eh vor Ort bin, kann ich alles in einem Aufwasch kaufen, und habe dann keine "extra" Sprit oder Versand Kosten oder so. Klar, ich fahre max. 10 Km. Andere haben vielleicht dann nicht das Glück wie ich. Dann rentiert sich ein Online Kauf natürlich schon wiederum. Muss man halt immer individuell und bei jeden einzelnen sehen. Aber natürlich, denke ich, wirst Du mir recht geben, beim Händler vor Ort oder Umgebung (sofern möglich) ist es natürlich, beim Kauf besser, da man es gleich einschätzen kann, was man Kauft. Wie gesagt, vor allem bei Gitten, mMn schon wichtig. Und die Beratung, wenn sie gut und kompetent ist, ist natürlich auch wiederum beim Händler vor Ort, sicher gerade für Anfänger dann, schon auch Nützlich. Denke mal, beides ist okay, wobei ich den Händler ums Eck, immer schon bevorzuge. Ist halt, wie alles Ansichtssache.
Gruß
 
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Von vielen ist es einfach Bequemlichkeit, mal eben übers Netz zu bestellen. Ar..... hoch ist nicht jeder man(n)/frau Sache. Solange Gekauftes in der Garantie-Umtauschzeit in Ordnung ist, kann man dabei auch günstiger wechkommen. Aber wehe es kommt das Unerwartete............................. auch wenn viele die Rücksendung bezahlen. da kommt schnell viel Zeit, Geduld und oft ärgerliche Telefonate auf eien zu. Gerade bei einem Instrument welches einem ans Herz gewachsen oder das Wunsch-Traum-Gerät ist. Da ist nund bleibt der Händler um die Ecke (;) ) dann doch klar im Vorteil.
 
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Von vielen ist es einfach Bequemlichkeit
Das hat mit Bequemlichkeit gar nix am Hut,sondern mit Vernunft.
Erstens gibt es die Infrastruktur kaum noch her,(Bei mir in der Stadt gibts nicht ein Musikfachhandel mehr)
und zweitens sehe Ich nicht ein für ein und das selbe Produkt wesentlich mehr auszugeben,nur weil es von "Fachhändler" kommt.
Onlinehandel ist eben nicht mehr die "Zukunft" sondern die Gegenwart.
Meilenweit mit dem Auto gurken für ein Satz Saiten ist auch nicht gerade der Hit.
 
@LtdBoomer
das werden wohl Generationsansichten sein.

@Alle

Ich habe nichts gegen Onlinehandel. Dennoch wundern und ärgern wir (viele von uns) nicht nur im Musikbereich, dass es keine Vor-Ort Fachgeschäfte mehr gibt. ich bleibe auch bei meiner Aussage, es geht um die Bequemlichkeit der Menschen.
Alle Fachgeschäfte, vom Lebensmittel, Eisenwaren, nun auch schon Apotheken - Händler können die Geschäfte nicht mehr halten, weil eben zu wenig Kundschaft fließt.
Da kann man nicht so einfach der Meinung sein"selber Schuld" sollen sie doch die Preise die der Onlinemarkt vorgibt anpasssen.

In den Kleinstädten (auch in Milionenstädten) ist es mittlerweile so krass, das auch dadurch die Gastronomie verödet, es kommt ja kein Publikumsverkehr in die Stadt, da es ja auch kaum noch interessante Fachgeschäfte gibt, die einen Bummel am WE oder zu Feierabend lohnen.

Es ist eine arme Welt, die da auf uns zukommt. Bewegung ?...........ja am virtuellen Wald und Gelände.oder in der City joggen. Das tägliche Brot selbst beim Bäcker kaufen wird ja schon online angeboten. - Ausrede, keine Zeit - oder wenige Zeit mit der Fam. verbringen - ist für mich dummes Geschwätz. Wir haben früher auch gearbeitet und wenn wir uns etwas leisten wollten, so mussten wir eben mehr arbeiten. Daran hat sich nichts geändert. Familien gingen gemeinsam in die Stadt zum einkaufen. man könnte ellenlang darüber diskutieren, es wird wohl nichts bringen.


Nur ist es zu einem vernünftigem Dialog evtl schon zu spät. Man sieht es am besten in morgen u. abendlichen Fahrten des öffentlichen Nahverkehrs. Unterhaltung gibt es nicht mehr, alles starrt gebannt auf das Smartphone und wehe es plinkt innerhalb kurzer Zeit nicht. Oh weh...... wil denn keiner mehr mit mir was zu tun haben?

Sorry nicht persönlich nehmen. Kumunikativ waren/sind wir im Umgang mit unseren Mit-Menschen schon lange nicht mehr und wenn, danneben über Smartphone, Medien u. anderen Hilfsmittel.
Verschroben trotz meines relativ hohen alters bin ich dennoch nicht, wie auch viele ander ältere User hier und in anderen Boards.

Wir haben uns auch noch vor gar nicht so langer Zeit noch im Musikfachgeschäft getroffen und zusammen diskutiert. Ist ja alles viel einfacher heute und man brauch das Gelaber der Anderen sich nicht mehr anhören.

Wenn wir etws kaufen wollen und dieses Produkt wird nicht nicht mehr im Straßen-Vor-Ort-Fachgeschäft geführt aus den bekannten Gründen, dann sind wir als Endverbraucher daran zum großen Teil mit Schuld.

Ich hoffe, es wird nun nicht immer gleich auf den Onlinepreiseund die wenige Zeit hingewiesen, diesbezüglich machen viele der noch bestehenden Vor-Ort-Geschäfte sehr schmezhafte Kompromisse.

Dennoch es soll jeder wieterhin Spass beim Kauf seiner Produkte haben.
 
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das werden wohl Generationsansichten sein.
Wenn Du mit Generationsansichten meinst, an einer Meinung festzuhalten, die auf vergangenen Erfahrungen basiert, ohne zu überdenken, dann ja.
Vielerorts gibt es die Infrastruktur wie früher eben nicht mehr.
Du kommst aus Hamburg, hier hat es auch den ein oder anderen Laden erwischt, bzw auch hier gibt es den ein oder anderen Laden, den man nicht besuchen möchte.

Hinzu kommt eben, dass die Läden, die mal vor 20 Jahren ne bessere Auswahl hatten als andere, nicht mit der Zeit gehen.
Früher warst vielleicht froh über paar Gibsons und Fenders im Laden, heute fährt Gibson n ganz anderen Vertrieb, und außerdem hast Du online einfach ne ganz andere Auswahl und kannst markenübergreifend vergleichen. Du bist nicht mehr an den Laden vor Ort angewiesen.
Wenn dieser dann nicht mit der Zeit geht und sich anpasst, wird er eben nicht frequentiert.

Und Du kannst mir nicht sagen, dass es zu den Zeiten, zu denen man als arbeitender Mensch unterwegs ist, Spaß macht zu Amptown zu fahren.
Ich hab letztens 15 Minuten gebraucht, um ne Produktfrage loszuwerden... online schreib ich denen ne Mail innerhalb von ner Minute, danach warte ich auf meine Antwort.

Die kleinen Läden geben sich teilweise wieder sehr Mühe (der kleine in Wandsbek z.B.), aber da ist es eben die Mühe, die Kunden bindet.
Niemand geht heut noch wegen der Auswahl zu den großen an der Feldstraße und in Altona, den Rang hat man denen einfach abgelaufen, und mindestens der Bunker verliert auch an manchen Stellen eben die Mühe um den Kunden.

Und das, was man oft von den kleinen Erwartet, nämlich Service, bieten die eben zu häufig nicht auf der Ebene, die erfordert wird.
Als Verkäufer muss ich mindestens meine Ware kennen, und ich hab leider genug Beispiele bei den großen wo das nicht der Fall ist. Das führt zu Misstrauen und eben Abstoßung der Kunden.


Wenn Du jetzt also noch die örtlichen bevorzugst, dann wirds sicherlich Gründe haben die auch legitim sein werden - die müssen heute aber nicht mehr zu jedem passen, und können auch mal überholt sein.
Der Vertrieb bietet jetzt mehrere Wege und entwickelt sich, ob mans mag ist ne andere Sache, aber es ist keine reine Generationssache.
Das ist Anpassungsfähigkeit und -not.
 
@crazy-iwan

ich gebe Dir teils recht, bez. gewisser Vor-Ort-(sogen) Fachgeschäfte. Da gibt es aber auch andere Läden, die sich wirklich bemühen und auch teils mit den Onlinern preislich mithalten (möchten), die haben aber wohl auf lange Sicht nicht den Atem.

Ich bin geauso wie manch Anderer gezwungen online zu kaufen und mache dies auch, eben aber nur darum, weil dies oder jenes nicht mehr im Sortiment des Ladens meines Vertrauens geführt wird.

Wenn es vielen eine Genugtuung ist sich nur noch per Bildschirm schöne Produkte anzuschauen und nicht mehr vorher zu - fühlen, riechen, hören und testen, dann sind wir auf dem besten Wege in die Komunikations-Armut. Teilweise auch schon angekommen. Komunikation mit Gleichgesinnten im wahren Leben ist doch das Optimum und nicht nur immer wie wir´s hier machen per Tastengeklimper und weitgehenst anonym.

Ich bin aber der Meinung das wir , die ältere Generation sich wohl bedingt durch den Wandel sehr gut und schnell angepasst haben, dies kann man natürlich nicht von allen Menschen verlangen. Es ist wohl im Musikerbereich nicht so oft relevant(nicht anpassen).
Meine Meinung galt auch der Gesammtsituation des Konsums
 
Wenn es vielen eine Genugtuung ist sich nur noch per Bildschirm schöne Produkte anzuschauen und nicht mehr vorher zu - fühlen, riechen, hören und testen, dann sind wir auf dem besten Wege in die Komunikations-Armut.
Wenn ich in einen Laden gehe um das Produkt zu testen, und dies Produkt entweder nicht verfügbar ist, oder in so einem Zustand dass man es unmöglich verkaufen kann, und die Verkäufer sich n Dreck um die Kunden scheren, dann herrscht auch eine Art von sozialer Armut.
Jeder möchte gerne das Produkt vorher sehen, die Onlineriesen bieten das dank Money Back auch an.
Aber die Läden vor Ort bieten oft einfach nicht das romantische Bild von kleinem bemühten Händler mit Schätzchen in seinem Laden und einem langjährigen Fachwissen was sie gerne weitergeben, sondern oft leider frustrierte elitäre Esel, die nur ihr Produkt sehen.

Den Onlinehandel sehe ich hier nicht als Tod des guten Einzelhändlers an, sondern als notwendige Entwicklung durch die Stagnierung der Qualität der örtlichen.
Übrigens ist das nicht nur im Musikbereich so, als meine Freundin mal ne Spiegelreflexkamera kaufen wollte, sind wir in einen namenhaften spezialisierten Händler vor Ort gegangen, mal unabhängig von der Preisgestaltung war das dort alles andere als Service. Die Kette nebenan hatte deutlich bemühtere und offenere Verkäufer.
Die ganzen Computerläden machen auch zu, weil die auch nicht die Auswahl oder den Service bieten, den ein Laden vor Ort bieten sollte.

Ganz fürchterlich finde ich auch Apotheken.
Die wirken oft so unsensibel, wie oft hat man jemanden vor sich in der Schlange, der vom Personal fast schon angebrüllt wird, ob die wissen wie man diese Creme gegen vaginalen Pilz anwendet.
Das alleine ist doch schon Grund, nächstes mal zu bestellen, die Preise und der meistens sehr elegante Service von Onlinehändlern machen dann den Rest.
Ich hab aber mit meiner echt Glück, das Personal ist da wirklich sehr bemüht um den Kunden und ganz zuvorkommend, und sie liegt eine Haltestelle vor meinem Zuhause auf dem Rückweg. Da gehe ich automatisch auch gerne hin.
Und wenn sies nicht da haben, bringt der Bote es Abends vorbei, kriegt noch n Euro Trinkgeld, und alle freuen sich, Kommunikation ist da etc.

Wie gesagt, die Läden verbauen sich das selber, das Onlineshopping bietet nur den Frustrierten eine sinnvolle Alternative.
 
Hi,

ich hab den ganzen Thread hier nicht gelesen, poste aber mal, weil ich grade was dazu in nem anderen Thread geschrieben hatte (ohne mich zu wiederholen). Ich bitte um Nachsicht, wenn die gen. Aspekte schonmal im Thread genannt wurden.

Ich denke, bei vielen Mega Stores ist die Motivation der Mitarbeiter nicht immer gut, weil Verdienst, Arbeitsbedingungen, Anerkennung, Personaldecke und wer weiß was nicht so dolle sind.

Ich kaufe lieber im kleinen Laden, gebe aber zu, dass ich häufig auch beim ´Big T´ bestelle. Der Grund sind einfach die Preise, die bei meinem Kleinen oft schmerzhaft teurer sind. Und die Auswahl an großen Marken gibts ggf. auch nicht mehr, weil die Big Player kleine Läden einfach nicht mehr beliefern - zu kl. Abnahmemenge.

Da stellt sich mir die Frage, warum sich kleine Läden nicht bundesweit zu einer Handelskette zusammenschließen. Es könnten so diskutable Mengen an Gibsons und 7enders abgenommen werden und auch die EK-Preise gingen runter. Die Heimelektronikbranche konnte auf diese Weise recht lange weiterleben. Da gibt es diese Ketten wie ´expert´, ´Interfunk(?)´ o. ä. Das wäre doch auch für den Musikalienhandel mal ´ne Maßnahme!? Oder haben die sowas schon?

LG
 
Da stellt sich mir die Frage, warum sich kleine Läden nicht bundesweit zu einer Handelskette zusammenschließen
Just Music ist ne Handelskette, die Vorteile spiegeln sich in den Läden aber nicht wieder.
Meine Idee hab ich ja hier und hier geschildert ;D
 
Ja, der Gedanke mit dem Mehrwert, dass es Aktionen und Roadshows gibt ist gut. Schlüssig ist auch, dass es in kl. Läden wohl nur unter der Feder eines ´Großen´ wie dem ´T´ funktionieren könnte; zmd. zum heutigen Stand. Andernfalls müssten sich die Kleinen Läden irgendwie finden und einig werden.

Ich glaube aber, die Big Stores werden solchen Aufwand nicht treiben, weil inzwischen sowieso (fast) alles schon bei ihnen gekauft wird. Warum sollen sie dann ihr Vertriebskonzept auf kleine Läden ausdehnen? Toll fänd ich es aber auch!
 
Warum sollen sie dann ihr Vertriebskonzept auf kleine Läden ausdehnen?
Je nach dem wie es aufgebaut wird, kanns 2 Vorteile haben.
Zum einen hast wieder den sozialen Teil, Empfehlungen, man sieht noch ne andere Gitarre an der Wand hängen, der Teil.
Andrerseits kann man auch ganz klar sagen, wir haben jetzt ne Roadshow mit den udn den Amps.
Statt dass alle diese Amps einzeln bestellen und zurücksenden um ne Alternative zu bestellen und zurückzusenden, kann man die im Laden testen, bischn aufdrehen, und direkt mit einander vergleichen. Ich denke, der Teil könnte - richtig ausgespielt - sehr lohnenswert sein.
 
Just Music ist ne Handelskette, die Vorteile spiegeln sich in den Läden aber nicht wieder.

Diesen Eindruck habe ich bei denen allerdings auch. Zumindest im Bereich der Gitarre sind die ausgeschriebenen Preise (auch online) teils absurd hoch. Mag sein, dass man dann dennoch den gängigen Marktpreis bekommt, ich habe aber keine Lust da groß in Preisverhandlungen zu gehen, nur um den Preis zu bekommen, den 10-20 andere, auch kleinere Händler eh bieten.

Und bei Saiten... da wurde ich ernsthaft angeflaumt, weil ich wagte nach einem 10er Pack zu fragen (der relativ gesehen ja recht günstig kommt). So etwas haben die generell nicht, weder im A-, noch im E-Gittenbereich.

Nur einmal so zwei Beispiele, da wäre noch mehr... .
 
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Moin moin aus dem hohen Norden!

Ich möchte hier auch meinen Senf mit dazu geben, weil ich es für wichtig halte lokale Händler leben zu lassen. Natürlich ist es schwer, bei einem lokalen Händler zu kaufen, wenn dieser nicht den Online-Preis bieten kann. Meine Erfahrung ist allerdings, dass auch lokale Händler einem beim Preis sehr entgegen kommen und dass sich alles relativiert.

Ich wohne eine halbe Stunde Fahrtzeit von einem großen Musikgeschäft in Rendsburg entfernt. Ich fahre auch sehr gerne mal so zu diesem Händler, weil er auf einer wirklich großen Fläche sehr viel bietet. Auf Nachfrage darf ich auch immer dort die eine oder andere Gitarre u.a. testen/spielen. Wenn ich Fragen habe, erhalte ich wirklich fachlich tief fundierte Antworten!

In Nähe des Kieler Bahnhofs findet sich für mich der nächste Musi-Laden, den ich auf die gleiche Ebene heben möchte.

Wenn mir ein Produkt in den Läden so gefällt, dass ich es haben möchte/will, dann gehe ich NICHT online, sondern kaufe direkt dort! Punkt! ...und by the way: Jedesmal, wenn ich in Rendsburg etwas gekauft habe, ist der Händler selber online gegangen und hat seinen Preis nochmals mit dem Online-Preis abgeglichen > diesen bekam ich dann.

So habe ich eine Yamaha Akustik inkl. GigBag und einem König & Meyer Akustikgitarrenständer für die Bühne sehr günstig bekommen, ein WahWah-Pedal und zahlreiche weitere Zubehörprodukte.

Beinahe hätte ich letztens in Rendsburg eine Jackson Gitarre mitgenommen, weil diese für einen günstigen Preis erstklassig zu spielen war - mit Floyd Rose Tremelo und guten PickUps bestückt. Da ich aber 2 Ibanez RGs mein eigen nenne, überlege ich solche Käufe immer sehr.

Mein Fazit: Lasst lokale Händler leben, sie halten Produkte vor Ort vor und bieten auch einen sehr guten Beratungsservice. Wenn Ihr dort testet und Euch beraten lasst, bitte auch dort kaufen! So fair sollte man sein!

LG
Lenni
 
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Wenn nur eins davon der Fall wäre. Leider ist beides eher die Ausnahme.
 
Wenn das der Fall wäre, würde ich Dir zustimmen ;)

Wenn nur eins davon der Fall wäre. Leider ist beides eher die Ausnahme.

...nun ja: Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass die Beratung bisher immer ERSTKLASSIG war! Vielleicht kommt es auch darauf an, wie man fragt - womit ich keinem zu nahetreten möchte/will. Aber ein Gespräch nimmt ja nun mal den Verlauf, wie es die angesprochene Person verstehen will.

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Kleine Geschichte am Rande: Im besagten Rendsburger Laden ergab sich mal ein Gespräch über Akustik-Gitarren von 3 Gitarristen. Der eine war der Verkäufer, der andere ein Kunde und der dritte war ich, auch ein Kunde. Im Verlauf des Gespräches kam man auf die Frequenzen die eine Akustik so von sich gibt. Der Verkäufer-Gitarrist (by the way: Eine wirklich exellenter Guitarhero!), der auch nebenbei PAs abmischt und in Studios gearbeitet hat, sagt: "Bei Akustiks nehme ich die Frequenzen live unterhalb 300-400Hz weg. Weil man sie in der Abmische nicht braucht." Ob das richtig ist, will ich hier nicht diskutieren, was aber bezeichnend war, ist das der andere Kunde das nicht verstanden hat. Da ich Homerecording mache, wusste ich sofort was gemeint war. Der andere Kunde aber fragte NICHT weiter nach, sondern wollte es weiterhin nicht verstehen.... :nix: ...und so entwickelte sich das weitere Verhalten des Kunden....

Ich weiß es nun nicht genau, aber ich glaube er fühlte sich schlecht beraten. Obwohl - Fragen kostet nix - er einfach nur das weitere Gespräch hätte suchen müssen.

In diesem Sinne!

LG
Lenni
 
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Kleine Geschichte am Rande
Klar, man hat auch Idioten an Kunden.
Gegenbeispiel, ich wollt mal n POG2 kaufen, bin durch die großen Läden um zu fragen, ob die sowas zum Testen da haben.
Neben "kennst den Effekt überhaupt? Das braucht man so eigentlich gar nicht" und "konzentrier dich lieber aufs Spiel, und nicht auf Effekte" kam dann bei den großen beiden die Ansage "der wird sehr häufig angefragt, aber lagernd haben wir den nicht".
Die ersten beiden Punkte sind beratungstechnisch reine Katastrophe, ich hab den Effekt jetzt und nutze den sehr gern, und das letzte ist kaufmännisch Katastrophe. Wenn Kunden explizit danach fragen, warum hab ichs nicht vor Ort?
 

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