Stellenwert / Einfluß der (E-)Gitarrenmusik im Zeitenwechsel

  • Ersteller rock4life81
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Das haben zuvor schon Johnny Ramone und Johnny Thunders zuvor auch schon gemacht, diverse Punk Bands haben sich auch versucht

Punk hatte zwar starken Einfluss auf Bands wie z.B. Guns n' Roses, Mötley Crüe, Metallica... für meine Ohren jedoch nicht auf deren Gitarren-Soli.

:)
 
Punk hatte zwar starken Einfluss auf Bands wie z.B. Guns n' Roses, Mötley Crüe, Metallica... für meine Ohren jedoch nicht auf deren Gitarren-Soli.
Aber war der Einfluss des Punk nicht teilweise indirekt - durch Motörhead, die sich ja wiederum all die Jahre als Rock'N'Roll Band verstanden haben. Das hat Lemmy ja noch in seinem letzten Interview betont
 
@hairmetal81 Genau. Video kills the Radio Star und Punks wollten das Gitarren-Soli killen... Haben's aber nicht geschafft.
 
@Myxin: Und da musst Du noch nicht mal mehr kotzen gehen, wenn Du so etwas siehst; Das hat das Hemdchen im T-Shirt auch schon für dich gemacht - mehrfach täglich, über einen längeren Zeitraum ...
 
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durch Motörhead, die sich ja wiederum all die Jahre als Rock'N'Roll Band verstanden haben.

Bei Crüe, GnR und 'tallica gibt es ganz konkrete "Bezugspunkte", allen voran z.B. in Form von diversen Cover-Versionen! ;)









;-)
 
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Diamond Head war aber doch zu keiner Zeit eine Punk Band... ??
 
Verflixt, falsches Video! - Wie wär's mit den Misfits oder Killing Joke? ;)
 
Bei H&M gab's im Onlineshop vor ein paar Wochen Led Zeppelin und Nirvana T-Shirts, also da musst ich auch schlucken. Früher konnte man so was nur nach Konzerten kaufen oder bei EMP usw.

Obwohl da H&M auch nur auf den Hype-Zug aufgesprungen ist. Der Trend, als Modepüppi Bandshirts zu tragen liegt schon etwas zurück. So Ende des letzten Jahrzehnts (2008 in etwa) meinten einige der "hottest celebrities of the universe and beyond", dass Iron Maiden-Shirts etc. das Must-Have sind. In England gibt es eine Firma mit Namen "Amplified", die edlere Versionen (guter Stoff, Vintagestyle etc.) der von uns geliebten Bandshirts anfertigt. H&M ist dann kurze Zeit später nachgezogen und jetzt, wo die ganze Hipster-Retro-Ich bin individuell und kleide mich so, dass ich aussehe wie alle anderen Individuellen-Welle auch den letzten Mainstreambürger aus Hintertupfing-Ost erreicht hat, wird das Zeug wohl wieder aus der Mottenkiste gekramt.

Man kann natürlich auch nicht erwarten, dass ein Trendy-Guy/Girl auf ein Metal/Rock-Konzert geht, nur um sich ein Shirt zu kaufen, weil es so ein cooles Motiv hat. Ist ja voll 80s und so und Electro spielen sie da auch nicht :).

Ich finde es natürlich schon etwas schade, dass unsere "Helden" wie eine Sau durchs Dorf getrieben werden. Früher hat man solche Shirts nur getragen, wenn man die Band auch mochte oder man es "geerbt" hat. Heute wissen die meisten doch noch nicht mal, dass das ein Bandmotiv ist. Vor einigen Jahren ist hier auch jeder zweite Mainstream-Chartjünger mit einem Ramones-Shirt durch die Gegend gelaufen, weil es die bei einem Herrenausstatter gab. Und ein stadtbekannter Modedesigner bringt Klamotten im Rockstar-Style raus, obwohl er und seine Zielgruppe sich eher auf den handeslüblichen Deep House-Electro-Gesehen und Gesehen werden-Partys rumtreibt.
Für viele ist Rock/Metal einfach nur ein Modestyle, mit der Musik haben sich nichts am Hut.

Was so manche Band davon hält, kann man ganz gut rausfinden, wenn man nach "jenner slayer shirt" googelt. :D
 
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Verstehe ich nicht, das ist doch voll authentisch...

Kendall-Jenner-Megadeth-Shirt1.jpg


Ist halt Trash Metal.
 
Hinzu kommt noch eine Hochachtung vor der Virtuosität. Wie oft werden Instrumentalisten von Musikern belächelt, wenn sie einfache Sachen spielen.
Komplexität ist aber nicht mit Qualität gleichzusetzen und Simplizität ist – in guter Form – einfach nicht einfach. Virtuosität ist Handwerk, Kreativität ermöglicht den eigenständigen, künstlerischen Ausdruck.
Finde ich gut das du das schreibst und sehe ich auch so. Was nützt das koplizierteste Gitarrensoli wenn die Musik den Hörer nicht berührt oder es nicht groovt. Mit Hörer meine ich nicht unbedingt Gitarrenspieler, denn viele können scheinbar nicht mehr objektiv einen Song beurteilen oder genießen, weil sie beim hören das Gitarrenspiel analisieren anstatt nur den Song zu hören.

???? 80er ?? Die Hochzeit von Haevy- und Hair Metal ???: Motorhead , Bon Jovi, Europe, Poison, Bryan Adams, White Lion, Twisted Sister, Quiet Riot, Great White, Scorpions (immer noch), Cinderella, Judas Priest (die erfolgreichsten Jahre), Def Leppard, Survivor, Whitesnake, Metallica, Dio, Van Halen, Ratt, Mötley Crüe, Iron Maide, Guns N' Roses, Tesla , Queensryche, Van Halen,
Fast ein drittel der 80er Charts hat doch pinke Lederhosen mit Fuchsschwanz und Hair Dryer Pocket getragen.
Ok Ende der 80er wäre wohl passender gewesen, aber mal im Ernst es kann doch niemand der dieser Zeit selber miterlebt hat bestreiten das Kurt Cobain seinerzeit eine Art neue Rock-Ära eingeläutet hat, außer man hat sich nicht für diese Art von Rockmusik interessiert!
 
das Kurt Cobain seinerzeit eine Art neue Rock-Ära eingeläutet hat, außer man hat sich nicht für diese Art von Rockmusik interessiert!

Genau, ich hab mich da nie für interessiert. Mir graust es heute noch bei Nirvana, Pearl Jam und wie die alle hiessen :igitt::ugly:
 
ich mein Klar Technisch gesehen ist das halt Punk , trotzdem Hat die Musik von Nirvana was , Kurt Cobain war ein Ausnahme Künstler , nicht aus "Virtuoser" Sicht , sondern ..wie soll ich es erklären , die Songs sind einfach Klasse :great:.

@hairmetal81 bzw. @Ben zen Berg : Ich weiss , in dem Fall ist es Trash , aber im zusammenhang mit Metal spricht man von "Thrash" was von Dreschen kommt und hairmetal81 hat zufälliger weise ein Absolutes Prachtexemplar eines Thrashmetal Stückes geuppt ...Metallica-Last Caress/green Hell (Eines Meiner all time favs.)
Die Bezeichnung Thrash Metal kommt von den Riffs die Hauptsächlich mit Downstrokes gespielt werden , dadurch entsteht dieser Stakkatoartige Sound .


Momentan Völlig im Trend :
Sludge Metal und eine der GEILSTEN Bands dieses Genres : Mastodon

Lässt sich aber dann doch wieder nicht 100% einordnen ..
 
Genau, ich hab mich da nie für interessiert. Mir graust es heute noch bei Nirvana, Pearl Jam und wie die alle hiessen :igitt::ugly:
Egal ob man Kurt mag oder nicht bzw. diese Art von Musik. Auch wenn das sicher nicht seine Absicht war das der Undergroundrock an die Oberfläche geholt wurde, aber nach seinem Clip auf MTV "smells like blabla waren plötzlich die Massen wieder hungrig auf Rockmusik. Und das waren in der Regel Leute wie ich die sich die Kunstlederhosenrocker mit ihren blondierten Dauerwellen und Genesis leid gehört hatten. Klar für die alten Underground-Insider war die Grungewelle nicht so toll (hilfe die verwursten jetzt Underground zu Mainstream). Jedenfalls war das eine aufregende Zeit und ich bin froh das ich das miterlebt habe ...
Wenn man heute das Radio einschaltet merkt man wie tot der Rock heute eigentlich ist. Da läuft dann zwischen den geklonten Retorten-Dancepop Tracks ab und an zum tausendsten mal der Greenday Song "Wake me up when september ends" usw. und das war's.
 
Ich besitze auch so ein Ramones Shirt, das es vor ein paar Jahren bei einem bekannten Kaffeeröster zu kaufen gab. Allerdings war ich vorher schon Ramones Fan und da kam mir das gerade recht. Sicherlich ist das etwas deprimierend wenn Hinz und Kunz damit rumlaufen ohne einen Bezug dazu zu haben aber andererseits, Wayne juckts? Ich hab genug andere Probleme.
Doof ist nur, dass man damit selbst manchmal für ein Poser gehalten wird.
Letztes Jahr war ich in Las Vegas, da sitzen obdachlose Punks mit ihren Hunden an jeder Straßenecke und haben mir jedes Mal etwas zugerufen. "Hey ho lets go", "You know if deedee is still around?" oder "hey dude, nice shirt" waren da noch die freundlichen Sachen. Ein paar haben sich richtig aufgeregt und so was wie "you don't even know what the ramones were, kid!" gerufen.
 
Wenn man heute das Radio einschaltet merkt man wie tot der Rock heute eigentlich ist. Da läuft dann zwischen den geklonten Retorten-Dancepop Tracks ab und an zum tausendsten mal der Greenday Song "Wake me up when september ends" usw. und das war's.

Lustigerweise bedienen sich ein Großteil dieser Retorten-Dance-Electro-Tribal-Deep-House-Gute Laune-Songs bei alten Klassikern und kleidet sie in ein modernes, elektronisches Gewand. Hätte es diese Klassiker nicht gegeben, wo hätten die ganzen "Producer/DJs" dann ihre Inspiration her?
Wir Gitarristen erschaffen das Rad natürlich auch nicht immer wieder neu, manche Bands klingen schon erstaunlich nah wie ihre Vorbilder und bekannte Riffs werden auch gerne mal zitiert, aber lässt man mal die ganzen Samples aus den Electro-Dance-Songs weg, fehlt doch die wichtigste Zutat und der Rest ist doch meistens sehr blutleer und langweilig.

Schlimm finde ich, dass die meisten gar nicht mal wissen, dass es von dem tollen Nr.1-Hit auch so etwas wie einen "Originalsong" gibt. Damals haben auch ganz viele geglaubt, dass Puff Daddy "I'll Be Missing You" komplett allein komponiert hat :). "Wer soll denn dieser "The Police" und "Every Breath You Take" sein? Nie von gehört."
Dann werden diese "Producer" auch noch so gehypt und verehrt... Na ja, das ist wohl alles nicht so meine musikalische Welt.
 
Na das ist mir aber auch wieder viel zu pauschal. Viele DJs und MPC Artist machen aus Samples, Konserven und Zitaten auch richtig schöne, neue, erfrischende, sentimentale und hast Du nicht gehört...
Auch wenn ein Titel den Grammy für den Song des Jahres bekommen hat, kann er nach 15 Jahren doch in Vergessenheit geraten. Ein Jahr später hat Puff Daddy nach einem noch acht Jahre älteren und noch fetteren Klassiker gegriffen - Jimmy Page hat sogar mitgemacht.
Das eben dieser auch nicht nur geniale Momente hatte, beweist ein Video anno Led Zeppelin Gründung:



Es ist also alles - wie so oft - relativ. Wenn ich nach 38 Jahren aber mal wieder an etwas längst Vergessenem erinnert werde macht mich das eher fröhlich als traurig:


Das es jetzt "zeitgemäßer" kling, empfinde ich eher als angenehm...

Es ist halt eine andere Technik, die eine anderen Herangehensweise erfordert und eine ganz andere Musikalität hervorbringt:



und da können auch für den Rock-Liebhaber erfrischende Sachen herauskommen:

 
Du hast jetzt mal ein paar der meiner Meinung nach "besseren" und "kreativeren" Beispiele gepostet. Da muss man schon anerkennen, dass es da durchaus ein paar Leute gibt, die aus ein paar Samples was tolles zaubern können.

Ich bezog mich da mehr auf die 08/15-Retorten-Charts-Mainstream-Musik. Da wird irgendetwas verwurstet, kopiert, geklaut und in der öffentlichen Wahrnehmung werden die DJs/Producer so gehypt, als wären sie der neue Mozart oder Beethoven. Ich gönne einem Robin Schulz, Felix Jaehn und wie sie alle heißen ihren Erfolg, immerhin haben sie es geschafft, ihr Hobby zum Beruf bzw. Geldeinnahmequelle zu machen. Welcher "Musiker" möchte das nicht? Aber in den Medien wird da von einer ganz neuen Generation von DJs gefaselt, der neue Prototyp eines Popstars :igitt:. Das was die Herren da produzieren ist aber nichts weiter als ordinäre, eingängige Chartmucke für die Massen, das gab es schon unzählige Male. Die "Schuld" an der ganzen Aufplusterei ist da aber weniger bei den Musikern zu suchen, die wohl einfach nur Spaß an der Musik haben, als im Umfeld (Plattenfirma, Management, Medien etc.).

Die breite Masse scheint aber nach leichtverdaulicher, einfacher und eingängiger Musik zu lechzen, ansonsten hätten diese Leute nicht den Erfolg und den Zuspruch.
Im Sektor der Gitarrenmusik ist es nicht anders. Es gibt durchaus Radiosender, die sich auf die Fahne schreiben kein durchschnittlicher Chartsender zu sein, der zu jeder Stunde seine Playlist wiederholt und nur "aktuelle" Sachen spielt, trotzdem wird dem Hörer doch lieber zum fünften Mal am Tag ein großer Charthit von Nickelback oder Bon Jovi zugemutet, als z.B. etwas von Dream Theater. Das gibt es vielleicht einmal am Tag als Leckerli, um seinen Ruf als "rebellischer" Sender gerecht zu werden :).


Ich sehe den Stellenwert von Gitarrenmusik in der heutigen Gesellschaft eher klein an. Zum einen gibt es die großen Bands, die Stadien füllen und die selbst einem Hardcore-Helene Fischer-Musikantenstadl-Fan wenigstens vom Namen her ein Begriff sind. Die massenkompatiblen Sachen dieser Bands hört man auch mal ab und zu im Radio, aber die richtig interessanten Sachen findet man nur, wenn man tiefer in die Materie eintaucht. Dem "normalen" Hörer bleiben sie verborgen, weil sie nicht auf den Kanälen, die er anzapft, dargeboten werden.

Die letzte große Revolution und Rebellion, die durch Gitarrenmusik ausgelöst wurde ist leider auch schon gute 25 Jahre her, als der gute Kurt Cobain (R.I.P.) mit Nirvana die Musiklandschaft umgekrempelt hat. Danach ging es durch den Technoboom erst einmal ganz steil abwärts (Mitte der 90er) bis es zur Jahrtausendwende wieder etwas besser wurde (Metal wurde wieder populärer), aber die Gitarre hat für viele Menschen heutzutage einfach nicht mehr die Relevanz. NuMetal, die The-Bands, alles Gitarrenmusik die durchaus auch in hohen Chartpositionen vertreten war, mehr als ein kurzzeitiger Trend ist es dann aber doch nicht gewesen.
Wenn man heute eine Umfrage unter Jugendlichen machen würden, ob sie lieber Gitarre geschenkt haben wollen oder ein DJ-Pult, wird sich der Großteil bestimmt für die Konsole mit den vielen Knöpfen entscheiden, So jedenfalls meine Einschätzung.
 
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