Strat mit "Les Paul Feeling"

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  • #61
Hmmm,
ich dachte der Fragesteller sucht explizit eine Strat?
Ich dachte, er sucht eine Paula die wie eine Strat funktioniert.
Ich habe hier drei Paula- und fünf Strat-Variationen rum stehen, aber der Sound des Mestizo auf diesem Video ->
ESP* hat die auch auch als Budged Model produziert -> GrassRoots G-CL-58, die gerne auch ikonisch bewertet wird. Die hatte aber größtenteils eine Erle Body.


View: https://youtu.be/ZKhqLR020Fw?is=36_jTiu-tbkPASKx

... hat bei mir extremes GAS ausgelöst
 
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  • #62
Fender Tom Morello Arm The Homeless*
*
Da passt zumindest schon der Hals .

Ich habe mir ein paar Shadow Hälse gegönnt, die Mensur stört mich nicht, die schlanke Halsform hat mich überzeugt.
Bei den günstigsten Modellen habe ich allerdings auch was für mich entdeckt.
Und ich war Paula Fanatiker.
 
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  • #63
Sollte man nicht en klein wenig das Budget berücksichtigen?
 
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  • #64
... und dass der TE eigentlich Single-Coils haben möchte?:whistle:
 
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  • #65
Wenn’s um den Sound geht:
Gibson / Epiphone Nighthawk
Gibson / Epiphone Firebird
Gibson / Epiphone SG m. P90s

Wenn’s wirklich ne Strat sein soll: HSS-Konfig

Was ich für Worship als Alternative zur Paula nennen will: Gretsch!
Ich spiele auch Worship…mit meinen Gretsches treffe ich da stets den richtigen Ton!
Und ich spiele auch gerne meine Paulas -> aber in dem Kontext liegen Gretsches einfach gut im Mix
 
  • #66
Bei der LP Studio nervt mich übrigens seit 10 Jahren der überbreite Hals. Deshalb wollte ich mich mal kundig machen bzgl. der ergonomischen Bandbreite bei den Strats - will nicht noch so einen Ausreißer, mit dem ich dann doch nie ganz zufrieden bin :D
kommst Du denn mit der längeren Mensur zurecht?
Wenn ja, steht Dir die Welt offen, 42mm Sattelbreite ist bei Squier üblich, ein LP-Feeling wird es aber nicht geben, wie einige User schon sagten. Oder eben die vorgestellten LP mit SC, bzw LP mit Coil-Split. Coil-Split kling halt nicht nach SC.

Meine Empfehlung, eine Squier, oder Fender*, oder eine andere Marke, die halt wirklich eine Strat ist, holen, mit 42mm Sattelbreite.
Man muss eine Strat auch irgendwie lieben, so wie sie ist, oder es bleiben lassen. Alles andere ist Murks

Vllt hast Du auch nicht so die Vorstellung, was eine Strat kann. Ich habe im Nachbar-Thread Walter Trout entdeckt, mit einem krassen Ton, ob es überzeugt, musst Du wissen.
 
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  • #67
@94erBrom
Aus dem Gitarrenbu "ausgeliehen".
Zitate:
Eine reinrassige Les Paul Special im Körper einer Stratocaster.
Die Squier Paranormal Strat-O-Sonic.
Eine Strat mit kurzer Mensur benötigt tatsächlich etwas Eingewöhnung, das ist nie unangenehm, aber man merkt: da ist etwas anders sonst. Auch der Sound geht eindeutig dahin, wo man eine Special mit P90 haben will, aber schlanker, nicht so fett untenrum, etwas mittenbetonter. Halt Richtung Strat. Erwähnenswert: Die Klampfe hat einen gibsonmäßigen Halswinkel durch die Fräsung im Korpus. Ein Novum bei Fenderartigen.
Geliebte Strat Body Ergonomie, kurze Mensur, 2 P90, Wraparound Bridge, kein Firlefanz und zudem auch noch bildhübsch!
Alle Vorlieben in einem einzigen Rockbrett vereint !
Zitate Ende.

Besser hätte ich es auch nicht beschreiben können.

Ich persönlich war aber mit dem Hals-Pickup nicht zufrieden und die Squier wurde von mir, für meine Ohren, etwas umgebaut.
Findet man hier im Forum.

20260717_210848.webp
 
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  • #68
Sollte man nicht berücksichtigen, dass der Fragesteller eine Strat haben möchte, keine LP, keine Firebird, sondern 3SC, keine P90 oder HB, keine HSS, und das ganze für 600 Euros?
Hat der Fragesteller geschrieben, er wolle die Strat für "worship"?
Oder hatte er da nicht was von "Hendrix und SVR" geschrieben...?

Ist es echt zuviel verlangt, wenigstens das Eingangsposting zu lesen?

Ich "werfe mal" Steinberger "in den Ring", "schicke" 12-Saiter-Rickenbacker "ins Rennen", und "werfe" White Falcon "in den Raum", weil, das sind doch auch schöne Gitarren...:rolleyes: 🥴


S-Style-Gitarren gibt es in gut und günstig, langer Mensur und schmalem Hals, 3SC von verschiedensten Marken und in unterschiedlichstem Design.
Bei Musicstore oder Thomann* kann man ein wenig durchs Angebot stöbern.

Am Ende muss man sie mal in der Hand halten, um zu erfahren, ob sie "passt", ob der Hals zu Hand passt, und der Korpus zum Körper.

Grüße
 
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  • #69
Sollte man nicht berücksichtigen, dass der Fragesteller eine Strat haben möchte, keine LP, keine Firebird, sondern 3SC, keine P90 oder HB, keine HSS, und das ganze für 600 Euros?

.... ja, und die dann noch mit Gibson-Mensur.
Wenn man das alles berücksichtigt, dann könnte man die Masse an Vorschlägen in die Tonne knicken, denn irgendwas ist / wäre nicht stimmig.
Und wenn dann noch das Halsprofil nicht passt, gute Nacht, Mary. ;) :prost: :m_git2:
 
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  • #70
"Kurz gesagt: ich hätte gerne eine klassische Strat-Form mit klassischen Materialien & klassischer SSS-Bestückung - aber da halt ein Modell, das mir vom Feeling her etwas entgegenkommt."

nur zur Erinnerung, das ist die Kernaussage im Eingangspost, von Mensur war in dem Sinne keine Rede:rolleyes:.
Wie auch von anderen schon erwähnt, was ihm , @94erBrom , da entgegen kommt, können wir bestenfalls nur erahnen.
Das Wissen darum, das er LP-Spieler ist, nutzt da wenig.
Drum immer wieder der Hinweis, diverse Strats in die Hand nehmen und anspielen und selbst entscheiden.
 
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  • #71
.... ja, und die dann noch mit Gibson-Mensur.
Stimmt, das hatte er mal angesprochen.

Dann weiß er ja eigentlich schon, was er haben will, oder worauf es ihm ankommt; und Kataloge mit Specs auf Webseiten kann er ja selber lesen.

"Kurz gesagt: ich hätte gerne eine klassische Strat-Form mit klassischen Materialien & klassischer SSS-Bestückung - aber da halt ein Modell, das mir vom Feeling her etwas entgegenkommt."

nur zur Erinnerung, das ist die Kernaussage im Eingangspost, von Mensur war in dem Sinne keine Rede:rolleyes:.
Ja, aber später hatte er angesprochen, dass ihm womöglich bei längerer Mensur die weiter auseinander liegenden Bundstäbchen ungewohnt wären.

Allerdings hatten ja einige darauf hingewiesen, dass bei langer Mensur (wie bei S-Style-Gitarren meist üblich) die Saitenspannung (bei gleichen Saiten) etwas höher ist als bei LP-Kurz-Mensur, was womöglich ein wenig Auswirkung auf den Saitenklang haben könnte, und natürlich auch etwas auf das Spielgefühl.
Und als Empfehlung kam da ja auch, es doch mal mit der Normal-Mensur zu versuchen.

Ich dachte immer, übliche LP-Hälse seien etwas breiter und dicker, eher "rustikaler" als aktuelle S-Style-Gitarrenhälse.
Er schrieb aber auch, der Hals seiner LP Studio sei ihm etwas zu breit.
Also, schmaler Hals in kurzer Mensur...?

Das schränkt das Angebot natürlich etwas ein und erleichtert die Auswahl auf vielleicht 10 Gitarren, oder so: S-Style, 3SC, Kurz-Mensur, schmaler Hals.
Und dann soll noch das Halsprofil stimmen, und schön soll die Gitarre ja auch noch aussehen...
Und das ganze für 600 Euros, maximal 1000 Euros.

Vielleicht einfach im Laden einige 3SC-S-Style-Gitarren ausprobieren ohne nach Mensur und Halsbreite fragen, und schauen, wie sie sich anfühlen? Wie gut sich damit die eigenen Riffs und Licks spielen lassen?
Wenn es sich gut anfühlt, sind doch die reinen Zahlenwerte für Halsradius, Breite, Mensur eigentlich egal...?
 
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  • #72
Tatsächlich war meine erste Gitarre vor ~15 Jahren eine HSS-Strat von Yamaha* (wenn ich mich recht entsinne) :biggrinB:
... die Annahme ist halt, dass mir das polare Gegenteil einer Les Paul (starke Griffbrett-Wölbung, hohe Saitenlage, wesentlich längerer Hals & dadurch verschobene Bünde) nicht gefallen würde.
Verstehe ich nicht, die Saitenlage lässt sich bei einer ordentlichen S-Style-Gitarre (wie bei jeder anderen ordentlichen Gitarre) zwischen "abartig hoch" und "super niedrig" doch leicht einstellen...?
Zur Not, wenn es in Super-Extreme gehen soll, müsste halt der Sattel nach gefeilt oder durch höheren getauscht werden.
 
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  • #73
Meine Güte, wenn es denn wie eine "Strat" klingen soll, dann mache ich halt eine Schachtel auf, auf der auch "Strat" steht. ;-)

Nach Geschmack vielleicht noch ein Humbucker am Steg und den vielleicht auch noch splitbar. Oder Humbucker im SC Format. Da gibt es auch welche, die gesplittet noch ganz gut klingen.

Was das Spielen betrifft, da muss man halt schon sehen, das z.B. ein 7,24" Radius eine andere Baustelle ist, als moderne Strats mit deutlich flacheren Radien. Dazu Hals, Bünde, Griffbrett lackiert oder nicht lackiert.

Eine moderne Strat mit etwas Fleisch am Hals, könnte einem LP-Spieler sicher erstmal entgegenkommen.
Aber wenn man sich auf eine Strat einlassen will und da eher die klassischen Varianten mag, dann ist das doch einfach nur eine Sache des Wollens und der Gewöhnung. Es kommt ja auch durchaus darauf an, wie man spielt. Wenn man z.B. zu der Fraktion gehört, die gern mit dem Daumen über das Griffbrett greifen, so wie das im Blues/Blues-Rock viele tun, dann ist das vielleicht bei der Auswahl einer Gitarre recht wichtig. Umgekehrt wird der Spieler mit den Flitzfingern vielleicht nach ganz anderen Hälsen Ausschau halten.


@Burkie
Das kommt schon ein bisschen darauf an, über welche "ordentliche Strat" man spricht, Hast du mal versucht bei einem 7,5 Zoll Radius eine Strat wirklich "super niedrig" einzustellen? ;-)

Klar, wenn alles passt, dann geht das auch halbwegs komfortabel, aber wirklich "super niedrig" ist da schon schwierig, wenn die Saiten überall noch vernünftig ausschwingen sollen und bei Bendings ist es ggf. auch deutlich angenehmer, wenn die Saiten bei solchen Radien eher etwas höher liegen. Das hat auch nichts mit "am Sattel feilen" zu tun, sofern der denn grundsätzlich ok ist. ;-)
 
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  • #74
Neben der Tatsache das Hals (Radius & Winkel zum Korpus) und noch wichtiger - "wo hängt das Ding vor mir" - das Les Paul Gefühl bei der Strat-ähnlichen Gitarre nachhaltig vermiesen ...

... würde ich beim "anerkannten" Provider zwischen den 2 Welten landen ... PRS* Hälse sind für mich näher an der Les Paul, als an der Strat (ausser Silver Sky, Fiore und die alten Swamp Ash Special)

z.B. die hier ..

*​

Gruß
Martin
 
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  • #75
Die hat ein 254er Radius - Wenn jemand von Paula zu Strat kommt, ist es meistens der Radius der mit sehr stört ....

Und wie @SlowGin angemerkt hat, je gerader das Brett, sprich der Radius am Wert HOCH damit es flach wird, desto leichter lässt sich auch die Saitenlage gut einstellen oder gar tiefer.

Bei Fender haben soweit ich weiß die Performer 12" (liegen aber weit über dem Budget des TE) und die PLUS Modelle, die es aber soweit ich weiß nicht mehr gibt oder?

Eigentlich vereint die AZ, theoretisch, die Welten ganz geschickt. Mal nochmal testen.
 
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  • #76
Vielleicht kann man sich mit Harley Benton begnügen.
Oder mit einer Vision zur Nacharbeit zum Einstellen gehen.

Die Vision hab ich eine alte gebraucht für 50€ gekauft .
Mechaniken gewechselt und dafür aufgebohrt den Hals ordentlich eingestellt (mit Hilfe des MB), Tonabnehmer Jonglage und elektronische Einrichtung Individualisiert
Ich habe die Ton Regelung anders und Splitfunktion.
Phase drehen ist Quatsch hab's probiert.
Und Voila 42mm Sattel schlanker gut einstellbarer Hals mit Griffbrett in Palisander Optik.
Klar ist kein Holz, aber spielt sich genauso gut.
Ich bin begeistert.
Und den Fender Label brauche ich nicht .
(Kein Wunder dass die Klagen, das Kopfplatten Verbot hat nicht viel genützt, jetzt ist der Körper dran)
Dabei hab ich sozusagen Blut geleckt mir Preis werte Restbestandshälse mit 24 Bünde gekauft und bastel mir meine spezial superstrat.
So ganz gemütlich nach und nach zusammen.
Sattel feilen ist etwas knifflig.
Die Vision spiele ich letzte Zeit öfter als die Paula .
 
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  • #77
Was das Spielen betrifft, da muss man halt schon sehen, das z.B. ein 7,24" Radius eine andere Baustelle ist, als moderne Strats mit deutlich flacheren Radien.
Stimmt, ich habe dabei nur "moderne" Gitarren bedacht.

Ich habe mal bei Gibson selber nachgeschaut - deren LP-Hälse haben anscheinend stets 12" Griffbrettradius?
Leider wird bei Thomann oder Musicstore nicht immer der Griffbrettradius angegeben, was natürlich schade ist.
 
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  • #78
Die KI behauptet das Gibson Gitarren 10" bis 12" Griffbrett Radius haben.

Meine Paula und auch meine epi zeichnen sich durch sehr schlanke Hälse aus . bei meiner Vision und den Shadow Hälsen ist nur die Mensur etwas länger, was das Spiel auf den höheren tönen etwas leichter gestaltet.
Andererseits spielen sich die Ovation Applause auch so gut.
Griffbretter mit Sattel ab 43 mm sind mir oft schon zu Fett. Geht aber notfalls auch.
 
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  • #79
Das ist schön, wenn deine KI das so sagt.😎✌️

Ich habe mir auf der originalen Gibson-Seite inzwischen rund 20 Les Pauls angeschaut. Alle die ich gesehen habe, haben einen 12"-Griffbrettradius. Und alle Les Pauls, die ich bisher hatte, ebenfalls. Vielelicht gibts paar Sondermodelle, da ändert aber an der Masse nix

Nicht blind auf eine KI verlassen.

Und wenn deine Gitarre einen schlanken Hals hat, dann ist es meist ein 60s SlimTaper-Halsprofil.
 
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  • #80
Viele von uns haben wahrscheinlich schon mehr Gitarren gewechselt, als Unterhosen - daher gibts hier reichlich Streuungen bei der Empfehlung (auch von mir), denn viele suchen einen Strat-Ton und wissen gar nicht, dass der Ton, den sie suchen, gar keine Strat ist.
Hendrix, Johnson, Gilmour, …alles Stratomanen, die aber auch mit Nicht-Strats sehr stratige Sounds erzeugen!

Meine Firebird bspw klingt sehr nach fetter Strat, kann aber eben auch richtig fettig wenn sie will!
Und nein, eine White Falcon wird nie nach Strat klingen! Eine SG mit P90s dagegen schon sehr!
Ich habe die Gitarren alle … ich empfehle, was ich kenne!
 
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