Warehouse Guitar Speakers User-Thread

  • Ersteller -fuSsy-
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Et10 schon zuviel wums untenrum, habe ihn in Verbindung mit dem retro 10
 
Ok. Das könnte ich vom großen Bruder ET-65 nicht behaupten. Der klingt sehr ausgeglichen, gemütlich, erdig, wohlklingend, wobei nichts dominiert.
 
Könnte bei mir an der Cab Größe gelegen haben. Mit retro 10 perfekt.

Et65 bleibt definitiv auch in meinem Haus. Guter Speaker
 
Ich habe kürzlich im WGS Thread ein wenig quer gelesen und kann zwei Dinge berichten:

Ich hatte mir ebenfalls bei Pro Guitar den G12A gekauft, DER hat allerdings die Glocke über dem Magneten....

Es ging kürzlich auch mal wieder um den G12C der in meinem Super Sonic 22 seinen sehr guten Dienst verrichtet. Er ist nicht nur ein exzellenter Clean-Speaker, sondern beherrscht auch den Crunch so luftig wie den perlenden Ton. Ich hab mich in der Hinsicht kürzlich mit der Gretsch G6120 in Rage gespielt ;). Ein richtig klar umrissener straigther Sound der schon fast etwas marshallesques hatte, nur etwas milder smoother so wie es die amerikanischen Gene des Speakers vorgeben.
 
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Welcher WGS eignet sich für einen HK Attax 100 wenn der Fokus auf den Heavy Channel liegt. Von Werk ist dort ein Rockdriver von Eminence drin.
Ich habe wohl die Möglichkeit an meinen alten Attax zu kommen, den ich vor ca 5 Jahren verkauft habe. Gedenke ihn als Session -All in One Lösung zu nutzen. Denn sooo mies klingt der garnicht.
Aber glaube ich, kann der richtige WGS noch bisschen Sound formen. Gerade die HK typischen fizzeligen Höhen sollen raus...
 
Ich würde einen ET-90 dafür nehmen.
Der ist straff und offen genug für Hi-Gain und hat keine fiesen Höhen.
 
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Ich würde einen ET-90 dafür nehmen.
Der ist straff und offen genug für Hi-Gain und hat keine fiesen Höhen.

Wird Zeit, dass Du von WGS Prämien zugestanden bekommst. In anderen Foren sind mit solchem Engagement offizielle Mitarbeiter der Companies in dieser Weise unterwegs! :)
 
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Schön wärs.
Mittlerweile hält man es aber bei WGS nicht mal mehr für nötig, Emails zu beantworten...
Naja, dafür können die Speaker aber nichts.
 
Ok. Das könnte ich vom großen Bruder ET-65 nicht behaupten. Der klingt sehr ausgeglichen, gemütlich, erdig, wohlklingend, wobei nichts dominiert.

Mich würde einmal interessiren welchen Frequenzgang der Speaker abdeckt (von.....bis.....).
Ich konnte bisher keine brauchbaren Daten finden.

Franky
 
Keine Ahnung. Bei mir entscheidet nur mein Ohr ob gut oder nicht ;)

Vielleicht kann dir @Myxin weiterhelfen.
 
Ich weiß nicht, ob WGS irgendwelche Tabellen mit Frequenzverläufen veröffentlicht hat - mich persönlich interessieren die auch nicht wirklich.
Vor allem könnte ich mit einer Info "von.. bis..." schonmal gar nichts anfangen, weil das rein gar nichts darüber aussagt, wie stark die einzelnen Frequenzbereiche betont werden.
Und was nützt es mir, wenn ein Speaker tiefere oder höhere Frequenzen als die Gitarre selbst wiedergeben kann (jetzt etwas vereinfacht gesagt)?
 
Kann jeder halten wie ich will :D, habe da was gefunden.
70 bis 5000 Hz.

Bis denne mal wieder.
Franky
 
Ist das jetzt ein guter Wert?
 
Hi @scth

ja, das ist ein toller Wert. Er bestätigt nämlich, dass der ET65 im hörbaren Bereich abbildet. Das ist für Lautsprecher schon mal eine gute Voraussetzung. Wenn er in diesem Bereich nämlich ein Abbildungsloch hätte, das sich von 70-5000Hz erstreckt, dann würde man fast gar nix hören und das auch noch in Bereichen, die man eh nicht so braucht.
Insofern ist es eine gute Nachricht. Wenn man diesen Lautsprecher benutzt, kann man davon ausgehen, dass man auch etwas hört. Immerhin.
Aber auch nicht ungewöhnlich.

Interessant ist es insofern, dass der Lautsprecher nicht bis 20.000Hz abbildet, wie beispielsweise PA Speaker. Das klingt dann nämlich bei verzerrter Gitarre nach A... und Friedrich.
Andererseits bilden deshalb Gitarrenlautsprecher per se nicht so weit nach oben ab. Man könnte meinen, dass dies die Information schon wieder redundant macht. wenn es ein Gitarrenlautsprecher ist, kann man davon ausgehen, dass es zwischen 35Hz-6kHz liegt. Wobei der untere Wert eher bei Basslautsprechern eine Rolle spielt und bei Gitarrenlautsprechern normalerweise nicht merklich unter 50Hz liegt. Auch das obere Ende ist bei meiner Angabe eher großzügig gewählt (was Gitarrenspeaker angeht).

Man kann es aber auch so sagen
Vor allem könnte ich mit einer Info "von.. bis..." schonmal gar nichts anfangen, weil das rein gar nichts darüber aussagt, wie stark die einzelnen Frequenzbereiche betont werden.
Vielleicht ist DAS nicht so uninteressant zum Thema...

Nicht böse gemeint gegenüber dem Fragesteller, aber ich halte @Myxin s Beitrag fast schon für erschöpfend zu dem Thema. Vielleicht ist ja interessant zu wissen, wo der Speaker oben nichts mehr hergibt. So weit gehe ich mit.
Übrigens liegt es aber nicht daran, dass die E-Gitarre in diesem Bereich nichts mehr abbilden würde, sondern dass es shice klingt, wenn dieser Bereich jenseits der 5/6 kHz noch in die ohren plingt (v.a. bei Overdrive).

s´Zwieberl
 
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Danke für die verständliche und sachliche Erklärung :great:

Ich lasse nach wie vor meine Ohren über gut/schlecht entscheiden.
 
Dem sei noch hinzuzufügen, dass sehr hohe Frequenzen (die für den Menschen selbst gar nicht mehr hörbar sind) durchaus im Gitarrenverstärker einen Einfluss auf den Gesamtsound haben können, da sie andere Frequenzen beeinflussen (alles wie gehabt sehr vereinfacht gesagt). Man kann natürlich den Frequenzgang bzw. das, was der Verstärker dann ausgibt, durch eine entsprechende Schaltung so designen, dass es dann über den Speaker in der Box gut klingt. Dabei wird auch gern mal das ganz tiefe Low End abgeschnitten, um den Sound zu entmatschen oder aber auch, um Leistungsreserven zu sparen. Das hat man z.B. beim kleinen Engl Ironball so gemacht, da die EL84 Endstufe für brachiale Drop A Sounds in hohen Lautstärken nicht die erste Wahl ist.
 
Gut, ein Speaker überträgt einen Frequenzbereich von x bis y. Ich gehe mal davon aus, dass diese Werte bei allen namhaften Speakern hoch ist. Wäre es dann nicht wichtiger welchen Frequenzbereich der Speaker stärker betont? Das macht doch die Eigenheit eines Speakers aus?
 
Wäre es dann nicht wichtiger welchen Frequenzbereich der Speaker stärker betont?

Ich zitiere mich selbst:

Vor allem könnte ich mit einer Info "von.. bis..." schonmal gar nichts anfangen, weil das rein gar nichts darüber aussagt, wie stark die einzelnen Frequenzbereiche betont werden.

Hinzu kämen noch Faktoren wie Sensitivity, Breakup Verhalten und Beaming.
 
Das hat man z.B. beim kleinen Engl Ironball so gemacht, da die EL84 Endstufe für brachiale Drop A Sounds in hohen Lautstärken nicht die erste Wahl ist.
Ja, das kann ich bestätigen. Das macht sich schon bei Drop-C Sounds bemerkbar.
 
Ich lasse nach wie vor meine Ohren über gut/schlecht entscheiden.
DAS - und NICHTS ANDERES ist relevant.
Ich gebe auch gerne offen zu, dass ich zwar ganz gerne mal über die Frequenzcharts blinzle, wenn ich auf Lautsprechersuche bin, mir das aber nur bedingt etwas sagt.
Zum einen muss man ja einen gewissen Frequenzbereich in Hz einer bestimmten Tonhöhe zuordnen - allerdings nicht vergessen, dass auch die Obertöne jeweils enthalten sind. Des weiteren ist zu berücksichtigen, dass unser Ohr nicht linear hört.

Eine Flatline auf einem "idealisierten PA Speaker" von 35Hz-20kHz würden wir also mit einem ziemlichen Mittennöck im Bereich der menschlichen Stimme hören, weil da unser Gehör besonders sensitiv ist.
Das kann bedeuten, dass ein Lautsprecher mit einer leichten Mittensenke immer noch alles andere als scooped auf uns wirkt. Wir sind allerdings auch gewohnt, diese Bereiche lauter wahrzunehmen. Könnte kompliziert werden... oder gar komplex...?

Hinzu kämen noch Faktoren wie Sensitivity, Breakup Verhalten und Beaming
Yeah, los gehts... denn die Frequenzcharts der Lautsprecher werden mit 1w Belastung aus 1m Entfernung abgenommen.
Ein Greenback hat seinen guten Ruf daher, dass er oft nahe an seiner Belastungsgrenze betrieben werden und der Cone-Breakup Obertöne hinzufügt. Hat übrigens mal jemand eine Frequenzkurve eines G12M (welcher eigentlich? Green- oder Blackback? Pre-Rola oder Kurt Muller Cone...?) bei 30w - also oberhalb seiner Nennleistung - gesehen...? Mich würde nämlich interessieren, wie lange die Charts eigentlich Gültigkeit haben. Oder gibts, der Synergetiker ahnt es, einen Punkt, an dem der Systemzustand einen Ordnungsübergang erlebt, nach dem die Karten neu gemischt werden. Aber da kompremiert zudem das Ohr des geneigten Hörers bereits.

Mich hat vor allem stutzig gemacht, welchen Einfluss die Impedanz hat. Jensen haben dankenswerterweise auf ihren Frequency Response Charts die unterschiedlichen Frequenzverläufe von 4,8,16 Ohm Speakern öffenltich gemacht. Das kann verwundern. Das oben verlinkte Beispiel ist nun der Rolls Royce aus der Jensen Linie. Der Lautsprecher, der sicherlich auch dank seiner hohen Belastbarkeit und der notwendigen Qualitätskontrolle weniger Streuung aufweisen sollte als möglicherweise Andere...
Der Jensen Mod 12-70 beispielsweise sieht zumindest auf den Charts so aus, als wären der 4Ohm und der 8Ohm zwei komplett andere Speaker. Wer diese Einschätzung für übertrieben hält, kann ja gerne mal die Charts einen G12M und eines G12H übereinanderlegen. Die sind sich ähnlicher.

Allerdings bezweifle ich, dass das ein Jensenphänomen ist. Ich denke weder Celestion, Eminence noch WGS überlisten die Physik. Die gebens nur nicht zu ;)

Das war meine zusammengefasste Stolperei. Ich bewundere ehrlich JEDEN, der es geschafft hat, diese Bleiwüste aus Buchstaben zu durchqueren ohne bei meinen Ergüssen eingschlafen zu sein. RESPEKT! ...und vielen Dank für Eure Geduld.

s´Zwieberl
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
brachiale Drop A Sounds
Das macht sich schon bei Drop-C Sounds bemerkbar.
man spricht dann auch gerne von Husten-Drops... (ein Kalauer musste rein, sorry)
 
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