Wieso gibt es so viele Gitarristen?

von Klobuerste91, 03.07.07.

  1. Klobuerste91

    Klobuerste91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #1
    Ich hätte da mal so ne Frage:Wieso gibte se so viele Gitarristen(wie der Titel schon Vermuten lässt:D)Ich meine Gitarre ist nicht gerade ein einfaches Instrument man muss Jahrelang üben,was eigentlich einige schon abschrecken müsste.Gitarre ist allerdings das coolste Instrument.
     
  2. bumby

    bumby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #2
    Jetzt hast du s schon selber gesagt.

    Und Gitarre ist eben kein besonders schweres Instrument. Songs von ach so coolen Bands wir Nirvana, Greenday hat man ja relativ schnell gelernt
     
  3. Pete19

    Pete19 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #3
    Ich würde sagen, Gitarre ist eines der vielseitigsten Instrumente. Man kann enorm viel spielen ohne Begleitung, was sich dann auch super anhört.
    Und der Preis ist auch zu bezahlen, nicht wie bei Instrumenten, wie Geige o.ä. wo man schon mal für eine Mittelgute 5000 € zahlt.
    Außerdem spielen die ganzen modernen Idole Gitarre.
     
  4. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.07.07   #4
    Es gibt nicht wirklich viele Gitarristen, nur sehr viele die gerne Gitarristen waeren.

    Eine Gitarre in der Hand macht eben noch keinen Gitarristen.
     
  5. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #5
    ... und noch seltener sind "Musiker" ;)

    Blues zum Gruß
    Foxy
     
  6. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #6
    Tsts.... das ist fies....:twisted:
     
  7. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #7
    Gitarre ist im Vergleich zu anderen Instrumenten:

    - recht leicht erlernbar
    - recht günstig
    - recht vielseitig (sowohl Solo- als auch Begleitinstrument)
    - recht praktisch (sonst würde man vielleicht mehr von Lagerfeuer-Klavier als von Lagerfeuer-Gitarre hören)
    - in vielen modernen Musikrichtungen das dominierende Instrument (Pop, Rock, Blues)
    - hat dementsprechen ein hohes Ansehen
    - Gitarristen und Sänger stehen meist im Vordergrund
    - eignet sich besser zum Posen als drums oder keys
    - gibt es in vielen Bands durchaus zwei Gitarristen und wesentlich seltener zwei Bassisten, drummer, keyboarder und sänger

    Yo - das wärs auch schon.
     
  8. mindlessjay

    mindlessjay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #8
    Also ich bin ja der ansicht das jedes instrument gleich schwer zu lernen ist, wenn man ein bestimmtes level anpeilt.
    da ist es egal obs ne blockflöte oder ne gitarre ist...
    vielleicht ist der "einstieg" bei manchen leichter, aber ich würde einen der bei 3 akkorden aufhört zu lernen nicht unbedingt als gitarristen oder musiker allgemein betrachten!
     
  9. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #9
    ja - leichter zu lernen oder leichterer Einstieg trifft es ganz gut.

    Ich meine auch nicht, dass Gitarre jetzt "besser" ist als die anderen Instrumente.
    Aber ehe Du aus Streichinstrumenten einen vernünftigen Ton rausbekommst oder aus Blausinstrumenten - das dauert schon länger als bei einer Gitarre. Von songs ma ganz zu schweigen.
     
  10. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #10
    Ich behaupte mal ganz rotzfrech, dass es auch sehr viele "gitarristen" gibt, die michael angelo beim spielen zugucken und denken "ja, so will ich auch abgehen!!!11eins". dann wird sich bei aldi ne klampfe gekauft, 2 saiten angespielt, sich die finger wund gescheuert, die sehne kaputt gemacht und dann steht sie in der ecke rum.

    manche sehen das denke ich auch als "imageinstrument", weil der leadgitarrist immer auf der bühne vorne rumhüpft und überhaupt der publikumsliebling ist. dass schlagzeug/bass/singen vielleicht viel mehr spaß machen kann, darauf wird keine rücksicht genommen. schlagzeuger/bassist zu sein ist ja schließlich schwul. :rolleyes:

    nein, keine verallgemeinerung, aber bei manchen kann ich mir das echt vorstellen.

    und die "schwierigkeit" eines instruments zu beurteilen...manche nehmen 5 minuten eine geige in die hand und spielen wie paganini während andere wahrscheinlich den bogen zerreißen würden.
     
  11. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #11
    Der Gitarrist ist (neben dem Sänger) nunmal in 95% aller (Pop/Rock/Metal-)Bands nach, neben oder sogar noch vor dem Sänger der Hauptakteur der Band. Der Gitarrist gibt oft Interviews, hat seine Fangirls und ist eh die Rampensau schlechthin (soweit der - zugegebenermaßen nicht selten zutreffende - Stereotyp).
    Nehmen wir mal ein paar Bands als Beispiel: AC/DC zum Beispiel. Wir alle wissen das da ein (für die Kenner auch 2) Herr Young(s) die Gitarren bedient/en. Aber wer zur Hölle ist der Bassist, und wie heißt der Drummer? Das Kurt Cobain Gitarrist und Sänger von Nirvana war weiß ziemlich jeder, aber die beiden anderen sind jemandem, der nicht in der Materie ist, oft nciht weiter bei Namen bekannt. Und wer weiß eigentlich, wie der Drummer der Devin Townsend Band heißt?
    Ich extremisiere das ganze, zumal ja die meisten von euch diese Fragen locker beantworten können werden (Nicht ganz ernst nehmen, ist alles hypothetisch). Aber fragt mal Otta Normalfangirl von der Straße...

    In der erwähnten Pop/Rock/Metal-Musik ist die Gitarre zudem oft das einzige "richtige" Melodieinstrument (ich ordne Bass und Drums einfach mal als "Rhytmusinstrument" ein). Mit einer Akkustikgitte kann man sich auch irgendwo in den Park hocken und Nirvana-Songs zupfen, und jeder kann mitsingen. Bei einer Bass wird das schon schwieriger... und bei den Drums alleine wegen den Größen- und Gewichtsverhältnissen unmöglich. Der Gitarrist ist es auch, der immer seine Soli in die Menge abfeuert. Natürlich gibt es auch Drum- und Basssoli, aber das sind Sachen die doch eher die Musiker unter den Fans mehr begeistern als das allgemeinte "Konsum-Publikum".

    Aus musikalischer Sicht empfinde ich die Gitarre als das vielseitigste "Natürliche" Instrument. Natürlich, weil die Gitarre aus Holz und Stahl und Plastik ist und der Klang wirklich erzeugt wird. Er wird dann zwar auf unterschiedlichste Weise weiterverarbeitet (Verzerrung, Equalizer, Wah-Wah, Chorus, Delay, Schlagmichtot), aber der Ton WIRD erzeugt, im Gegensatz zu z.B. einem Keyboard, in dem man nur auf eine Taste hauen muss, damit ein Ton rauskommt (was nicht heißen soll, das Keyboard einfacher oder schlechter ist als Gitarre). Ausserdem finde ich es interessant, wie weit sich Gitarristen unterscheiden. Nicht nur vom kompositorischen, auch in der Spielweise - ich denke, jeder Gitarrist hat sein einzigartiges Fingervibrato, seine ganz eigene Anschlagstechnik, seine eigene Handhaltung... und vor allem seinen ganz eigenen Klang. Und genau das finde ich so interessant. Man entwickelt mit der Zeit fast zwangsläufig einen eigenen, unverkennbaren Stil.

    Ich muss allerdings mindlessjay zustimmen: JEDES Instument ist gleich schwer, wenn man virtuos sein will. Ich bin mir sicher das man sogar mit einer Triangel virtuos sein kann...
     
  12. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #12
    ...wobei das eigentlich kein neuzeitliches phänomen ist, dass die diskantinstrumente am meisten beachtung erhalten.

    nehmen wir mal ein sinfonieorchester: mannshohe fagotts (fagotte?) riesige pauken, eine reihe cellos, eine reihe kontrabässe, eine reihe hörner.....

    ...und auf was wird hauptsächlich gehört? auf die abteilung "violine" ganz vorne. und wer war schon damals der publikumsliebling? genau, der erste geiger (..und auch der dirigent).
     
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  13. Hamstersau

    Hamstersau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #13
    es gibt sehr viele leute, die daheim eine gitarre rumstehen haben. es gibt viele leute die die gitarre abundzu auch benutzen. es gibt einige leute, die diie gitarre auch bespielen und es gibt leute, die gitarre spielen.

    ich meine zu behaupten, dass es viele (vorallem jüngere) gitarristen gibt, die nur gitarre spielen um ein paar lieder zu covern, sie bleiben nach dem erlernen der tabulatur hängen und machen nicht weiter. sie covern nur noch songs, die sie können und rgendwann verlieren sie die motivation zum spielen. ich denke mal gerade wenn man keinen lehrer hat ist es etwas schwerer die motivation zu behalten (was bei mir zum glück nicht der fall ist).
    und solche würde ich nicht unbedingt als gitarristen bezeichnen, weil sie nur einen anderen gitarristen nachmachen.

    und damit spreche ich mich nicht gegen das covern aus, das macht auch spaß! und wenn man clapton, dire straits, oder gar rory gallagher ( ;) ) covert ist das imo nochmal ein ganz anderes thema als wenn man irgendwelche metalbands covert, bei denen dann die soli übersprungen werden, weil sie viel zu "schwer" sind um sie nachzumachen.

    ich kenne leider mehr solche leute, als wirkliche gitarristen bzwh überhaupt musiker, die songs schreiben, in denen richtig viel drin steckt, und damit meine ich nicht "schwere" soli oder exotische techniken, eher gefühl...egal in welcher musikrichtung.

    gitarre erfordert genauso viel motivation und disziplin wie jedes andere instrument auch, aber ist sie vllt bei weitem nicht so teuer/groß wie ein drumset, ein klavier, eine geige....zudem ja viel spannender als dieser klassikkram ;)

    gruß hamstersau
     
  14. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #14
    Wen wunderts? Die Melodie ist das worauf man sich normalerweise konzentriert als Zuhörer, und das was man sich am ehesten einprägt. Alles andere ist ja "nur" Begleitung...
     
  15. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #15
    Gitarre ist einfach mal cool :cool:
    Die meisten Gründe wurden hier schon genannt. Gitarre passt halt zu (fast) jeder Musikrichtung, was zB bei Geige oder Flöte anders ist. Somit ist Gitarre ein dementsprechend vielseitiges Instrument.
    Aber die Frage "Warum gibt es so viele Gitarristen?" müsste man eher umformulieren in "Warum wollen so viele Gitarre lernen?" ;). Denn die wenigsten von denen, die eine Gitarre besitzen, kann man auch als Gitarrist bezeichnen.
    Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass Gitarre relativ leicht zu lernen ist. Ich konnte schon am ersten Tag einen (wenn aus jetziger Sicht auch sehr einfachen :D ) Song (Smoke on the Water :D ). Bei ner Trompete dauerts ewig, bis da mal was vernünftiges rauskommt. Leider verlieren trotzdem viele die Lust am Gitarrespielen, weil man irgendwann dann doch an einen Punkt kommt, wo man erstmal "hängenbleibt" und mit dem man sich etwas länger beschäftigen muss.
     
  16. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #16
    In der modernen Pop- und Rockmusik ist Gitarre das tragende Instrument, vor allem in der optischen Umsetzung der Musik. Auch wenn Synthis immer mehr die Melodieführung übernehmen, sieht es einfach cooler aus, wenn da jemand eine Gitarre umhängen hat, schon allein, weil er auf der Bühne mobil ist und rumposen kann. Der Gitarrespielende Musiker ist ein Archetypos im Rock, der von jedem mit Rockmusik assoziiert wird. Zum Singen braucht man halt die Vorausseztung einer ausbildungsfähigen Stimme, wobei ein Intrument theoretisch erst einmal von jedem erlernbar ist. Praktisch sieht dass dann natürlich anders aus, aber das sind dann Leute, die die Smoke On The Water-Phase transzendieren.

    Und durch Solisten wie Jimi Hendrix oder Jeff Beck oder Carlos Santana wird die Gitarre auch einer breiten Hörerschaft nahegebracht. Songs wie "Samba pa Ti" sind Welthits und wurden auf Gitarren gespielt. Es gibt meines Wissens nur einen einzigen wirklichen Hitsong, der ein Basssolo enthält, nämlich "My Generation", wobei in jedem dritten Song ein Gitarrensolo drin ist. Damit findet das Instrument beim Normalkonsumenten mehr Beachtung und wird massentauglicher. Ob allerdings die Armada von Gitarreros wirklich gut für die Entwicklung des Instruments ist, sei dahingestellt. Ich glaube, es macht keinen Unterschied, da die richtig guten immer richtig gut sein werden und sich dann auch durchsetzen, egal wie schlecht der Durchschnitt ist.
     
  17. GuitaRomi

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    Erstellt: 05.07.07   #17
    Weil wir Gitarristen einfach die schärfsten Mädels abbekommen!!!:D

    Ne mal im Ernst, was mich dazu bewegt hat im zarten Alter von 8 Jahren, waren all die posenden Gitarristen im TV.
    Ich wollte einfach genauso cool sein wie die:cool:
    Ich denke so geht es vielen, letztendlich bleiben aber nur die wenigsten lange dabei.

    LG Romi
     
  18. p.Cy

    p.Cy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #18
    Klar... wenn man ausschließlich von solchen Bands Songs einspielt, is das keine wirkliche Herrausforderung. Aber generell zu sagen, Gitarre sei ein leichtes Instrument, is absolut falsch. Meiner Meinung nach gehört sie zu den schwierigsten und komplexesten Instrumenten überhaupt, WENN man auch richtige Songs von richtigen Bands/Personen(zb Eric Clapton, Marty Friedmann,...) spielt, die´s wirklich drupp ham.

    Zudem kommt, das wenn man versucht sich auch noch 10000 Songs zu merken, es mit Sicherheit einige JAHRE an Übung braucht um die auch aus dem FF spielen zu können.

    Back2Topic: Es gibt meiner Meinung nach so viele Gitarristen, weil die, wie mein Vorredner schon erwähnt, die geilsten Mädels abkriegen und weil Gitarre spielen, für mich zumindest eine gewisse Befreiung darstellt
     
  19. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #19
    was ist an bundierten instrumenten komplex?
    wie schon gesagt wurde,(fast) jeder kann smoke on the water in 10 minuten lernen. aber um aus einer violine oder irgendeinem anderen streichinstrument ÜBERHAUPT mal nen schönen ton heraus zu bekommen, müssen manche monatelang üben. oder nehmen wir ein anderes instrument, den grätenfreien bass. ohne noten-kennen im absoluten blindflug wird das nix. da haben es wir (bundierte bassisten :D) und ihr gitarristen noch ziemlich einfach.

    allerdings sind die verschiedenen tonmodulationen extrem vielschichtig. bending, tapping, hammering, tremolo, vibrato und was es noch alles gibt. slapping beim bass. und so weiter und so fort. eine gitarre hat eben eine enorme vielfalt von verschiedenen tönen und ton"effekten" und in den richtigen händen kann man da töne rauskitzeln, dass es eine wahre pracht ist. allerdings weiß ich persönlich nicht wer "virtuoser" ist.... satriani oder paganini?
     
  20. thejone

    thejone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.07   #20
    man muss hier auf jedenfall differenzieren!
    richtig gut auf der gitarre zu sein ist genauso schwer wie richtig gut auf der geige oder dem klavier zu sein.

    unterschiedlich ist die zeit bis zu den ersten erfolgen!
    bei der geige braucht man ewig bis jemand freiwillig zuhört(meine Mutter hat ewig meine 100 und 150 Watt amps toleriert aber als ich anfing geige zu üben ist sie echt auf die barikaden gegangen!).
    Bei der Gitarre ist das anders. Schon in den ersten Tagen sind beinahe alle lieblingssong möglich! nach wenigen monaten metallica songs und nach jahren sogar metallica solis! beim klavier ist das ähnlich. das was im radio kommt ist für jeden reproduzierbar, der ein klavier hat.
    Da sich jedoch die e-gitarre einem moderneren und vor allem dynamischeren (im jugendlichen jargon als "cool" bezeichnet wird) image erfreut, genießt sie auch eine extreme beliebtheit!
    Ich meine so gut wie jeder jugendliche hat ne gitarre und ne band!!!!
    Wie viele Leute können wirklich spielen??? Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich persönlich kenne echt wenige.

    Ich finde es schade, dass das Image durch eben solche leute einen schlechten beigeschmack bekommt und dazu führt, dass die e-gitarre nicht als ernstes und seriöses instrument engeschätz wird(zu mindest aus Sicht klassischer Instrumentalisten). Ich war in meinem Landkreis der erste Gitarrist mit Theorie-,Gehör und Kompositionslehre. Das finde ich ein bisschen traurig und hat mich echt überrascht.

    Vielleicht wissen auch einige von euch, dass E-gitarristen nicht ab "Jugend musiziert" teilnehmen dürfen und so weiter..... Das alles ist konsoquenz von E-Gitarristen, die einfach nur ihre shorts und riffs spielen können und von der materie und von musik wenig verstehen und dann noch behaupten, dass das für die musik nicht von nöten wäre. .......ist es auch nicht aber nur wenn man den intuitiven Durchblick hat, allerdings dürfte das selten vorkommen.

    Von diesem image als nicht seriöses instrument kommen wir wieder zus ausgangsfrage zurück. Viele reizt wahrscheinlich dieser rebellische aspekt am instrument und greifen eben deshalb zu. Aber genau die führen wiederum dazu des keiner einen gitarristen ernstnimmt oder als musiker ernst nimmt. Und jetzt kommts!!!!
    Es gibt so gut wie keinen musikalischen gitarristen. und jetzt kommt mir nicht mit dem bauchgefühl und so weiter....oder kann jemand von euch einen 7/8 und dann einen 3/16aus dem bauch zählen....jetzt stellt sich die frage ob man das können muss......nein muss man nicht aber der begriff musiker beinhaltet für mich, dass man einiger maßen mit der musik klar kommt, oder nicht?

    Wie dem auch sei ist das "nur" meine meinung und natürlich nicht allgemein gültig.
    abgesehen davon muss jemand der nich in meine definition passt noch lange kein schlechter mensch sein oder?

    ich wünsch euch noch einen schönen abend.
    gruß, euer jonathan
     
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