Wieviel Bass (Bässe) braucht der Bassist?

  • Ersteller tweippert
  • Erstellt am
muzziker schrieb:
manmanman, scheffelt ihr kohle aus dem wasserhahn? :screwy:

Hab halt keine Freundin, ganz einfach. :p

Nee, im ernst. Spiele seit '89 Bass, den ersten Bass haben mir meine Eltern gekauft. Dann gab's mal zum 18ten was von Omi, dann gab's mal Zividienst (allein da hab ich mir zwei Bässe gekauft), dann hat man sich mal was vom Job zusammengespart oder in Raten abbezahlt.

Ob's nötig ist, ist 'ne andere Frage. Im Endeffekt kommt's halt doch nur 'drauf an, ob man spielen kann oder nicht.

Gruesse, Pablo
 
ich hab 2 Bäsee, einer ist meiner (Ibanez SR 505) also mit Bünden, dann ein alter von meinem Lehrer, irgend so ein ex-fretted squire (oder wie das geschrieben wird) -4-Saiter dem die Bünde abmontiert wurden, also fretless... einmal fretted, einmal fretless finde ich sinnvoll, wenn ich später mal viel Geld habe werde ich mir das gleiche Modell einmal fretetd und einmal frettless holen :)
 
Hier stehen sechs Stück.

Wieviele Bässe man wirklich gebrauchen kann hängt glaube ich davon ab was man so damit machen will. Der echte Punker braucht eine Eumel, ab auf die Bühne und ab gehts. Spielt man vielleicht in einer Coverband nimmt man z.b. vielleicht einen für Fingerspiel, einen für Slappen oder so. Gibt aber auch Profis, da sehe ich schon die Sinnhaftigkeit vieler Bässe. Man stelle sich mal vor man spielt für ein Musical bundiert und unbundiert,beides Fünfsaiter, ansonsten verdient man sich sein geld im Studio und muss einfach alle möglichen Sounds parat haben und am Ende ist man auch noch Kontrabassist und macht gerne Experimente im Siebensaiterbereich. Da kommt schon was zusammen.

Schön isses natürlich sowieso, nen großen Fuhrpark zu haben :D
 
Okay zum rumprobieren vielleicht doch einen 5er und einen 6er

Ernsthaft hätte ich gerne noch einen zweiten Sandberg, diesmal dann Jazz-Bass… ob Fretless oder nicht kann ich noch nicht beurteilen. Würde sich zeigen wohin ich musikalisch gehe. :)
 
ich hab einen bass, nen 4-saiter, mit dem ich sehr zufrieden bin :)
 
Ich brauch in jedem Fall zwei Bässe. Anders geht es für mich nicht. Einen Bundlosen und einen mit Bünden. Wobei ich etwa ein drittel aller Nummern mit dem Fretless spiele, den Rest mit dem Hauptbass. Nachdem mein RBX 800 total vielseitig ist, spiel ich alle Musikstile damit und bin mit dem Sound hochzufrieden.

Manchmal denk ich mir, ein Dritter für zu Hause zum Üben wäre nicht schlecht, weil das ewige Geschleppe ist schon mühsam. Nachdem wir aber zumindest einmal die Woche ein paar Stunden proben ist es halt nun so, das ich die Bässe zumeist im Proberaum stehen lasse und daheim mit der Akustik- oder E-Gitarre Geläufigkeitsübungen mach. Abgesehen von Bundabständen und Slappen funktioniert das ganz gut.

tweippert schrieb:
Also nochmal zum allgemeinen Verständniss!! Ich hab meine zwei "Idealbässe" gefunden. Trotzdem juckts mich immer wieder.

Das Jucken kenn ich auch - es gibt ja fast so viele schöne Bässe wie schöne Frauen. :rolleyes: Aber eigentlich betrifft das Jucken vorwiegend die Optik der Bässe :cool: . Mit meinem Sound (vom Bass mein ich hier) bin ich total zufrieden.

Tja, nachdem man eh nicht alles haben kann im Leben, bleibt' s dann zumeist beim Jucken - wie ist das bei Euch?

tweippert schrieb:
Außerdem hab ich weiß Gott auch keinen Geldscheißer! Ich verkauf die Teile ja immer wieder mit möglichst wenig Verlust.

Klingt sehr vernünftig. Meine ersten Bässe hab ich auch wieder verkauft.

Wobei ich meinen Erstbass verdrängt habe, weiß nur mehr das er rot war und scheußlich geklungen hat... hat ausgesehen wie die Gitarre vom Zappa auf der Apostrophe :) nur mit vier Saiten...

tweippert schrieb:
Zum Thema Edelbässe oder hohe Preiskategorien: Ich hab auch schon so manch teuren Bass gespielt, nur teuer heißt wirklich nicht immer gut. ... Fender find ich geil aber mir liegen sie halt nicht so.

Fender Gitarren gefallen mit gut. Aber Bässe von Fender? Igitt. Mein zweiter Bass war ein Fender Precision USA in sunburst, aber das Ding hab ich nach anfänglicher Begeisterung und 6 Jahren Dauerfrust verkauft. Ist viel zu schwer (Schulter- und Rückenschmerzen zum Quadrat), kopflastig (ich brauch die linke Hand zum Modulieren der Tonhöhe J und nicht zum Halten damit das Teil nicht aus der Balance gerät), absolut ungeeignet zum Slappen und die Höhen (D und G Saite) klingen viel zu stumpf. Und noch dazu war da ein toter Fleck am 7. oder 9. Bund auf der 3. oder 4. Saite (hab die exakte Lokation dieser Peinlichkeit perfekt verdrängt vor lauter Ärger. Quält bitte nicht mein Gedächtnis, mich an diesen Horror zu erinnern.) Hab das in einer heiteren Stunde mal nachgemessen, das Signal hatte weniger als den halben Pegel an diesem Bund in Relation zu den anderen.

tweippert schrieb:
Ich hab meine zwei "Idealbässe" gefunden.

Fein! Gratuliere. :great: Ich auch. Hab mir 1993 zwei Yamaha Aktiv-Bässe gekauft - das gleiche Modell einmal mit Frets und einmal ohne: RBX 800A und RBX 800AF (A steht für Aktiv, F für Fretless und 800 wahrscheinlich für den stark abgerundeten Preis in Euro :)) - super-geiles Design (für mein Auge), tolle Farben (transparent blau und rot), irre leicht und schnell zu spielen, 24 Bünde, satte Bässe, klare Höhen, Mitten schmieren wie Schmalz (am Fretless) und singen das mir die Gänsehaut über den Rücken zieht, knackige Dynamik, druck- und kraftvoll - super geeignet für Rock, Funk, Soul, Jazz - und das ohne das Instrument zu wechseln oder ein Effektgerät zu bemühen.

Fazit: auf der Bühne krieg ich soundmäßig alles mit meinen zwei Bässen hin, das ich mir vorstelle - und das ist vom Platzverbrauch und der Wechselgeschwindigkeit auch noch absolut vertretbar.

Wenn man jetzt nicht gerade ein Studio hat, ist es ab drei oder gar neun Bässen (wie hier zuvor gelesen) vielleicht eher der ‚Sammlerinstinkt', der ähnlich wie bei Sammlern von Briefmarken oder Münzen durchkommt. Oder wechselt ihr auf der Bühne zwischen mehr als zwei Bässen? Was meint ihr?
 
relact schrieb:
Oder wechselt ihr auf der Bühne zwischen mehr als zwei Bässen? Was meint ihr?

ich habe drei bässe, career-jazzbass und -preci und nen selbstbau.

zum gig nehm ich immer zwei mit. wobei einer nicht mal das bühnenlicht sieht. nur so zur sicherheit, falls mal der hauptbass seinen geist aufgeben sollte.
 
relact schrieb:
Wenn man jetzt nicht gerade ein Studio hat, ist es ab drei oder gar neun Bässen (wie hier zuvor gelesen) vielleicht eher der ‚Sammlerinstinkt’, der ähnlich wie bei Sammlern von Briefmarken oder Münzen durchkommt. Oder wechselt ihr auf der Bühne zwischen mehr als zwei Bässen? Was meint ihr?

Sammlerinstinkt würde ich jetzt höchstens bei einem der Bässe durchgehen lassen, da ich schon immer auf das Teil scharf war, solange ich Bass spiele.

Ansonsten ist es eher so, dass ich immer mal was ausprobieren wollte und es nie geschafft habe mich von dem alten Kram zu trennen. Irgendwie hängen ja doch Erinnerungen dran. Es ist ja auch so, dass es sich kaum lohnt was zu verkaufen. Wie schnell sind 600,- EUR durch den Wind? Ich sage nur 1 Satz Winterreifen + 3x Tanken.

Auf der Bühne spiele ich maximal zwei Bässe. Im Studio sieht das schon anders aus. Klar, kaufen würd ich mir die Hälfte der Teile inzwischen nicht mehr, aber das ist halt auch ein Prozess.

Hey, andere brauchen alle drei Jahre 'ne neue Wohnzimmereinrichtung für mindestens 3000,- EUR. Dann doch lieber ein paar coole Bässe 'rumstehen haben, die müssen dann auch nicht auf den Sperrmüll. :cool:

Gruesse, Pablo
 
Ich seh das ähnlich, andere Menschen sammeln Briefmarken, wieso nicht Bässe sammeln ?
 
Jazzbasser schrieb:
Ich seh das ähnlich, andere Menschen sammeln Briefmarken, wieso nicht Bässe sammeln ?

Weil die vom dumm Rumstehen oder gar unsachgemäßer Behandlung nicht besser werden.
 
Heike schrieb:
Weil die vom dumm Rumstehen oder gar unsachgemäßer Behandlung nicht besser werden.

Sei denn, man schafft es, den Bass irgendwie als "Vintage" bezeichnen zu können und die Jäger und Sammler bei eBay (zu)viel Kohle dafür bieten zu lassen (ich meine da nicht alte Fender etc., sondern die Gräuel der (gesamt)deutschen Nachkriegszeit: Framus, Hopf und anderer Schrott).:screwy:

Somit ist der Vergleich mit der Briefmarke garnicht soweit hergeholt...
 
Heike schrieb:
Weil die vom dumm Rumstehen oder gar unsachgemäßer Behandlung nicht besser werden.

Ich hab auch schon öfter mal Bässe verliehen. Einmal hat 'ne Schraube an einem Tonabnehmer gefehlt, als ich das Teil zurückbekommen habe. Sehr ärgerlich. Bei einem anderen Bekannten gab's da keine Probleme, der wollte mal gucken, ob ihm Bass Spass machen würde. Keine Ahnung, gekauft er sich zumindest keinen. :rolleyes:

Meistens hab ich 'ne Zeit lang ein Lieblingsintrument, aber manchmal fühle ich mich bei einer Nummer mit einem anderen Instrument einfach wohler, beispielsweise bei Aufnahmen. Aber auch live drückt ein Preci die Achtel anders als ein Alembic, obwohl der auch schon recht ordentlich zur Sache geht.

Ich finde, dass einen ein Bass sehr inspirieren kann und das es nicht ganz egal ist, was man in den Fingern hält. Ausserdem macht es Spass die Eigenheiten verschiedener Instrumente kennenzulernen und zwar nicht nur mal kurz beim Anspielen im Musikgeschäft, sondern auch über einen längeren Zeitraum in verschiedenen musikalischen Situationen.

Das gilt auch für günstigere Instrumente, manchmal kann ein Teil genau das besonders gut, was ein Song braucht. Man entwickelt ein mit der Zeit ein Gespür dafür und dann ist es klasse wenn man aus ein paar Instrumenten wählen kann.

Was auch amüsant ist, dass auch so supertolle Edelteile wie ein Alembic durchaus mit Deadspots überraschen kann. Wird überall nur mit Wasser gekocht... :)

Gruesse, Pablo
 
Heike schrieb:
Weil die vom dumm Rumstehen oder gar unsachgemäßer Behandlung nicht besser werden.

Ich sprach ja auch weder vom einen noch vom anderen.
 
bad luck schrieb:
ich habe drei bässe, career-jazzbass und -preci und nen selbstbau.

zum gig nehm ich immer zwei mit. wobei einer nicht mal das bühnenlicht sieht. nur so zur sicherheit, falls mal der hauptbass seinen geist aufgeben sollte.
Was soll an einem Bass verrecken? Und wenn das je der Fall wäre würde ich Bier trinken gehen solange die anderen spielen. So einfach ist das.
 
Spaxe schrieb:
Was soll an einem Bass verrecken? Und wenn das je der Fall wäre würde ich Bier trinken gehen solange die anderen spielen. So einfach ist das.

Die Batterie ist plötzlich leer, Saiten reißen,...

greetz

M.U.Y.A.
 
M.U.Y.A. schrieb:
Die Batterie ist plötzlich leer, Saiten reißen,...

Buchse/Elektrik kriegt 'nen Wackeligen, so ein Instrument ist ja auch (je nach Spieltechnik :rolleyes: ) während eines Gigs ganz schönen Erschütterungen ausgesetzt. Ist mir auf jeden Fall schon öfter mal passiert, dass ich dann froh war einen Ersatz greifbar zu haben.

Gruesse, Pablo
 
ja ich kenne es irgendwoher....wo ich noch total freakig war hatte ich auch 15 bässe hier.
jetzt sinds nur noch 4 stück :D

p.s.: kenne nen gitarristen der mich da noch weit übertrifft.....67 e-gitarren......
 
M.U.Y.A. schrieb:
Die Batterie ist plötzlich leer, Saiten reißen,...

greetz

M.U.Y.A.
Wenn die Batterie alle ist spielt man halt passiv weiter und wenn eine Saite reißt, hat man auch noch ein paar andere Saiten auf denen man das Stück noch fertig spielt. Unter Bass verrecken verstehe ich mehr wenn der Hals abbricht oder so etwas. Beim e-Bass ist mir noch nie etwas passiert, nur beim Kontrabass, aber auch da konnte ich mir helfen indem ich in den Stegfuß eine Mikrofon Rändemutter eingebaut habe weil durch das Umfallen das Gewinde im Steg futsch war. Ein Freund von mir hat auch auf Tournee einen umgefallenen Stimmstock mit Schnürsenkeln wieder in Position gebracht, also ales nicht so wild., man muß sich nur zu helfen wissen. Ich habe eher Schiss davor, daß ich mal vergesse, vor einem Konzert einen Bogen mit einzupacken*g*
 
Wie viele Bässe man braucht, hängt davon ab in wievielen Bands man spielt. Wenn du in euner Unplugged Band, einer Metal Band und einer Rockband spielst und nebenbei noch in einem Orchesterund einer Fusionband spielst könntest du einen 4 Seitigen und einen 5 Saitigen Akkustikbass haben, dazu einen 4 und einen 5 Saitigen E Bass, für das Orchester einen Kontrabass und für die Fusioncombo einen 6 Saiter und einen Frettless.

So kommst du auf 6 Bässe.

Ich spiele z.Zt in einer Coverband und habe einen Viersaiter. Ich brauche aber noch 63 Fünfsaiter, 3 Sechssaiter, 12 weitere Viersaiter und 5 Halfstacks und 9 Fullstacks. Dann hab ich alles was ich brauche. Alles andere wäre GAS :D
 
tweippert schrieb:
Geht es Euch auch so, daß ihr immer wieder einen neuen haben wollt? Ich habe die letzten 6 Monate ca. 8 Bässe mal besessen und teils wieder Verkauft! :screwy:

Also damit würde ich dringend mal zum Arzt gehen. Besonders dann, wenn Du zu diesen mitleiderregenden Mitmenschen gehörst, die sich ihre Kaufsucht noch nicht einmal leisten können und sich damit auch noch verschulden.
 

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