Wieviel Bass (Bässe) braucht der Bassist?

  • Ersteller tweippert
  • Erstellt am
Marc02 schrieb:
Wie viele Bässe man braucht, hängt davon ab in wievielen Bands man spielt. Wenn du in euner Unplugged Band, einer Metal Band und einer Rockband spielst und nebenbei noch in einem Orchesterund einer Fusionband spielst könntest du einen 4 Seitigen und einen 5 Saitigen Akkustikbass haben, dazu einen 4 und einen 5 Saitigen E Bass, für das Orchester einen Kontrabass und für die Fusioncombo einen 6 Saiter und einen Frettless.

So kommst du auf 6 Bässe.

Ich spiele z.Zt in einer Coverband und habe einen Viersaiter. Ich brauche aber noch 63 Fünfsaiter, 3 Sechssaiter, 12 weitere Viersaiter und 5 Halfstacks und 9 Fullstacks. Dann hab ich alles was ich brauche. Alles andere wäre GAS :D
Hehe, witziger Ansatz! ich habe inzwischen einen fretless 5er und einen Kontrabass weniger, mit dem fretless hab ich quasi nie gespielt, da nehme ich gleich den Kb, Statt dem Kontrabass im Wohnzimmer steht nun wieder ein Volvo-Kombi in der Garage, längerfristig will ich aber vielleicht doch wieder zwei Kb haben, den 5er mit Klassiksaiten dann und einen 4er mit Jazzsaiten. Momentan spiele ich eigentlich alles auf drei Bässe, einen alten Thumb 6, einen ebenso alten Jaydee 4er und mein 5er Holzlechner mit sozusagen Allroundsaiten. Alle anderen Instrumente stehen nur in der Ecke. Aber um nochmals auf die Ausfälle bei Gigs zu kommen, es geht doch eher ein Kabel kaputt als ein Bass und noch eher als am Bass etwas am Verstärker kaputt (habe mal vor einigen Jahren eine zusätzliche Box gekillt). Nimmt in diesem Bereich jemand zweifach alles mit um redundant zu sein?
 
Ich persönlich stelle mir vor meinen Yamaha zu behalten (Allzweckwaffe quasi mit PJ Kombi), einen Fender Jazz zu kaufen (wird nächstes Jahr im Sommer verwirklicht, allerdings einen Mexican Deluxe mit Aktiv Elektronik). Damit bin ich mal erst ausgestattet.
Luxus, aber wünschenswert, wären dann noch ein Musicman Stingray 5saiter, ein Fretless mit 4 Saiten und einen schönen Akustikbass.
Macht also 5 Bässe.
 
Heike schrieb:
Weil die vom dumm Rumstehen oder gar unsachgemäßer Behandlung nicht besser werden.

Na wenn Dir der Vergleich mit den Briefmarken nicht gefällt, dann nehmen wir Oldtimer her. Da kenn ich auch Leute, die haben einige daheim ‚dumm’ rumstehen und die werden auch nicht besser davon, sondern im Gegenteil immer älter – von Jahr zu Jahr um ein Jahr könnte man da fast sagen. :D

M.U.Y.A. schrieb:
Die Batterie ist plötzlich leer,

...eine Batterie ist in 10 Sekunden gewechselt und eine Ersatzbatterie passt in jede Hosentasche – da nehm ich nicht extra einen Bass mit. Hab ja auch nicht ein Reserveauto im Kofferraum, falls mir ein Rad platzt! :D

Marc02 schrieb:
Wie viele Bässe man braucht, hängt davon ab in wievielen Bands man spielt. Wenn du in euner Unplugged Band, einer Metal Band und einer Rockband spielst und nebenbei noch in einem Orchesterund einer Fusionband spielst könntest du

...immer noch mit einem Bass durchkommen, wenn er vielseitig genug ist.
 
relact schrieb:
...eine Batterie ist in 10 Sekunden gewechselt und eine Ersatzbatterie passt in jede Hosentasche – da nehm ich nicht extra einen Bass mit. Hab ja auch nicht ein Reserveauto im Kofferraum, falls mir ein Rad platzt! :D

10 Sekunden, das will ich sehen. 10 Sekunden brauche ich um zu Überlegen, wo ich den Schraubendreher hingepackt habe um das Batteriefach aufzuschrauben. Ein anderer Bass ist in 10 Sekunden spielbereit, da kann der Rest der Band weiterspielen nach ein paar Takten mach ich wieder mit. :great:

BTW, ein Ersatzbass ist ungleich leichter zu transportieren als ein Reserveauto. Den Gedanken find ich aber dennoch nicht schlecht. :rolleyes:

Gruesse, Pablo
 
palmann schrieb:
10 Sekunden brauche ich um zu Überlegen, wo ich den Schraubendreher hingepackt habe um das Batteriefach aufzuschrauben.
Tja, deswegen haben meine Bässe alle ein Batteriefach mit Abdeckung zum Clippen (ähh, nennt man das so? Ohne Schraubenzieher halt) :cool:

10 Sekunden ist knapp, aber in 15 hab ich´s schon geschafft :)

Was aber viel wichtiger ist: Bässe "sammeln", ohne sie zu spielen, kann der Tod der entsprechenden Instrumente sein. Es scheint wirklich so zu sein, dass ein Bass seinen Klang verliert, wenn man ihn jahrelang nicht spielt. Dann kann er noch so toll aussehen, für mich ist er dann wertlos.

Daher würde ich auch nie beispielsweise nen 62er Fender kaufen, ohne ihn ausgiebig angespielt zu haben, Sammlerwert hin oder her. Und weil bei regelmäßigem Spielen offensichtlich irgendwas mit dem Holz passiert, können auch die ganzen Fender-"Vintage"-Nachbauten etc. nie so gut klingen wie ein altes gut eingespieltes Original.

Also: Bass kaufen und jahrelang im Koffer einsperren oder an die Wand hängen: PFUI!! :twisted:

LeGato
 
palmann schrieb:
10 Sekunden, das will ich sehen. 10 Sekunden brauche ich um zu Überlegen, wo ich den Schraubendreher hingepackt habe um das Batteriefach aufzuschrauben. Ein anderer Bass ist in 10 Sekunden spielbereit, da kann der Rest der Band weiterspielen nach ein paar Takten mach ich wieder mit.

Ja gerne, komm mal vorbei! :great: Ich glaub, ich schaffs sogar in 8 Sekunden. Da bist Du mit dem Denken - wo Dein Schraubenzieher ist - noch gar nicht durch!

So wie bei LeGato hab ich auf der Rückseite ein Batterienfach zum Klippen. Da brauch ich nicht mal den Bass runter geben, einfach klippen, Batterie raus und in die tobende Zuschauermenge werfen (*grins*), ein Griff in die Hosentasche und die neue Batterie rein. Klipp und zu ist. ;) Haste mitgestoppt?

PS: ich hab immer einen zweiten Bass mit, aber der hat keine Bünde (konnte ich mir nicht mehr leisten ;) ). Zwei Bässe schleppen schaff ich grad noch mit meinen beiden Händen, bin ja nicht Flip der Grashüpfer, das ich vier Bässe tragen kann.

LeGato schrieb:
Also: Bass kaufen und jahrelang im Koffer einsperren oder an die Wand hängen: PFUI!!

Wer will schon ein Leben lang eingesperrt sein? Nicht mal ein Bass, vermute ich.

Aber vielleicht liegt darin gerade die Herausforderung des Bass-Sammelns: die Bässe hängen an der Wand und Du musst es schaffen, sie jeden Tag anzusehen ohne damit zu spielen! :rolleyes: Obwohl es Dich unglaublich juckt! Briefmarkensammler kleben ihre Marken ja auch nicht auf ein Kuvert! Oldtimer-Fahrer fahren dann und wann aber schon auf ein Treffen gleichgesinnter. Vielleicht ist der Gibson Bass an der Wand dann die Eintrittskarte für ein Fantreffen mit Mel Gibson!
 
LeGato schrieb:
Was aber viel wichtiger ist: Bässe "sammeln", ohne sie zu spielen, kann der Tod der entsprechenden Instrumente sein. Es scheint wirklich so zu sein, dass ein Bass seinen Klang verliert, wenn man ihn jahrelang nicht spielt. Dann kann er noch so toll aussehen, für mich ist er dann wertlos.

Daher würde ich auch nie beispielsweise nen 62er Fender kaufen, ohne ihn ausgiebig angespielt zu haben, Sammlerwert hin oder her. Und weil bei regelmäßigem Spielen offensichtlich irgendwas mit dem Holz passiert, können auch die ganzen Fender-"Vintage"-Nachbauten etc. nie so gut klingen wie ein altes gut eingespieltes Original.

Hab ich schon sehr oft bei Geigen gehört, das sie gespielt werden müssen, um den Klang nicht zu verlieren. Vor allem bei Stradiwari. Die werden von Museen regelmäßig an Orchester verliehen, damit sie gespielt werden.

Denkt ihr wirklich, das man das bei einem Bass auch hört, das er nicht gespielt wurde?

Ich würd gern einen Blindtest mit demjenigen machen, der meint, das herauszuhören!

Blindtest: man verbindet demjenigen die Augen und spielt ihm dann zwei Bässe vor, gleiches Modells und Baujahr, einmal jahrelang bespielt, einmal jahrelang nicht bespielt. Er muß es er'hören'!

Das Ergebnis wär jetzt interessant!
 
relact schrieb:
Hab ich schon sehr oft bei Geigen gehört, das sie gespielt werden müssen, um den Klang nicht zu verlieren. Vor allem bei Stradiwari. Die werden von Museen regelmäßig an Orchester verliehen, damit sie gespielt werden.

Denkt ihr wirklich, das man das bei einem Bass auch hört, das er nicht gespielt wurde?

Ich würd gern einen Blindtest mit demjenigen machen, der meint, das herauszuhören!

Blindtest: man verbindet demjenigen die Augen und spielt ihm dann zwei Bässe vor, gleiches Modells und Baujahr, einmal jahrelang bespielt, einmal jahrelang nicht bespielt. Er muß es er'hören'!

Das Ergebnis wär jetzt interessant!
Meine Güte, also wie Ihr es wegen Batterien und Ersatzbässen alle so wichtig nehmt; entspannt Euch mal...
Klar merkt man gewaltige Unterschiede an einem Instrument ob es gespielt wird oder nicht, aber nur wenn man es gut kennt - besonders bei akustischen Instrumenten. Bei einem Kontrabass merkt man das in ganz brutaler Weise wie er sich bei jedem spielen erst wieder öffnet; spielt man drei Tage hintereinander von morgens bis abends hat man einen neuen Bass (könnte man so meinen). Von einem Freund klang die Gitarre plötzlich beschissen nachdem er eine Zeit lang in dem Raum wo sie steht wenig Musik gehört hat; die war plötzlich leblos. Ein Geigenbauer hat mir aber auch mal erzählt, man könne eine Geige auch "überspielen", das wäre genau das Gegenteil und man müsste sie erst eine weiler liegen lassen. Sowas hab ich bei meinen Instrumenten noch nie erlebt, dazu bin ich zu spielfaul :D
 
LeGato schrieb:
Also: Bass kaufen und jahrelang im Koffer einsperren oder an die Wand hängen: PFUI!! :twisted:
Genau! So wie mit der Leber, wenn man lange nicht mehr trinkt, dann... ja, dann passiert auch was. Hab noch nicht ausprobiert was, aber irgendwas wird im Körper dann auch schlecht! Fast wie im richtigen Leben, man muss immer fleißig sein!
 
relact schrieb:
Ja gerne, komm mal vorbei! :great: Ich glaub, ich schaffs sogar in 8 Sekunden. Da bist Du mit dem Denken - wo Dein Schraubenzieher ist - noch gar nicht durch!

Gerissene Saite auch in 8 Sekunden gewechselt? Gut, gut... :D

Gruesse, Pablo
 
Spaxe schrieb:
Bei einem Kontrabass merkt man das in ganz brutaler Weise wie er sich bei jedem spielen erst wieder öffnet; spielt man drei Tage hintereinander von morgens bis abends hat man einen neuen Bass (könnte man so meinen). Von einem Freund klang die Gitarre plötzlich beschissen nachdem er eine Zeit lang in dem Raum wo sie steht wenig Musik gehört hat; die war plötzlich leblos.
ob ich das jetzt glaube soll oder nicht ist ja mal total wurschd, aber gibts dafür eine physikalische erklärung (von mir aus auf molekülbasis) oder wenigstens einen ansatzt zur erklärung?
 
Keine Ahnung, aber ich kann das mit dem Klangunterschied nach Einspielen oder Stehenlassen bestätigen. Aber es gibt auch Kontrabässe, die klingen immer schlecht. So wie mein Leihinstrument der Musikschule damals, das war nicht mehr zu retten...
 
Hier leiden anscheinend einige Leute unter gas (gear aquistion syndrom) :D sehr verbreitete Krankheit unter Musikern (übrigens kein Hirngespinst sondern ne ernst zu nehmende Krankheit). Bewegt die betroffene Person dazu sich dauerhaft neues Equipment anzuschaffen (auch wenn das gar nicht nötig ist)...
ich für meinen Teil besitze 2 1/2 Bässe

-meinen Einsteigerbass (werd ich auch nie verkaufen... hängen soviel Erinnerungen dran :redface:)
-meinen Ibanez btb
-und das hier wäre der halbe... ein halbakustischer Bass der Marke Orfeus (nebenbei... die Marke habe ich zuvor noch nie gehört). Hat mir ein Freund aus Mütterchen Russland mitgebracht... hat er dort für 1€ erstanden. Ist aber wohl eher ein Museumsbass oder was auch immer... spielen kann man ihn zwar aber eher schlecht als recht... aber er sieht halb nun mal oberscharf aus ;)

meine Meinung zur eigentlichen Frage... (um nicht zu weit abzuschweifen): brauchen, wirklich brauchen- 2. Mehr zu haben ist sicherlich ne klasse Sache... (und bei mir werden es sicher noch ein paar mehr werden... hoffe ich zumindest). Und wenn der weiteren Anschaffung von Bässen der Geldbeutel nicht im Weg steht... dann ist das eine, zugegeben ungewöhnliche, Liebschaft die aber durchaus zu pflegen ist!!!
 
Spaxe schrieb:
Nimmt in diesem Bereich jemand zweifach alles mit um redundant zu sein?

Soweit ich weiß hat meine Lehrerin immer einen zweiten Amp mit auf tour gehabt.

Aber einen zweiten Bass hätte ich gern bei gigs mit dabei. Auch wenn die Cahncen gering sind, dass mir gerade heute eine Saite reißt oder ein kleines Kabel in der Elektronik versagt oder die ich vergssen habe die Batterie zu wechseln. Und solange ich noch keinen 5 Saiter habe kann man den Zweitbass auch droppen. Einen Song in Dis oder D hat man schon mal.........


EDIT : Mein Ziel sind 2 5 Saiter und 2 4 Saiter.
 
palmann schrieb:
Gerissene Saite auch in 8 Sekunden gewechselt? Gut, gut...

Hallo Pablo, da würd ich in ‚Wetten dass’ auftreten...

Aber mir ist in 21 Jahren ein einziges mal eine Saite gerissen. Das war nach einem Monat Bass spielen. Ich war noch zu unreif für so ein Instrument! :p Mein Erstbass klang Scheibe und unser damaliger Gitarrist meinte, neue Saiten würden helfen. Ich hab sie eine Oktave zu hoch gestimmt (3, 2, 1 – jetzt lachen! :cool: ), das hat E, A und D ausgehalten. G hat sich aber verabschiedet. Hab den Bass bald verkauft – es lag nicht an den Saiten...

Also, ich bin so mutig (!!) oder naiv (!!!!) und hab nie einen Ersatzbass bei Auftritten mit.

Grüße Roman


Spaxe schrieb:
Meine Güte, also wie Ihr es wegen Batterien und Ersatzbässen alle so wichtig nehmt; entspannt Euch mal...

Wir nehmen uns nicht wichtig. Wir sind wichtig! Das ist ein großer Unterschied.

Gut, wir entspannen uns. Ich bin ganz geschmeidig!

Spaxe schrieb:
Klar merkt man gewaltige Unterschiede an einem Instrument ob es gespielt wird oder nicht, aber nur wenn man es gut kennt - besonders bei akustischen Instrumenten. Bei einem Kontrabass merkt man das in ganz brutaler Weise wie er sich bei jedem spielen erst wieder öffnet; spielt man drei Tage hintereinander von morgens bis abends hat man einen neuen Bass (könnte man so meinen).

Ich rede hier von elektrifizierten Bässen...wovon die anderen so reden weiß ich im Moment nicht so genau. :rolleyes:

Sich öffnen klingt irgendwie nach ‚New Age’. Schön, das Du so ein vergeistigtes Verhältnis zu Deinem Kontrabass hast. :great: Wir alle lieben unsere Instrumente!

Spaxe schrieb:
Von einem Freund klang die Gitarre plötzlich beschissen nachdem er eine Zeit lang in dem Raum wo sie steht wenig Musik gehört hat; die war plötzlich leblos.

Ich hab auch Akustik Gitarren, die haben mich noch nie mit schlechtem Klang bestraft, wenn ich sie mal ein paar Monate nicht angeschaut habe! Leblos im sinne von nicht lebendig ist meine Gitarre immer. Sie geht zB niemals selbständig spazieren!

Spaxe schrieb:
Ein Geigenbauer hat mir aber auch mal erzählt, man könne eine Geige auch "überspielen", das wäre genau das Gegenteil und man müsste sie erst eine weiler liegen lassen. Sowas hab ich bei meinen Instrumenten noch nie erlebt, dazu bin ich zu spielfaul

Wahrscheinlich legt sich seine Geige dann mit Migräne ins Bett und ist ‚indisponiert’, wenn sie auf Deinen Geigenbauer keinen Bock hat! :D
 
"das hat E, A und D ausgehalten. G hat sich aber verabschiedet" :D :D :D

the same years ago :)
 
Bleecker Street Boogie schrieb:
So wie mit der Leber, wenn man lange nicht mehr trinkt, dann... ja, dann passiert auch was. Hab noch nicht ausprobiert was, aber irgendwas wird im Körper dann auch schlecht!

Ja, bei Körper wie bei Bässen haben die Komponenten verschiedene Schwingungsverhalten, die sich teilweise im Wege stehen, und dann sich irgendwie zusammenraufen müssen. Als ich damals v Praže immer nur so schönes Bier getrunken hatte und dann mal bei einem Ausflug an eine Cola geriet, gerieten meine kognitiven Fähigkeiten etwas auf Abwege...
 
Ja, Cola verursacht Zuckerschocks. Deswegen weiche ich wenn möglich auf Dr. Pepper aus! :D

In einem der chicagoer Walgreens-Supermärkte wurden während meines Aufenthaltes extreme Anomalien beim Verkaufsverhalten betreffend Becks, Warsteiner, Tyskie, Warka, Okocim und Zywiec festgestellt. Binnen von zwei Wochen waren sämtliche Vorräte dieser aufgekauft und die Mitarbeiter wussten nicht, was geschehen war und was sie machen sollten. Aber ist doch logisch - hätte ich Miller Light oder gar das ami-Budweiser trinken sollen?... Dann zeigten mir meine polnischen Mitbewohner, daß man Bier im polnischen Viertel kauft, wo es wesentlich günstiger sei und diese miesen amerikanischen Biere garnicht erst geführt wurden. Wir tranken täglich zwischen drei und sechs Flaschen importierten Bieres, nur morgens gab es Gatorade. Und danach 10, 12 Stunden auf den Bau... Aber etwas anderes als importiertes Bier konnte man dort nicht wirklich trinken, weil es entweder einfach viel zu süß oder viel zu künstlich geschmeckt hat. Selbst das Wasser war irgendwie merkwürdig. Komische Geschmackskultur dort... Großes Glück, daß Chicago eine polnische Hochburg ist und daß sie dort Nahrungsmitteltechnisch wussten, was gut ist. Ein Segen, wenn man mehrere Monate bleibt. Fast wie zuhause... Aber diese spontanen Wodka-Parties waren schlimm, da bin ich mittlerweile zu germanisiert um das mitzumachen. Wobei, nicht mitzumachen, sondern auszuhalten. Man muss ja seine Grenzen kennen... :D
 
Rubbl schrieb:
ob ich das jetzt glaube soll oder nicht ist ja mal total wurschd, aber gibts dafür eine physikalische erklärung (von mir aus auf molekülbasis) oder wenigstens einen ansatzt zur erklärung?
Ich bin auch kein Physiker, aber das wird Dir jeder Streicher bestätigen das es so ist. Man sagt - oder immer wieder hört man, die Poren gingen auf oder er "öffnet sich".
 
Bleecker Street Boogie schrieb:
Keine Ahnung, aber ich kann das mit dem Klangunterschied nach Einspielen oder Stehenlassen bestätigen. Aber es gibt auch Kontrabässe, die klingen immer schlecht. So wie mein Leihinstrument der Musikschule damals, das war nicht mehr zu retten...
Klar, es gibt auch miserable Instrumente. Bei Sperrholzinstrumenten ist eine Steigerung im Klang nur gering (wenn überhaupt) zu bemerken, bei Kontrabässen wie auch bei irgendwelchen Billigklampfen.
 

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