Der Amp brummt auch nur wenn der Poti ganz auf Linksanschlag ist sonst habe ich auch keine Nebengeräusche außer man dreht ihn 3/4 auf...
Das ist ein Massefehler, weil original der Massekontakt des Potis an dessen Gehäuse gelötet ist (wie bei Gitarren), dann über Chassis an Masse liegt und vom Potigehäuse noch ein zusätzliches Massekabel zur Masse der Inputbuchse eingelötet ist.
Ferner sind die Kabel zum und vom Poti zu lang, die müssen gekürzt werden und 'chassisnahe' verlegt, so wie auf den Fotos unten zu sehen. Insbesondere das grüne Kabel ist kritisch und muss - wie auf dem 2. Foto zu sehen - nicht nur chassisnahe, sondern auch um den Röhrensockel herum verlegt werden, um weit genug von den 'bösen' Kabeln des Ausgangsübertragers weg zu sein. Das Volumepoti muss an dem Turret auf Masse gelegt werden, wo das braune Kabel hinführt.
Dann ist der Amp auch bei Linksanschlag des Potis absolut ruhig.
Zum Sound:
Ich finde ihn etwas dumpf und ziemlich bassig was ja nicht schlecht ist aber ich hätte gerne etwas mehr brillianz was meint ihr dazu?
Der Bright-Kondenasator am Volumepoti ist falsch eingelötet. Wie er richtig sitzen sollte, ist ebenfalls auf dem Foto unten zu sehen.
Dann hat der Amp bei geringer Volumeeinstellung eine schöne Brillanz, die sich bei weiter aufgedrehtem Poti langsam verliert, während der Sound in einen cremigen Crunch übergeht.
Allerdings mag es der interne Lautsprechen nicht besonders, wenn man den Amp bis zum Rechtsanschlag aufreisst - da sollte man dann besser eine externe Box verwenden. Auch vertragen sich Humbucker in Halsposition mit viel Gain/Volume am Amp nicht so sehr
Das sind übrigens 'Eigenheiten', die das Original, von dem der Smart-10 geblueprinted wurde auch hatte. Einen original Tweed-Champ 5F1 darf man auch nicht voll aufreissen - da 'kotzt' der genauso
Larry