So, werte Herren,
bin gerade eben vom Bandraum zurückgekommen.
Ich habe Messungen in 10cm-Schritten von 20 bis 100cm gemacht. Habe dann die erzeugten Frequenzkorrekturen in mein AxeFx geladen und erneut gemessen. Rein optisch war der Frequenzgang bei Abstand 70cm am flachsten. Habe dann mein Standardpreset genommen und am Schluss der Kette ein Cab hinzugefügt mit der 70er-Korrektur. Die Unterschiede waren schon enorm. Ich würde nicht gerade sagen, dass es besser geklungen hat, es war einfach anders. Die Chance, dass meine Presets an andern Anlagen auch funktionieren, steigt jedoch dadurch.
Ich werds auf jedenfall mal drin lassen und etwas Erfahrungen sammeln mit andern PAs.
Im Zip-File findet ihr die Original-Waves der Korrekturfilter und je 1 Ordner der beiden AxeFx-Versionen. Von allen Dateien hab ich noch Stereoversionen. Weiss jedoch nicht inwiefern diese Sinn machen. Hab sie trotzdem mal reingepackt.
Zip-File Download
Anhang anzeigen 197672
So, heute Bandprobe gehabt und endlich die db M12-4 Frequenzkorrektur getestet:
- wir spielen in-ear, schneiden im Proberaum auf 16 Spuren mit. Zu Hause kann ich in Ruhe meine presets entwickeln und unter die Bandmitschnitte legen.
-> Daran ist sehr gut abzuschätzen, wie der Sound im Mix sitzt.
-> Ich kann Höhen und Tiefenanteile meiner Gitarre mit denen des anderen gitarristen, der klassischen Vollröhrenamp mit 2x12er spielt vergleichen und anpassen.
-> 2 Jahre Erfahrung lehren mich schon im Proberaum zu wissen, wann ich Durchsetzungsprobleme oder zuviel muff in den tiefen habe.
-> Wenn die presets zu Hause funktionieren, im Proberaum beim live spielen mit in-ear auch, dann funktioniert es auch auf dem db M12-4 ganz gut. Dieser scheint aber in den Höhen etwas spitz zu sein und einen Tacken zuviel Bassanteil zu produzieren.
Nun denn: Zweige ich jetzt vor dem OUT1 das Signal ab, lass es durch eine Mono CAB mit dem 70% Korrektur IR laufen und schicke es dann via FX Loop zum db Monitor dünnt die IR einfach ZUVIEL Bass aus. Das Signal wird extrem dünn. Der Hochtonanteil wird nicht merklich reduziert. die Mitten scheinen etwas natürlicher. However: Der BassCut ist viel zu extrem, ohne die Korrektur IR habe ich persönlich das Gefühl eher das Klangspektrum auf dem Monitor zu haben, wie ich es auch auf dem In Ear habe.
Demnach lasse ich das mit der IR Korrektur lieber sein. Aber ein Versuch war es sicher wert! wieder eine Erfahrung reicher.
@cobhc. wenn Du das mit der Korrektur durchziehst, deine presets mit dieser im Proberaum an die db ;12-4 anpasst bin ich wirklich gespannt drauf, was der FOH Mann beim nächsten Auftritt sagt! Ich könnte mir vorstellen, dass der extrem die Bässe rausnehmen muss .... lass mal hören, wenns soweit ist .... wenn er sagt: Super, genau richtig, kann alles flat lassen habe ICH ein Problem ;-)