Amp/Combo - leicht, laut, günstig, guter Clean-Sound für Einsatz mit Pedalen

  • Ersteller Mascarpone
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Die Frage fordert mal wieder die Quadratur des Kreises. Soll nix wiegen, nix kosten, aber souverän einen kleinen Saal live beschallen! Das geht IMO nur mit einem gewissen Kompromiss in die eine oder andere Richtung.
Da der Clean Sound im Fokus steht, sollte ein Transistorverstärker schon ok sein. Die sind idR. recht günstig und leichter als die Röhrenboliden.
Leider gibt es nur wenige Transistor Verstärker, die so „allgemein“ richtig überzeugt haben und vor allem gebraucht hier attraktiv sein können. Hier fordert die Physik jedoch ihren Tribut und man landet meist doch wieder bei ziemlichen Trümmern: z.B. Roland Jazz Chorus, Yamaha G50/G100 aus den 80ern.
“Kleine“ Transistoramps gehören auch überwiegend wieder ins Lager „Übungströten“.
Ein „Sleeper/Schnapper“ ist hier IMO ein Laney Linebacker. Die Kisten haben ein geschlossenes Gehäuse und klingen clean erstaunlich erwachsen. Deren Drivekanal ist merkwürdiger Weise (nur) zusammen mit einem Overdrive Pedal auch gut nutzbar.
Neu wäre ich auch beim Boss Katana 50/100 gelandet.

Kommt die Musik völlig ohne Gesang aus? Ansonsten eine kleine Gesangsanlage ist dann auch für 60-80 Leute nötig, über die man auch andere Instrumente verstärken kann….
 
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Wenn Du mich damit meinst, wenn keine PA da ist: Ich befürchte nicht, dass ich Probleme bekäme in der Konfiguration. Um dem Publikum psychoakustisch die Vorurteile zu mitigieren, könnte ich aus eigenem Bestand ein 100 W Vollröhrentop auf 2×12 oder 4×12 oder einen 2x12 Kombo an eine der Boxen anschließen, aber gar nicht mit der Gitarre verbunden haben.

Aber wozu, wenn diese bestimmte 1×12 ausreichen wird?
 
@Mr.513 …nein ich habe ausschließlich für den TE gedacht.
Ich selbst würde für solch einen Einsatz auch eine 1x12er Box genauer eine Bogner Cube, dann in Verbindung mit einem Friedman 20W Top nehmen, doch das ist hier ja preislich völlig ausgeschlossen und ist auch schwerer als gefordert, nur mir wäre das da egal. So selten wie man auftritt, spielt es auch keine große Geige ob 20 oder 30kg Verstärkergelumpe.
 
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Moin und schönen 3. Advent, @InTune! Du bist mit Deinem Post zwischen @revolverband und mir gelandet. Er ist mein Adressat gewesen.
 
Mal doof gefragt - was benutzt denn der andere Gitarrist mit dem Iridium zum Lautmachen, wenn keine PA da ist?
Im Proberaum benutzen wir Inears, auf der Bühne das, was da ist. Für Wohnzimmerkonzerte hat er auch noch nichts.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

So selten wie man auftritt, spielt es auch keine große
Wir haben etwa alle 2-3 Wochen einen Gig. Ich kann zwar nicht gut spielen, aber booken :)

Unser Proberaum ist zwar schön und gross, aber nur über eine steile Kellertreppe erreichbar. Da ist jedes Kilo weniger schön.

Apropos Gesang: wir haben da so eine "T"-Kiste als Gesangsbox. Taugt nicht viel.

Je mehr wir hier diskutieren, kommt immer mehr die Einsicht, dass wir mit 2 guten Aktivboxen oder 2 Boxen und einer Endstufe hinter dem Mixer gut bedient wären. Da investiert dann eben nicht jeder für sich.
 
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... Je mehr wir hier diskutieren, kommt immer mehr die Einsicht, dass wir mit 2 guten Aktivboxen oder 2 Boxen und einer Endstufe hinter dem Mixer gut bedient wären. Da investiert dann eben nicht jeder für sich.

Und recht hast Du damit. Was für eine Art Musik spielt Ihr denn, welche Instrumente müssen laut gemacht werden, und was ist Euer Anspruch and Sound und Lautstärke? Wenn der Bass nicht laut sein muss und die Drums nicht verstärkt werden müssen, hätte ich keine Bauchschmerzen damit, ein Wohnzimmerkonzert mit zwei von den RCF ART 708a zu beschallen - Gesang, Gitarren, Keys, etwas Bass, kein Problem. Ich habe meine ART 408a schon als Bassmonitor auf der Bühne benutzt. Meine Bandmates (laute Rockband) sagten mir danach, sie hätten den Bass noch nie so klar und deutlich gehört beim Spielen. Es geht also.
 
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Grunge und ähnliches, nicht extrem laut. Der Bass (ich) muss nicht über die PA, bin mit relativ leichten Markbass Brüllwürfeln laut genug, und beim Bass kommt es ja wenig darauf an, wo die Boxen stehen. Hätte aber auch einen Ampeg SCR DI, könnte also mit ganz kleinem Besteck anreisen.
 
Du bist mit Deinem Post zwischen @revolverband und mir gelandet. Er ist mein Adressat gewesen.
Und ich habe auch den TE gemeint ;)
Im anderen Thread (siehe erster Post hier) war ja schon vom Iridium, dem 30kg Marshall und der Gitarristin, die nicht so schwer tragen will, die Rede...
 
Ganz sicher
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Nicht.
 
kommt immer mehr die Einsicht, dass wir mit 2 guten Aktivboxen oder 2 Boxen und einer Endstufe hinter dem Mixer gut bedient wären. Da investiert dann eben nicht jeder für sich.
Das hört sich gut an!
Wir spielen bei Sessions alle (E-Drum ;)) über eine Yamaha Stage Pas und das funktioniert bei ähnlichem Szenario wie bei euch sehr gut.
Der Haken an einer gemeinsamen PA ist halt immer der Ablauf im Falle einer Bandauflösung oder des Ausstiegs eines Bandmitglieds.
Dafür spricht aber der geringere Aufwand bei jedem Aufbau - das ist ruckzuck fertig und der Soundcheck ist auch schnell erledigt. Und natürlich die volle Kontrolle über die Lautstärken... gerade in Richtung leise!
 
Was für Musik macht Ihr? Wilden, harten, lauten Rock zufällig?
 
Nein, das nicht :D Meistens eher softeres Zeug...
Aber wenn ich mich warm spiele bevor's losgeht gebe ich schon manchmal Gas - und das klingt auch gut :rock:
Die Stage Pas haben wir, damit wir leise genug bleiben können. In unserer Proben-Lautstärke klingt mein Röhrenamp gar nicht so richtig...
Eine Anlage, die richtig laut geht und Bass und Drums bei Konzert-Level gut rüber bringt wiegt halt dann auch wieder richtig viel.
Aber hey - fahrt doch mal alle zum Thomann und probiert dort die Aktivboxen aus. Der PA Raum dort hat ungefähr "Wohnzimmerkonzert"-Größe und die Thomänner sind echt hilfsbereit und haben Checkung. Die Drums können ja vom Handy kommen... Wir haben das gemacht und befunden dass wir lauter, als es da möglich ist, auch nicht brauchen.
 
Ich kann vermelden: sie ist vom kleinen Palmer begeistert. Zuhause über Steroanlage oder Kopfhörer kommt einfach per Knopfdruck der gewohnte Sound, ohne Amp-Schleppen und Mikrofonieren. Und davon bin ich auch begeistert :)

Die Band verkauft nun altes Gerödel und trägt das Geld für eine eigene PA zusammen.

Vielen Dank für Euren Input, da haben wir eine Menge hin und her überlegt und nun die passende Lösung. (y)
 
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Ich kann vermelden: sie ist vom kleinen Palmer begeistert. Zuhause über Steroanlage oder Kopfhörer kommt einfach per Knopfdruck der gewohnte Sound, ohne Amp-Schleppen und Mikrofonieren. Und davon bin ich auch begeistert
welche Endstufe benutzt ihr dann bei den gigs?

Ich kann zwar nicht gut spielen, aber booken
ist bei mir genau so. nur mit der einschränkung, dass ich nicht gut booken kann.
 

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