Anteil der Profigitarristen im Forum

  • Ersteller Gitarrensammler
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Ich bin

  • Profimusiker und lebe ausschliesslich von der Musik

    Stimmen: 11 2,4%
  • Aktiver Musiker und Musiklehrer

    Stimmen: 31 6,9%
  • hobbymäßig in einer Band aktiv

    Stimmen: 251 55,8%
  • nur zu Hause musikalisch aktiv und trete nicht auf

    Stimmen: 191 42,4%
  • sonst professionell tätig (Gitarrenbauer, oder ähnl.)

    Stimmen: 9 2,0%

  • Umfrageteilnehmer
    450
Als ich in den Neunzigern in einer Metal-Band spielte, haben wir alle davon geträumt, von der Musik leben zu können. Eine selbstfinanzierte CD in einem Studio in Hattingen aufgenommen, regelmäßige Auftritte, eine ansprechende Rezension in den Metal Pages... aber irgendwie blieb es immer ein Zuschussgeschäft.:rolleyes:
Bei einem Nachwuchswettbewerb in Fulda belegten wir mal den zweiten Platz. Gewonnen hat eine Band, die von ihren Eltern zum Auftrittsort gebracht werden mussten. Sie hatten alle noch keinen Führerschein. Die Band hieß Edguy! Im Gegensatz zu denen, haben wir es nicht geschafft. :D
Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf Metal, zog mich zurück und befasste mich ausschließlich mit Songwriting. Dann kam eine große musikalische Pause, in der ich einige Jahre im Ausland lebte, dann kamen Familie und Kinder.....
Seit rund zehn Jahren mache ich wieder aktiv Musik, aus Zeitmangel nicht in einer Band, sondern nur zuhause im Homestudio. Oft arbeite ich an eigenen Songs, nur aus Spaß an der Musik, ohne Ambitionen, das mal irgendwo veröffentlichen zu wollen.
Seit kurzem, wie schon mal erwähnt, mache ich noch ab und zu eine Akustik-Session mit einem Kollegen. Ob sich da was raus entwickelt? Mal sehen:)
 
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Der Anteil der Allein-Musizierenden erstaunt, kommt aber nicht unerwartet.
Sich neben Beruf, Häuslebau(?), Familie auch noch mit den Mühen der Bandgründung, die im MB zur Genüge erwähnt wurden, zu befassen, das scheint dann wohl doch für manch einen zuviel.
Und sooo allein ist man ja auch nicht. Die virtuelle Band ist schnell zusammengestellt, dank Internet und anderer Helferlein.
In einer Band zu spielen war für mich in den späten 70ern auch Ziel und Pflicht.
Nach gut 20 Jahren Pause dann nach dem ursprünglichen Bass auch noch die E-Gitarre zu erlernen beschäftigt mich persönlich jetzt seit knapp 8 Jahren. Mir reicht das aus. Bislang.
Man weiss ja nie was die Zukunft bringt...:D
 
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ich bin hobbyist.....spiele viel daheim, was man auch als üben bezeichnen kann und nehme im stillen kämmerlein musikstücke auf, rein zum spaß.

dazu spiele ich in einer band und singe auch etwas. wir sind bisher nur 1x unfreiwillig aufgetreten, als der proberaum gestürmt wurde.

was den level angeht, ich bin ein spätstarter, damit sind zeit und erreichbare fähigkeiten begrenzt. zudem gibt es auch noch andere hobbys, die aufmerksamkeit erfordern.
ne familie ist natürlich auch vorhanden und das ganze wird über einen selbstständigen job finanziert.
 
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Kenne heute noch ehemalige Weggefährten, die haben mehr als 10 Alben am Markt, spielen im Sommer auf sehr großen Festivals und haben, und das wissen deren Fans gar nicht, ALLE feste JOBS! Der Wahnsinn!
Das meinte ich auch mit meinen Aussagen. Das finde ich teilweise schlimm, erschreckend und eine Frechheit. Aber vermutlich ist es die Welt der Musikbranche heute, ich weiß es nicht.
Profi-Musiker = besserer musiker: Muss nicht sein, bzw es kommt drauf an. Wenn du ein Profi im Bereich Studiomusiker, Unterricht etc bist, dann vermutlich schon. Wenn du Profi bist, weil deine Band durch die Decke ging mit irgend einem Song, und du gerade gut davon leben kannst, ist es eher nicht so wichtig denke ich. Es ist auch egal. Man wollte das machen, woran man Spass hat - wenn möglich. Wenn man davon leben kann, umso besser.
 
Bis es bei mir nach der Ausbildung so richtig mit dem Berufsleben losging haben wir jedes Wochenende 1-2 Gigs im gesamten norddeutschen und niederländischen Raum gespielt, 1 Album rausgebracht und wie irre geprobt. Das war alles ein Zuschussgeschäft und es hat sich zerschlagen als der Drummer Vater wurde, ich meinen Meister machen wollte und andere studieren gingen.

danach folgten bis heute sehr unregelmäßige Session- und Studiojobs und diese meist unbezahlt. Ich mache also inzwischen zu 99% Zuhause alleine Musik und nehme auf. Nebenbei noch aus Spaß etwas reparieren von Gitarren.

Alles nur Hobby und ich freue mich wenn ab und an ein Anruf kommt und ich ins Studio darf.

eine Band könnte ich zeitlich nicht ernsthaft betreiben und ich möchte mir den Stress nicht mehr antun. Dann würde ich lieber Leute zum freien Jammen suchen

GAS habe ich bei Gitarren und Amps nicht, aber ab und an (2-3x pro Jahr) gönne ich mir was fürs aufnehmen oder Pedale. Kleinkram halt.
 
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@OliverT: 100% Zustimmung! Wenn man nach Jahren eine Kombo zusammen hat, bricht die Truppe auseinander. Hab ich schon mehrfach erlebt. Man braucht für eine landfristige Band schon eine Menge Glück, Nerven und Kompromissbereitschaft.

Was mich erstaunt: in den Zeiten als ich keine Band am Start hatte, hatte ich keine Motivation mich um mein Gear zu kümmern. Klar, man dudelt ein bisschen für sich hin, aber in welche Richtung es einen verschlägt weiß man nicht. Denn welche Gelegenheit kommt als nächstes? Punkrock? Deathmetal? Post-Hardcore? Kaum hat man das perfekte Riesen-Effektboard für Post Hardcore zusammen, spielt man in einer Punkrock Band und braucht was ganz anderes.

Aber meinen Respekt an die Kollegen, die ohne Band motiviert weitermachen:hail:
 
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Wir waren auf dem Besten Weg. In Hard Rock Magazinen als bester Newcomer gefeiert
Sag mal, gibts da vll. eine oder mehrere Referenzen? Vielleicht auch was für auf die Ohren?
Wir machen ja schließlich Musik - also zwischendurch mal was hören anstatt nur lesen und schreiben wäre was...:D
 
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Wer es schafft in einer Band zu sein, die Jahre hinweg zusammen spielt, ob private Schickslschläge, Frau, Kind, Beruf , und, und, und ..... ist bald wie eine 6 im Lotto

... den hab ich!
Ich spiele seit 1996 in einer christlichen Band + Chor (in der ich erstmals schon 1974/1975 aktiv war). Die Kern-Band (dr, bg, keys, git) ist tatsächlich seit 1996 zusammen. Wir machen eigene Musicals und Oratorien mit 10-15 Konzerten pro Jahr, dazu in kleinerer Besetzung Musik in Gottesdiensten, im Schnitt alle zwei Wochen.
Dazu gibt es noch eine Cover-Band mit zwei weiteren Musikern, die auch seit 2005 mit nur einem Wechsel am Mikrofon existiert. Das köchelt eher auf kleiner Flamme mit 6-10 Auftritten per anno.
Gelegentlich gebe ich auch Gitarren-Unterricht.
Habe trotzdem Hobby angekreuzt, wenn auch intensiv.
Meinen Lebensunterhalt verdiene ich anderweitig.
 
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Vielleicht sollten wir bei jenen, die als Profis ausschließlich von der Musik leben, noch Unterkategorien zu Ankreuzen schaffen:

- Ich bin Rockstar und alleine meine gestrige Getränkerechnung liegt über deinem Monatseinkommen!

- Bei den Philharmonikern habe ich nicht nur ein solides Einkommen, sondern auch eine garantierte staatliche Pension.

- Was ich für die Leiden, die ich allabendlich im Bierzelt ertragen muss, bekomme, sollte man nicht Gage, sondern Schmerzensgeld nennen.

- Ich spiele Drehorgel in der Fußgängerzone und die Menschen sind sehr freundlich und werfen Münzen in meinen Hut.

- Von der Musik leben? Das kann man doch nicht Leben nennen, ich habe bestenfalls ein Dasein!

Leider ist es ja wirklich nur den wenigsten vergönnt, von der Musik, die sie auch gerne machen, halbwegs angemessen leben zu können.
Ich habe erst kürzlich wieder von einem namhaften österreichischen Musiker, der auch einige Hits hatte und nach wie vor als Profimusiker tourt und Studiojobs hat, gehört, dass er oft nicht schlafen kann, weil er jetzt mit Mitte Sechzig oft nicht weiß, wie er seine nächsten Rechnungen zahlen soll.
Dabei würde ich sehr gern so souverän wie er Gitarre spielen - aber unsere Leben möchte ich nicht tauschen.
 
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nimmt man es mal ganz streng, dann sind die hobbymusiker, der tod der profimusiker.
so als ob man abends als hobby arzt im krankenhaus für 100€ operationen durchführt und tagsüber berufsmäßig im ordnungsamt strafzettel sortiert.
 
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Habe mal "Aktiver Musiker und Musiklehrer" angekreuzelt.
Was ich momentan mache:
- Coverband mit etwa 20-40 Gigs/Jahr

Was ich schon gemacht habe:
- (E-)Gitarrenlehrer
- mehrere Hobbybands mit Auftritten
- Band mit Veröffentlichungen/Radio/TV-Auftritten
- Songwriter für "bekanntere Interpreten" (ich schreibe bewusst nicht "Künstler" :D)
- Im Studio Spuren für ein paar Tracks einspielen


Da ich hauptberuflich in einer Naturwissenschaft promoviere, kann ich leider nicht mehr so viel Zeit in die Musik investieren. Die Coverband "läuft halt so nebenher", weil die Songs schon einstudiert sind und das Ganze finanziell einfach attraktiv ist.
Am meisten Spaß haben mir immer die Hobbybands gemacht, weil man da musikalisch ohne Einschränkungen war. Das war auch der einzige Teil, den ich als "Kunst" beschrieben hätte, während alle anderen Beschäftigungen eher zwischen "Interpret" und "Dienstleister" schwanken.
 
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Sag mal, gibts da vll. eine oder mehrere Referenzen? Vielleicht auch was für auf die Ohren?
Wir machen ja schließlich Musik - also zwischendurch mal was hören anstatt nur lesen und schreiben wäre was...
Ja gerne, werde mal die alten Demos rauskramen und digitalisieren
 
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Naja, ich spiele mehr oder weniger regelmäßig in einer Coverband. Haben vor ca. 1,5 Jahren angefangen. Alles im Grunde Anfänger. Treffen geplant 1x wöchentlich. In der Realtität sieht das aus beruflichen und familiären Gründen oft anders aus.
Letztes Jahr hatten wir unseren ersten Auftritt vor ca. 50 Leuten im privaten Bereich. Hat Spaß gemacht. Aber neben Beruf und Familie ist das anstrengend mit den Vorbereitungen.
Es macht Spaß und für einzelne Auftritte kann ich es mir vorstellen. Also 3-4x im Jahr oder so. Zu mehr fehlt einfach die Zeit. Aber es ist im Moment gut wie es ist.
 
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Hätte gerne "Hobbymäßig in einer Band aktiv" geklickt, aber seit dem Rückzug aus der Stadt aufs Land kann ich mich einem Vorredner nur anschliessen: Seit 1,5 Jahren bin ich in Bands namens "guitarbackingtracks.com", "Youtube" und "Windows Media Player" aktiv.

Eines fällt mir seither defintiv auf: Als Bedroomplayer (Was ich momentan leider bin) a) geier ich viel mehr auf Youtube rum in den "spezifischen Channels" und b) kaufe ich mehr Schrott in Hoffnung besser zu sein/werden. Und selten gelingt das. Auch spiele ich tagelang am Amp und Effekten rum um den Ton von Künstler X/Y hinzukriegen. Als ich in Bands aktiv war hatte ich schon ein Auge auf einen halbwegs guten Sound/Ton, habe aber auch keine 2 Gedanken daran verschwendet nach irgendjemand anderem als meinem "Ideal" zu klingen und dieses ideal war immer der Sound den ich für die Band gut fand. "Bedroomplayer", das ist wie immer Playboy lesen und nie ne Frau anquatschen. Es macht einen schon e bissl komisch.
 
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Ich bin auch Hobbymusiker und vertreibe mir meine kostbare Freizeit mit dem musizieren in 3 Bands
- Meine Hauptband mit der wir dieses Jahr Silberhochzeit feiern ist etwas in die Jahre gekommen und wir treffen uns nur noch 1 x im Monat und treten höchsten 3-4 mal im Jahr auf. Hier covern wir ausschließlich Rock der 70 er Jahre
- Meine „Zweitband“ trifft sich alle 2 Wochen. Auch hier wird gecovert allerdings alles was gefällt. Quer durch die Jahrzehnte aller möglichen Musikrichtungen.
- Mit meinem 3 Mann Akustiktrio treffe ich mich wenn Lust und Laune. 2 akustische Gitarren 1 akustischer Bass das war´s.
 
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Hallo - wir haben jetzt fast 200 Stimmen erreicht! Das obertrifft meine Erwartungen bei weitem und gibt schon ein wenig Aufschluss über die Teilnehmer hier.
Im ersten Moment war ich angesichts des Ergebnisses etwas verwirrt, weil alleine die Prozentsätze der Antworten 3 und 4 über 100% ausmachen - aber dann war mir klar, dass das durch die Möglichkeit, 2 Antworten anzukreuzen kommt.
 
Also ich kaufe Equipment wie ein Profi, zählt das auch?
 
.. ja, so ist es aber! Ein Profi kauft Werkzeug. Für den täglichen Einsatz ist oft eine günstigere Variante bevorzugt, weil man sich weniger Sorgen um Schäden oder Diebstahl machen muss.
Wir enthusiastischen Home-Rocker hingegen verdienen vermutlich in unseren Brotberufen wesentlich besser und kaufen nach lustvollen Kriterien.

Aber zum Glück gibt´s ja doch auch einige Profis, die diese schönen Instrumente lieben und daheim wahre Schätze haben, während sie vielleicht für den harten Alltag Brot und Butter-Gitarren einsetzen.
Mein Gitarrelehrer, der auch regelmäßig mit Band und in verschiedenen Formationen professionell auf der Bühne steht, ist auch ein Freak, der am liebsten zig Gitarren hätte.
 
Ich spiele zur Zeit in einer Hobby-Cover-Band. Dass ich es nur zum Spaß betreibe, sage ich den anderen Mitmusikern nicht. Mir reicht eigentlich das Proben und Zusammenspiel. Auftritte sind so rar, dass es eigentlich zu viel Aufwand ist, für die lächerliche "Gage" auch noch das Equipment hin- und her zu schleppen.

Was mich aktuell wirklich stört ist, dass aus der "Not" der Bands nicht mehr gebucht zu werden, Akustik- oder Trio-Variationen entstehen, die noch schlechter bezahlt werden und dadurch oft musikalisch reduziert den Band-Geist torpedieren und oft auch "seltsam" klingen. Meins ist das nicht.

Der größte Vorteil des Hobby-Musikers ist ansonsten, dass er sich aussuchen kann, ob er den Job machen will oder nicht.

Meine Nebenprojekte habe ich vergessen:

1. Ich nehme selbst meine Experimente auf und versuche mal 12 Titel als mein Vermächtnis zu hinterlassen...
2. Ich experimentiere mit dem Equipment und habe, neben ein paar Gitarren, mein Rack mit "Semi-Wet/Dry/Wet" gebaut, mein Pedalboard extrem reduziert, meinen Mesa Boogie Lonestar aus dem 2x12"-Gehäuse in ein Head "verwandelt" und versuche mich demnächst von nicht mehr benötigtem Equipment zu trennen...
 
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