Ich war ja am Sonntag beim Meinl Drum Festival.
Vor allem die Performance von Benny wollte ich mir umbedingt anschauen.
Gleich vorweg: ich wurde nicht enttĂ€uscht. Der lange Schlacks ist schon ein Wahnsinnsdrummer. DarĂŒberhinaus noch ĂŒberaus sympathisch und gar nicht abgehoben. Hie und da mal ein SpĂ€sschen (und das sogar in frĂ€nkisch, allmÀÀchd!) lockerte die Show auf. Und obwohl die Technik nicht so wollte (der Laptop spielte die Play-alongs des "Grebfruit"-Albums nicht ab), meisterte er sein Show in gekonnter und gewitzter Manier. Der Laptop wurde einfach zugeklappt und improvisiert.
Das zeichnet auch einen Topdrummer aus: er wird mit jeder Situation fertig.
Norbert Saemann, seines Zeichens Meinls Artist Relation Manager und Organisator der Festivals, nannte Benny Greb den wohl besten lebenden Drummer.
Das ist zwar immer Geschmackssache, aber so ganz Unrecht hat er damit sicher nicht.

Der Typ ist echt cool.
