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Liegt das jetzt am Video oder am Piano?Das Verhältnis von laut und leise ist nicht ganz rund.
Somit hätten wir das auch geklärt...Das Ausklingverhalten kann man in den Einstellungen veränden

Und worin bestehen da die Unterschiede?Ich mag es am meisten unter der Einstellung D auf 5 zu varieren da ich 10 für sehr übertrieben fidne.
Ihr meint, Casio* hat da einen dicken Bolzen in seinen GP-300 drin, was jedes Classic Cantabile besser gekonnt hätte?Ein k.o. Kriterium für mich. Hab jetzt auch noch mal drauf geachtet.

Deshalb überlege ich so halb, mir ein neues anzuschaffen und bin auch mal in den Musikladen vor Ort gegangen und habe ein paar der üblichen Verdächtigen angespielt, allerdings ausschließlich Stagepianos, keine Homepianos. Yamaha* P-45, P-115, P-155, P-255, Roland FP-20, FP-50. Das neue FP-30 stand leider nicht da. Ich glaube, ein Korg SP xy stand auch noch da. Und ich muß ganz ehrlich sagen: Ich bin immer von einem zum nächstem "geflüchtet" und habe mich die ganze Zeit gefragt: Soll ich jetzt wirklich € 1000,- +-x für so ein Instrument aus geben? Ich hatte in meiner Vorstellung einen größeren Gegenwert für den Betrag erwartet. Komischerweise ging mir das auch beim P-155 so, das ich ja beim Auftritt gar nicht so schlecht fand. Ich fand das P-155 aber eigentlich besser als das P-255, das direkt darüber stand. Es war jedoch kein einziges Piano dabei, daß mich zum Verweilen eingeladen hat, bei dem ich sitzen bleiben und weiterspielen wollte. Und ich bin - ganz ehrlich! - unvoreingenommen in den Laden reingegangen, war eigentlich sogar ein bisschen euphorisiert, weil ich ja noch in Erinnerung hatte, daß ich auf dem P-155 gut spielen konnte. Trotzdem: Fehlanzeige.
Projekt neues Digitalpiano erst mal auf Eis gelegt ...Nein, bei den Classic Cantabile ist das genauso schlimm oder noch schlimmer.Ihr meint, Casio hat da einen dicken Bolzen in seinen GP-300 drin, was jedes Classic Cantabile besser gekonnt hätte?
Das, was ich da höre, kann man nicht durch Schrauben an den Tonspuren erzeugen.Oder hat da jemand tendenziös an den Tonspuren des Videos rumgeschraubt?
Vielleicht musst du als Berufspianist wirklich erst bei den 2000 oder 3000€ Geräten einsteigen, um deinen Ansprüchen gerecht zu werden...Es war jedoch kein einziges Piano dabei, daß mich zum Verweilen eingeladen hat, bei dem ich sitzen bleiben und weiterspielen wollte.
Da spiele ich lieber mein Rhodes (für Jazz, Pop etc.), für Background-Musik muß dann eben das SL880 reichen und Konzerte gehen sowieso nur auf akustischen Instrumenten. Ich habe auch schon Vernissagen u.ä. nur mit dem Rhodes gespielt, das kam super an.Das unrealistisch kurze Ausklingverhalten ist ein Grundproblem fast aller Digitalpianos, mal mehr und mal weniger. Auch mein sonst sehr befriedigendes Nord und mein P155 sind da im Vergleich zu akustischen Instrumenten hörbar zu kurz. Vor einer Weile hab ich mal Bachs G-Dur Fuge aus dem WTK 1 gespielt, wo am Ende die linke Hand auf dem Grundton aushält, während die rechte noch ein paar Ornamente spielt. Im Schlussakkord bei ein bisschen ritardando war der Grundton verschwunden...Wenn Du auf einem akustischen Klavier einen Ton anschlägst, dann klingt der und kling und kling und klingt und wird dabei ganz allmählich leiser. Beim Casio klingt der auch etwas länger, vermutlich aber nicht so lange wie bei einem akustischen Klavier, aber auf jeden Fall wird er viel zu früh und zu schnell leise. Das kann man hören, wenn man darauf achtet. Man muß halt einem Ton, der länger klingt, genau zuhören. Auch wenn danach noch weitere Töne angeschlagen werden, während dieser Ton klingt. Besonders bei Tönen im Bassbereich, die mit Pedal gespielt werden, kann man das hören (lernen).
Auf dem Flügel: Kein Problem. Interessanterweise gibts auch bei den Rhodes-Klängen des Nord ein wunderbar langes Nachklingen der Töne.