Was denn so? Bin nämlich gerade verunsichert, ob ich auf die Ausreifung vom Forte warten oder weiter den PC3K im Visier lassen soll.
Sorry für meine etwas verspätete Antwort. Ich kann natürlich im Moment nur beim Forte vom "Datenblatt" ausgehen. Grundsätzlich freue ich mich über die offensichtlichen Neuerungen, in Form der Streaming-Technologie und das überarbeitete Display.
Was für mich persönlich im Moment gegen den Forte spricht sind:
- nur vier Zonen im Setup-Mode: Ich bin einfach ein kleiner Layer-Junkie. Der PC3 liefert 16 Zonen für interne und externe Klangerzeugung, ich nutze live gerne die Sounds auf meinem Fantom über die Kurzweil-Tastatur und benötige deswegen recht viele Zonen, da ich auch gerne Soundwechsel beim Kurzen via Zone-Mute/Zone-Solo umsetze. Der Setup-Modus im PC3 ist schon ziemlich ausgefuchst, damit lassen sich schon recht komplexe Layer/Zonen-Kombinationen erstellen, was ich halt wirklich intensiv nutze.
- keine Spielhilfen wie Arpeggiator oder der RIFF-Generator: auch hier ist das wieder meiner persönlichen Vorliebe geschuldet, dass ich gerne mit Arps und kleinen MIDI-Riffs bzw. Loops arbeite.
- nicht voll am Gerät editierbar: ich bin da einfach altmodisch. Ich bearbeite meine Sounds lieber direkt am Gerät. Ich weiß, dass geht bestimmt viel schöner und einfacher mit einem Software-Editor, aber gerade am Kurzweil kenn ich mich halt blind aus. Ich arbeite seit über 20 Jahren mit einem K2000, ich weiß einfach - ohne lange nachzudenken - wo ich welchen Parameter finde und auch was dieser mit dem Sound anstellt. Instrumente die nicht direkt zu editieren sind, verkommen bei mir immer etwas zu "Presetschleudern". Ich sehe das bei meinem Motif Rack ES. Der lässt sich auch nur komplett via Editor steuern und ich programmiere/editiere wenig am Motif damit. Der ist bei mir wirklich eine reine Preset-Maschine um mal eben schnell was einzuspielen.
Ich für meinen Teil kann also noch etwas warten
Gruß Dennis